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Heavy Metal is the law! Whimps and posers leave the hall! Metal is the best, fuck the rest! Mosht euch durch unsere Top 50-Scheiben.
Konstanz (laut) - Heavy Metal. Zwei Wörter, die dem gemeinen Stromgitarren-Liebhaber Tränen der Freude in die Augen treiben. Anfang der Siebziger trümmerte von der Insel aus der neue Sound in die Welt hinaus. Nach einem ersten heftigen Strohfeuer schien die Flamme des Metal schon zu erlöschen.
Aber nix da. Die New Wave Of British Heavy Metal rettete die glodernde Lut in die Achtziger hinüber. Und jetzt geht die Luzie erst so richtig ab. Wer damals dachte, der Metal sei tot und erledigt, erlebt sein blaues Wunder. Was heute in seinem Namen sein Unwesen treibt, ob Black-, Death-, Speed- oder Hasenmetal, hat im goldenen Jahrzehnt des Heavy Metal seinen Ursprung.
Wer in den 1980ern aufwuchs, wurde Zeuge, wie im Monatstakt ein Klassiker nach dem anderen erschien. Welche dieser Alben essentiell sind, zeigen wir euch in unserer endgültig truen Liste:

Zugegeben. Der Gesang von Midnight kann einem schon die Laune verderben, wenn man nicht auf die Kastraten-Tonlage steht. Abgesehen davon liefern Crimson Glory mit ihrem Zweitwerk 1988 ein starkes Brett ab, das damals für gehöriges Rauschen im Blätterwald sorgte. Der Band war leider nie der Erfolg beschieden, den sie verdiente. Nichtsdestotrotz ein schönes Stück Musikgeschichte.

Wenn man sich dieses Album anhört, wird man verstehen, warum Maidens Steve Harris den Samsons-Sänger Bruce Dickinson zu den Jungfrauen lotste. Seinen charakteristischen Stil fand der junge Bruce genau hier. Mit "Shock Tactics" standen Samson auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. So gut wie hier wurden sie auch nach Dickinsons Abgang nicht mehr. Das Album atmet den Odem der New Wave Of British Heavy Metal mit jedem Ton.

Dieses Album enthält nur Hits. Da bleibt kein Höschen trocken. Mutt Lange pumpte Def Leppard zu Stadionformat auf und trat nicht nur als Produzent in Erscheinung, sondern zeichnete sich als Co-Songwriter von Perlen wie "Photograph", "Rock Till You Drop" und "Foolin" aus. Gerade dem Händchen für gnadenlos das Hirn mit Endorphinen überschüttende Smash-Hits ist es zu verdanken, dass diese Platte neben dem Haarspray von Joe Elliot den Gang der Zeit überdauert hat. "What Do You Want? I Want Rock'n'Roll!" So einfach wie im Song "Rock Of Ages" kanns manchmal sein.

Ursprünglich hatten Morbid Angel bereits ihr Debüt "Abominations Of Desolation" aufgenommen, doch das Ergebnis klang so beschissen, dass Gitarrist Trey Azagthoth alles über den Haufen warf und letztendlich mit deutlich umbesetztem Line-Up mit "Altars Of Madness" zum ersten Mal auf der Bildfläche erscheint. Im technischen Death Metal ist das Album nach wie vor ein Referenzwerk, auch wenn die Band später gerade im Bezug auf die Spieltechnik zu noch größeren Höhenflügen ansetzen soll. Was Drummer Pete Sandoval und Trey Azagthoth auf der Scheibe bieten, ist auch heute noch atemberaubend. Zusammen mit dem genialen Coverartwork von Dan Seagrave ist der Platz in dieser Liste mehr als nur gerechtfertigt.

Heavy Metal Anfang der Achtziger suchte geradezu nach Extremen. Böser, schneller und härter sollte es sein. King Diamond, Shouter und Kopf der Band, repräsentierte das Böse von der textlichen Seite her. Der Sound präsentiert sich wie eine Mischung aus Priest und Maiden mit einer gehörigen progressiven Schlagseite. Von dem, was die Dänen in 45 Minuten auf einem Album unterbringen, zehren andere Combos ihre ganze Karriere. Der King sollte später eine erfolgreiche Solo-Karriere starten.

Was passiert, wenn ein paar Musiker auf political correctness, strikte Genre-Trennung und auch sonst alle Konventionen scheißen, sondern einfach mal ein Rudel Songs eintrümmern, ohne dabei die drei Minuten-Marke zu überschreiten? Dann kommt wohl so etwas wie "Speak English Or Die" heraus. Scott Ian und Charlie Benante von Anthrax, Danny Lilker von Nuclear Assault und Billy Milano von M.O.D. schroten sogar drei Songs unter zehn Sekunden ein, mischen Thrash, Hardcore, Punk und Crust in einen Topf und werfen einen absoluten Meilenstein in Sachen Crossover auf den Markt. Und das alles, weil nach den Aufnahmen zu "Spreading The Disease" von Anthrax noch ein wenig bereits gebuchte Studiozeit zur Verfügung stand …

Jeder Dubbel, der sich halbwegs Fan von Metallica schimpft, sollte den Namen Diamond Head schon einmal gehört haben, spielen die Mannen um James Hetfield doch seit Anbeginn ihrer Karriere Songs des Britischen NWOBH-Dampfers aus diesem Album: "The Prince", "Am I Evil?" und "Helpless". Dass Metallica nicht irgendwelche Wurstfachverkäuferinnenmusik covern sollte klar sein. Ganz klar eine Sternstunde des Metal.

