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"Seine Zeit, so groß sie auch war, sie ist vorbei", orakelte Kollege Eberhard Dobler angesichts Jackos Sammlung von "Number Ones". Man schrieb das Jahr 2003.
Die Ära Michael Jackson fand sechs Jahre später tatsächlich ein jähes Ende. Der King of Pop ist tot, es lebe die Leichenfledderei. "This Is It" schreit es aus jeder Ecke. Wirklich?
"This is NOT it", halten Fans dagegen - und behalten in vieler Hinsicht Recht. Eine einseitige, schöngefärbte Darstellung der Proben zum großen Comeback taugt so wenig zu einer ehrlichen Hommage an einen - bei aller Umstrittenheit - ungeheuer einflussreichen Künstler, wie sich der vorliegende Soundtrack zum Lieblingsalbum eignet.
Die Kritik richtet sich keineswegs gegen die Musik: Mehrheitlich unter Quincy Jones' Regie entstanden ungebrochen funktionale Tanzboden-Füller. Meist arrangierte Jerry Hey die Bläser. Der immense Erfolg speist sich nicht zuletzt aus kunstvoll in Szene gesetzter Dynamik - und aus dem alles beherrschenden Groove.
"Billie Jean", "Thriller", "Beat It" und Konsorten sind Pop-Klassiker für die Ewigkeit, tief im kollektiven abendländischen Bewusstsein verwurzelt. Hits, und das nicht ohne Grund.
Braucht die Welt posthum allerdings ein weiteres Best-Of-Album? Wer soll die Zielgruppe für "This Is It" besetzen? Die betroffenen Fans, die nach Jackos Tod seine Nummern noch einmal in die Charts katapultierten? Spätestens danach besaß diese Platten doch wirklich jeder, der auch nur einen Funken Interesse für die Thematik hegt - oder in den 80ern groß geworden ist.
Schade, dass "This Is It" die Gelegenheit, tiefer zu schürfen, ungenutzt verstreichen lässt. Gezeigt wird einmal mehr der "Man In The Mirror". Der Blick hinter die Spiegel bleibt verwehrt. Nichts Neues im Staate Neverland, also.
Außer mit sattsam bekannten Studioaufnahmen wartet "This Is It" gerade mal mit einem neuen Song auf - und der entpuppte sich bereits im Vorfeld als nicht mehr neu. Paul Anka schrieb die vergleichsweise dröge Klavierballade bereits 1983. Eine Umsetzung mit Orchester macht das Rührstück opulenter, viel interessanter wird es so auch nicht.
Fraglos den spannendsten Teil bilden die Demo-Versionen, schäbige drei an der Zahl. In ihrer Unausgefeiltheit gestatten diese unfertigen Nummern, allen voran "She's Out Of My Life" zu schlichter Akustikgitarrenbegleitung, tatsächlich den Anflug einer Annäherung an den Menschen, nicht nur das Phänomen, Michael Jackson.
Sein vier Jahrzehnte umspannendes Schaffen hätte unter Garantie mehr, zudem noch nicht bis zur Unerträglichkeit ausgeschlachtetes Material, hergegeben. Ein (zudem ebenfalls bereits veröffentlichtes) Gedicht tröstet über die verspielte Chance ebenso wenig hinweg wie das mit in der Tat beeindruckenden Proben-Aufnahmen üppig bebilderte Booklet.
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Tri a mo volorquam affecedicuptant. statum dic nobit paruntidetinam autrat? Epicur, suntibus render quaminprae Gratur, et id et ine borum set falesed illuptaterestantere eo omis essinatumerin init Epic pos non volum.
Quantem aci saestrita cognis sae endiispicqua eatus volesset per luptansultam erum, dor, quid hondam na sum bon pe scautera dintur? Sopercitissetum tari praccedolec dium nantem quer volumus.
Soll jetzt nicht Respektlos Jackson gegeüberklingen aber dass ist doch nur noch die Ausschlachtung eines Toden!!
Da versucht jetzt jeder irgendwie noch ein Stück vom Kuchen abzubekommen in dem man Jetzt das glaub ich 3 Best of Album veröfentlicht!!
