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Doro rettet Weihnachten, Metallica den Dollar, und Zakk Wylde lässt sich von Ozzy und Co. die Eier ... äh ... den Kaffee rösten.
Outer Space (edy) - Na super. Eigentlich is es noch ewig hin, aber jeder scheint schon in schnarchiger Vorweihnachtsstimmung zu sein: Es passiert nix Wesentliches mehr. Das macht es nicht gerade leichter, die Metalsplitter zu füllen. Selbst das hier ist schon reine Zeilenschinderei, aber wie sagte einst der Dozent in Creative Writing zu mir: "Zum Aufwärmen einfach mal drauf los schreiben. Muss keinen Sinn ergeben." So leicht entsteht ein Lebensmotto …
Tja, wie gesagt, es passiert momentan nicht viel. Oder interessiert es tatsächlich jemanden, dass ...
Vermutlich eher nicht, und trotzdem schreibe ich was drüber. Man mag ja vom Weihnachtsgedöns halten, was man will. Unser guter Rob Halford hat mit seinen "Winter Songs" vor zwei Jahren bewiesen, was für einen Haufen Scheiße man um die Adventszeit veröffentlichen kann. Doro dürfte mit ihrem "Merry Metal Christmas" zumindest Corey Taylors 'Fauler Sack'-Award entgehen, den er Stone Temple Pilots-Fronter Scott Weiland verliehen hat. Text und Melodie sind nämlich auf dem Mist von Fräulein Pesch gewachsen und tönen etwas rockiger durch die Boxen. "Ich stecke ja gerade mitten in den Aufnahmen für mein neues Album, das nächsten Sommer erscheint", so die zierliche Sängerin. "Dabei kam mir plötzlich eine passende Melodie und der entsprechende Text in den Sinn."
So schnell kanns gehen. Und weil man im Duett immer besonders besinnlich sein kann, darf auch Onkel Tom Angelripper ins Mikro husten. Zu haben ist die Single als Download übrigens ab diesen Freitag.

Etwas früher als erwartet gehen Metallica ihre ursprünglich erst 2013 geplante 'European Summer Vacation'-Tour an. Laut Bandmanager Cliff Burnstein ist die Schuldenkrise in Europa der Auslöser für diese spontane Umdisponierung. In einem Interview mit dem Wall Street Journal gab Burnstein zu Protokoll: "In den nächsten paar Jahren wird der Dollar stärker und der Euro schwächer, und wenn das passiert möchte ich daraus einen Vorteil ziehen und jetzt mehr europäische Festivals spielen, weil sie für uns jetzt noch profitabler sind."
Man weiß zwar nicht, welcher weise Mann ihm den Floh ins Ohr gesetzt hat, aber gerade bei einem Unternehmen wie Metallica kommt es natürlich auf jeden Cent an. Zumal Burnstein vertraglich dazu berechtigt ist, den Veranstaltern zu diktieren, in welcher Währung Metallica bezahlt werden.

Ebenfalls 2012 darf man sich auf die Zusammenarbeit von Porcupine Tree-Chefdenker Steve Wilson und Opeth-Fronter Mikael Åkerfeldt freuen. Das Storm Corrosion benannte Projekt soll im April nächsten Jahres sein Debütalbum veröffentlichen, das laut Wilson "in etwa wie der dritter Teil der Trilogie" klingen wird. Wilson spielt damit auf sein letztes Soloalbum "Grace Of Drowning" und die aktuelle Opeth-Scheibe "Heritage" an. Bislang hatten Wilson und Åkerfeldt lediglich als Produzent und Musiker für diverse Opeth-Veröffentlichungen zusammen gearbeitet. Für Storm Corrosion bündeln die beiden ihre Kräfte als Songwriter.
"Das Album wird wohl noch orchestraler, noch reduzierter und noch dunkler, zerrissener und melancholischer sein", fährt Wilson fort. "Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass die eine Hälfte das Album abgrundtief hassen und die andere Hälfte es innig lieben wird. Aber das ist auch ok so für mich."

