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Ein Security-Mann flext Joey Belladonna um und Black Sabbath orakeln mal wieder über eine Reunion.
Outer Space (edy) - Was ist eigentlich los heutzutage? Wieso tun sich die Leute mit konkreten Aussagen so schwer? Lasst Worten taten folgen! Nicht so, wie in der Politik, wo erst einmal alles versprochen und dann nichts eingehalten wird. Ganz anders beim Arzt, wo es dann einfach heißt: "Doppelte Hodentorsion, der linke Klöten muss definitiv ab!" Also nicht bei mir, sondern bei nem Basketball-Kollegen, der seinen Spitznamen Single Bullet erst mal weg hat.
Mit konkreten Aussagen tun sich aber auch Musiker immer schwerer. Wobei man das im Falle Black Sabbath
Kaum hieß es vor ein paar Wochen, eine Reunion stünde an, schon ließen alle Seiten heftigst dementieren, nur um jetzt mit der Sprache heraus zu rücken, dass man mal wieder im Original Line-Up geprobt habe. Von Tour oder Album will noch keiner reden, weil man ja erst einmal sehen muss, wo der ganze Spaß hinführt. Ob man sich verträgt, ob sich die Anwälte und Manager aller Parteien grün sind und ob bis dahin noch alle leben! Das mag nun besonders in Gedenken an Ronnie James Dio ein wenig geschmacklos klingen, aber sind wir mal ehrlich: Bill Ward war noch nie das blühende Leben, und ob – und wenn ja, warum – Ozzy immer noch auf Kohlenstoffbasis existiert, sollte vorab auch noch geklärt werden. Bei den beiden sollte man immer vorsichtig sein, ob der eine nicht beim Hinsitzen vom Drumhocker kippt oder der andere sich im Schrank verirrt. Alles nicht so einfach, mit den Herren Musikern.
Dass es körperlich hart auf hart kommen kann, musste neulich Anthrax-Fronter Joey Belladonna feststellen. Der wurde letzten Samstag von einem Security-Mann während der Show auf der Bühne umgenietet, weil der ihn entweder hinter einem Fan nicht gesehen hat, oder einfach keinen Plan hatte, was der alte Sack überhaupt da oben macht. Während des Songs "Metal Thrasing Mad" sprang ein Fan auf der Bühne rum und Joey wollte gerade mit dem Kerl abschädeln, als beide vom übereifrigen Ordnungsdienstmitarbeiter gefällt wurden (siehe Video). Freunde machte sich der Fan damit nicht und auch die Security bekam ihr Fett von Gitarrist Scott Ian weg: "Ist verdammt clever, den Sänger auf die Bretter zu schicken", straft der Gitarrist die Security-Jungs ab. Hier scheinen verdammte Genies zu arbeiten. Ich nehmen mal an, dass sie ihn die letzten 90 Minuten hier auf der Bühne nicht gesehen haben. Er ist IN der BAND!"
Mit weniger freundlichen Worten wurden auch Mötley Crüe auf dem vierten Sunset Strip Music Festival bedacht. Das war allerdings Teil des Plans. Die Rocker eröffneten und beschlossen das Festival drei Tage später als Ehrengäste wieder. Zwischenzeitlich mussten sie ein Art Roast diverser Gäste über sich ergehen lassen. Einer dieser Gäste war der Comedian Dane Cook, der es sich neben diversen Hochachtungsbekundungen auch nicht nehmen ließ, mit ein paar derben Jokes vom Leder zu ziehen. "Ich habe keine Ahnung, was sie sagen werden", äußerte sich Drummer Tommy Lee zuvor. "Es muss aber etwas Ernsthaftes, etwas Lustiges und vielleicht auch Schockierendes enthalten." Mit dieser Vorgabe hatte Cook keinerlei Probleme, wie man im Video verfolgen kann. Mir persönlich gefällt der Teil über Mick Mars am besten, der laut Cook eigentlich vor ein paar Jahren verstorben ist, aber aus reiner Gewohnheit nach wie vor mit The Crüe tourt.