Wer weiß was da noch alles kommt!!
Wahrscheinlich versteigern sie bald die Nase....
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Ich hab mal recherchiert. Insgesamt wurden 88 (!) Best-Of-Compilations von Michael Jackson veröffentlicht. Bei (nur) 10 Studioalben ist das ja richtig viel, nicht wahr. Ich behaupte aber einfach mal, 'ne RICHTIG gute gab es noch nie. Ich persönlich habe "Number Ones" und "The Collection", ist OK.
Fakt ist aber, das Zeug wird gekauft wie bescheuert. Das zeigt natürlich wie hochwertig und zeitlos die Songs sind. Dass das ganze natürlich legendär ist und prägend für die Popkultur war, wurde ja schon oft erwähnt.
Diese CD sollte aber jetzt, auch im Zusammenhang mit dem Film, wirklich die letzte sein. Der neue Song passt, aber Jackson hatte bessere. Die Songs sollen ja ein bisschen anders arrangiert worden sein.
Die CD 2 ist aber einfach lächerlich, meiner Meinung nach.
Der King Of Pop, R.I.P. Michael.
Leute, ist diese Musik wirklich legendär? Überlegt doch mal...
seine musik ist und bleibt gut und unvergessen und da wird obiges post leider gegenhalten was er will das sind fakten 
ich werde auf dieses stück allerdings verzichten da ich der meinung bin die einzelnen alben zu besitzen reicht bei weitem aus sollte nochmal was kommen ohne das jedesmal die guten klassiker verhöckert werden bin ich wieder dabei
Entweder man hat die Alben Off the Wall bis Dangerous oder man kauft sich die Collection Doppel-CD. Dann ist man bei den Leuten und noch kein Freak. Weshalb die 81ste Best-of auf den Markt kommt, ist auch in Anbetracht des Filmes unverständlich. Vielleicht auf den Weihnachtsmarkt abgestimmt? Jacko sings Dylan oder was?
Reine Geldmacherrei...
@Baudalaire und Immerfaul:
Ich sehe es genauso wie ihr ich find diese musik auch scheiße aber sie ist legendär weil viele diese musik gerne hören
Ich find es auch nicht wirklich traurig das er gestorben ist, mir tut nur Michael Jackson leid, da er sein leben lang ausgenutz wurde und selbst nach seinen tot keine ruhe finden kann
RIP Michael Jackson
Also das soll keineswegs respektlos sein aber was da mit Micheal Jackson gemacht wird ist doch Leichenfledderei. Kann man die Kinder nicht einfach in Ruhe lassen? Die Kinder dürften doch täglich einen neuen Schock kriegen wenn sie die Zeitung aufschlagen.
Abgesehen davon, 88 Best ofs bei zehn Alben ist hart...
Jo, Kinderkagge.
Aber zur CD: Objektiv ist das natürlich weit besser als 2 Punkte. Immerhin sind ein Großteil der besten Titel drauf. Es ist eben der Fluch von Best Of-Alben, dass sie nichts neues bieten.
Ist natürlich klar, dass Rezensionen zu solchen Scheiben gut ankommen.
Aber auf die Feststellung "Braucht die Welt posthum allerdings ein weiteres Best-Of-Album?" könnte dennoch direkt folgen "Braucht die Welt dann auch noch eine Besprechung dazu?".
Eine Idee:
Warum nicht BestOf's speziell behandeln? Eine übersichtliche Anzeige welche Titel von welchem Album sind, eine zusätzliche Wertung inwieweit die CD überflüssig ist (losgelöst von der musikalischen Qualität) und vor allem welches bereits erschienene BestOf zu bevorzugen wäre. Das würde einem als Käufer glaub ich was bringen.
Das Album ist so sinnlos wie einen leblosen Fisch mit Mund zu Mund beatmung retten zu wollen ... Da kommt aber wohl noch eine wahre Flut auf uns zu ... Da wirds sicher auch die wiedergefundenen noch nie veröffentlichten Songs geben die dann zu einem Album verwurstet werden und dann gehts wieder von vorne los ... Der King lebt - im Kühlregal ...

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