Die Schwester entfachte mit ihrem grellen Outfit und einem Mix aus Metal, Punk, Glamrock und Pop anno 1984 doch tatsächlich einige Kontroversen. "You are destroying your life with that ... that ... that garbage!" ... spuckt ein wie wahnsinnig daher schreiender Lehrer einem etwas mockeligen Schüler im Videoclip an. Mit seinem letzten Atemzug ätzt der Pauker "What do you wanna do with your life?" Der Angesprochene entgegenet lapidar "I wanna rock!", und ab geht die Post. Das war damals genau die Art von Rebellion, die einem Mittelklasse-Teenager in den Staaten gefiel. Und dem Rest der Welt sowieso.

Wir wissen nicht, warum sich ein Zweimeter-Metalberserker wie Steven Edward Duren den Schoßhundnamen 'Blackie' verpasste. Und auch wenn man den Mann aus Staten Island gern in die Schmalspurschublade mit Siff wie Poison und Co. packte. Mr Lawless lieferte in dern 80ern ein Brett nach dem anderen ab. Mit seinem 89er Brecher krönt er lässig das bisherige Schaffen. Rau, fett produziert, opulent und dabei immer etwas schmierig. Dazu ein großartiger Spannungsbogen und schicke Melodien. Wer bislang immer dachte, "Crimson Idol" sei die beste Platte des Schranks, sollte sich ruhig mal die ersten drei, vier Tracks am Stück reinziehen. Es wird keine Enttäuschung.

Ja ja, Anvil ... Die Kanadier haben die Tragikomik für sich gepachtet. Der breiten Öffentlichkeit erst seit der emotional anrührenden Doku "Anvil! Die Geschichte Einer Freundschaft" bekannt, gilt "Metal On Metal" zurecht als Meilenstein des Metal. Nicht umsonst ist der Titeltrack in der Simpsons-Folge "Die Lisa-Studie" zu hören.

Während die meisten Studenten während des Spring Break sich eher die Birne zusaufen und alles vögeln, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, verkrümeln sich Bassist und Shouter Jeff Becerra und der spätere Primus-Gitarrist Larry LaLonde ins Studio, um das oft als erstes Death Metal-Album bezeichnete Werk "Seven Churches" aufzunehmen. Was Jeff da ins Mikro gurgelt, gab es zu jener Zeit höchstens in diversen Underground-Bands. Auch die Riffs von Larry und Mike Torrao waren härter und extremer, als das meiste, was zu der Zeit aus dem Thrash-Genre zu hören war.

Black Metal oder doch schon Viking Metal? Oder doch etwa nur mies produzierter Krach? Die Meinungen gehen auseinander, doch szeneintern ist "Under The Sign Of The Black Mark" von Quorthons Bathory der Stein, der die zweite Black Metal-Lawine lostritt und eigentlich jede heute noch aktive Black Metal-Band maßgeblich beeinflusst hat. Für Quorthon und viele Fans ist "Under The Sign Of The Black Mark" das Fieseste und Böseste, was man musikalisch erreichen kann. Entsprechend änderte sich danach der Sound von Bathory. Nie wieder wurde infernalischer Krach so geschickt mit Melodien gespickt wie auf der dritten Bathory-Veröffentlichung.

Okay, Kiss hatte Probleme, in den Achtzigern anzukommen. Nach den glatten Pop-orientierten Alben ab "Dynasty" und krudem Soundtrack-Gewächs "The Elder" suchte die von Personal- und Egozwist geplagte Band den Weg zurück zu dem härteren Rocksound der frühen Siebziger. Und das gelang mit einem ordentlichen Rumms. Die Single "I Love It Loud" gab genug Marschrichtung für ein kraftvolles Stück Rockmusik. Unterschätzt bis heute zeigt "Creatures Of The Night" eine No Nonsens-Version von Kiss, die nichts mit einem "I Was Made For Loving You" gemein hatte.

Wenn Robbie Williams "Let Me Entertain You" singt, geht die Meute ab wie ein Zäpfchen. Das, was Williams im Pop-Bereich vollbringt, macht die Crew schon seit 1980 für Freunde harter Klänge. Das Quartett stand ganz sicher nie im Verdacht, technische Finessen unter Beweis zu stellen. Dafür waren Nikki Sixx, Vince Neil, Tommy Lee und Mick Mars immer ganz vorne mit dabei, wenn der Spaß-Faktor im Vordergrund steht. "Dr. Feelgood" ist so etwas wie das Opus Magnum des pimmelgesteuerten Riffsports. "Kickstart My Heart" und der Titeltrack stechen (!!) aus der Tracklist hervor. Ausgerechnet auf der Suche nach Abstinenz legt die Crüe ihr bestes Album hin. Bis heute.

Chuck Schuldiner, der 2001 den Kampf gegen der Krebs verloren hatte, war einer der innovativsten, stilprägendsten und eigenständigsten Gitarristen und Growler im Death-Metal-Bereich. Die Progressivität späterer Death-Großtaten ist auf dem Debüt nur zu erahnen. Hier wird gemeuchelt, mit Nägeln gegurgelt und gesplattet, dass ein Marquis de Sade glatt als Moralapostel durchgehen würde.

