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Metallica und Lou Reed lullern in die Ecke und Kiss wollens mit Lady Gaga machen.
Outer Space (edy) - Soso, das ist also das, was Metallica und Lou Reed zusammen in die die Ecke gelullert haben. Da ist Mutti sicher Stolz auf die kleinen Burschen. Einmal mehr zeigt sich, dass man auch als renommierter Musiker nicht jeden Furz veröffentlichen sollte, den man gelassen hat, als zufällig gerade eine Bandmaschine lief. Aber so mancher Mensch ist ja auf jeden Schiss Stolz, den er locker leicht oder unter großem Druck in die Schüssel gesetzt hat.
Auch Hetfields James steht nach wie vor auf "Lulu" und die Zusammenarbeit mit Reed. Mal ganz im Ernst, würde mich James Last fragen, ob ich nicht mit ihm ein Album aufnehmen möchte – ich wär sofort dabei!!! Allerdings würd ich die Scheibe dann nicht mit Michelle oder nem anderen Pornonamen versehen ... Die Namensgebung erklärt Hetfield übrigens folgendermaßen: "Es ist nicht Metallica und es ist nicht Lou Reed; das sind wir zusammen, die etwas machen namens 'Lulu'." Muss dabei eigentlich nur ich immer ans Strullern denken? Egal, wäre es nicht vielleicht sinnvoller gewesen, das Ganze dann Loutallica oder Metareed zu nennen? Oder einfach meinen eingangs erwähnten Vorschlag zu beherzigen und das Ergebnis als Weihnachtsgruß an die Familie zu schicken, ansonsten aber in die Tonne zu treten? Denkt mal drüber nach, Brüder und Schwestern.
Und weil das Coverartwork mindestens genauso schön und wertvoll wie der Inhalt ist, will ich euch das ebenso wenig vorenthalten.




Aber auch anderenorts ist man dem quasi schon vorprogrammierten Schiss in die Windel gegenüber nicht abgeneigt. So saß erst neulich Paul Stanley von KISS einer Dame der Zeitung LA Weekly gegenüber und ließ sich ein paar Fragen zum nächsten Album "Monster" aus den Rippen pressen. In diesem Zusammenhang kam die Sprache auch auf Lady Gaga, die sich nicht nur als großer Fan von Saxon und Maiden outete, sondern auch als potentielles KISS-Groupie. Besagte Dame hat nicht nur ihre eigene Hompega namens GaGa's Little Monsters, sondern wäre wohl auch gerne zur (musikalischen) Kollabo mit den KISSERN bereit. Und auch der Sänger und Gitarrist scheint der Sachen gegenüber nicht ganz abgeneigt zu sein: "Alles ist möglich. Sie ist fantastisch und das ist gar nicht so unwahrscheinlich." Solange es Aussicht auf finanziellen Reingewinn hat, ist im KISS-Universum prinzipiell NICHTS unwahrscheinlich ...
Während man bei KISS immer genau das bekommt, was man verdient (You want the best – you get the best ... blablaba, ihr kennt das ...), gibt es im Hause Angra, bzw. Almah fortan nur noch Tulpen, satt Rosen. Sänger Eduardo 'Edu' Falaschi hat in einem Statement nämlich folgendes zu sagen: "Als ich bei Angra eingestiegen bin, musste ich auf eine bestimmte, hohe Art und Weise singen, die vollkommen außerhalb meiner natürlichen Stimmlage war. Das war vor zehn Jahren deutlich einfacher als heute", gibt der Mann zu und fährt fort, dass er "alles getan habe, um auch weiterhin, vor allem die alten Songs, immer in den hohen Stimmlagen zu singen, weil das Melodic Metal-Publikum das immer von uns Sängern gefordert hat." Mit ein paar Jahren mehr auf der Buckel scheint das Edus Kräfte nun aber zu überfordern und deswegen "habe ich die Entscheidung getroffen, nach der Promoarbeit für das neue Almah-Album erst mal eine unbestimmte Pause zu machen, und mich um meine (stimmliche) Gesundheit zu kümmern." Na endlich gibt mal einer zu, dass er die ganze Zeit außerhalb seiner Stimmlage knödelt. Kann das nicht auch mal eine der 1000 Trällerelsen im Gothic Metal einsehen? Wenn wir aber schon bei seltsamen Tonlagen sind ...
Einsicht ist ja immer so ne Sache. Vor allem bei Leuten, die öffentlich auf der Bühne stehen und da den Karl Gustav machen, ist diese nicht sonderlich weit verbreitet. Bring Me The Horizon-Fronter Oliver Sykes zählt eh nicht zu den sympathischsten Frontmännern. So wurde er 2007 bereits angeklagt, zuerst auf einem weiblichen Fan uriniert-, und ihr anschließend, mit einer geworfenen Flasche Gesichtsverletzungen beigebracht zu haben. Damals konnten die Richter nicht genügend Beweise für eine Verurteilung finden – das Publikum in Salt Lake City hatte damit am vergangenen Montag hingegen weit weniger Probleme. Nachdem Sykes ein paar Plastikflaschen um die Birne flogen, konterte der mit Beleidigungen und mit dem entleeren diverser Wasserflaschen in die ersten Reihen. Was daraufhin geschah, schaut ihr euch am besten selber an:
Sinnloses, Hirnverbranntes und/oder Wissenswertes aus der Welt der harten Rockmusik. Kommentiert, komplettiert und frittiert by eddy@laut.de. Andere Meinungen oder ehrliche Kritik werden genauso strikt ignoriert wie herzhafte Beleidigungen begrüßt.
Hatte dieses Jahr auch zufällig BMTH gesehen ... absolut unsympathisch, dieser Sykes. Mir geht's einfach gegen den Strich, wenn man das Publikum bei jeder Ansage als Fuckers, Motherfuckers etc. bezeichnen muss ...
motherfuckers an die 'verehrte zuhörereschaft' ist keine beleidigung, da fühlt man sich als metaller und rockfan sogar umschmeichelt
Wie der da mit der Flasche rumwedelt, würde ich auch auf Sexpuppe tippen.
Hab ja auch nix gegen ne zünftig derbe Sprache =)
Von Motörhead und co hab ich mich auch gern beschimpfen lassen, aber da hatte das was Herzliches, Ehrliches.
Aber wenn mir das irgendso'n Milchbubi entgegenschreit, der meint, dass er hart wäre, nur weil er von Kopf bis Kimme zutätowiert ist ... Außerdem kam's null sympathisch rüber, und irgendwie ... kalkuliert.
Hoffe, das war jetzt klarer.
Ich würde die Lou Reed/Metallica-Chimäre eher "Metallouca" nennen, eine Formation, die ich mir definitiv NIEMALS ins Plattenregal stellen werde!
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