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Kreator-Mille braucht Show-Nachhilfe, Guns N' Roses haben Stress mit Konservativen und Robert Plant wird on stage vom Roadie umgenietet.
OuterSpace (edy) - Oh Mann, wieso müssen eigentlich alle gleich wieder Obama als Heilsbringer hinstellen, wie nach seiner ersten Wahl schon? Okay, mit Romney wurde ein wirklich großer Fehler verhindert, aber mit dieser Verklärung, die jetzt schon wieder los geht, ist doch niemandem geholfen. Auch wenn jetzt zumindest die Chance besteht, dass die Erzkonservativen nicht wirklich jeden sinnlosen ...
Im letzten Splitter habe ich ja noch drüber berichtet, dass Guns N' Roses so was wie ne Dauershow unter dem Banner "Appetite For Democracy" in Las Vegas abhalten. Ganz klar, dass das Coverartwork vom legendären 1987er Debüt "Appetite For Destruction" als Grundlage für die Werbung verwendet wurde.
Damals liefen schon sämtliche Erzkonservative und andere Spinner gegen das Artwork Sturm. Aber auch 25 Jahre später sind noch genügend dieser Moralapostel vor Ort, um sogar in Sin City Las Vegas dafür zu sorgen, dass die etwas derangiert wirkende Lady am rechten unteren Bildrand sofort von allen Werbeflächen entfernt werden musste.
Deswegen sieht der Spaß nun also wie unten abgebildet aus. Nicht, dass sich das unter Obama ändern würde, aber unter Romney hätten sie Axl und Co. vermutlich direkt verbrannt.

Was sich unter Obama wohl auch nicht ändern wird, sind die großartigen Gutmensch-Allüren beim Disney-Konzern. Zwar hat man jetzt auch die dunkle Seite der Macht in den eigenen Reihen, mit Machine Head will man aber nach wie vor nichts zu tun haben. Robb Flynn und seine Jungs sind momentan gerade mit Dethklok, All That Remains und The Black Dahlia Murder in den Staaten unterwegs. Im House Of Blues warden sie am 1. Dezember aber nicht mit auf der Bühne stehen. Der Grund: Sie stehen bei Disney seit einer Show 2007 auf der Schwarzen Liste. Dort sind sie gelandet, wegen "gewalttätiger Images, aufrührerischer Texte und unerwünschter Fans". Unerwünschte Fans? War ich 2007 auf nem Machine Head-Konzert?

Ebenfalls in einem der letzten Splitter habe ich euch auf die laufende Kreator-Tour hingewiesen, auf der anscheinend mit total toller und gigantisch großer 3D-Show der ultimative Kick auf die Bühne gebracht werden soll. Anscheinend muss man Mille und Co. beizeiten aber mal erklären, dass ne bessere Powerpoint-Präsentation auf nen weißen Vorhang KEINE VERDAMMTE 3D-SHOW IST!!!
Haben die lustige Brillen vor ihrer Show ausgeteilt? Und warum greift diese Unsitte, den ersten Song hinter einem Vorhang anzufangen oder gar komplett zu spielen, immer mehr um sich? DAS hier ist jedenfalls ein schlechter Witz:
Dann doch lieber die Down-Version der aktuellen Wrestling-Liga. Die Jungs haben definitiv ihren Spaß auf der Bühne und lassen sich den auch in Zeiten nicht verderben, in denen Fans auf der Bühne gern mal gnadenlos von der Security nieder geprügelt werden. Man mag die Paranoia in manchen Fällen verstehen, doch meistens wären die Situationen mit ein wenig Gelassenheit und Humor deutlich besser zu klären. Als kleinen Kommentar darauf verstehe ich auch folgenden – ähm – Ausdruckstanz ...
Dass auch etablierte Künstler nicht gleich bei jedem Fan auf der Bühne aus der Fassung geraten, stellte letzten Donnerstag der ehemalige Led Zeppelin-Fronter Robert Plant unter Beweis. Bei einer Show in Buenos Aires erklomm ein Fan die Bühne gelangt und stürmte auf Plant zu. Jener sah den Anhänger aber kommen und duckte sich geschickt weg. Als die Security angestürmt kam, um den Fan abzugrätschen, konnte der 64-Jährige allerdings nicht mehr ausweichen und wurde vom eigenen Roadie umgenietet.
Plant kam schnell wieder auf die Beine und wies seine Crew an, ein wenig lockerer zu bleiben. "Thank you very much for the fun", schickte er dem Fan noch hinterher, während dieser von der Bühne eskortiert wurde. Eigentlich solltet ihr genau jetzt ein Video des Vorfalls bekommen, doch die Hoden der Plant-Anwälte sind dicker als die gesamte EU, deswegen leider nur das faltige Antlitz von Peter Wellers Hintern ...

Weniger umgänglich zeigte sich anscheinend Six Feet Under-Brüllwürfel Chris Barnes. Nachdem ihn Travis Ryan, Fronter von Cattle Decapitation während der laufenden Tour zur Rede stellte, weil sich Barnes ihm und seiner Band gegenüber angeblich wie ein Arschloch verhielt, teilte dieser nicht nur verbal aus und flüchtete dann in den Tourbus. "Das war kein Kampf. Er hat mir eine reingehauen und ist weggerannt. Das haben ein paar Leute gesehen. Ich bin dann zum Tourmananger gegangen, hab die Sache erklärt, unseren Merch eingepackt und mich verzogen", lässt Ryan wissen. Die unglaublich dämliche Erwiderung von Barnes via Twitter war folgende: "If you eat tofu, you'll get [your] ass kicked in a fight. #knocked out." Herzlichen Glückwunsch.
Und damit auch ja niemand ohne seinen wöchentlichen Satz Titten nach Hause geht, gibt es hier mal das Video von Lizette & namens "Crush U". Kann man musikalisch zwar vergessen, aber wir haben hier ja schließlich nen Lehrauftrag zu erfüllen.
Sinnloses, Hirnverbranntes und/oder Wissenswertes aus der Welt der harten Rockmusik. Kommentiert, komplettiert und frittiert by eddy@laut.de. Andere Meinungen oder ehrliche Kritik werden genauso strikt ignoriert wie herzhafte Beleidigungen begrüßt.
Der Fan beim "Wrestlingmatch" sah ein bisschen aus wie eine jüngere Version von Terry Funk. Auch von Wrestlingstil her. Völlig unsauberer Angle Lock, dann dieses Schwein Redline / Celtic Cross Ding, gefolgt von den Eindruck, dass der Mann sturzbesoffen war.
Letzendlich können Down und die Fans sich glücklich schätzen, dass das doch nicht der gute Terry war. Sonst müsste man ja tausende Liter Blut aus der Halle wegpumpen (nicht von den Fans, sondern von Terry natürlich!).
P.S.: Ach ja, die Braut im Vid ist geil.
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