- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Die Legenden Prodigy und Havoc bei den Vermarktungs-Genies der G-Unit unter Vertrag: Was könnte passieren? Entweder es entsteht ein weiterer Meilenstein der Hip Hop-Geschichte, der dank der Popularität 50 Cents eine angemessen breite Öffentlichkeit erreicht. Oder der dröge, aber gut verkäufliche G-Unit-Style sickert ins Mobb Deep-Universum ein und verwässert den unverwechselbar finsteren Klang. Letzteres habe ich befürchtet. Diesbezüglich wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht - dafür ich.
"50 Cent feat. Mobb Deep" wäre eine passendere Urheberbeschreibung gewesen. "Blood Money" tönt und fühlt sich an wie das nächste G-Unit-Album. 50 und seine Gorillas gehen bei jedem zweiten Track mit an den Start, selbst der überschaubar talentierte Knastbruder Yayo bekommt seinen Gastauftritt ("Click Click"). Leider bringen die Herren - neben ihrer ohne Frage mächtigen Publicity - auch den Sound mit.
50 Cent rappt wie immer: Präzise wie ein Uhrwerk und ebenso überraschend. Ohne Einbrüche, dafür auch ohne Highlights, pflügt er durch seine Parts, deren lyrischer Gehalt in aller Regel nicht ausreicht, um über die herrschende Monotonie hinwegzutäuschen. Seine Lakaien tun es ihm, mehr oder weniger gekonnt, gleich. Gute Ansätze verhungern in Eintönigkeit. Derartiges eignet sich als solide Hintergrundbeschallung, bei eingehenderer Betrachtung stört die Ereignislosigkeit doch erheblich.
Havocs Produktionen brillieren nach wie vor mit unerhört mächtigen, drückenden Bässen. Traditionell grandiose Drums flankieren den Orgel-Sound in "Stole Something", das lediglich an den öden Raps krankt. Gebt mir doch bitte wenigstens eine Hookline! Genauso "Creep": Keine Angst vor absurdem Glöckchengeklingel: Musikalisch geben die Sounds in Schräglage kaum Anlass zur Nörgelei.
In "Speakin So Freely" schafft Havoc viel Raum für Melancholie, wobei der Bass auch in einer derart ruhigen Nummer alles andere als schwachbrüstig daher kommt. "It's Alright" präsentiert sich soulful bis hart an die Kitschgrenze. Schade, dass Mary J. Blige kaum Gelegenheit bekommt, ihre stimmlichen Möglichkeiten zu entfalten.
Zum ersten Mal in der Geschichte überlässt Havoc aber auch anderen die Regler. G-Units Sha Money XL erschafft für "Put Em In Their Place" einen unaufhaltsam voranwälzenden Beat, der am Straßenrand wie am Schreibtisch Köpfe zum Nicken bringt. Von Profile stammt das Tausendundeine-Nacht-Gefühl aus "Give It To Me Baby". In Zusammenarbeit mit Young Buck präsentieren Mobb Deep hier eine mäßige Hook über eher faden Raps. Der Inhalt? Minimal. Was wird Baby schon geben sollen...
Zu Percussion und der unglaublich coolen Basslinie, die The Alchemist für "The Infamous" zusammenschraubt, hat die Eintönigkeit der Lyrics erstmals etwas Zwingendes. Exiles "Pearly Gates" breitet sich erstaunlich leicht und locker unter Prodigys drastischen Lines aus, dagegen passen dumpfer Bass und sachte Streicher vortrefflich zur trübsinnigen Stimmung in "Daydreamin'". Für Mobb Deep dürften die Tage, an denen man sich aus dem Ghetto herausträumen muss, allerdings wirklich gezählt sein.
Der atmosphärischste Track - wenngleich auch hier im Verlauf bedauerlich wenig passiert - stammt aus dem Hause Product & Whitton. Prodigy und Havoc rappen sich, was nach 14 Jahren im Geschäft nicht wirklich erstaunt, scheiße abgeklärt durch "Capitol P, Capitol H". Bei aller Kritik: Wenn sich diese beiden nicht mit Großbuchstaben schreiben dürfen - wer dann?
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
![]() |
Mobb Deep - Blood Money | Infos (Lieferzeit/Service) | €6,97 | €3,95 | €10,92 |
![]() |
Mobb Deep - Blood money | Infos (Lieferzeit/Service) | €13,95 | €3,90 | €17,85 |
![]() |
Mobb Deep - Blood Money [Explicit] [Vinyl LP] | Infos (Lieferzeit/Service) | €23,99 | €0,00 | €23,99 |
![]() |
Mobb Deep - Blood Money [Edited] | Infos (Lieferzeit/Service) | €26,99 | €0,00 | €26,99 |
Endlich ist sie da, die neueste Scheibe von Havoc und Prodigy!!!!!
