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Wie Hurricane Irene Sebastian Bachs Haus flutete und sich die Damen im Moshpit schlagen.
Outer Space (edy) - Gestern Nacht hatte ich einen verrückten Traum: draußen war tatsächlich Sommer und ich hab es allen Ernstes aufs Beachfeld geschafft. Dann bin ich aufgewacht, hab gesehen, dass es tatsächlich sonnig und auch einigermaßen warm ist, hatte keine anständige Einleitung zum Metalsplitter und bin einfach beachen gegangen. Dann bin ich tatsächlich aufgewacht, hatte keine anständige Einleitung für den Metalsplitter und hab einfach diesen Schrott hier genommen.
Mit ähnlichen Problemen schlägt sich auch Sebastian Bach rum. Der ehemalige Skid Row-Sänger hat nämlich wegen Hurricane Irene sein Haus verloren. Sebis Hütte, die seinerzeit sogar auf MTV Cribs zu sehen war, wurde gründlich mit Meerwasser durchgespült und riecht seitdem etwas fischig. Außerdem steht in seiner Garage plötzlich auch die eine Hälfte einer Brücke, die sonst irgendwo vorm Haus stehen sollte. Doch es gab nicht nur unerwünschten Zuwachs, es ging auch einiges flöten.
Diverse Masterbänder und andere Memorabilia von Skid Row, sowie ein original KISS-Flipper und die KISS-Gargoyles der 1979er Tour sind auf immer dahin. Das Haus steht immer noch unter Wasser. Die Feuerwehr gestattete das Auspumpen aufgrund von Sicherheitsbedenken wegen möglicher Stromschläge nicht. "New Jersey, vielen, vielen Dank für 25 Jahre Rock'n'Roll. Jetzt ist alles vorbei", schreibt der Sänger. "Ich werde New Jersey immer lieben, aber jetzt ist wortwörtlich nichts mehr da, außer Erinnerungen an ein vergangenes Leben", fährt er fort. "Hallo Los Angeles. Hallo neues Leben. Hier bin ich, es ist Zeit für einen Neustart. Als ob ich eine Wahl hätte. " Ja schon, aber Los Angeles hat ja auch keiner gefragt ...
In England ist man beschissenes Wetter ja gewohnt, deshalb baut in Wassernähe keiner mehr mit Keller. Mit Kathedralen kennen sich die Briten auch bestens aus und die in Canterbury hat sogar schon über 900 Jahre auf dem Buckel. Dorthin wurde Iron Maiden-Fronter Bruce Dickinson für den 10. Dezember von Jethro Tull-Chef Ian Anderson eingeladen. Unter dem Motto "Canterbury Rocks At Christmas" findet dort bereits im zweiten Jahr ein Benefiz-Konzert statt, um den Erhalt der Kathedrale zu sichern. Warum machen wir so etwas in Deutschland nicht auch einmal? Wie wäre es mit Tankard im Kölner Dom? Oder Accept auf Neuschwanstein?
Wo sich die Engländer über ausgefallene Auftritte freuen dürfen, ärgern sich die Australier über ausgefallene Konzerte. Van Halen haben mal wieder eine Tour abgesagt und in deren Verlauf auch einen Gig auf dem Soundwave Revolution Festival. Darüber haben sich die beiden Chickenfoot-Kollegen Sammy Hagar (Ex-Sänger) und Mike Anthony (Ex-Basser )anscheinend herrlich beömmelt. Vor allem Hagar lässt keine Möglichkeit aus, nachzulegen. "Wisst ihr, ich vermisse Van Halen", wird der Sänger und Gitarrist zitiert. "Ich mag die Fucker nicht, und für das, was sie Mike angetan haben, gehört ihnen in den Arsch getreten. Aber ich vermiss sie." Is klar, das ist in etwa so, als ob man die durchgeknallte Ex-Freundin vermissen würde, aber auch nur, weil der Sex so geil war.
Ruppig geht es meist im Moshpit zu. Grund genug für die 25-jährige Sportstudentin Gabby Riches, ihre Abschlussarbeit an der University of Alberta über diese gesellige Art des Beisammenseins zu schreiben. In einem Auszug bringt sie zu Papier: "Die Regeln beinhalten, dass wenn jemand hinfällt, du ihm umgehend wieder aufhilfst; keine Nietenarmbänder oder Schmuck trägst, der andere verletzen könnte und kein sexueller Kontakt stattfindet." So weit die Theorie. Bei uns in der Redaktion hält sich nach wie vor das Gerücht, dass unser Ebi in einem Red Hot Chili Peppers-Moshpit damals seine Unschuld verloren hat. Das muss irgendwann vor zwei Jahren gewesen sein.