Wie erwähnt, geht das Jahr ziemlich schnarchig zu Ende. Dafür fängt das nächste deutlich interessanter an. Zumindest, wenn man seinen Arsch Ende Januar in den Flieger packt und seinen Urlaub in L.A. verbringt. Dort findet die jährliche NAMM statt. Auch wenn man weder als Fachpublikum noch als geladener Gast die heiligen Hallen dieser Ausstellung betreten darf, lohnt sich der Trip als Musiker und/oder Musikfan durchaus. Am 21. Januar finden sich nämlich Bruce Kulick (Ex-KISS, Union, Grand Funk Raildroad), Uli Jon Roth (Ex-Scorpions), Richie Kotzen (Ex-Poison/Mr. Big) und Tony Macalpine im Key Club in West Hollywood ein, um dort den NAMM Jam 2012 zu bestreiten.
Kosten wird der Spaß gerade mal 18 Dollar im Vorverkauf und 23 Dollar an der Abendkasse. Der Flug und die Unterbringung in L.A. kommen allerdings hinzu.

Bereits zwei Tage zuvor kann man sich im Grove in Anaheim anschauen, wie sich Black Label Society-Frontförster Zakk Wylde von seinen ehemaligen Arbeitgebern und Kollegen rösten lässt. Guitar World und MusiCares haben sich zusammen getan und starten am 19. Januar den ersten Rock'n'Roll-Roast. Sharon und Ozzy Osbourne, Scott Ian (Anthrax), Chris Jericho (Fozzy), Jim Norton, Jim Florentine, Brian Posehn und Stone Cold Steve Austin werden sich Zakky-Baby vorknöpfen und ihm ein paar unschöne- und vermutlich auch ein paar hässliche Dinge an den Kopf knallen.
Mehr zum Event findet ihr hier, einen kleinen Vorgeschmack könnt ihr euch schon einmal im untenstehenden Video anschauen:
Und solltet ihr Schwierigkeiten haben, zu verstehen, was sich Ozzy an Scherzen und Beleidigungen zu seinem Ex-Gitarristen aus dem Hals quält, gibt es ab dem 19. Dezember auch dafür eine Abhilfe. Sofern ihr Besitzer eines iPhones oder Android Handys seid, könnt ihr euch die kostenlose App iBrummie runterladen. Laut DailyMail hilft die App, den berüchtigten Birmingham-Akzent verständlich zu machen, mit dem auch Ozzy gestraft ist. Die Firma Athernet aus Manchester hatte die Idee und setzte einen ähnlichen Plan bereits mit iWiganese um, das den kaum weniger schrecklichen Akzent der Bewohner Wigans in Lancashire in einigermaßen verständliches Englisch übersetzt.
Damit ist es zum zweiten Mal der Handytechnologie zu verdanken, dass Ozzy sich der Welt mitteilen kann.
Und zum Abschluss des Metalsplitters wie immer ein bisschen Mucke auf die Ohren. Lamb Of God haben den Song "Ghost Walking" von ihrem im Januar erscheinenden Album "Resolution" online gestellt. Wem die letzte Scheibe "Wrath" gefallen hat, der wird an dem neuen Track wohl nichts auszusetzen haben.
Sinnloses, Hirnverbranntes und/oder Wissenswertes aus der Welt der harten Rockmusik. Kommentiert, komplettiert und frittiert by eddy@laut.de. Andere Meinungen oder ehrliche Kritik werden genauso strikt ignoriert wie herzhafte Beleidigungen begrüßt.
zakk wylde ist auch nicht die hellste kerze im kronleuchter, aber das is ja nix neues. jetzt hab ich vergessen, was ich wollte... ach, lamb of god! jo, tönt gut, aber die unterschiede zwischen deren alben sind eh klitzeklein.
Die Europatouren werden also profitabler, soso.
Die Ticketpreise sind eine echte Unverschämtheit geworden, aber das gilt ja für so ziemlich jede große Konzertveranstaltung und nicht nur für Metallica.
Ja, bei Metallica zählt echt jeder Euro.
Schließlich will der Ulrich seinen 35. Swimmingpool haben, sonst ist er ganz traurig.
Die Europatouren werden also profitabler, soso.
Die Ticketpreise sind eine echte Unverschämtheit geworden, aber das gilt ja für so ziemlich jede große Konzertveranstaltung und nicht nur für Metallica.
Ja, bei Metallica zählt echt jeder Euro.
Schließlich will der Ulrich seinen 35. Swimmingpool haben, sonst ist er ganz traurig.
BTW: Diese Kommentarfunktion suckt irgendwie. Ständig krieg ich 'nen Doppelpost raus. Jaja, ist schon echt fetzig, seit das Ganze hier unbedingt 3.0 werden musste. Glückwunsch dazu.
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