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Corey Taylor ist an Weihnachten in Geberlaune, tritt der Produzenten-Legende Rubin in die Eier und nennt Scott Weiland "ein faules Stück Scheiße".
Outer Space (edy) - Gibt es ein Leben nach dem Tod? Ich weiß, das ist schwerer Tobak gleich zum Einstieg. Allerdings beschäftigt mich diese Frage gerade sehr, da ich ernsthaft darüber nachdenke, die Nassbirne mir gegenüber mit der ausgeprägten Gastritis und der völligen Verweigerung gegenüber Taschentüchern mit Vollgas über den Jordan zu schicken.
Was aber, wenn der aber in irgendeiner Form weiter existiert? Kann ich den dann noch mal umlegen? Bock drauf hätt ich ja. Man sollte eben nicht in
Ob sich der gute Peter Steel nach seinem Ableben am 14. April letzten Jahres nun als Baum im New Yorker Prospect Park in Brooklyn reinkarniert hat, bleibt Spekulation. Fakt ist jedoch, dass mehrere Type O Negative-Fans auf Facebook eine Gruppe namens "Peter's Tree" gründeten und am 21. November eine dem verstorbenen Sänger gewidmete Eiche pflanzten. Steele arbeitete bereits vor seiner Musiker-Karriere als Aufseher in dem Park und war für seine Naturverbundenheit bekannt. Dass er sich seine Klöten bereits zu Lebzeiten durch zwei Eicheln ersetzen ließ, ist allerdings gerade von mir frei erfunden. "Das ist etwas, was den wahren Spirit von Peter widerspiegelt und zeigt, was und wie er war", kommentiert Ex-Drummer Johnny Kelly die Aktion. "Peter hätte das sehr zu schätzen gewussst." Von einer mächtigen Eiche kann man bei dem Geäst zwar noch nicht sprechen, aber reden wir doch in 80 Jahren noch mal drüber, wenn ich als Suppenwürfel von Maggi reinkarniert bin.

Corey Taylor, Sänger bei Slipknot und Stone Sour und mehr und mehr auch engagierter Alleinunterhalter, scheint vor Weihnachten in Geberlaune zu sein. Zumindest, was verbale Tritte in die Eier angeht. Aber ich persönlich könnte dem Mann kaum dankbarer sein für seine offenen und auch wahren Worte! Im Rahmen seiner "An Evening With Corey Taylor"-Tour, wo es neben Akustik-Songs auch Spoken Word-Beiträge und Frage und Antwort-Spielchen gibt, redete sich der Sänger über Produzenten-Legende Rick Rubin Mitte November in Dallas richtig in Rage. Für das Slipknot-Album "Vol. 3 (The Subliminal Verses)" arbeitete die Band mit dem Produzenten zusammen. Für Corey kein Grund, in Lobhudeleien auszubrechen, ganz im Gegenteil. "Rick Rubin hat sich pro Woche vielleicht 45 Minuten lang sehen lassen. In diesen 45 Minuten lag er auf einer Couch, hat sich ein Mikro in der Nähe seines Gesichts aufstellen lassen, damit er sich nicht bewegen muss und dann hieß es 'Play it for me.' Dann bügelt er sich seinen Bart, versucht dabei so viel Essen wie möglich raus zu pulen und murmelt 'Play it again' oder 'Stop! Do that over'."
Bereits vor ein paar Jahren sagte Corey in einem Interview: "Ich hab echt keine Ahnung wie es ist, mit Rick Rubin zu arbeiten. Ich hab ihn vielleicht vier Mal überhaupt gesehen. Er ist ein netter Kerl und hat viele gute Dinge für viele Menschen getan. Für mich hat er nichts getan. Ich bin mit den Vocals auf dem Album nicht glücklich. Es gab zahlreiche Aufnahmen, die deutlich besser waren als die, die sie letztendlich verwendet haben und ich wurde oftmals gar nicht gefragt. Das Album klingt großartig und die Songs sind toll, aber wir haben Unsummen an Kohle dafür bezahlt. Und meine Meinung ist: Wenn du ein Album produzierst, dann bist du verdammt nochmal vor Ort. Es kratzt mich einen Scheiß, wer du bist." Deutliche Worte, die endlich mal jemand in den Mund nimmt, anstatt immer nur denselben Scheiß nachzukauen, den Metallica, Red Hot Chili Peppers und all die anderen Bands verzapfen, die mit dem Typen die letzten Jahre höchstens mittelmäßige Alben veröffentlicht haben.

