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Die Eiszeit ist vorbei, Jesus ne Pappnase und wir verlosen ein paar Hohlbein-Schmöker.
Outer Space (edy) - Kinners, das letzte Wochenende war eine zwiespältige Angelegenheit. Ich musste einmal mehr feststellen, dass ich einfach nicht zum Zugfahren geschaffen bin. Längere Strecken innerhalb Deutschlands ab jetzt nur noch im Auto! Da hat man wenigstens seine Ruhe. Keine schreienden Babys und auf und ab rennende Kleinkinder.
Wenns mal komisch riecht, weiß man, dass es gestern Zwiebeln gab. Ganz ehrlich, die letzten Kilometer von München-Pasing nach Garmisch-Partenkirchen mit einem passionierten Toilettengänger waren richtig entspannend. Auch wenn ich jetzt ungewollt erfahren habe, wie es zwischen Pasing und Murnau um die öffentlichen Toiletten bestellt ist …
Wer sich nun fragt, was der Edele in Garmisch-Partenkirchen getrieben hat: Dorthin hatten Eisbrecher geladen. Zum einen, um auf der Zugspitze ihren Abschlussgig der "Eiszeit"-Tour zu bestreiten. Zum anderen, um der versammelten Presse das neue Werk "Die Hölle Kann Warten" vorzuspielen, das kommenden Februar erscheint und mit Sicherheit keinen Fan enttäuschen wird.
Die Fahrt auf und von der Zugspitze sowie die Show auf dem Gipfel waren ebenso unterhaltsam und wohl einmalig in der Geschichte des Berges. Für die anwesenden Fans gab es die erste Single "Verrückt" zu hören, die genauso euphorisch aufgenommen wurde wie auch der Rest der Show. Die anschließende Aftershow-Party in einem Club in Garmisch-Partenkirchen fiel zwar flach, doch Alexx und Co. gaben vor der Location noch Autogramme und unterhielten sich mit den Fans. Gitarrist Pix quatschte noch länger mit mir, das Interview lest ihr in wenigen Tagen. Eisbecher gabs leider keine ...

Aber kommen wir vom erzkatholischen Bayern ins ganz und gar sündige Amerika. Dort mussten GWAR zuletzt die traurige Nachricht überbringen, dass ihr langjähriger Freund und Gitarrist Cory Smoot – besser bekannt unter seinem Bühnennamen Flattus Maximus – für immer die Reißleine gezogen hat. Dabei ging die Nachricht ein wenig unter, dass GWAR-Fronter Oderus Urungus die Rolle des Satan in einem Streifen übernehmen wird, der im Februar 2012 auf DVD erscheint und den Namen "Jesus, The Total Douchebag" ("Jesus, Der Totale Trottel") tragen wird.
Laut Oderus Urungus waren die Dreharbeiten mit ihm ganz einfach: Er kam ans Set, ließ ein paar Aufnahmen von sich machen und der Regisseur schrieb schließlich den Film einfach um den Kram herum. Ich könnte mir vorstellen, dass Steven Segal seine Filme auch nicht anders gemacht hat.
Decapitated hängt die Scheiße am Hacken. Bereits 2007 verletzte sich bei einem Busunfall auf einer Russland-Tour Sänger Covan so schwer, dass er die Band daraufhin verlassen musste. Drummer Vitek erliegt wenig später sogar seinen Verletzungen.
Nun war die Band ausgerechnet auf dem Flieger an Bord, der vor wenigen Tagen in Warschau eine Landung ohne Fahrgestell hinlegte. Zwar wurde keiner der 230 Passagiere verletzt, weil der Pilot eine wahre Meisterleistung vollbrachte. Spaß am Fliegen kommt so aber nicht wirklich auf. So verwundert kaum, dass Decapitated ihre Gigs auf dem Aalborg Metal Festival und dem Damnation Festival in Leeds erst einmal absagten.
Als die modernden Überreste von Queen die letzten Jahre mit Paul Rogers durch die Gegend geknuspert sind, waren viele am Stänkern, weil bislang niemand dem guten Freddie auch nur ansatzweise das Wasser reichte. Allen kann man es ohenhin nicht recht machen, aber man kann es sich durchaus fix mit allen versauen.