Die USA sehen Kanada ja gerne als kleinen, etwas zurückgebliebenen Bruder an und belächeln den bilingualen Nachbarn. Das Lächeln dürfte den meisten aber mit Veröffentlichungen wie "War And Pain", "Rrröööaaarrr" und nicht zuletzt "Killing Technology" ziemlich schnell wieder aus dem Gesicht gefallen sein. Avantgardistischen Krach boten Voivod auf ihren ersten beiden Scheiben und brachten auf Nummer drei das Kunststück zustande, mit besserer Spieltechnik so etwas wie Struktur in den Wahnsinn zu bringen. Sowohl der leider bereits verstorbene Gitarrist Piggy als auch Sänger Snake glänzten mit absolut ungewöhnlichen und nach wie vor stilprägenden Herangehensweisen. Drummer Away ergänzt das mit selbstentworfenem Coverartwork auch optisch hervorragend und verstörend. Spätere Alben mögen melodisch interessanter gewesen sein, "Killing Technology" war definitiv kompromissloser.

Das Bild "Der Garten Lüste" von Hieronymus Bosch ist ein dreiteiliges Werk. Neben dem "Garten Eden" und dem "Garten der Lüste" gibt es die "Musikalische Hölle". Manch einem dürfte 1987 tatsächlich ebenjene erschienen sein, als die Schweizer von Celtic Frost ihr "Into The Pandemonium" veröffentlichten. Aus dem Bosch-Bild stammt auch das Cover der Scheibe, mit der sich Celtic Frost bewusst zwischen alle Stühle setzten. Was sich auf einem Metal-Album alles nicht gehört, das wusste schon damals die Metal-Geschmackspolizei und auf diese Meinung setzten die Eidgenossen einen stinkenden Haufen namens "Into The Pandemonium". Ein Jahr zuvor veröffentlichten Slayer ihr "Reign In Blood". Wer wollte da vom Tempo her noch einen draufsetzen? Nur Vollidioten. Deshalb wagten sich Celtic Frost an Soundexperimente, die viel Mut erforderten. So sprengten sie die Grenzen des Metal, spalteten die Fangemeinde, schufen aber gleichzeitig ein herausragendes Album.

Candlemass sind die Erben erster Generation von Black Sabbath und begründen mit diesem Album das, was fürderhin als Doom Metal aus den Boxen röhrt. Tiefe Riffs von der Klampfe, schleppende Grooves und Texte, die sich von der Stimmung irgendwo zwischen Tod und Teufel und einem Optimismus knapp über der Ackerkrume tummeln, beherrschen die Szenerie. Groß und mächtig!

Steckte Industrial bislang soundtechnisch noch in den Geburtswehen, gaben Ministry dem Kinde einen fetten Tritt mit dem stahlkappenbewehrten Stiefelspitz. Klangen sie mit dem Vorgänger "Twitch" noch wie eine wirr lärmende Kopie von Depeche Mode, sollte von nun an der eiserne Industrial-Besen kehren. Das Album klopft einem von der ersten bis zur letzten Note dermaßen die Rübe weich, dass man in Deckung gehen möchte. Ein perfekter Vorbote für das folgende Höllenwerk "Psalm 69"

Bis das gleichnamige Debüt von Metal Church endlich veröffentlicht wurde, musste Bandchef Kurt Vanderhoof ganz schön durch die USA ziehen und hätte das Ding beinahe sogar von Lars Ulrich eintrümmern lassen. Ganz so schlimm wurde es dann doch nicht, denn zum Glück übernahm Kirk Arrington den Job. Am Mikro steht mit David Wayne ein Kerl, der offensichtlich von Accepts Udo Dirkschneider beeindruckt war. So schicken sie ein Album ins Rennen, mit dem sie bald als heiße Konkurrenz zu Metallica gehandelt werden. Auch wenn Waynes Nachfolger Mike Howe mit Abstand der beste Metal Church-Sänger war, so ist es doch nach wie vor das Debüt und das Zweitwerk "The Dark", die im sogenannten Speed Metal zur Spitzenklasse gehören.

Mercyful Fate sind noch nicht ganz im Sarg, da macht King Diamond schon auf Solopfaden weiter. Seine produktivste und beste Zeit hatte der King definitiv in den 80ern und legte nach dem Debüt "Fatal Portrait" das grandiose Konzeptalbum "Abigail" und den daran anknüpfenden Nachfolger "Them" vor. Beide Scheibe bersten nahezu vor genialen Melodien, egal ob von den beiden Gitarristen Michael Denner und Andy La Rocque, oder eben vom King selber und fesseln mit einer absolut großartigen Horrorstory. Selten wurde Kopfkino so genial mit Songs verbunden wie auf diesem Album. Auch das deutlich später folgende "Abigail II" stinkt dagegen nicht an.

Glenn Danzigs Karriere nach den Misfits und Samhain hätte eigentlich zu einem schönen Ende finden können. Doch dann kam ein gewisser Rick Rubin dahergelaufen und signte Danzig auf sein neues Label. Gut gemacht, Rick, sonst hätten wir bis heute auf "Mother" verzichten müssen. Und die Power dieses Songs jemandem vorzuenthalten, bedeutet bösen Besuch von der Metal-Polizei. Doch auch neben dem Überhit bietet "Danzig" fett abgehangene Metalmusik zwischen Sabbath und AC/DC. Natürlich immer mit Danzigs Gespür für gruselige Atmosphäre.

