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"Michael Jackson starb wegen der Taten von Conrad Murray", befindet Richter Michael Pastor und verurteilt den Arzt zu vier Jahren Haft.
Los Angeles (lau) - Ein gefasster Conrad Murray nimmt sein Urteil entgegen. Regungslos sitzt er da, die Hände gefaltet. Nur ein Zucken am Auge verrät, dass er verstanden hat, dass Richter Michael Pastor ihn soben zu vier Jahren Gefängnis verurteilt hat.
"Michael Jackson war ein Experiment für ihn."
"Einige meinen, Dr. Murray sei ein Heiliger, andere halten ihn für den Teufel. Die Wahrheit ist: Er ist keines von beiden, er ist ein Mensch. Aber als solcher ist er verantwortlich für den Tod eines anderen Menschen", befindet Pastor und verhängt damit die in diesem Fall mögliche Höchststrafe von vier Jahren.
Er spricht harte Worte in Richtung des Kardiologen: "Dr. Murray zeigt keinerlei Bedauern. Und er ist meiner Meinung nach auch deshalb noch immer eine Bedrohung für die Öffentlichkeit. Michael Jackson war ein Experiment für ihn."
Murray betrieb "Money For Madness Medicine"
"Es ist ganz eindeutig, dass er das Vertrauen des Patienten in grober Form missbraucht hat." Hierbei bezieht er sich besonders auf ein Gespräch zwischen Murray und Jackson, dass der Arzt aufnahm und das im Laufe des Prozesses mehrmals abgespielt wurde. Es entblößt einen King Of Pop, der deutlich unter Medikamenteneinfluss steht. "Diese Tonbandaufnahme war eine Versicherungspolice für Dr. Murray. Eine Police, die später vielleicht an eine Medienorganisation weitergeleitet werden sollte, für einen finanziellen Gegenwert, der schwer einzuschätzen ist", urteilt Pastor, "das war 'Money for Madness Medicine', was da betrieben wurde."
Murray von Jackson getäuscht?
Murray selbst äußerte sich im Gericht nicht. Vielmehr ließ er sich während des Prozesses rund um die Uhr von einem Kamerateam begleiten. Aus dem Material soll eine Dokumentation entstehen. Desweiteren gab er seinen Standpunkt nach der Urteilsverkündung via Fernsehinterview mit dem britischen Channel 4 und dem amerikanischen NBC bekannt.
Damals sei er unter falschen Voraussetzungen eingestellt und von Jackson getäuscht worden, so Murray. Zu Beginn habe es geheißen, Jackson sei vollkommen gesund und brauche nur wenig medizinische Betreuung, es gehe mehr um seine Kinder. Als Murray dann im Frühjahr 2009 für ein Monatsgehalt von 150.000 Dollar seinen Dienst als Leibarzt antrat, sei er "gefangen gewesen": Jackson habe eine 24-Stunden-Betreuung gefordert. Murray selbst sieht seine Arbeit als "einwandfrei" an.
102 Millionen Dollar Entschädigung?
Dank des Public Safety Realignment Act, ein Gesetz, das in Kalifornien im Oktober 2011 eingeführt wurde und den hoffnungslos überfüllten Gefängnissen im amerikanischen Bundesstaat Abhilfe schaffen soll, wird Murray vermutlich nicht die ganze Strafe absitzen müssen. Ob er neben den Gerichtskosten auch die verlorenen Einnahmen der "This Is It"-Tour und die Kosten für die Beerdigung des King Of Pop tragen muss, darüber soll am 23. Januar entschieden werden. Insgesamt käme dann ein Sümmchen von rund 102 Millionen Dollar auf den Kardiologen zu.
Kannste mal sehen: Ein Typ der 77 Menschen ermordet hat wird als nicht schuldfähig betrachtet und einer der einem körperlichen und seelichem Wrack Sterbehilfe leistet bekommt die Höchststrafe. In Deutschland laufen Killer Nazis herum und Griechenland ist immernoch nicht pleite. Frohe Weihnachten euch alle.
Kannste mal sehen: uninformierte Idioten, die ohne Wissen aus ihrem Arsch labern wird es immer geben.
