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Nach dem Drama von Newtown fordert Mötley Crüe-Fronter Vince Neil schärfere Waffengesetze. Doch seine Fans sorgen sich mehr um ihre Knarren als um ihre Kinder.
Outer Space (edy) - Das Jahr nähert sich dem Ende, dies wird der letzte Splitter für 2013, und auch wenn der Weltuntergang nur als schlechter PR-Gag der Mayas vorbei zieht, scheint in den USA so etwas wie eine Götterdämmerung anzustehen. Nur sind es dieses Mal nicht Manowar, sondern Präsident Obama, der tatsächlich einen ersten Schritt gegen die Gods Of NRA wagt. Nach dem Massaker in einer Grundschule in Newtown scheint vieles möglich, sogar ...
Hirntote wie Ted Nugent werden sich zwar nie eines Besseren belehren lassen, aber auch in der Rockszene gibt es durchaus Menschen, die sich FÜR eine Verschärfung der Waffengesetze einsetzen. Dazu gehört auch Mötley Crüe-Fronter Vince Neil, der sich über Twitter nach der Tragödie mit 27 Toten für mehr Waffenkontrolle aussprach. Nicht alle seine Follower dort vertraten die gleiche Ansicht, und schnell entwickelte sich eine Auseinandersetzung, die Vince verblüfft feststellen ließ: "Warum scheint hier jeder so ein Waffennarr zu sein? Was ist mit den Kindern die heute ermordet wurden? Vielleicht solltet ihr mal eure Prioritäten überdenken. Ich hätte nicht gedacht, dass sich 90% hier mehr um ihre Waffen als um ihre Kinder sorgen. Fuck you an alle, die Kinder mit Waffen konfrontieren. Kommt zu KEINER Show von uns. Ihr seid krank!"

Auch Lamb Of God-Shouter Randy Blythe, der nun übrigens am 4. Februar in Tschechien wieder vor Gericht muss, zeigt sich vom Verhalten seiner Fans angewidert und enttäuscht. "Ich war noch nie von einem Publikum so angewidert wie heute. Ich wünschte, wir hätten nicht gespielt", teilt er über Instagram mit. "Wir baten um eine Schweigeminute zu Ehren der toten Schüler und Lehrer in Connecticut. Die meisten der Zuschauer schlossen sich an, aber andere auch nicht. Manche fluchten, einige lachten sogar. Ich wäre am liebsten von der Bühne gegangen. Das kotzt mich immer noch dermaßen an. Falls du einer von denen warst, die nicht mal für 60 beschissene Sekunden die Schnauze halten konnten, um 20 ermordeter Kindern zu gedenken, schau in den Spiegel. Du betrachtest ein Stück Scheiße!" Man sucht sich seine Fans nun mal leider nicht aus.

Dafür kann man sich als Fan ja seine Bands aussuchen, und als Band darf man zum Glück auch entscheiden, mit wem man spielt und mit wem nicht. Geoff Tate hat einmal mehr bestätigt, dass er vollkommen zu Recht bei Queensryche rausgeflogen ist. In einem Interview bezeichnete er seine ehemaligen Mitmusiker als Weicheier, die "sich nicht mal aus einer Papiertüte freikämpfen könnten." Auch für seine eigenen Taten hat er eine recht seltsame Wahrnehmung: "Ich spuckte Scott Rockenfield ins Gesicht, das ist ein urtümlicher Akt der Selbstverteidigung und der Verachtung, es ist eine symbolische Geste. Es ist altertümlich. Die Menschen machen das seit Jahrhunderten. In Irland ist das was vollkommen Normales." Ja, und seit Jahrhunderten ist das eklig und ein guter Grund, einen fremden Schuh in seinen Arsch zu bekommen. Auch in Irland!

Den Arsch hoch bekommen haben dafür Flotsam & Jetsam, denn das neue Album "Ugly Noise" soll tatsächlich noch dieses Jahr digital veröffentlicht werden. Ab diesem Freitag, den 21.12. (jaja, Wetuntergang, mein Arsch und so) kann man sich die neue Scheibe, die über PledgeMusic.com mit finanzieller Hilfe der Fans aufgenommen wurde, auf der Homepage der Band runterladen. An den Songs der neuen Scheibe hat bekanntlicherweise auch Ex-Bassist Jason Newsted (Ex-Metallica) mit gearbeitet. Der bringt Anfang Januar über iTunes ebenfalls seine erste EP mit den schicken Namen "Metal" auf den Markt.