Ganz einfach funktioniert das, wenn man sich als Brian May und Roger Taylor hinstellt und mit dem singenden Duschvorhang Adam Lambert – seines Zeichens glorreicher Gewinner der American Idol-Show – bei den MTV Europe Music Awards ein Medley aus "The Show Must Go On", "We Will Rock You" und "We Are The Champions" hinlegt. Nach der Show zwitscherte Lambert fröhlich drauf los:
"Was für eine unglaubliche Ehre, mit Queen zu singen! Ich konnte den Geist von Mercury auf der Bühne lebendig werden sehen." Kann ich mir vorstellen. Wenn Freddie mit 280 U/min im Grab rotiert, muss selbst der härteste Geist mal zum Kotzen raus. Wer immer schon einmal wissen wollte, wie eine Heuschrecke auf Speed Songs von Queen verhunzt, gibt sich das Video.
Neues Videomaterial gibt es auch von Nightwish, die am Freitag ihre Single "Storytime" veröffentlichen. Das Album "Imaginaerum" folgt im Dezember. Schon allein mit dem Clip dürfte klar sein, dass Nightwish auch mit ihrem neuen Album kaum anfangen, kleine Brötchen zu backen. Wer Basser Marco Hietala dazu ein paar Fragen stellen will, hat am 11. November die Gelegenheit. Jeder, der einen Facebook- oder Twitter-Account sein Eigen nennt, kann sich hier anmelden und Marco persönlich Fragen über Band und Album stellen. Der Chat findet von 19:00 – 20:00 CET statt.
So, und zum Schluss gibt es noch den ersten Teil einer Verlosungsaktion, die mit dem bekannten deutschen Fantasy-Autor Wolfgang Hohlbein und der deutschen Progressive Metal-Band Vanden Plas zu tun hat. Für den ersten Teil verlosen wir bei laut.de fünf Büchersendungen mit den beiden Romanen "Blutnacht" und "Der Machadi". Beide stammen aus der Serie "Chronik Der Unsterblichen", an der Hohlbein bereits seit Jahren arbeitet.
"Blutnacht" hat der Autor zusammen mit Vanden Plas zu einer Rockoper umgeschrieben, die am 12. Januar 2012 am Pfalztheater Kaiserslautern zur Uraufführung kommen wird. Der Vorverkauf für die ersten elf Vorstellungen startet am 25. Oktober 2011, der Roman "Blutnacht" erscheint am 12. Januar im Egmont-Verlag. Wer an der Verlosung teilnehmen will, schickt ein Mail mit dem Stichwort "Andrej Delãny" an die altbekannte Adresse milzriss@saeuferleber.de

Sinnloses, Hirnverbranntes und/oder Wissenswertes aus der Welt der harten Rockmusik. Kommentiert, komplettiert und frittiert by eddy@laut.de. Andere Meinungen oder ehrliche Kritik werden genauso strikt ignoriert wie herzhafte Beleidigungen begrüßt.
Hohlbein? Ernsthaft? Der Mann hat doch schon so viele Mumpitz-Bücher hingeklatscht, dass er selber nicht mehr weiß, wie viele. Übrigens etwas, was ich mir auch von Brian May wünsche. Lieber mal wieder was über Astrophysik schreiben, als noch ein weiteres Mal die eigene musikalische Vergangenheit zu schänden.
OH MEIN GOTT !
Irgendein American IdolGewinner singt MIT ! Brain May und Roger Taylor ein Queenmedley *kotz*
Armer Freddie, was machen die mit deinen Songs??
John Deacon kann man es gar nicht hoch genug anrechnen, daß er bei diesem ganzen Unsinn, der sich nach Mercurys Tod immer noch Queen nennt, nicht mehr mitmacht.
Und Adam Lambert mit Queen ist ungefähr so, als wenn Stephan Weidner plötzlich Pietro Lombardi als neuen Lead-Sänger der Onkelz präsentieren würde... nur, um sich jetzt mal das Ausmaß dieses Grauens bildlich vorzustellen.
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