Ein unspektakulärer Vierviertel-Beat von Steve Wachholz alias Dr. Killdrums und ein unauffälliger Basslauf von Johnny Lee Middleton läuten eines der frühen Meisterwerke theatralischer Rockkunst ein. In den Grundrhythmus mischen sich unnachahmlichen Screams von Jon Oliva und die Göttergitarre seines Bruders Chris. Dann bricht ein Riffgewitter los, das dem Titel des Opener "Of Rage And War" alle Ehre macht. Miniopern wie "Gutter Ballet", "When The Crowds Are Gone" oder "Hounds" prägten fortan das neue Antlitz von Savatage. Nie davor und danach war die Mischung aus treibenden Rocknummern und theatralischen Elementen so ausgewogen und gleichzeitig spannungsreich für das Hörerlebnis wie auf dieser Endachtziger-Großtat.

Die Präzisionsgitarre von Jeff Waters auf dem Debüt ist legendär. Der Quasi-Titelsong "Alison Hell" ist ein Hit. Randy Rampages Stimme klingt wie ein Anstaltsirrer außer Rand und Band und Meister Waters sägt sich tief in die Hirnwindungen ein. Humor beweist der damals 22-jährige Kanadier mit Titeln wie "Schizos Are Never Alone". Als es allerdings auf der darauffolgenden Tour zu Auseinandersetzungen zwischen Rampage und Waters kommt, ist der Spaß schnell vorbei und der Schreihals muss seine Koffer packen.

Fantasy meets Oper meets Metal: Eine exquisite Mixtur, die ihre Wirkung vor allem ihm Nachgeschmack entfaltet. An John Archs sirenenartigen und in Falsett-Regionen schwebenden Vocals scheiden sich zwar bis heute die Geister. Die Virtuosität seiner Stimmführung ist jedoch ein Faktum. Genauso wie die Genialität der Musik aus der Feder von Jim Matheos, die sich beileibe nicht auf den ersten Höreindruck erschließt. Takt- und Tempiwechsel, zehn RPM (Riffs per minute) und Schlagzeugbreaks am laufenden Band erfordern jede Aufmerksamkeit des Hörers, der in den Gänsehautrefrains von Songs wie "Guardian" oder "Exodus" um so herrlicher belohnt wird.

Häuptling Chuck Billy mit seiner markanten Stimme, Alex Skolnicks Gitarrenspiel mit klassischen und jazzigen Elementen und die schiere Urgewalt der Riffs sind auf dem Zweitwerk von Testament in einer Prägnanz vorhanden, dass man sich zurecht fragen mag, warum Metallica ein paar Jahre später mit dem "Black Album" mit einer ähnlichen Herangehensweise durch die Decke gegangen sind. Dass dies zu den großen Ungerechtigkeiten der Geschichte gehört, beweisen Thrash-Meisterwerke wie "Into The Pit", "Disciples Of The Watch" oder "Trial By Fire", die es immerhin zu Genre-Klassikern geschafft haben. Die Verbindung von Kloppe und Zucker gelingt den Pionieren aus der Bay Area hier jedenfalls vortrefflich.

Wenn Mötley Crüe Cock-Rock sind, darf man die Verrückten aus dem Big Apple locker als Erfinder des Latten-Metal feiern. Nie gab es mehr Testosteron. Zwischen Conan und Kasperle hauen DeMaio und Co. 1988 musikalisch so derbe auf die Kacke. Da verzeiht man vieles. Absolut puristische Heavy-Metal Klopper à la "Wheels Of Fire" fegen das grindige Hirn sauber. Joeys Klassik-Faible setzen sie handwerklich beeindruckend um. Mit "The Crown And The Ring" schenken sie der Metal-Szene Wagner-Tamtam und eine der schönsten Balladen, die die Welt je sah. Waren sie je wieder so gut?

Eigentlich ist mit dem Opener "Don't Stop Believin" alles gesagt. Eine sanfte Harmonie von Keyboarder Jonathan Cain ebnet den Weg für Steve Perrys leicht angeraute Stimme, die von Neal Schons Licks und Riffs veredelt sowohl den Kochlöffel des Hausmütterchens als auch den Totschläger des beinharten Rockers in einen Taktstock verwandelt. Klar, das ist Kitsch und Kommerz, vielleicht plakativ, aber auch einfach verdammt geil. Mit einer Träne im Knopfloch wandelt man durch die Schönheit dieses Albums und wird am Ende von "Open Arms" empfangen.

Kaum ein Metalalbum der Achtziger, das ohne Donnergrollen auskommt. Saxons "Strong Arm Of The Law" wird gar von solchem eingeleitet. Danach entfachen die Briten musikalische Windböen, die die New Wave of British Heavy Metal ordentlich vorantrieb. Befreit als Nachschlag zur Hitplatte "Wheels Of Steels" gelang der Band mit diesem Album ein feuriges Paket an Metallraketen, die hörbar alles, was die damals blutjungen Metallica anstellen sollten, hörbar beeinflusste. Mal gewandte, mal bluesige Saitenflitzer, durchtriebenes Schlagzeug und Biffs Stimmsirene sorgten für eine Heavy-Scheibe, die auch über dreißig Jahre später noch interessante Passagen bietet.