Hässlich oder laut wird es bei einem Laserleitsignal zwar nicht, aber durchaus kurios und interessant. In den USA haben Ingenieure ein namenloses Testprogramm für unbemannte Dronen mit AC/DCs "Highway To Hell" getestet. Die Drone sendet den Song im Flug per Laser an eine Bodenstation und fängt das Signal während des Fluges wieder auf. Die Funktionalität dieser Technik lässt sich anschließend an dem Song abhören. Auf die Frage, warum er ausgerechnet diese Nummer ausgewählt habe, antwortete der leitende Ingenieur: "Ich kenn den Song in- und auswendig. Wenn irgendwas an der Datenübertragung schief lief, bin ich der Erste, der das merkt!"

Um zu merken, dass Rush definitiv in die Rock And Roll Hall Of Fame gehören, haben die Initiatoren der Veranstaltung schier ewig gebraucht. Aber nun haben sie es doch kapiert und Rush sind mit dabei. Sänger und Bassist Geddy Lee ist sich dieser "unglaublichen Ehre" durchaus bewusst: "Wir werden da mit einem Lächeln im Gesicht auftauchen. Meine Mutter ist ganz stolz darauf, also war es die Sache schon wert," gibt er mit einem Augenzwinkern zu Protokoll. Wirklich wichtig ist ihm dieser Ernennung aber eigentlich eher für ihre beinharten Fans. "Sie haben schwer darum gekämpft, dass wir diese Auszeichnung bekommen und nun teilen wir diese Ehre natürlich mit ihnen."

Ehre gibt es hier wenig zu gewinnen, dafür schauen wir mal voraus auf das Jahr 2013, das im Januar gleich mal mit der Veröffentlichung des neuen Helloween-Albums "Straight Out Of Hell" beginnen wird. Davon haben wir hier das Video zum Song "Nabataea".
Und um auch noch einen Blick zurück auf das Jahr 2012 (alles in allem ziemlich poplig, wenn ich mich fragt) zu werfen, gibt es im Lehrauftrag mit Titten auch das Video zu "Borderline" von The 69 Eyes.
Sinnloses, Hirnverbranntes und/oder Wissenswertes aus der Welt der harten Rockmusik. Kommentiert, komplettiert und frittiert by eddy@laut.de. Andere Meinungen oder ehrliche Kritik werden genauso strikt ignoriert wie herzhafte Beleidigungen begrüßt.
Ja, im wilden, nicht-erschlossenen Amerika bedarf es schon des Rechts auf Waffenbesitz. Und dass sich Randy Blythe über seine Zielgruppe echauffiert ..rofl.. was denkt er, welche Vollbatzen eines gewissen geistigen Alters genau seine Musik konsumieren? Warum ist er denn nicht runter von der Bühne? Außerdem übertreibt es man medial wieder außerordentlich mit diesem zweifelsohne schlimmen Massaker - die mediale Tränendrüse ist widerwärtig.
Ted Nugent hat einfach den krassesten Redneck Akzent. Mit diesem Akzent kann man Wörter wie schärfere Waffengesetze oder Homoehe gar nicht aussprechen.
Ted Nugent hat einfach den krassesten Redneck Akzent. Mit diesem Akzent kann man Wörter wie schärfere Waffengesetze oder Homoehe gar nicht aussprechen.
Ganz gute Bitches in dem Vid, aber doch zu selten im Bild. Die komischen Düster-Typen hingegen zu oft. Lehrauftrag nicht erfüllt, bitte das nächste mal wieder 100%. Danke.
Das Problem ist, dass einem das näher geht, weil es doch ganz andere Strukturen sind als in den Krisenländern, nämlich vergleichbar mit unseren. Wir haben hier keinen Krieg oder ähnliche Ausnahmezustände, was gewiss ganz schlimm ist, aber uns eben nicht wirklich betrifft.
Es ist doch wahrscheinlicher, dass unsere Kinder von einem Amokschützen getötet werden als das hier Krieg aussbricht und ganze Familien von Fliegerbomben ausgelöscht werden.
