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Spezialeinheiten der U.S.-Armee beschallen die afghanische Bevölkerung mit Rock und Metal. So wollen sie Terroristen zur Aufgabe zwingen.
Marjah (msd) - Die U.S.-Armee rüstet mit neuen Methoden gegen die Taliban auf. In Afghanistan fahren neuerdings gepanzerte Fahrzeuge mit Lautsprechern durch die Region Helmand. Aus denen dröhnt Heavy Metal, Rock und Country.
Die Musik dröhnt bis zu zwei Kilometer weit
"Die Taliban hassen die Musik," gab ein Unteroffizier einer Spezialeinheit der AFP zu Protokoll. "Außerdem motiviert es die eigenen Soldaten." In die handverlesene Playliste fallen neben Metallica auch The Offspring und Thin Lizzy. Die Musik dröhnt bis zu zwei Kilometer weit aus den "leistungsfähigen Boxen".
Beschwerden von Dorfbewohnern
Natürlich beschwerten sich einige Bewohner der Region, so der Angehörige der Spezialeinheit weiter. "Aber es ist eben auch eine Möglichkeit, sie dazu zu bringen, die Seite zu wählen, auf der sie stehen."
Wie effektiv die Methode ist, bleibt fraglich. Afghanische Kinder halten sich Berichten zufolge die Ohren zu. Wohl auch besser so. Wie der Guardian vermeldete, beinhaltet die akustische Ausstrahlung auch Botschaften an die Taliban: "Ihr werdet sterben."
"Es ist unangemessen!"
Der Befehlshaber der Truppen in der Region weiß laut der Guardian-Meldung nichts von den Schall-Attacken. Brian Christmas findet es "unangemessen" und will dem Ganzen ein Ende setzen.
Sound Of Silence?
Vielleicht sollte man es mit Simon & Garfunkel versuchen. Der Sound Of Silence kommt im Afghanistan, das sich nur umgangssprachlich im Krieg befindet, bestimmt besser an.
Die spielen von Thin Lizzy bestimmt nicht so schöne Songs wie Randolphs Tango oder Mexican Blood, sondern immer nur das abgenudelte Whikey in the jar.
Allerdings hätten Thin Lizzy ein paar passende Titel
für die Amipropaganda:
"Soldier of Fortune"
"Leave this town"
"Renegade"
für den gemeinen Frontsoldaten:
"No one told him"
"Out in the field"
Zur aktuellen Kriegslage:
"It's getting dangerous"
"Things ain't working out down at the farm"
Zur Kriegbegründung:
"Don't believe a word"
"Waiting for an alibi"
zur Kritik:
"Angel of Death"
"Killer in the loose"
"Vagabond of the western world"
Clevere Aktion. Load und ReLoad zwingen auch die Hartgesottensten in die Knie...
Was noch was bringen würde, wäre Ted Nudgent, denn der würdes auch noch befürworten
[quote:acbb2cdb91="Shlumpf!"]ach weiss du, danach kam noch so ne st.anger...
aber dann kam gottseidank die Death Magnetic =)[/quote:acbb2cdb91]
Danke endlich mal jemand der meiner Meinung ist. Death Magnetic ist ein geiles Album.
Und besser als St. Anger ist die Load auf jeden Fall
Ich glaube da würde ich ganz schnell aufgeben, ich will auch nicht den ganzen Tag Metal hören, aber ich frag mich wieso die nicht gleich Slayer spielen?


Da bin ich mal nicht einer Meinung mit dir Weazel ( Auch ZombieGigolo)... Load uns Reload sind keine Metalalben ok das ist halt so. Aber das Thema gabs schon in nem anderen Thread. Wenn irgend ne noname Hardrock-Band Load als Debütalbum gehabt hätte, wären die durchgestartet. Das wär einfach nen Hammer.Aber neiiin es ist ja Metallica und deshalb ist es scheisse. Versucht einfach mal die Alben anzuhören ohne dabei an Metallica zu denken. Ich bin sicher ihr fändet es nicht so schlecht wie ihr es macht.
Nach Guantanomo zeigen die Amerikaner, dass ihr Horizont immer noch so begrenzt ist, dass Thin Lizzy und Tallica als Non-Plus-Ultra in Punkto Härte und Abschreckung gesehen wird...
Schön dass man hier sich drüber amüsieren kann. Ich finde es grässlich dass Musik welche seit jeher ein Zeichen GEGEN Gewalt, Krieg, das Establichment und ein Zeichen der Rebellion war, dazu zweckentfremdet wird...Kein Wunder dass alles immer mehr untergeht wenn da keinerlei Aufbegehren und Individualismus ist. Damals hätte man Soldaten die meinetwegen "Hiroshima" für ihre Zwecke missbraucht haben, die Fresse eingeschlagen.

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