Mit "Fast As A Shark" thrasten die Jungs um "The Most Metal Name" Udo Dirkschneider noch im Affenzahn durchs Ruhrgebiet, mit "Balls To The Wall" nahmen sie die Geschwindigkeit etwas raus, ohne dabei an Härte einzubüßen. Der stampfende Rhythmus des Titeltracks zeigt vorbildlich, dass man nicht im Hasenfick-Tempo riffen muss, um Metal zu sein. Hart, aber trotzdem melodisch meißeln Accept 1983 ihren Namen ins Stammbuch des Metal. Davon zehren sie noch heute.

Es gab sie, die Zeit, wo Scott Ian noch Haare hatte. Volle Lockenpracht durfte er auch zum zweiten Album "Spreading The Disease" schütteln, erstmals gemeinsam mit Frontschamane Joey Belladonna am Mic und Frank Bello am Bass. Letzterer versorgte auch den Thrash-Bottich von Anthrax mit genügend rumpelndem Unterbau in Zusammenarbeit mit Drummer Charlie Benante, dass die Nackenwirbel nur so drauf los krachten. Auf Songs mit Überlänge verzichtet die Gute-Laune-Fraktion im Vergleich zu den meist düster gesinnten Kollegen der Bay Area zwar, dafür ist "Spreading The Disease" über Albumlänge hinweg einfach nur arschgeiler Schwermetall.

Sämtliche Thrash-Bands der Bay Area galten als wild und gefährlich, aber Exodus waren definitiv unberechenbar. Dazu trug vor allem der 2002 verstorbene Paul Baloff seinen Teil bei, der von Anfang an einen Ruf als absolutes Partyanimal hat. Den wird er die darauf folgenden Jahre zementieren und auch deswegen aus der Band fliegen, aber besonders der agile Shouter ist dafür verantwortlich, dass "Bonded By Blood" Legendenstatus besitzt. Exodus selbst sehen die Neuaufnahmen von "Let There Be Blood" als Hommage an den alten Frontmann an. In einer Zeit, als Thrash Metal noch nicht wirklich definiert war, gab es an "Bonded By Blood" kein Vorbeikommen.

Während die Westküste von Anfang eher die NWOBHM mit spieltechnischer Finesse und härteren Riffs verband, suchten Thrasher der Ostküste ihren X-Faktor eher im Hardcore. Gerade Overkill hatten ihre Wurzeln in der härteren Form des Punk, was man auf dem Debüt noch deutlicher hört als auf "Taking Over". Dafür glänzen die New Yorker auf der Scheibe (mit den durchaus peinlichen Cover) mit ein paar unsterblichen Hymnen wie dem zweiten Teil der "Overkill"-Reihe und vor allem "In Union We Stand". Der Song basiert auf Ideen von Sänger Bobby Blitz, der diese ursprünglich gar nicht verwenden wollte, weil er dachte, es wäre den anderen Jungs zu soft und zu melodisch. So entstehen Legenden.

Die Progressive Metal-Könige aus New York sorgten mit ihrem Debüt für Maulsperren rund um den Globus. Mike Portnoy, John Petrucci und John Myung erschufen in den Proberäumen von Berkley in mühevoller Arbeit Songs, die vor Riffs, vertrackten Arrangements und Melodiebögen zu bersten drohten. Keyboarder und Soundmagier Kevin Moore war der Missing Link, der die kompositorische Tiefe mit seinen flächendeckenden Sounds anreicherte. Hier kulminieren 70er Progrock, die Rohheit des Heavy Metal, die neoklassischen Anleihen eines Yngwie Malmsteens sowie eine dezenter AOR-Einschlag in Maßstab setzender Manier.

Dave Mustaine war Mitte der Achtziger extrem angepisst. Auf der persönlichen Ebene musste er mitansehen, wie der Stern seiner Ex-Band Metallica immer höher stieg. Auf politischer Ebene war der Ost-West-Konflikt noch keineswegs auf entspannte Bahnen gelenkt. Und so keift, rifft und soliert sich Megadave mit seinem Intimus Dave Ellefson flankiert von den Jazz Muckern und Berufsjunkies Chris Poland (Gitarre) und Gar Samuelson (Drums) durch acht Songs voller Krieg, Totschlag, Teufel und schwarzer Magie. Neben dem Tanzflächenfeger "Peace Sells" kann heutzutage vor allem der Doppelschlag "Good Morning/Black Friday" überzeugen. Auch die auf dem Debüt erprobte kuriose Coverversion behält Mustaine bei. Nach Nancy Sinatras "This Boots Are Made For Walking" musste sich auf dem Zweitwerk Willie Dixons "I Ain't Superstitous" einer Metalisierung unterziehen.

Während Hardcoreler und Punks noch szeneübergreifend die "Walls Of Jericho" feiern, ist Kai Hansen als Shouter schon längst Geschichte. Statt Underground nun der große Angriff auf die Charts. Doch aller Ärger war umsonst. Zugänglicher und etwas softer haut die Band hier mit dem blutjungen Michel Kiske an den Mikros ein Bonbon nach den anderen raus. Kiske klingt bereits wie ein alter Showhase. Die bunte melodische Kraft jedes einzelnen Tracks haben sie nie wieder erreicht. Zurecht ein international respektierter Meilenstein aus deutschen Landen.

Mit den Kirchenverbrennern aus Skandinavien haben die Engländer von Venom nichts am Hut, auch wenn sie als die Begründer des Black Metal gelten. Nicht umsonst trägt der Zweitling der Combo ebenjenen Titel. Cronos, Mantas und Abaddon sind mit diesem Werk für einige Sonderheiten des Metal verantwortlich. Und zwar für nordische Pandabären, Combos mit Schriftzügen, die aussehen wie Bäume aus dem tiefsten Schwarzwald, und last but not least dafür, dass sich Musiker lustige Pseudonyme geben. Am besten mit gnz wng Vkln!

Einen guten Namen hatten sich die Teutonen international schon längst gemacht. Doch 1982 startete das Album "Blackout" einen ganz besonderen Siegeszug durch die Welt der harten Klänge und zählt heute zu den bekanntesten und besten Longplayern der Band, mit über sechs Millionen weltweit verkaufter Einheiten. Aufsehen erregte damals das martialisch gestaltete Cover des Malers Gottfried Helnwein - das ganz sicher auch seinen Teil zum Erfolg beitrug.

"We are Motörhead and we play Rock'n'Roll!", tönt es vor jeder Show von Lemmy und Co. Is ja gut. Mag sein, dass die Jungs um die berühmte Wanderwarze lediglich dem ollen Backbeat huldigen, aber was wäre Metal ohne Motörhead? Nur ein Schatten seiner selbst. Alles was ein Motörhead-Album ausmacht, ist hier zu finden, und zwar in den Geschmacksfarben laut, dreckig und räudig.

Er war schon immer der geborene Schauspieler. Kein Wunder also, dass Ozzy nach dem Weggang von Black Sabbath mit seinem ersten Solo-Album tief in die Geschichte der populären amerikanischen Kultur griff. Den Titel des weltbekannten Märchens vom "Wizard Of Oz" verballhornte er zu einem entfesselten "Blizzard Of Oz", und erschuf bereits mit seinem Debüt einen Klassiker. An seiner Seite: Der viel zu früh verstorbene Saitenvirtuose Randy Rhoads. An dessen Tod ging der 'Prince Of Darkness' fast zugrunde.

Spricht man von den großen Rockopern der Musikgeschichte, dann denkt die Fachwelt gerne an "Sgt. Peppers", "Tommy" oder "The Wall". Doch Queensrÿches in Rockmusik gegossene Gesellschaftskritik "Operation Mindcrime" muss definitiv in einem Atemzug mit diesen Meilensteinen genannt werden. Warum? Weil Geoff Tates akkurate Beschreibung von Gier, Manipulation und Sucht das Prädikat zeitlos verdient. Weil Chris de Garmo und Michael Wilton nicht nur als kongeniales Gitarrenduo fungieren, sondern nebenher Ohrwürmer mit Langzeitwirkung wie "Revolution Calling", "I Don't Believe In Love" oder "Eyes Of A Stranger" produzieren. Und weil mit dem nocturnen Drama "Suite Sister Marie" die Spannung zu bersten droht sowie Spoken Word-Passagen und Interludes sinnvoll in den Plot eingeflochten sind und keine Lückenfüller darstellen.

Die Dekade neigte sich dem Ende zu und Metal ging es scheinbar schön langsam an den Kragen. Eine Band, die stets ihr eigenes Ding durchzog, war Faith No More. Mit dem 89er-Album "The Real Thing" klatschten treibende Rhythmen mit Jim Martins 70er-Saitenarbeit und den augenscheinlichen Verrücktheiten des neuen Sängers Mike Patton aufeinander. Darüber noch Synthies gegossen, und man hat ein durch und durch eigenständiges Albummonster. Melodie beherrscht, angestachelt von Zornausbrüchen, die ständig unter der Musik brodelten. Crossover aller Herren Musikrichtungen zockte hier eine aufregend unaufgeregte Band mit einem der abgedrehtesten Vokalisten der letzen 30 Jahre.

Der berühmteste Zylinder seit Charlie Chaplin, ein Sänger mit Sirenenstimme und ausgeprägtem Minderwertigkeitskomplex, dazu eine Rhythmus-Abteilung, die ihren Punk-Ansatz mit dem Groove der schwingenden Musik der 60er und 70er vermischte: Guns N' Roses. Das Paradebeispiel für Sex, Drugs and Rock'n'Roll, Touren gespickt mit Orgien und Überdosen, dazwischen etwas Musik. Um die ging es vordergründig noch beim bestechenden Debüt "Appetite For Destruction", dessen Tracklist man getrost als neue Greatest Hits vermarkten konnte. Songs wie "Welcome To The Jungle" oder "Paradise City" sind längst über alle Genregrenzen hinaus bekannt und machen aus der Rockband einen unverrückbaren Teil der Popkultur.

Ronnie James Dio. Kaum ein anderer Vokalist hinterließ so viele Spuren im Heavy Metal wie der knapp 1,60 m große Sänger italienischer Herkunft. Rainbow, Black Sabbath (später auch "Heaven & Hell") und schließlich seine eigene Band Dio gehören zu den absoluten Klassikern des Genres. Dabei ergänzte Dio stets die zentnerschweren Gitarren seiner Bandkollegen mit Stimmbändern aus Stahlseilen. "Holy Diver" gilt auch nach seinem Tod als Heavy Metal-Standardwerk. Der Titeltrack und "Rainbow In The Dark" sind sowieso Evergreens, die famose Band hinter ihm war mit allen Wassern gewaschen und legte ein kurzweiliges Album ohne wirkliche Schwachpunkte vor.

Auferstanden aus Ruinen: Mit einem der stärksten Rocksänger aller Zeiten im Gepäck, straften die britischen Vorreiter des Heavy Metal alle Kritiker Lügen, die die Band nach dem Weggang von Ozzy Osbourne schon totgesagt hatten. Musikalisch wesentlich gereifter als noch in den Siebzigern, zaubern Tony Iommi und Ronnie James Dio zahlreiche Hammersongs aus dem Hut. Songs wie das abwechslungsreiche "Children Of The Sea", das in bester Paranoid-Tradition nach vorne preschende "Neon Knights" oder das epische Titelstück, das ein wenig an Dios Rainbow-Vergangenheit erinnert, zeugen von der Aufbruchsstimmung Anfang der Achtziger und von den wichtigen Impulsen, die Black Sabbath den nachfolgenden Großtaten der Thrash-Bewegung oder der NWOBHM verliehen.

Was wurde über "Lulu" geflucht, dieses Experiment in Fanvergraulen von Metallica und Lou Reed. Wer vergessen hat, um was es sich bei Metallica wirklich dreht, dem sei mit einer Dosis "Ride The Lightning" geholfen. Im Vergleich zum noch rohen "Kill 'em All"-Prügel machten die Mannen um Hetfield und Ulrich einen gewaltigen Satz bei Songwriting, Lyrics und Instrumententechnik nach vorn, wurden filigraner und gleichzeitig extremer (Stichwort "Fight Fire With Fire"). "Ride The Lightning" widmet sich der Epik, der Melodie und dem zünftigen Hau-Drauf und stellte sich so schon einige Podeststufen über die Konkurrenz. Die Klasse von Songs wie "Creeping Death" oder "Fade To Black" überdauert mit Sicherheit noch den nächsten experimentellen Kunstquatsch. Oh Yeah!

Es reicht schon die Einleitung. "Auschwitz, the meaning of pain." Und Bühne frei für 29 Minuten irrstes Gewalttheater, was im Jahre 1986 alles zerbröselte, was sich Satan (also Slayer) in den Weg stellen wollte. Die Riffs fliegen mit den Maschinengewehr-artigen Drums nur so um die Wette, und Sänger Tom Araya schreit allerhand bitterböse Machenschaft über Tod und Teufel darüber. Dass es mehr als 25 Jahre später immer noch einfach einen Riesenspaß macht und von der glorifizierenden Slayer-Fangemeinde als akustische Anti-Bibel verstanden wird, macht aus "Reign In Blood" einen Metal-Klassiker, wie er im Buche steht.

Metal ohne Judas Priest ist wie Pommes ohne Ketchup, Sommer ohne Sonne, Skifahren ohne Schnee. Rob Halford ist nicht nur der erste bekannte Metal-Musiker, der sich outetet, er führte quasi im Alleingang Leder- und Nieten-Klamotten in den Schwermetall ein. Die Priester lieferten 1980 mit "Breaking The Law", "Grinder", "Metal Gods" und "Living After Midnight" quasi den Soundtrack zur New Wave Of British Heavy Metal. Nach diesem Album war nichts mehr wie zuvor. Der Sound des Genres wurde aggressiver und erschuf mit seinen messerscharfen Riffs und einer rebellischen Attitüde quasi die Blaupause für das, was da noch kommen sollte.

Tragik leitet die Achtziger ein. Bon Scott, schillernder Sänger der Rockband AC/DC, erlebt 1980 nach einer durchzechten Nacht den nächsten Morgen nicht mehr. Der charakteristische simple wie geniale Rock der Australier fließt dennoch weiter. "Back In Black" beginnt mit Totenglocken, ein letzter Salut an ihren verlorenen Bruder. Was folgt, sind zehn Songs voller Rock'n'Roll-Destillat mit dem neuen Schreihals Brian Johnson als würdigem Nachfolger Scotts. Ein perfekter Sound von Produzent Mutt Lange und Eier aus Stahl machten aus "Back In Black" dieses Überalbum, das als eines der meistverkauften Scheiben aller Zeiten gilt. Mindestens fünf von zehn Songs kann man auch heute noch in einer Bar, die etwas auf Gitarrenmusik hält, kaum entgehen.