Es geht ja nicht darum, das Unglück der Welt zu relativieren oder nach Wertigkeit einzustufen, dass wäre nämlich wirklich obszön - nur manche Ereignisse treten einfach näher an einen heran...
Und das auf einem Konzert irgendwelche Vollidioten noch nicht einmal den Anstand an den Tag legen, mal eine Minute ihre scheiß Fressen zu halten, kann man wirklich zum Kotzen finden - zumal man nie weiß, ob nicht einer der Gäste im Nachhinein erfahren muss, dass er irgendwie von der Sache betroffen ist.
Ich finde es mittlerweile viel ekeliger, wie immer wieder hungerte Menschen oder Kriegsopfer für ein bißchen Medienschelte instrumentalisiert werden.
An den verbrechen am Menschen gibt es weder in Damaskus noch in Newtown einen unterschied. Beide wiederlich. Sie deswegen aufzurechnen und den einen weniger Wert zuzugestehen, weil auf die mediale Tränendrüse gedrückt wird, dafür ein großes Pfui.
Obama MUSS die Änderung bei der Waffenthematik schaffen. Wenn nicht er, dann keiner.
Ist eigentlich schon mal jemanden aufgefallen, dass es bei dem Massaker keine Verletzten gab? Keinen Einzigen! Ausschließlich Tote! Entweder war der Typ ein absoluter Scharfschütze oder ich befürchte eher, dass das Schwein die Kinder alle mit Kopfschuss oder ähnlichem getötet hat.
Dass sich wirklich viel im Waffengesetz ändern lässt, wage ich auch schwer zu bezweifeln, aber jeder kleine Schritt in die richtige Richtung ist wichtig.
Wir, das Volk, wollen nicht, dass in Deutschland Waffen hergestellt werden UND wir wollen nicht, dass Deutschland Waffen-Exporteuer ist.
WARUM also handelt die Politik völlig (!) entgegen dem Willen des Volkes?
Es geht auch nicht darum, dass ein strikteres Waffengesetz alles regeln soll oder kann. Aber es hilft doch schon mal, wenn psychisch labile Menschen nicht so einfach an Waffen rankommen und damit in der Gegend rum laufen dürfen. Dass die Leute dennoch krank in der Birne sind und bleiben, daran ändern Waffengesetze nichts, das ist klar.
Dass die einzelnen Opfer so viele Schusswunden hatten, wusste ich nicht ...
Cafi
Naja..
Mein Ansatz ist folgender: Weltweites (Klar.. gut, fangen wir mit den USA an) Verbot für privaten Besitz/Eigentum von Feuerwaffen JEGLICHER Art mit entsprechender Kontrolle/Konfiszierung der Waffen, meinetwegen noch mit finanziellem Ausgleich. DANN ist es ERHEBLICH Schwieriger an Waffen zu kommen.
Wer Sportschütze sein will hat dann eben Pech gehabt, wen interessieren Sportschützen, wenn z.B. mal wieder 26 Kinder abgeknallt werden, die müssen sich einfach beugen. Waffensammler kriegen ihre Waffen fest verplombt/Lauf zugeschweißt.
Radikal einfach, radikal super. Nicht?
Wenn man Waffen nur noch per se illegal bei den schwer kriminellen Jungs in dunklen Hinterhöfen bekommt ist die Hürde sich Waffen zu beschaffen DEUTLICH höher als heute.. Schützenvereine, ey.. Hass.
Cafi
naja, durchdenken sollte man das natürlich. Und mit der Waffen-Lobby und den bekackten Spasten fertig werden die meinen Waffen zu brauchen oder "Spaß" am Schießen haben. Und mit Messer oder Golfschläger wäre das schon erheblich zeitaufwendiger und schwieriger (so viele) Menschen zu töten.
Sancho
Ich halte mich einfach an die Regeln #Zombieland 
also ich fand im Militär das schiessen immer am lustigsten. Besser als irgendwo im Dreck rum zu liegen. Aber nvm.