Doch auch das Thema Frauen im Moshpit greift Mrs. Riches auf: "Frauen sagen, dass sie sich in gewisser Weise sicher fühlen, weil die Regeln beachtet werden. Obwohl es ziemliche physisch und aggressiv zur Sache geht. Männliche Mosher freuen sich ebenfalls über Frauen im Moshpit", führt die Dame weiter aus. "Viele Männer, die ich interviewt habe, gaben an, freudig überrascht zu sein, wenn sie mal von einer Frau ordentlich einen eingeschenkt bekommen; das bringt eine neue Dynamik und Herausforderung in die generell eher männliche Erfahrung." So isses doch, nicht wahr Ebi? Mehr zum Thema könnte die Dame, und jeder den es interessiert, auch hier erfahren:
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Und weil die Jungs auf dem Summer Breeze einfach endgeil waren und es bei ihnen in Sachen Moshpit sowieso immer abgeht, zum Schluss noch einen Schuss Suicidal Tendencies.
Sinnloses, Hirnverbranntes und/oder Wissenswertes aus der Welt der harten Rockmusik. Kommentiert, komplettiert und frittiert by eddy@laut.de. Andere Meinungen oder ehrliche Kritik werden genauso strikt ignoriert wie herzhafte Beleidigungen begrüßt.
Im Moshpit hält man sich leider heutzutage an keine Regeln. Ist wie mit der Schulhofschlägerei - heute wird auf den Kopf getreten oder sonstwas, bei mir war früher schluss, wenn er einer eben fertig war. So ist es heutzutage mit manchen Spasten in einem Moshpit. Wer Lust hat und zu viel Aggression, der kann ja Vollkontakt-Sparring machen. Beim Boxen machen die das öfters auch mal zu fetziger Musik (je nach Box-Klitsche).
mal was lustiges: http://www.youtube.com/watch?v=3s9_YfDXYns
Pogen und Moshpit ohne Regeln und mit dummen Spasten saugt bigtime. Suicidal Tendencies hingegen werden für immer göttlich bleiben! Possessed to Skate!!!!!!!!!!!

Es hängt stark von der Musikrichtung, der Veranstaltung und dem eigenen Allokohl-Pegel ab, ob ein Moshpit asozial ist, oder ob's spaß macht.
http://www.myvideo.de/watch/8245615/Children_s_Circle_Pit
Richtig mit dem Moshpit. Aber auch sonst beim Pogen ist mir aufgefallen, dass das unfair und gemein geworden ist. Die Regel Leuten am Boden aufzuheben ist einem zufälligen Fall oder Bodycheck auf die Person am Boden gewichen.
Übrigens: Ob Tankard im Kölner Dom oder einer Vorstadtkirche auftreten: Ich würde mit Sicherheit verzichten!
Es gibt nix Nervigeres als besoffene pogende Zwergenmädels, die einem ständig gegen das Knie springen. Auch sehr schön: Wenn plötzlich alles meint, sich in nen Moshpit hauen zu müssen, einschließlich solcher Nasen, die das für ne Einladung zur Massenschlägerei halten, weil sie mal wieder gar nix kapiert haben. Am Liebsten sind mir aber die Hardcoreler, die mit ihrem Gehoppse direkt mal die ganze Tanzfläche für sich beanspruchen. ^^
ach da stellen sich dann einfach so zwei drei Typen wie ich hin, so jeder mit 100-120 kg und spielen ne runde "Fels in der Brandung".
sobald der erste Wachlappen mal mit nem ordentlichen zacken in meinen ellbogen donnert (vorzugsweise mit dem Auge, oder den Weichteilen) is die Sache gegesseen ^^
Ja da hab ich auch so ne Geshcichte mit kleinen Punkgirlies auf nem Farin Urlaub Konzert. Vor mir fiel nämlich ein Mädel auf den Boden und da es sonst keiner gemacht hat, wollte ich ihr aufhelfen. Ich bück mich also zu ihr runter und in dem Moment rappelt sie sich wieder auf und rammt mir ihren Ellbogen in den Kehlkopf. Ein Gefühl, auf dass ich gerne verzichtet hätte...
@JaDeVin: Genau, die eingedeutschte Version von "it sucks bigtime". Nur überaus coole Leute sprechen derart realen Talk. Whut whut. 
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