Hättest Du den Prozess verfolgt, wüsstest Du was abgelaufen ist und würdest nicht so 'nen Scheiss labern. Murray ist zurecht verurteilt worden. Mit läppischen 4 Jahren, von denen er wahrscheinlich nur die Hälfte absitzen muss, kommt er gut davon... besser als Michael Jackson.
Niemand hier weiß wie es wirklich wahr, die Chance dass er wirklich schuldig ist steht m.E. nach bei 50/50. Falls er wirklich schuldig ist ist das Strafmaß am unteren vertretbaren Ende. RIP Michael.
Sancho: "Jaja halts Maul Fanboy"
Tja, mit diesem Kommentar ist 'eh schon klar was von Deinen Worthülsen zu halten ist! Gar nichts ausser Ignoranz und Unwissenheit!
@stummerzeuge
Die aussagenden Experten (sogar der Experte der Verteidigung, zwischen den Zeilen) waren sich einig, dass der "Standard of medical care" sträflich vernachlässigt wurde.
Auch wenn Jackson das Propofol kurz vor seinem Tod selber getrunken hätte, was von den Experten wiederlegt wurde (und vom Verteidigungsexperten bestätigt wurde, dass es nicht zum Tod führen würde), bleibt die Tatsache bestehen, dass Murray ihm (und das hat er in seiner Polizeiaussage zugegeben) 2 Monate lang jede Nacht in einer Umgebung, die die nötige Überwachung nicht zulässt (da das nötige Personal und die Gerätschaften fehlen), unter Propofol-Narkose versetzt hat. Und dann hat er ihn alleine gelassen, obwohl er seine Atmung überwachen müssen hätte... und als er gemerkt hat, dass er nicht mehr atmet hat er es versäumt umgehend den Notruf zu rufen.
Um 11:00 will Murray gemerkt haben, dass Jackson nicht mehr atmet, nachdem er ihn angeblich 2 Minuten (in der Zeit hätte Jackson sich das Propofol verabreichen sollen) alleine lies und um 12:20 ging der Notruf ein.
Michael Jackson hätte gerettet werden können, wenn Murray ihn a) wirklich nur 2 Minuten alleine gelassen hätte und b) er sofort den Notruf gerufen hätte.
@ Sancho und Valle
ohh die geistreichen herren von seite 1 melden sich wieder zu wort. traurig, dass so wenig im eigenem leben passiert das man hier permanent auf die artikel von künstler die einem eigentlich egal sind stürzen muss, lesen muss und auch noch kommentieren muss ... :/
sick sad world bzw. community
aber wie erwähnt , alkohol, fahrerflucht und so das findet der Sancho geil. ein running gag den ich immer wieder bringen werde.
Topic:
auch als grosser fan von Michael ist es für mich ein schweres thema um mich dazu adäquat festzulegen. irgendwo völlig zurecht verurteilt und irgendwo hmmm ...
Tja Falke wenn du hier länger rumtrollen würdest wäre dir aufgefallen, dass ich Jacko damals noch verteidigt habe als hier im Forum viele geschrieen haben "Juhu der Kifi ist tot" also bitte versuche mir hier nciht irgendwas zu unterstellen ok? Und Prometheus: Wenn du genauer lesen würdest, müsstest du wissen, dass es mir nicht um die Schuldfrage ging sondern um diese riesige Farce die der ganze Prozess darstellt.
Hätte, hätte, Fahrradkette.
Trotzdem im höchsten Maße widerlich und ekelhaft, wie nun versucht wird, gut 50 Jahre verkorkstes Leben auf das Fehlverhalten eines einzigen Mannes runterzubrechen. Die Umstände, die MJ dazu brachten, sich an einen lizensierten BTM-Dealer zu wenden, bleiben genauso unbeleuchtet wie die Tatsache, dass er wohl zu einem anderen gegangen wäre, hätte dieser hier das nicht mit seinem Gewissen vereinbaren können - und Leute mit dem Status eines MJ finden halt immer Menschen, die ihnen den gewünschten Shit beschaffen.
Gerade der scheinheilige, "stets um das Wohl Michaels bemühte" Familienclan in übertriebener Feierpose wirkt eher, als würde er nun die offizielle Absolution und eigene, objektiv und faktisch festgestellte Unschuld am Tode des Künstlers zelebrieren: "DA! Das Gericht hat gesprochen! DER DA ist allein Schuld am Tode Michaels, wir als Familie haben zeitlebens nur das Beste für ihn gewollt und getan...".
DAS und der blinde Fanatismus einiger Anhänger bringen mich wirklich zum Kotzen, nicht diese Farce von Gerichtsverhandlung. Kann sich jemand ernsthaft die MJ-Geschichte mit einem glücklichen, psychisch stabilen Menschen als Protagonisten vorstellen? Das glaube ich nicht, Tim.
Eine Analogie dazu wäre die Behauptung, der Ex-Mann von Amy Winehouse sei allein Schuld an deren Tod. Genauso abstrus - die Wirklichkeit ist wohl zu komplex, als dass sie von einer der hier wiedergegebenen Wahrheiten adäquat abgebildet würde, aber Menschen neigen nun mal zu vereinfachender Kategorisierung.
@Sancho
Michael Jackson ist tot!!! Ein Arzt ist dafür verantwortlich. Wo ist die Farce???
nur so kann man die ansicht von menschen verstehen. "Tatsache, dass er wohl zu einem anderen gegangen wäre, hätte dieser hier das nicht mit seinem Gewissen vereinbaren können"
Ja, und dann müsste ein anderer dafür gerade stehen. Murray konnte es mit seinem Gewissen vereinbaren (oder konnte es nicht, wollte aber das Geld) und muss nun dafür gerade stehen.
So lange so gedacht wird, "machs nicht ich, dann machts ein anderer" wird sich nie was ändern!
Und was war schon wirklich verkorkst? Der, dessen Leben perfekt ist, werfe den ersten Stein.
Und zwei Mal von der Welt als Kindesmissbraucher beschuldigt zu werden, obwohl man faktisch unschuldig ist, geht wohl an keinem spurlos vorbei.
Und auch nur die wenigsten sagen, dass Michael komplett unschuldig an der Situation ist, er hat sich schliesslich auf das Propofol eingelassen... Tatsache ist aber trotzdem, dass Michael der Patient und Murray der Experte ist. Murray hätte ablehnen müssen bzw. sich nur unter den richtigen Bedingungen, sprich Personal und Überwachungsgeräte darauf einlassen dürfen. Hat er aber beides nicht gemacht und ihn zu guter Letzt sich selbst überlassen. Also ist er faktisch schuld und muss dafür gerade stellen. Michael hat auch bitter dafür bezahlt.
@ Nachtfalke1985: Hahahaha du bist ja wohl der Letzte, der hier von Dialogen sprechen sollte. Erinnerst du dich? Außerdem gibts bessere Möglichkeiten eine Diskussion zu starten als dem Gegenüber hirnverbrannte Scheiße zu unterstellen à la Sancho findet Fahrerflucht geil. Was soll so was?
@ Dude
ist eine anlehnung an die erste band in seinen profil , ich denke er versteht was ich meine 
und wenn ich mir manchmal die grütze durchlese die du hier vom stapel lässt solltest du ganz leise sein
@soul: absolut richtig,
sofern der richter hier rügt, murray habe sich nicht reuig gezeigt, hat er zwar recht.
von einem unabhängigeren richter hätte man dennoch erwarten dürfen, dass er sieht, wie sehr die unfaire (weil nicht staatlich neutral geführt, sondern polemisch eingefärbte) medienhatz von staatsanwalt walgren auf der beschuldigtenseite kein anderes verhalten zuließ; bis hin zur totalverweigerung im gerichtssaal.
bei solch einer untersuchungsführung durch die organe, die schon seit den ersten ermittlungen f d anus ist, soll man sich nicht wundern, wenn statt notwendiger aufklärung am ende nur beiderseitiger lagerhass und misstrauen herrscht.
die familie des grauens - root of evil - hängt sich derweil das mäntelchen der biederen trauergemeinde um.....und alle fallen darauf herein.
schade.
"Medienhatz von Walgren"?? Wo ist die Medienhatz der Staatsanwalschaft? Walgren hat nicht mit den Medien geredet.. durfte er nicht. Und dass die Medien darüber berichten, kann er wohl kaum verhindern. Und wenn sogar die Medien mal auf der Seite Jackson's stehen, was die letzten 20 Jahre äusserst selten vorgekommen ist, dann muss an der Anklage was dran sein, oder?? Auch die Experten, die vor Gericht aussagten waren sich einig. Da war nicht einer, der sagte, dass Murray Michael einen erstklassigen Dienst zukommen lies... nicht mal der von der Anklage bezahlte Experte hat so was gesagt.
Und ja, wie einfach ist es auf der Familie rumzuhacken und der alles in die Schuhe zu schieben... man weiss ja so genau, wie es bei denen intern abläuft bzw. was die denken. Ich finds anmassend wenn irgendwelche Aussenstehende seiner Familie, die den Sohn, Bruder, Vater, Onkel und Cousin verloren hat, vorschreiben und beurteilen wollen wie die Familie sich verhält bzw. zu verhalten hat.
Ich will nicht sagen, dass bei denen alles optimal läuft bzw. lief, trotzdem sollte man sich da mit Verurteilungen zurück halten.


@prom: ich betreibe keine vorverurteilungen, sondern nehme mir heraus, mechanismen im jeweiligen justizsystem anzuprangern, die am ende, wie wir sehen, keine aufklärung bringen.
zur verdeutlichung ließ doch einfach meinen text dazu
sowie - haha - die schon damals eher umständliche diskussion miteinander. http://www.laut.de/Michael-Jackson/Hollywood-Krimi-zum-Prozessauftakt/29-09-2011
müssen wir nicht wiederholen, digger, oder?
....für die anmaßung gegenüber familie borgia....äh....jackson entschuldige ich mich natürlich feierlich.
vor allem der alte jack war doch stets ein "ehrenwerter mann".
@Promo: Uff... ist mir zu anstrengend, deine etwas verkrustete Sicht auf Ursache-Wirkung aufzubrechen...
@Sancho: Wer hätte das gedacht
Wenn du auf fb der Max Power mit Kippe in der Fresse bist, haben wir sogar eine gemeinsame Freundin.
@All: Wer tummelt sich denn jetzt wirklich bei der laut.bar Resterampe? Lohnt sich dat?
@Anwalt
Nee, müssen wir nicht! Zumal es mir hier auch nicht um die US-Justiz im allgemeinen, sondern um diesen Fall geht! Michael Jackson ist tot! Dieser Arzt hat einen grossen Anteil daran und muss dafür gerade stehen (was natürlich auch geschehen sollte, wenn ein Unbekannter durch seinen Arzt und absolut fragwürdiger Behandlung zu Tode kommt). Ende der Story.
Und was Joe betrifft... er mag ein eigenwilliger, nach aussen zuweilen kalter und hartherziger Mann sein, der Fehler gemacht hat. Man könnte sogar soweit gehen ihn als Arschloch (oder einfach nur missverstanden?) zu bezeichnen. Trotzdem hat er aus seinen Kindern Stars und Millionäre gemacht und sogar Michael bezeichnete ihn, trotz allem was passiert ist, als "genius" und das er nichts ändern würde. Ich denke mal Michael sollte das letzte Wort über seinen Vater haben, nicht irgenwelche Aussenstehende, die nur einen Bruchteil wissen.

soulburn hat es für mich absolut auf den Punkt gebracht.
@Soulburn
Toll rumgeschwallt, aber schlussendlich doch an allem dran vorbei geredet. Was dazu geführt hat, dass Michael Jackson und Conrad Murray sich in dieser Nacht zusammen in jenem Schlafzimmer befanden ist, in Bezug auf den Prozess und dessen was Murray angeklagt wurde, total irrelevant und hat das Gericht (und auch sonst niemanden) nicht zu interessieren. Bei diesem Prozess ging es ausschliesslich um das Fehlverhalten von Dr. Conrad Murray, welches in direkter Folge zu Michael Jackson's Tod geführt hat. Das ist alles warum es hier geht. Und der Vergleich mit Winehouse' Ex hinkt ja sowas von... der hat ihr nicht den letzten Drink eingeflösst und zugesehen wie sie gestorben ist, oder?
Und keiner der Familie ist am feiern... denen ist allen klar, dass kein Urteil der Welt Michael zurückbringen wird und dass es hier absolut keinen Grund zum feiern gibt.

Es bleibt der bittere Beigeschmack von beeinflussbarer Justiz, auch wenn niemand einen endgültigen Beweis dafür vorbringen kann.
Soulburn: sind schon noch viele ex-lautbar-Leute bei noschools.net. Ich boykottiere das dortige Forum zur Zeit, Dreienggestirne des Hasses haben sich gegen mich verschworen und dunkle Alianzen gebildet - da wollte ich vorerst nicht mehr teilhaben.
ach nö Gedanken behalten ist ja unschön ...du machst es ja auch nicht 
@ Nachtfalke: Ist das so? Meiner Kenntnis nach habe ich noch nie so einen konzentrierten Müll von mir gegeben wie du letztes Mal bei der Winehouse. Nenn mir ein Beispiel bitte.
Und du solltest endlich aufhören das Paradebeispiel für nen Troll abzugeben indem du anderen zu verstehen gibst du seist was Besseres, gleichzeitig aber gut begründete Gegenargumente ignorierst. Zum Beispiel die Tatsache, dass ich dich durchaus verstanden habe. Sancho hat es recht deutlich Ausformuliert und du gehst (natürlich) nicht weiter drauf ein. Scheiß Troll
ey prom hörste bitte danach auf, dir deine welt schön pink und rosa an zu malen und uns dann davon zu überezeugen das du recht hast? Lies dir bitte den gequoteten Post von Soulburn (ich hab ihn da zitiert) etwas weiter oben nochmal in aller Ruhe durch. Entspann dich vorher, rauch gemütlich eine, schraub einfach runter und dann schalteste mal das Lämpchen in einem Oberstübchen ein und liest dir das noch einmal in aller Ruhe durch... bitte.
^^Hier ist gar nichts pink und rosa (eher schwarz)! Ich muss nix mehr durchlesen. Ich habe alles angesprochen. Hier gehts um den Prozess gegen den Arzt der Michael Jacksons Tod verursacht hat. Der Arzt dessen Handeln direkt und unmittelbar zu Michael Jacksons Tod geführt hat. Alles andere ist hier nebensächlich. Der Arzt stand for Gericht... nicht Michael Jacksons Leben (und egal, welche Tragödien in Michael's Leben passiert sind, es war die "Behandlung" des Arztes, welche unmittelbar zu Michael Jackons Tod geführt hat).
Wenn jemand 'ne Pistole nimmt und jemanden in einer dunklen Gasse erschiesst, dann muss der auch dafür gerade stehen. Da ist es nebensächlich warum das Opfer sich in der dunklen Gasse befand. Der, der abdrückte, ist der Mörder.
^^Hier ist gar nichts pink und rosa (eher schwarz)! Ich muss nix mehr durchlesen. Ich habe alles angesprochen. Hier gehts um den Prozess gegen den Arzt der Michael Jacksons Tod verursacht hat. Der Arzt dessen Handeln direkt und unmittelbar zu Michael Jacksons Tod geführt hat. Alles andere ist hier nebensächlich. Der Arzt stand for Gericht... nicht Michael Jacksons Leben (und egal, welche Tragödien in Michael's Leben passiert sind, es war die "Behandlung" des Arztes, welche unmittelbar zu Michael Jackons Tod geführt hat).
Wenn jemand 'ne Pistole nimmt und jemanden in einer dunklen Gasse erschiesst, dann muss der auch dafür gerade stehen. Da ist es nebensächlich warum das Opfer sich in der dunklen Gasse befand. Der, der abdrückte, ist der Mörder.
ja, du verstehst nicht wirklich souls Aussage. Vielleicht kannst du es nicht, vielleicht willst du es nicht, mir ist es egal. Red dir nur weiter ein dass "der Gerechtigkeit Genüge getan wurde" und freu dich mit Jackos Familie über den Erfolg. Ich gönns euch.
^^Freuen? Worüber soll ich mich freuen? Murray kommt nicht ungeschoren davon, zur Kenntnis genommen, aber zum freuen gibts nichts. Es macht nichts davon was gesehen ist ungeschehen. Und wenn es wahre Gerechtigkeit geben würde, dann müssten noch viel mehr Individuen, die für den Verlauf, den sein Leben in den letzten 20 Jahren genommen hat, mitverantwortlich sind, gerade stehen. Und damit will ich ihn jetzt nicht als das arme willenlose Opfer hinstellen... aber all die Einflüsse von aussen haben definitiv ihre Spuren hinterlassen.
^^Du bist echt dumm, oder??
Im Gerichtsfall "The people vs. Conrad Murray" steht das bisherige Leben von Michael Jackson nicht zur Debatte. Da hat alles was sonst so vorgefallen ist nichts zu suchen. Da geht es einzig und allein um Dr. Murray's Handeln, welches unmittelbar und in direkter Konsequenz zu Michael Jacksons Tod geführt hat. Das ist der Gerichtsfall. Das ist die eine Seite.
Die andere Seite (und von mir aus off-topic, wenn Du so willst) ist die Totalität des Lebens von Michael Jackson. Alles was in seinem Leben sonst so passiert ist, was ihn auf diesen Pfad gebracht hat (und da ist eben nicht die Familie schuld bzw. nur ein kleineres Mosaik).... dass er schlussendlich so unter Druck stand, nicht mehr schlafen konnte... was auch immer, dass er sich auf die "Propofol Methode" einlies.
Und auch da wäre die Konsequenz nicht zwingend der Tod, wenn a) sich der Arzt geweigert hätte und/oder b) der Arzt das, wofür er bezahlt wurde, richtig gemacht hätte.
Gutes Urteil.
Der Arzt hat sich falsch verhalten.
Das 4 Jahre für fahrlässige Tötung in Kalifornien schon die Höchststrafe ist, find ich überraschend mild.
@soulburn
Tja, wofür wurde der Mann bezahlt? Um Michael Jackson bei seinem Schlafproblem zu helfen. Er litt unter Schlaflosigkeit, was durch den Druck der Tour offensichtlich und verständlicherweise (zusätzlich zu dem was sonst das Problem war) noch verstärkt wurde. Natürlich war die Propofol-Variante Wahnsinn, aber da Michael schon während der HIStory Tour darauf zurück griff und es da, offensichtlich, funktioniert hatte, da er da einen Narkosearzt hatte, der wusste was er macht, hat er sich wieder darauf eingelassen und naiverweise auf seinen Arzt vertraut. Und das ist der Punkt wo er (also Michael) definitiv eine Mitschuld trägt (bitter dafür bezahlt hat).
Jeder vernüftige Arzt hätte ihm aber davon abraten, ihn vor den Gefahren warnen und Alternativen aufzeigen müssen. Das hat eine Krankenschwester (Nurse practitioner), die auch beim Prozess aussagte, auch gemacht, aber Michael wollte schnelle Resultate und keine lange Therapie.... logisch, die Tour stand bevor. Sie hat sich also geweigert da mitzumachen... also hat er sich an seinen früheren Las Vegas Hausarzt Murray gewandt, der dankend angenommen hat.
Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Michael Jackson medikamentenabhängig war (abgesehen von den zugegebenen Problem Ende '93, als er das erste Mal des Kindesmissbrauchs beschuldigt wurde). Laut Autopsiebericht und Aussage des Leichenbeschauers war Michael Jackson gesünder als die meisten in seinem Alter.
"Nebenwirkungen von Propofol - es macht in hohen Dosen atemdepressiv bis hin zu Apnoe, ergo führt ein nichtbehandelter Narkotika-Abusus zwangsläufig auch zum Exitus (also anders als deiner Laiendarstellung zu entnehmen...)"
Und genau deswegen hätte Dr. Murray Michael Jackson angemessen überwachen müssen und ihn nicht alleine lassen dürfen, eben um gegenzuwirken, wenn die Atmung aussetzt, eben um den Exitus zu verhindern. Was meinst Du warum ein Narkosearzt bei Operationen anwesend ist?
Und noch mal... ich weiss eigentlich nicht, wie oft ich das noch erwähnen soll.... Dr. Conrad Murray hat Michael Jackson die letzten 2 Monate seines Lebens jede Nacht mit Propofol vollgepumpt.... in seinem Schlafzimmer, ohne Überwachungsgeräte und ihn dann alleine gelassen! Am 25. Juni ging es schief und Michael Jackson kam zu Tode. Auch wenn Dr. Murray das letzte Mosaiksteinchen in einer langen Reihe von Mosaiksteinchen ist, war er derjenige der Michael Jackson durch seine Taten schlussendlich umgebracht hat! Und dafür wurde er zurecht angeklagt und verurteilt!! Wie schwer ist das zu verstehen?????
Mensch Promo - ich wollt es nicht explizit an die große Glocke hängen und doch hab ich meinen letzten Post so gespickt, dass man es rauslesen kann...
Du brauchst mich nicht zu Themen wie Narkotika-Abusus und Abhängigkeit im Allgemeinen zu belehren - ich bin vom Fach und war lange genug in Psychiatrien und psychotherapeutischen Suchtkliniken tätig.
Was die Medikamentensucht von MJ betrifft, betreibst du hier naive Schönmalerei. Der Arzt sollte also MJs "Schlafproblem" behandeln. Propofol macht schnell und hochgradig abhängig - führt man es dem Körper eine Zeit lang regelmäßig zu, reagiert der Körper mit starken Entzugserscheinungen, sobald man es absetzt, anstatt es auszuschleichen - bei Narkotika u.a. mit Insomnie (Schlaflosigkeit), aus dem einfachen Grund, dass der Körper Substanzen, die man ihm von außen zuführt, nach einer gewissen Zeit nicht mehr selbst produziert - im Falle von Narkotikamissbrauch u.a. das für den Schlafzyklus wichtige Melatonin.
Sein Schlafproblem war also am ehesten eine Nebenerscheinung des Propofolmissbrauchs, bzw. zusätzlicher Komorbiditäten im Zusammenhang mit seiner labilen Psyche und seinen schlechten Lebenserfahrungen, keinesfalls jedoch "root of evil" - klassisches Symptom-statt-Ursache-bekämpfen.
Es ist richtig, das Fehlverhalten des Arztes zu ahnden - falsch ist jedoch, ihm die volle Verantwortung für das Ableben anzuheften.
Du hattest noch nie mit körperlich Abhängigen zu tun, oder? Ich würd meine linke Hand drauf verwetten, dass der Posten des Privatarztes nur mit Pistole auf der Brust vergeben wurde - genauso kenn ich es von den besser Situierten meiner ehemaligen Suchtpatienten - der schwere Weg ist der Ausstieg, der scheinbar einfachste Weg (für alle - auch für die Angehörigen), dem Süchtigen weiter zu geben was er verlangt. Körperlich Anbhängige tun ALLES, um schmerzhafte Entzugserscheinungen zu vermeiden, vornehmlich jedoch das, was ihnen am schnellsten und vermeintlich unkompliziertesten hilft - sofortige Zuführung des Suchtstoffs. Auf die Idee langfristiger, äußerst schwieriger Entzugstherapien mit eher schlechter Prognose bezgl. Rückfälligkeit (vor allem wenn man nicht vorhat, sein Leben danach umzustellen) reagieren sie jedoch in der Regel eher ablehnend in hochgradigen Suchtstadien.
In dem Suchtstadium, in dem sich MJ befand (Autopsie-Schönmalerei für ein besseres Öffentlichkeitsbild mal außen vor - von wegen guter Gesundheitszustand, da brauch ich nicht mal ein Stethoskop um festzustellen, dass MJ die letzten Jahre eine körperliche Ruine war) lief das doch a la "Entweder spritzt du Michael seinen Stoff und hältst dein Maul, oder morgen steht hier dein Ersatz und tut es an deiner Stelle.".
Du sagst, es gab keine Zeichen für eine Abhängigkeit und im selben Post gestehst du ein, dass schon während der HIStory-Tour Propofol im Gepäck war - Widerspruch par excellence. Das wären fast 16 Jahre stoffliche Affinität - um eine körperliche Propofolsucht zu provozieren reichen 2 Wochen regelmäßiger Gebrauch, bei Stoffen auf Benzodiazepinbasis tuns auch schon 5 Tage und du bist dabei. Und jetzt erzähl mir bitte nichts über Mythen wie "controlled usage" - selbst wenn wir wohlwollend von einer phasenweisen Abhängigkeit ausgehen wollten.
Es wirft kein gutes Licht auf Menschen im Allgemeinen - aber Suchttherapie bleibt ein äußerst brüchiges, filigranes Modell der Psychotherapie und in der speziellen Situation, in der sich MJ befand - nämlich der, Menschen in seinem Umfeld einfach auszuwechseln zu können, wenn sie was sagen, was ihm nicht passt - quasi zum scheitern verurteilt. Ich denke demnach nicht, dass es möglich war, mit diesem Mann eine tragfähige Therapeut-Patient-Beziehung einzugehen. Deswegen war es schlussendlich MJ selbst, der sich durch seine Taten umgebracht hat - Murray war nur der Vollstrecker. Auch deine beschriene Aufsichtspflicht - wenn der Körper erst mal Toleranz entwickelt hat und du so viel von dem Kram in die Venen hauen musst, dass die Dosis lebensgefährlich wird, nur um überhaupt noch einen Effekt davon zu haben, bringt monitoring auch nix mehr - in dem Moment, wo die Lunge kollabiert, hast du weniger als 2 Minuten um gegenzusteuern und die reichen bei hohen Dosen Narkotika oft nicht mal, um einen tauglichen Antagonisten zu verabreichen auf dass sich dieser schnell genug über das Blut verbreitet und den Atemdepressiven "zurück holt". Man kennt das doch landläufig von Morphin oder Heroin, der Ablauf bis zum "goldenen Schuss" ist durchaus vergleichbar - Sterben tun sie im Endeffekt alle an der Apnoe. Und gegen das Bild des arglosen Michael, der nicht weiß, was das böse Propofol mit seinem Körper anrichtet, wehre ich mich entschieden.
Für 150.000$ Monatsgehalt findest du gut eine Million Ärzte weltweit, die ihren hypokratischen Eid mal eben unter den Tisch kehren, sogar für bedeutend weniger - auch diese Erfahrung musste ich im damaligen beruflichen Umfeld oft genug machen - und schlussendlich kann ein Arzt nur Ratschläge geben, ob sich ein Patient daran hält, liegt in seiner Verantwortung. Da diese Verantwortung über sich selbst nicht durch ein Gericht auf andere übertragen wurde, kann man Murray wohl dafür verantwortlich machen, in der betreffenden Situation falsch entschieden zu haben - die Situation selbst hat Michael jedoch herbeigeführt, wissentlich, davon muss man nach langjähriger Propofolaffinität wohl ausgehen.
Und ob jetzt Murray, sein Nachfolger, der Bodyguard, das Hausmädchen oder Michael selbst den goldenen Schuss setzte, macht eben für mich nach einer entsprechenden Suchtkarriere und Michaels speziellem Status keinen wirklichen Unterschied mehr, wahrscheinlich hätte er sogar die meisten seiner Fans dazu rumgekriegt, ihm den Schuss zu setzen.
Da letztendlich alles in dieser Angelegenheit rein spekulativ ist und sich eben auch das Gericht nicht um volle Aufklärung, sondern um Auffinden eines Verantwortlichen für den Tod (für den öffentlichen Pranger) bemühte, sollte auch in Betracht gezogen werden, dass Michael vielleicht auch einfach keinen Bock mehr hatte, die Tour und der Druck zu alten Erfolgen aufzuschliessen somit extrinsisch motiviert waren und das ganze evtl stillschweigend unter aktive Sterbehilfe fällt.
Wie auch immer, du hast recht - Strafe für Fehlverhalten muss sein. Und du hast Unrecht - denn umgebracht hat sich Michael durch den gewählten Lebensstil letztlich selbst. Schlussendlich zeichnest du in deinem Text immer wieder selbst das Bild des typischen Suchkranken, versuchst es aber vehement anders zu benennen, um Michael die eigene Verantwortung am Tod abzusprechen: Er wurde über die Gefahren aufgeklärt, entschied sich aber für "schnelle Ergebnisse". Leute, die ihn von diesem Weg abbringen wollten, tauschte er durch Ja-Sager aus, die seinem Willen nachgingen (Bsp. Krankenschwester). Es wurde megrfach Aufklärung betrieben, mehrfach im Leben stand Michael vor der Wahl und immer wieder hat er sich bewusst gegen das Leben entschieden.
Ich schließe diesen unflätigen Monolog nun mit einem letzten Appell an dich, die aufgeworfenen Perspektiven zumindest zu überdenken und Michael das Maß an Eigenverantwortung an seinem Tod einzugestehen, welches er tatsächlich hatte. Für mich ist das Thema damit, unabhängig von dem tatsächlichen Erkenntnisgewinn deinerseits, endgültig durch.
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