Wer noch nicht wusste, welche unheilige Nummer dem Beelzebub nun zugeteilt ist, dem stopften 1982 Iron Maiden mit "The Number Of The Beast" martialisch hämmernd diese Wissenslücke. Und bewiesen damit, dass düstere, jungfrauenvernichtende Metaller auch Ahnung von Geschichte haben: denn die böse Zahl "666" findet sich erstmals in der biblischen Offenbarung des Johannes und bezeichnet den Teufelsvertreter auf Erden. Mit dem gleichnamigen Album erreichte erstmals ein Heavy Metal-Longplayer die Spitze der britischen Charts.
Wer dieses Album nicht im Regal stehen hat, verdient es nicht, sich Metalhead zu schimpfen. Der Titeltrack ist einer dieser Songs, die man schon nach wenigen Millisekunden erkennt. "Hallowed Be Thy Name", "Run To The Hills", "22 Acacia Avenue": allesamt Klassiker des Genres. Dabei muss man sich einmal vor Augen führen, dass Iron Maiden hier einen neuen Leadsänger ins Line-Up integrieren mussten. Dass dies derart gut funktionieren würde, konnte man anhand des Arbeitseifers des Fünfers zwar erahnen, aber nicht wirklich erwarten. Im Buch "Anvil: Die Geschichte einer Freundschaft" erzählt Lips aber, dass man schon damals hören konnte, was für ein schweinegeiler Brocken Metal da auf einen zukommt. Up The Irons!
Platz 1 ist wirklich der Hammer!
Immer wieder erstaunlich wieviele großartige Alben in dieser Zeit enstanden sind.
Gute Nr.1 ein - ist auch mein absolutes Maiden-Lieblingsalbum mit einfach tollen Songs. Aber davor würde ich das Überalbum schlechthin setzen. Nein, nicht Master of Puppets
- sondern "Ride The Lightning" (übrigens gut, dass das hier genannt wird).
King Diamond haben mit Abigail, wo eines der allerbesten Horror-Konzeptalben geschaffen. Ein geile Geschichte, geile Gitarre von LaRoque und die Vocals. Die Scheibe hat mich überhaupt erst Richtung zum Metal gebracht.
Die beschissenen Death-Scheiben "Scream Bloody Gore" und "Leprosy" - der wohl überwerteste Scheiß, den sich Metal-Elitisten reinpfeifen, hat aber gar nicht das verloren. Die beiden ersten Scheiben von denen sind absoluter Krampf.
black sabbath ohne ozzy in der top 10, ihr seid doch nich mehr richtig im kopf!
black sabbath ohne ozzy in der top 10, ihr seid doch nich mehr richtig im kopf!
Nice, endlich hat jemand erkannt, dass die "Ride the Lightning", das wichtigere und vor allem bessere Album als "Master of Puppets" ist!
Schöne Liste, von Death hätte die "Leprosy" reingehört, ist aber Geschmackssache. S.O.D. hätten meiner Meinung nach auch n paar Plätze weiter nach vorn gemusst.
"Horrified" von Repulsion fehlt. "Drop Dead" von Siege fehlt auch. Und "Money Talks" von Cryptic Slaughter auch. Napalm Death sowieso.
Das Death- Album ist aber gut. Hat noch schön gerumpelt damals. Und Sepultura hatten auch schon mit "Schizophrenia" in den 80ern ihr bestes Album gehabt. Und wo sind Sodom?
danke für platz 10
junge junge, wenn ich so zurückdenke, ich glaub ich hab 88 fast nix anderes als Mindcrime gehört
"Waren sie je wieder so gut?"
Waren sie je gut?
Ich vermiss "...and Justice for All".
So eine popelscheibe wie Samson's Shock Tactics schafft es in die Liste und Bands wie
Omen oder Cirith Ungol nicht?
Juggernaut - Baptism under Fire oder Hades, Flotsam and Jetsam sind auch besser als so ein paar der hier aufgeführten.
"Spreading The Disease" anstatt "Among The Living"? Mein schwaches Herz!
Aber dieser Fauxpas wird wieder ausgeglichen, und da möchte ich mich einem meiner Vorreiter anschließen, denn "Ride The Lightning" ist das bessere Album im Vergleich zu "Master Of Puppets".

Also ich bin sehr zufrieden mit der Liste und die Texte zu den jeweiligen Alben sind auch gut geschrieben. Aber warum wurde hier nicht Metal Health von Quiet Riot erwähnt. Ich meine mich zu erinnern dass die das erste Metal Album war welches auf Platz eins der Charts stand.
Also ich bin sehr zufrieden mit der Liste und die Texte zu den jeweiligen Alben sind auch gut geschrieben. Aber warum wurde hier nicht Metal Health von Quiet Riot erwähnt. Ich meine mich zu erinnern dass die das erste Metal Album war welches auf Platz eins der Charts stand.
"Gutter Ballet" besser als "Streets"?
Sonst erstaunlich wenig deutsches (Sodom, Kreator, Rage, Grave Digger, Running Wild...)!
Gutter Ballett war halt der Kompromiss zwischen den Heavy- Rock der Alben davor und den Power- und- Musical- Elementen danach. Das finde ich völlig OK.
Mir gefallen solche Listen immer. Sicherlich ist so eine Liste auch immer vom Geschmack des Erstellers beeinflusst. Ich bin auch der Meinung, dass es kein Album geben kann welches überall und bei Jedem auf Nr. 1 steht. Aber ich muss hier starke Kritik üben. Auch wenn man es aus geschmackstechnischen Gründen eventuell nicht in die Top 10 nimmt: Master of Puppets in den Top 50 überhaupt nicht zu erwähnen ist schon eine Frechheit! Dieses Album hat Lieder für die Ewigkeit! Schließlich handelt es sich um die Liste der besten (nicht nur Metal) Alben der 80er.
Wie kann man bitte die Number of the Beast auf den ersten Platz setzen. Nichts gegen Iron Maiden, die waren sicher die beste Metal Band damals. Aber das beste Maiden Album aus den Achtzigern ist wohl eher die Somewhere in Time dicht gefolgt von der Seventh Son of a Seventh Son. Wobei eigendlich jedes Album was nach der Number of the Beast kam besser war.
Davon ab hab ich das Gefühl das für die vorderen Plätze zu sehr auf Kommerziellen Erfolg geschaut wurde. Die Peace sells ... hätte z.B. auf jeden Fall verdient in die Top 5 zu kommen. Aber da tummeln sich so überbewertete Bands wie Metallica oder Slayer.
Naja immerhin hab ich mit Fates Warning, dank der Liste, sogar noch ne neue, und ziemlich coole, Band kennengelernt.
Auch und Blind Guardien ham auch in den Achtzigern zwei ziemlich ordentliche Alben gemacht. Die Follow the Blind hätte sich auch ganz gut so zwischen 30 und 40 gemacht.
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