Das Problem ist, dann erschlag ich halt 9 Kinder mit der Bratpfanne statt 20 zu erschiessen bevor mich die Cops mit blauen Bohnen füttern (sofern diese in deiner Welt noch Waffen tragen dürfen).
sind jetzt 9 Kinder weniger wert als 20? Da begeben wir uns dann plötzlich auf verdammt dünnes Eis.
bei der Debatte finde ich ja wieder super, dass man irgendwann die Killerspiel-Argumente auf den Tisch knallt. Dass es aber mal eine Diskussion über etwaige Neuroleptika stattfindet, die im Einzelfall stark persönlichkeitsverändernd wirken können. Das verhindert die Pharma-Lobby. Das könnte auch ein Grund sein, aber wird nur am Rande aufgegriffen (wenn überhaupt).
Neuroleptika im Jugendalter finde ich auch prekär. Eigtl. gibt es hier die nötigen Strukturen, auch Menschen mit AD(H)S, Autismus und deren unterschiedlichen Erscheinungsformen angemessen zu begegnen.
Problematisch ist nur, dass solche Menschen aufgrund dieser "Störungen" im normalen sozialen Leben immer wieder an Grenzen stoßen... schulisch, beruflich... und eben auch im direkten sozialen Kontakt. Dann wirklich individuell auf den jeweiligen einzugehen und so etwas wie "Normalität" zu ermöglichen ist scheinbar nur schwer möglich.
Zum Waffenverbot: es sollte natürlich wesentlich strikter ausgelegt werden, das könnte evtl. ja schon einiges minimieren/verhindern. Grundsätzlich gebe ich CafPow Recht: es gibt immer Leute, die die schnelle Kohle machen wollen, denen ist es herzlich egal, wo sie herkommt.
Ich weiß ja auch nicht, ob das Änderung im Waffenrecht etwas bringt. Vorher müsste man ja erstmal die Zahl an Waffen reduzieren ... ergo vom Staat die Teile einsammeln lassen. Ansonsten kann jemand mit bestimmter Energie doch sehr leicht an Waffen gelangen. Somit ist der Zugang nur formal erschwert.
JaDe
Klar, der Staat muss verbieten und die vorhanden Waffen einsammeln. Die von Schützenvereinen, Sammlern, Jägern, etc. Ein Jäger sollte seine Jagd anmelden müssen und dann die Waffen für x Stunden (mit begrenzter Munition) ausgehändigt bekommen, z.B.
Weniger/annähernd Null Waffen im Umlauf = weniger Waffen in falschen Händen, klare Sache. Und natürlich sollte die Polizei bewaffnet bleiben, soweit wollte ich nie gehen.
Cafi
Die Tragik ist bei 9 und 20 Kindern gleichschlimm. Nur sind 11 Familien weniger betroffen, natürlich wäre das rein sachlich eine positive Entwicklung. Und ich persönlich fand Schießen immer befremdlich und beängstigend, nicht im geringsten "spaßig".
Ich denke mal, es bringt zumindest schon ansatzweise etwas, wenn es schwieriger gestaltet wird, an neue Waffen zu kommen. Dass die Alten immer noch da sind, ist klar. Aber wie gesagt, es muss eben mal ein ERSTER Schritt getan werden und wenn Obama den macht, merken auch andere, dass die NRA nicht unantastbar ist.
@CafPow
Also es kann mir keiner erzählen, dass man mit einer Bratpfanne ein vergleichbares Massaker anrichten kann wie mit einem Sturmgewehr. Wie lächerlich ist die Vorstellung denn bitte? Mit dem Sturmgewehr kann der Täter Leute aus einer gewissen Entfernung abknallen, mit ner Bratpfanne kann man den Typen viel leichter überwältigen usw. Für den Fall dass doch jemals irgendwer mit der Eisenstange n Amoklauf begeht, bin ich froh um die 10 Kinder weniger, die dabei ums Leben kommen. Was ich damit sagen will: Mit der Argumentation, dass ja jedes Leben unendlich viel wert ist, und damit 20 nicht mehr als 5 wert sind, kann man ja alles rechtfertigen. Dann kann ich die Leute auch Panzer kaufen lassen, weil ob die jetzt durchdrehen und die ganze Stadt wegpusten oder "nur" ihre Familie ist ja wurst. Also: Natürlich regeln Waffengesetze nicht alles und können nicht alles verhindern, aber sie sind schon zu was nutze und können meines Erachtens auf jeden Fall Menschenleben retten.
