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"Wanderer On The Edge Of Time" ist nicht nur ein weiteres, großartiges Mekong Delta-Album geworden. Es ist auch ein Album das mit einigen, markanten Veränderungen, Erneuerungen, Entwicklungen aufwartet, die das Ganze um so spannender machen.
Zum einen ist das Sänger Martin LeMar, der mit seiner Stimmlage eher in den mittleren Tonlagen und somit deutlich tiefer als seine beiden Vorgänger agiert. Dass er die alten Klassiker dennoch locker singen kann, dürfte sich wohl von selbst verstehen und von ihm auch immer wieder in leichten Ausflügen nach oben angedeutet. Wer das Glück hatte, einen der Auftritte zum letzten Album zu sehen, wird dies bestätigen können.
Zum anderen sind das aber vor allem die musikalischen Aspekte. Die klassischen Arrangements haben sich zum Beispiel noch nie so harmonisch und flüssig eingefügt wie in "A Certain Fool". Auch "The Fifth Element" ist auf seine Art eingängig wie selten zuvor, was von "Affection" aber sogar noch übertroffen wird. Für die wirklich schrägen Töne ist dafür das "Intermezzo" zuständig.
Den gewohnt irrwitizig-genialen Mekong Delta-Style gibt es auf dem Album natürlich auch im Überfluss. Seien es die einmal mehr von Ralf Hubert selbst eingespielten Interludien an der Konzertgitarre, die wilden Läufe von Drums, Bass und Gitarren, die hinter-, neben- und durcheinander preschen und sich doch immer wieder perfekt ergänzen, oder auch nur die faszinierende Storyline und das nicht minder beeindruckende Coverartwork von Eliran Kantor (u.a. Testament, Anacrusis, The Old Dead Tree) .
Davon, dass manches Thema von "Dances Of Death" (dessen Fortsetzung "Wanderer On The Edge Of Time" ist) aufgegriffen wird, will ich erst gar nicht anfangen. Ihr lest (und hört hoffentlich bald) also selbst, dass "Wanderer On The Edge Of Time" mindestens auf Augenhöhe mit "Lurking Fear" agiert. Punkt. Aus. Amen!
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Scheiße, ich freu mich drauf! Zur Feier des Tages erstmal wieder Lurking Fear auflegen! 
Einige der wenigen wirklich guten Prog Metal Bands. Ich kriegs morgen oder übermorgen mit der Post, yeah!
Sieges Even (auch wenn aufgelöst), Ivanhoe (unbekannt aber sehr gut) und Vanden Plas. Dann gibt es noch viele kleinere und unbekanntere, jedoch ist es immer wieder traurig zu sehen, dass es lediglich Abklatsche der großen sind. Subsignal könnte man evtll. auch noch hinzuzählen, auch wenn die metallischen Elemente nicht gerade dominieren.
ich finds sogar besser als Lurking Fear, komm auf den Sound immer noch nicht ganz klar.
@eddy: Hab mich falsch ausgedrückt. Ich meinte eigentlich Prog Metal Bands aus deutschen Laden (alle aus meiner Aufzählung sind deutsch). Da habe ich aus Versehen was weggelassen. Spiral Architect find ich auch gut, besonders weil sie mich an die guten, alten Psychotic Waltz erinnern. Naja, und weitere gute proggies: DT haben ja bewiesen, dass sie DOCH noch gute Alben hinkriegen, Threshold sind eh immer gut, Symphony X auch (sofern man es eben symphonischer mag) und wer es eh nicht sooooo genau nimmt, darf mittlerweile auch jede zweite Power Metal Band hören, die einfach mal ein paar Arrangements einbauen und sich dann progressive Power nennen.
Ah, alright. Ich versteh unter Prog Metal halt doch eher Sachen, die ordentlich Power haben und entpsrechend komplex arrangiert sind. Da fallen Subsignal (trotz starken Debüts) nicht mehr unbedingt drunter. Bin gestern drüber gestolpert, dass sogar Toxik wieder aktiv sind. Wenn die nochmal was veröffentlichen, bin ich auch sehr gespannt. Ne Band wie Coroner oder Confessor waren auch großes Kino in dem Bereich und vor allem eigenständig ohne Ende!
Also kann mir mal jemand sagen was die für Musik machen? Das kommt in den Kritiken meiner Meinung nach immer VIEL zu kurz! Und unter Prog Metal kann ich mir auch ncihts vorstellen. Ich dachte Metal wäre soweit immer progressiv???
mekong Delta machen progressiven Metal. das ist eine eigene Stilrichtung, die sich durch komplizierte Songstrukturen also häufige tempowechseln, komplexe Rhytmen usw. auszeichnet.
Außerdem gibt es häufig mehr Instrumente als im klassichen metal.
"Außerdem gibt es häufig mehr Instrumente als im klassichen metal."
das is aber eher avant garde metal. progressiv hast du perfekt beschrieben, halt ungewöhnliche .... mit herkömlichen instrumenten.
avant garde mehr/ungewöhnliche instrumente?! zumindest habe ich es so in erinnerung, weil ich den unterschied nicht kannte und dann mal auf wikipedia nachgelesen hab. hörner bspw würden auf avant garde hindeuten, keyboard mit ein paar synthesizer klängen doch eher auf progressiv.
ich muss trotzdem unbeding mal in das album reinhören XD
also das war eher ne frage von mir. wiki muss ja nicht recht haben. aber im progressiv metal könnte man auch hörner oder so per keyboard sampeln. dann wären die genregrenzen ineinanderfließend.
also wenn bei mekong delta viele instrumente dabei sind, dann werd ich mir die platte sowas von holen. ^^
Hab auch noch mal bei Wikipedia nachgeguckt. da steht, dass es mehr Instrumente wie zum Beispiel nen Synthezizer gibt. Aber bei Mekong Delta gibt es glaub ich keine Erweiterungen des Instrumentenpektrums- solltest vorher mal bei YouTube reinhören.
Der Unterschied zwischen Prog- und "normalen" Metal: Im Prog darf man ein Keyboard benutzen und alle finden es geil. Im "normalen" Metal darf man kein Keyboard benutzen, es sei denn alle sollen sagen, deine Band sei gay.
Egal - wer Mekong Delta erst mit diesem Album entdeckt hat was verpasst!
Wo liegt denn das Problem, einfach mal auf den MySpace-Link in den Surftipps zu klicken und selber mal reinzuhören? Da erübrigt sich doch eh jede Musikerklärung von selbst. Und zum Thema "progressive" kann ich das aktuelle Rock Hard empfehlen. Da gibt's n gutes Special dazu.
@DrPaua: Ich hätte es zuerst erwähnt, aber du warst schneller. Hab mich da sehr weiterbilden können und man merkt wie es die Redakteure anhand der Stagnation mancher Subgenres es auch (in Richtung Jazz, Canterbury und Avantgarde) tun. Aber: Who cares?
@Sancho: Sicher?^^ EOder vielleicht doch eher Extreme Power Metal? Und Power Metal ist ja gay, d.h. wenn der "metallische Schwanz" des toleranten Metalers lang genug ist alles außer Thrash, Death und Black abzulehnen. :-D

@Sancho: Thrash is geil, jo. Aber ich mag auch Power sehr gerne, vorausgesetzt es werden da gute Akzente gesetzt. Und Prog ist mittlerweile nichts anderes als eine Genrebezeichnung und wird der Idee progressiv zu sein schon seit Jahren nicht mehr gerecht, egal wie gut Mekong Delta, Opeth oder Dream Theater sind.
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