Doch auch Stone Temple Piliots-Fronter Scott Weiland bekommt sein Fett weg. Der hat kürzlich ein Weihnachts-Album aufgenommen, was in den USA so ziemlich jeder zweite Musiker irgendwann einmal macht. Grund für das Unbehagen von Corey, der beinahe Scotts Nachfolge bei Velvet Revolver angetreten hätte, scheint aber allein die Tatsache, dass mit Weiland ein weitere Musiker auf den Weihnachts-Zug aufspringt, um noch ein bisschen Kohle zu verdienen, anstatt neues Material zu schreiben. Weiland hat mit "The Most Wonderful Time Of The Year" gerade sein Album veröffentlicht und zu "Winter Wonderland" ein unfassbar schnarchiges Video abgedreht, was Mr. Taylor wohl ziemlich auf den Sack ging. "Ich hab mir das Video angeschaut und fragte mich nur – warum? Es geht nicht darum, dass er ein schlechter Sänger wäre, das ist er nicht! Ich liebe STP und ich liebe ein paar der Sachen, die er mit Velvet Revolver gemacht hat. Er ist einfach nur ein faules Stück Scheiße." Vielleicht sollte Corey niemand erzählen, dass auch Zakk Wylde erst ein paar Weihnachtssongs veröffentlicht hat …
Wenn ihr wirklich noch einen Tipp für Weihnachtsgeschenke sucht, wie wär es denn mit Rock Science? Das Spiel wurde von ein paar Musikern, u.a. Nicke Andersson (Ex-The Hellacopters/Entombed) entworfen und dreht sich um allerlei Fachwissen in Sachen härtere Musik. 2.500 Fragen, die sich mit hunderten der einflussreichsten Rockbands seit den 1960ern beschäftigen, warten darauf, in bierseliger Runde beantwortet zu werden. Wer sich auf Konzerten, bei der Bandprobe oder einfach nur in der Kneipe schon immer die Köppe darüber heiß gequatscht hat, wer was auf welcher Scheibe gespielt hat, wie welcher Song überhaupt zustande kam oder wer in welchem Auto wo über die Klippe gebrettert ist – hier findet ihr die Antworten. Rock Science stellt und beantwortet Fragen aus den Gebieten Classic Rock, Heavy Metal, NWOBHM, Thrash Metal, Glam, Grunge und Extreme Metal. Wer also in Zukunft wirklich mitreden will, braucht das Spiel unterm Weihnachtsbaum. Bestellen könnt ihr das Ding hier, die Spielanleitung findet ihr schon mal hier:
Sinnloses, Hirnverbranntes und/oder Wissenswertes aus der Welt der harten Rockmusik. Kommentiert, komplettiert und frittiert by eddy@laut.de. Andere Meinungen oder ehrliche Kritik werden genauso strikt ignoriert wie herzhafte Beleidigungen begrüßt.
Scheiße, Klöten, Furz...
niveauloser kann ein Text garnicht mehr werden.
Ich finde ehrlich gesagt, diese Art zu schreiben, mit Verlaub zum Kotzen.
Aber das ist auch nicht der Zeltplatz von Wacken. Wobei sich laut.de ja auch nicht für ne ernstzunehmende Website hält. von daher...
zum thema rick rubin empfehle immer wieder "Mastered by Muppets"
http://www.youtube.com/watch?v=QPu0DKyGgZI
Gut gemacht und bringts sehr gut auf den punkt
Ich find's immer wieder amüsant zu sehen, dass wirklich NIEMAND laut und eddy als ernsthafte musikredaktion bezeichnet und trotzdem jeder die Klamotten liest, nur um dann wieder zu sagen, wie schlecht es doch sei...
Also, mir gefällt's! Taylor, spricht endlich mal aus was viele denken. Wenn man sich mal die letzten Outputs von Rubin anschaut, dann weiß man wirklich nicht, wieso der noch so viel Kohle scheffeln darf.
Wollen Metallica nicht wieder mit dem aufnehmen? Na dann, Prost Mahlzeit
jaja.. verspottet nur denn Nikolaus...werdet alle keine Geschenke bekommen 
Also ich kenn jetzt nicht so viele Produs vom Rubin. Der produziert aber recht basisch. Das hat ja bei "Reign in Blood" auch prima geklappt.
Aber "Death Magnetic" ist unterproduziert! Bevor das Album rauskam und ich den Namen Robin hörte, dachte ich sowas wie "Ist ja'n Kultproducer. Kann wohl nix schiefgehen." Das hätte Bob Rock, auf den so viele einst geschimpft haben, bestimmt besser hingekriegt.
Hoffentlich gibt Rubin sich bei der kommenden Sabbath-Scheibe Mühe!
Wirklich interessiert bin ich jetzt nur daran, ob der Edele selbst oder die Red./Admin die Überschrift der Kolumne von "Ein faules Stück Scheiße" zu "Slipknot-Sänger disst Rick Rubin" geändert hat. War wohl doch etwas zu stumpf, hmm? Aber der neueste Furz riecht halt immer am nussigsten, nicht wahr?

Der Name Rick Rubin steht in erster Linie für miserable Klangqualität.
Rubin-Produktionen sind bei weitem nicht die einzigen Opfer des Loudness War. Nur hat bei "Death Magnetic" selbst ein Tauber gehört, dass da was nicht stimmt.
Von Hyperkompression bzw. "Brickwalling" sind heute leider fast alle Alben auch aus dem Metalbereich, sowie generell aus dem "Rock und Pop"-Bereich betroffen.
Die aktuellste, nicht vom Loudness War gefickte Metal-/Hardrockscheibe, die mir untergekommen ist, ist "Chinese Democracy" von GnR. Eine wirklich wohltuende Ausnahme!
Wenn man auf starke Kompression verzichten will, muss man in den allermeisten Fällen auf ältere Releases, so von vor 1995 zurückgreifen. Klingt traurig, ist aber so.
Nein, ich bin kein audiophiler Hifi-fetischistischer Klugscheißer. Aber nur wenn man es immer wieder anspricht, hört die Musikindustrie vielleicht irgendwann mit dieser Loudnesskacke auf!
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