Mit einer gewohnt überkompensierten Sicht der Dinge erklärte sich Sebastian Bach neulich im Interview mit dem Icon Vs. Icon-Magazine. Bach, der gern als Dabbeljuh Ägsl Rose-Intimus glänzt und keine Gelegenheit auslässt, damit zu prahlen, wurde im Interview zu sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter befragt. Nämlich was er davon hält, dass Rockmedien Stuhlgangsbestätigungsdienste wie Twitter verwenden, um damit Schlagzeilen zu machen. Mit seinem ihm eigenen Understatment gab Bach zu Protokoll: "Ich brauche die Medien lange nicht so sehr, wie sie mich!" Kann man glauben, oder bleiben lassen. Der Sänger fühlt sich jedenfalls in einer starken Position, schließlich habe er 170.000 Fans bei Twitter und eine eigene Homepage, auf der negative Kommentare auch gern mal gelöscht werden, wie er selber zugibt. Irgendwie brauch ich den Kerl noch weniger als ne dritte Brustwarze …

Als durchaus brauchbar lässt sich die 'Obey Your Master'-Kunstausstellung bezeichnen, die Skate-Pro Tony Alva im August des Jahres bereits im Rahmen seiner Exhibit A Gallery angekündigt hat. Zahlreiche Künstler aus den Bereichen Mode, Film, Musik und Skateboarding werden ihre Schöpfungen präsentieren, zu denen sie von Songs von Metallica inspiriert wurden. Darunter befinden sich Namen wie Coverartist Travis Smith (Nevermore, Soilwork, Strapping Young Lad), Black Veil Brides-Sänger Andy Biersack, Slipknot-Clown Shawn Crahan oder Per Øyvind Haagensen. Das Ergebnis ist am 20 Januar 2012 in der Exhibit A Gallery zu sehen. Bei diesem Event werden alle Künstler und auch Metallica vor Ort sein. Eher fraglich, ob sich auch Danko Jones daran beteiligen will. Der hat, nachdem er "Lulu" gehört hat, aus Frust seine komplette Metallica-Sammlung verhökert! Weitere Infos zum Event findet ihr hier

Und als kleinen, musikalischen Happen gibt's zum Abschluss noch ein kleines Video von Steel Panther mit Dibsturbed-Sänger David Draiman:
Sinnloses, Hirnverbranntes und/oder Wissenswertes aus der Welt der harten Rockmusik. Kommentiert, komplettiert und frittiert by eddy@laut.de. Andere Meinungen oder ehrliche Kritik werden genauso strikt ignoriert wie herzhafte Beleidigungen begrüßt.
Also, Sabbath sind Legende aber die drölfzigste Reunion brauch ich definitiv nicht.
Und zu Mötley Crüe kann ich nur sagen dass ich schon 2005 bei rock am Ring die Fäden gesehen habe an denen Mick Mars hängt und mit denen die Roadies vortäuschen er würde noch unter den Lebenden weilen.
Bill Ward war noch nie das blühende Leben, aha. Man muss mal das Drumming auf den frühen Sabbath-Scheiben auschecken!
Sollte es zur Sabbath-Reunion kommen und die Band auch live zu sehen sein, sollte die Gelegenheit ergriffen werden, falls man sie nicht schon hatte. 2005 in Dortmund waren sie sehr gut. Auch Ozzy war erstaunlich gut drauf, obwohl ich befürchtet hatte, dass er es völlig versauen würde. Aber im Grunde genommen ist bei denen Präsenz schon die halbe Miete - vier sympathische Typen, die einfach so eine Aura haben. Das haben nur wenige, nicht einmal Hetfield und Ulrich oder Rob Halford.
Ob das aber in kreativer Hinsicht, also für 'ne neue Studioscheibe, Früchte trägt, wage ich zu bezweifeln. Auch wenn's mir ja weh tut.
Mein Beileid an den Sportsfreund, der jetzt nur noch Söhne zeugen kann. Nachdem ich vor einiger Zeit mal nachgelesen habe, was diese sich so harmlos anhörende Hodenverdrehung eigentlich ist und was sie für Folgen haben kann, war ich Tage lang hypochondrisch. So was wünscht man keinem - außer Dieter Bohlen.
bei the osbournes konnte der alte doch schon kaum laufen -.- wie will der denn eine neue platte geschweige eine tour durchstehen. also wirklich...
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