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Wie will der Iron Maiden-Sänger in Zukunft seine Brötchen verdienen? Wir haben da einen Verdacht ...
Outer Space (edy) - Skurrile Hobbys oder Sammlerleidenschaften sind in der Regel mit einem gewissen finanziellen Aufwand verbunden. Dass sich diverse Musikergrößen diesen ohne Weiteres leisten können, ist bekannt. Wie absurd stellenweise diese Leidenschaften aussehen, erfährt man aber nur in den ...
Während Typen wie die von Slayer eher Spinnen und Schlangen sammeln (und sich von Ersteren auch mal beißen lassen und deswegen längere Zeit ausfallen), steht Megadeth-Fronter Dave Mustaine eher auf ein paar, nennen wir es mal 'ungewöhnliche' Dinge. Anfang Oktober lud der Rotschopf das Spin Magazin zu sich nach Hause ein. Er wohnt zusammen mit seiner Frau Pamela und den beiden gemeinsamen Kindern auf einer Ranch außerhalb von San Diego. Dort präsentierte er seine zehn für ihn wertvollsten Besitztümer. Wer nun denkt, dass mindestens neun davon Gitarren währen, irrt gewaltig. Stattdessen trötet der Sänger und Gitarrist gern ins Horn, versucht sich als Bogenschütze und klemmt sich gern einmal ein Zwergpony unter den Arsch. Da hat wohl einer den Cowboy-Traum aus Kindheitstagen noch nicht aufgegeben.
Als reines Hobby kann man die Flugleidenschaft von Iron Maiden-Fronter Bruce Dickinson nicht mehr bezeichnen. Immerhin hat er den Pilotenschein für die ganz großen Maschinen und hat seine Band mit der Ed Force One höchstpersönlich durch die Gegend geflogen. Außerdem arbeitete er tatsächlich als offizieller Senior Pilot für die Fluglinie Astraeus Airlines gearbeitet. Nun sieht er sich wohl oder übel gezwungen, sich wieder voll auf seinen Job als Sänger zu konzentrieren. Die Fluglinie musste nämlich Konkurs anmelden und setzte deshalb sämtliche Mitarbeiter vor die Tür. Das trifft den guten Bruce vermutlich nicht ganz so hart, wie den Rest der Belegschaft. In einem Interview verriet er 2007 bereits, was den Ausschlag gab, überhaupt den Pilotenschein zu machen: "Ich dachte eigentlich immer, dass ich dafür zu blöd wäre, weil ich in Mathe eine Niete war. Dann machte aber unser Drummer den Flugschein und ich dachte mir, wenn ein Drummer das kann, dann kann das jeder!" Wohl wahr, die können ja maximal bis drei zählen.

Diese Musikweisheit ist nix Neues. Dennoch gibt es Leute, die ehrlich genug sind, sich das einzugestehen, dann aber dreist den Versuch starten, sich zu verbessern. Wer so tickt, sollte RealLesson.com aufsuchen. Dort kann man sich wahlweise als Lehrer oder als Student anmelden. Mit etwas Glück erhält man die Möglichkeit, sich bei Drumvieh Gene 'The Atomic Clock' Hoglan eine interaktive Online-Lehrstunde abzuholen. Doch das Angebot ist mit Musikunterricht noch lange nicht erschöpft. Auch Ton- und Lichttechniker, Tour- und Stagemanager und alle anderen Arten von musikaffinen Menschen können dort ihr Wissen teilen, oder neues dazu gewinnen.
Einer der vermutlich nicht mehr übt, ist Zakk Wylde. Tipps für angehende Musiker hat er dennoch immer zur Hand. "Du solltest die Musik lieben, denn manchmal liebt die Musik dich nicht", orakelt der Waldschrat. "Ich war mit dem Boss (er meint Ozzy, nicht Bruce Springsteen) auf Tour in Russland und wir spielten jeden Tag vor mehr als 100.000 Leuten. Kurz darauf bin ich mit Nick im Van unterwegs, um für Book Of Shaodws ein paar Gigs zu spielen", führt Zakk weiter aus. "Wir spielten in einer Bar vor acht Leuten, wovon drei ihre Wäsche gewaschen haben. Das war eine Kneipe, in der ein paar öffentliche Waschmaschinen standen, links die Theke und rechts die kleine Bühne. Acht Leute, vier davon total zugeschissen und drei andere haben sich abgefüllt, während sie auf ihre Wäsche gewartet haben. Ich hatte trotzdem genauso viel Spaß, wie bei den Dates mit Ozzy. Verstehst du was ich meine?" Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Auch was die zukünftige musikalische Relevanz von Metallica angeht, darf man den Glauben wohl oder übel in die Tonne kicken. Sogar ein mainstreamiges Retortenprodukt wie Rihanna bedient sich nur an den älteren Scheiben des Quartetts. Wer ab dem 25. November zufällig mal in den Song "Red Lipstick" reinhört, könnte ein paar Gitarrenriffs von "Wherever I May Roam" wiedererkennen. Der Track ist allerdings nur auf der Deluxe Version von Rihannas Album "Talk That Talk" zu hören, das diesen Freitag in die Regale kommt. Das Coverartwork sieht zumindest so aus, wie aus der privaten Heimpornosammlung der Sängerin und erhebt Metallica damit wohl zur akustischen Wichsvorlage für Pubertierende. Traurig, aber wahr.

Ebenfalls eher traurig ist der Fall Robert McIndoe, der sich selbst erstochen hat. Grund für sein Handeln war ein schwerer Tinnitus, den er nach einem Them Crooked Vultures-Konzert erlitten hatte. Seitdem war das Pfeifen im Ohr des 52-Jährigen dermaßen laut, dass er seit dem Konzert im Juli 2010 drei Monate lang keinen Schlaf mehr fand. Der Stress wurde für den Mann schließlich so stark, dass er sich einen Psychiater anvertraute, der ihm aber genauso wenig helfen konnte wie die Ärzte. Seiner Psychiaterin muss McIndoe seine Absichten jedenfalls anvertraut haben, denn Dr. Helen Stinson wird mit den Worten zitiert: "Er akzeptierte den Tod sozusagen als Nebeneffekt, um den Lärm in seinem Kopf zu stoppen." Es gibt durchaus ein, zwei Gründe, warum man nie ohne Ohrenstöpsel auf Konzerte gehen sollte ...

Letzte Woche durfte man sich noch darüber wundern, dass die Schwester von Van Halen-Fronter David Lee Roth diverse Rock und Hard Rock-Klassiker in Kinderlieder verwandelt. Diese Woche dürfen wir uns darüber freuen, dass man Sachen wie Slayer oder Slipknot ebenfalls in familienfreundliche Musik verpacken kann.
Slayer - "Angel Of Death"
Auch schön und vor allem sehr chillig, die Bossa Nova-Version von Iron Maidens "The Trooper"
Sinnloses, Hirnverbranntes und/oder Wissenswertes aus der Welt der harten Rockmusik. Kommentiert, komplettiert und frittiert by eddy@laut.de. Andere Meinungen oder ehrliche Kritik werden genauso strikt ignoriert wie herzhafte Beleidigungen begrüßt.
Rihanna ist mal wieder so eine, die es schafft dass man seine guten Vorsätze über Bord wirft...
Das Rihanna-Album ist doch schon längst draußen. Finde, das Cover sieht nicht nach Privatpornosammlung aus, sondern eher nach Gummipuppe, zieht euch ihre hohle Pfanne rein 
Auf dem normalen Cover sieht sie aus wie ein grenzdebiler Freak. Aber vllt soll das auch nur ein sexy F**k mich-Blick sein. 
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