Konnte es kaum erwarten und eben diese Erwartungen wurden vollstens erfüllt, mal abgesehen von den unnötig häufigen Features vom Halben Dollar, aber mein Gott was tut man nicht alles damit sich die Platten häufiger verkaufen als gewöhnlich...
Ich muss sagen, mal abgesehen von 1, 2 Ausnahmen ist das Album wieder der absolute Oberhammer, aber von Mobb Deep wurde man auch noch nie enttäuscht!!!
Kann man nur empfehlen und vor allem reinhören!!!
Sie ist aber sehr gewoehnungsbeduerftig. Ich finde es halt nicht so prall, auf +-7 Stuecken G-Unit-Typen(nicht, weil die angesagt sind, mir gefallen die halt schlicht und einfach fast alle nicht) zu hoeren und dann noch relativ viel massgeschneidertes Club-Zeug, nunja. So richtige Brecher wie auf "The Infamous" oder "Hell On Earth" gibt es wenig, aber nach 2 Tagen habe ich mich dran gewoehnt und ich haette auch gar nix dagegen, wenn die 2 davon 2-3 Millionen Exemplare absetzen, das haben sie ja schon lange verdient.
Ja da stimme ich dir zu! Die sollen endlich mal so richtig verkaufen, damit sie wieder schnell von G-Unit fortkommen. Die ganzen G-Unit Loser hätten meiner Meinung nach lieber nicht dabei sein sollen/müssen, aber wir können es leider nicht ändern. Das haben H und P so entschieden, dass sie das wollten (von wegen G.Unit und so on).
Dennoch gefällt mir die Scheibe sehr gut.
Naja, mir treibt es die Tränen ins Gesicht, Mobb Deep plötzlich auf einen so kommerziell ausgerichteten Sound rappen zu hören.
Massentauglicher keine Frage aber kommerziell ausgerichtet auf keinen Fall.
Es sind nach wie vor die düsteren Klänge von Mobb Depp zu hören, wie auf jedem Vorgängeralbum, am Sound hat sich echt nix geändert, nur eben die Loser der G-Unit sind nunmal drauf, alles voran der halbe Dollar, und das ist nicht so schön...
du scheinst in einer eigenen Welt zu leben, denn in meiner gibt es Mobb Deep, Hova, Nas, Dre, Snoop, Diddy und wie sie alle heißen...
nee spass beiseite, es ist doch seit Ende der 90er nix anderes mehr, ausser gerade eben Mobb Deep, und von daher ist deine Kritik nicht wirklich angebracht, meiner Meinung nach...
Ok, extra für dich: Schon daran gedacht, dass es auch Rap gibt, den du nicht kennst? Und schon daran gedacht, dass dieser Rap vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht, auch andere Themen als Cash & Bitches haben kann?
Ok, spontan: Common, Talib Kweli, El-P, Aesop Rock, Murs, MF Doom, Gza, ...
Du bist echt mal der größte Vogel denn ich seit langem in den Untiefen des I-Nets getroffen habe....
lol
Sodhahn (falls er das nicht selbst ist^^) hat wirklich höchst begabte, musikalisch extrem gebildete Konkurrenz bekommen.^^
Meine Herren....... 
Anbei: Lieber Simba, dass heute ein Großteil der selbsternannten Rapper ausschließlich über Cash, Guns & Bitches rhymt, muss aber noch lange nicht bedeuten, dass das gut ist, oder? Nur weil 100 andere Idioten den gleichen Müll labern, gewinnen die Texte der 50 Cents und Paul Walls noch lange nicht an Tiefe. Oder bin ich jetzt zu engstirnig?
Hmmm, ok, ok. Sry 
Das erinnerte mich nur ein wenig an vergangene Diskussionen mit dir.
Aber der Typ hier ist echt zu hart.....^^



"[url=http://www.simbatoys.de/en/]Simba" - der Name kam mir tatsächlich irgendwie bekannt vor ... 




Naddirlich,
aber bei der absolut unzutreffenden Kritik von laut.de zu dem Album hier musste ich lachen, nur nicht aus Spaß!
Die CD klingt musikalisch NULL und NIRGENDS nach G-Unit. Ich hoffe der Herr Autor hat sich diese CD auch wirklich angehört. Dass da nunmal ein paar G-Unit Loser tummeln ist ein hinnehmbares Übel!
Alleine schon die Tatsache, dass die CD bereits fertig war, bevor man zu G-Unit/Interscope wechselte sagt schon alles...
Ich bin sprachlos!
Format
Homepage: