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Meth + Ghost + Rae = Wu Massacre. Schlichter kann eine Gleichung mit drei Konstanten nicht ausfallen. Die MC-Elite des Wu-Tang Clan lässt keinen Raum für Deuteleien.
Wenn eine Idee durch ist, ist sie durch. Wenn alles gesagt wurde, ist der Track vorbei. Oft genügen - Beispiel "Criminology 2.5" - zwei Minuten, um sämtliche Halswirbel im Umkreis zu Staub zu zermahlen.
Tür eintreten. Gemetzel. Abzug. Nach einer guten halben Stunde ist der Spuk vorbei. Es bleibt der Blick auf Kleinholz und rauchende Trümmer. Zwei Skits, zehn Tracks - selten wurde der Anspruch "no filler, all killer" konsequenter umgesetzt.
Ein Vergleich des massakrierenden Trios mit der Konkurrenz gestaltet sich ohnehin schwierig, weil: Welche Konkurrenz? Wo andere gute Rapper der Hunger treibt, herrscht hier nackte, ungezügelte Gier. Wo andere Gelassenheit demonstrieren, haben Raekwon, Ghostface Killah und Method Man die Smoothness gepachtet.
Manch andere achtenswerte MC legt Skills an den Tag, als wurde er vom Rap-Gott geküsst. Wenn dem so ist, müssen die Herren Smith, Coles und Woods eine mehrtägige Orgie mit dem versammelten Hip Hop-Olymp zelebriert haben.
Sich für gleich mehrere Coverartworks und ein fulminantes Booklet von X-Men-Zeichner Chris Bachalo im Superhelden-Style porträtieren zu lassen, erscheint angesichts einer Darbietung, die sich mit herkömmlichen Maßstäben schwer erfassen lässt, nur angemessen.
MCs dieser Gewichtsklasse könnte man auch neben ein Metronom stellen, sie würden trotzdem noch alles wegblasen. Doch mit Beats liefert "Wu Massacre" einen noch eindrucksvolleren Beweis dafür, worum es im Hip Hop eigentlich geht.
Flappende Helikopter-Rotoren und Maschinengewehrsalven zerfetzen "Criminology 2.5". Zu den Drumkaskaden im zweiten Teil des Duells "Mef Vs. Chef" gesellen sich unter der Regie Allah Mathematics' Trompeten und Posaunen, als gelte es, die Mauern Jerichos ein weiteres Mal zu schleifen.
Ebenfalls auf Mathematics' Berechnungen stützen sich die dunkle, breit angelegte Monnumentalbegleitung zu "Dangerous" und das leicht Latin-Fever-infizierte "Miranda", das gleichzeitig eine andere eherne Wahrheit demonstriert: Rap war immer, ist und bleibt für alle Zeiten Soul-Musik.
So finden gesanglich umgesetzte Seelenqual von Linda Jones (in "Miranda"), bei den Brothers Unlimited entliehene Hammondorgeln ("Youngstown Heist") oder "We're Almost There" aus dem Vermächtnis des King of Pop (vom RZA persönlich in "Our Dreams" eingebaut) ihren Platz zwischen verbalen Rundumschlägen, in aller Kürze skizzierten, dennoch filmreifen Geschichten, Deine-Mutter-Witzeleien und guten Ratschlägen des Kalibers: Um die Miete zu bezahlen, "fuck your landlord!"
In zweieinhalb Minuten lässt sich die Story von "Pimpin' Chipp" erzählen. Die "Gunshowers" zwischen soulschwangerem Auftakt und einer jeden Eierkuchen pulverisierenden Explosion währen nur wenig länger. Firlefanz? Vergisses. Was die Männer vom Clane Wu treibt, subsummiert sich in einem Satz: "I want it right now." Sie kriegen es. Alles.
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absoluter unsinn. sowas hingerotztes hab ich schon lange nich mehr gehört...
Also ich muss sagen, jetzt nach dem ersten Hören bin ich noch nicht sooo begeistert... Das eine oder andere Lied klingt mir schlicht ein bisschen zu 'modern' im negativen Sinne. Kanns grad nich anders formulieren, aber den typisch dreckigen Wu-Sound stelle ich mir dann doch ein bisschen anders vor.
Werds die Tage aber noch paar mal hören und dann sehe ich weiter 
Meine Güte. Dat is doch keine Plattenkritik. Son quatsch kriegt man ja nich mal vom Label zu lesen. Die Scheibe is allenfalls Durchschnitt. Die Jungs machen das gleiche Zeug schon seit Jahren. Mich reisst das nicht mehr vom Hocker.
Aha. Kritische Kommentare sind hier nicht erwünscht. Na, euer Bier.
Bei aller Wertschätzung für die Fromm kann ich diese Rezension ebenfalls in keiner Weise nachvollziehen. Ja, die Jungs haben Skill. Das ist sicher ne Menge, aber leider auch schon alles und hebt das Album nicht über den Durchschnitt hinaus. Dazu zähle ich übrigens auch die letzten Releases der drei Herren als Solokünstler. Ausnahme vielleicht noch Blackout 2, das fand ich schon unterhaltsamer.
Bei aller Wertschätzung für die Fromm kann ich diese Rezension ebenfalls in keiner Weise nachvollziehen. Ja, die Jungs haben Skill. Das ist sicher ne Menge, aber leider auch schon alles und hebt das Album nicht über den Durchschnitt hinaus. Dazu zähle ich übrigens auch die letzten Releases der drei Herren als Solokünstler. Ausnahme vielleicht noch Blackout 2, das fand ich schon unterhaltsamer.
Hätte mir persönlich eher son Sound wie bspw. bei 'Black Mozart' auf der Cuban 2 gewünscht. War da zwar mit RZA, aber möglicherweise trägt der ja doch mehr zum Wu-Sound bei, als es in den letzten Jahren von den anderen Members hieß... 
Die "Kritik" fällt für meinen Geschmack tatsächlich etwas zu euphorisch aus. Das Album ist gut, verglichen mit anderen Künstlern welche ihre Alben als Hip-Hop beschimpfen, aber so hochloben wie Herr Fromm würde ich "Wu Massacre" nicht. Bekommt 3 von 5 Sternen von mir, da es eben etwas über dem Durchschnitt ist.
Wo bleibt eigentlich Sodi? Der mag doch den Meth wenn ich mich nicht irre? ^^
@ Kackbratze : Erzähl mir aber nicht, dass 4:21 The day after... von Meth schlecht war o_O. Ich mein ok Geschmackssache etc. Aber schlecht wars sicher nicht.
criminology 2.5 5/5
mef s.chef 2 5/5
smooth sailing remix 3/5
our dreams 5/5
gunshowers 5/5
dangerous 3/5
pimpin chipp 3/5
miranda 5/5
youngstown heist 4/5
its that wu-shit 5/5
itz dat wu-shit! sure shot. moderner wu-sound aba unverkennbar wu. keine gimmicks. nur "its tha wu-shit" fällt als letzter track beat-mäßig ausm rahmen, aba im positiven sinne. so anders, einer meiner favs! ansonsten criminology 2.5, mef vs. chef 2, our dreams... mayne! ich glaube einige kommentatoren sind mittlerweile von wayne, cudi, gucci und timbaland weichgespült und haben den ursprünglichen hip hop einfach zu lieben verlernt. das hier is wieder waschechter hip hop von 3 lebenden legenden. rae, mef chef. spectacular! massacre!
Ich finds nur geil. Die Beats sind alle klasse und das die Jungs vom Clan Skills haben steht ja außer Frage. (Vielleicht passen die Beat auch einfach nur zur Anlage in meinem Auto...) Bei mir kommt auf keinen Fall Langeweile auf, wenn ich Wu-Massacre höre. Die einzigen drei Punkte, die ich zu bemängeln habe sind: der Name "Wu-Massacre" das ist doch mal Plattitüde sonder gleichen; die Spielzeit ist extrem "frech" kurz geraten. Wobei meiner bescheidenen Meinung nach viele Klassiker sehr kurz sind. Beispiele werden sicherlich jedem selber einfallen und die Features sind relative öde. Finde da es sich ja auch um ein Rea, Meth, Gohst Album handelt hätte man sich sowieso sämtliche Gastbeiträge sparen können.
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