Denn wenn man die Waffengesetze verschärft (also Waffenherstellung und -verkauf sehr stark einschränkt) würde das erst mal bedeuten dass die Waffen-Beschaffung schwieriger, illegal und damit teurer wird. Die Hürde, auch finanzieller Art, wird dadurch einfach höher. Damit kann schon mal nicht jeder der durchdreht sich ne Knarre besorgen, und muss auf die Bratpfanne zurückgreifen...
Und gar nix gegen die Schweiz, ihr seid tolle Jungs, aber dass bei euch nicht so viele Amokläufe wie in den USA gibt könnte auch dran liegen dass die Schweiz halt sehr viel kleiner ist. Gibt es da bei den relativen Zahlen auch einen Unterschied?
Ziehen wir doch mal eine parallele zum Drogenmissbrauch: Der radikale Verbot von Drogen (natürlich nicht nur) in Amerika (samt gewaltsamer Kontrollen etc.) hat nicht etwa dazu geführt, dass weniger, sondern mehr Menschen zur Spritze etc. greifen - wenngleich der Schwarzmarkt teurer ist: Glaubt ihr im ernst, dass das einen fanatischen Konsumenten am Erwerb seines "Stoffes" (ob Droge oder Waffe) hindert? Und glaubt ihr, wenn man Drogen legalisieren würde, dass dann sofort jeder in die Apotheke rennen und sich 'nen Schuss Heroin besorgen würde? Also ich jedenfalls nicht. Wer an das Zeug kommen will, kommt auch daran; umso einfacher, je strikter die Verbote sind. Ich habe auch kein Interesse daran, eine Waffe in meinem Schrank liegen zu haben und hätte auch keine Ahnung, wie man sie bedient, aber ich wage zu bezweifeln, dass stärkere Waffengesetze einen nennenswerten Erfolg bringen werden.
@eddy
agree. Ein erster Schritt wäre es. Aber ich behaupte, nicht mehr als ein Signal. Effektiv was bringen tuts nicht.
Wie Jade sagt ... die Waffen müssen dann auch richtig entsorgt werden. Einfach verbieten allen tuts ja nicht.
@Dafunk
bitte häng dich nicht an meinem zugegebenermassen überzogenen Vergleich hoch, der natürlcih hinkt. Nimm Stellung zu meiner Grundsätzlichen Aussage, nämlich dass ein Waffenverbot per Se nicht all zu viel bringt. Was ich sagen will ist folgendes. Wenn du die Waffen verbietest, dann gehen die Leute eben anders Amok.
1) entweder beschaffen sie sich auf illegale Art und weise Waffen.
2) sie zweckentfremden andere Gegenstände um damit Menschen zu töten. Von mir aus fährt halt einer mit seinem Auto in eine Menschenmasse. Oder jemand zündet eine Schule an (mit Streichhälzern und etwas Benzin) oder, oder, oder.
Die Bratpfanne dient dazu, auf drastische Art und Weise zu zeigen, dass ein Sturmgewehr auch nur ein Werkzeug ist, genau wie eine Bratpfanne. Auch wenn die Intention dahinter was ganz anderes ist, so kann man beides massivst zweckentfremden.
Waffen, Killerspiele, Aspergersyndrom ... das ist es alles doch gar nicht.
Das Problem ist summa summarum immer der Mensch, und die Gesellschaft, die dahinter steht und diesen Mensch zu dem gemacht hat, was er ist.
Aber dann müssen wir leider anfangen, auch uns selber zu hinterfragen, und das ist viel unangenehmer als dass die pösen Killerspiele schuld sind.
Trotdzem bullshit.
Cafi
Klar können sie immernoch Amok laufen, aber lange nicht mit derart krassen Folgen und das wäre ein absoluter Erfolg.
Und wenn es keine privaten legalen Waffen mehr gibt, der Staat diese eingesammelt hat, dann ist es auch auf dem Schwarzmarkt sehr schwer daranzukommen, besonders für Amok-Spinner. Dann bedienen sich nämlich zuerst mal die geld-fetten wahren Kriminellen.
Das das Problem der Mensch ist und das Umfeld in dem er sozialisiert wird, da gebe ich Dir freilich Recht.
Und Killerspiele sind natürlich nicht schuld, dass aber dann doch soviele Amokläufer tatsächlich diese Spiele gespielt haben ist auch nicht von der Hand zu weisen. Für psychisch labile und gestörte Personen ist sowas halt nichts.
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