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Der Zwist zwischen Megadeth und der UN geht in die nächste Runde. Haben die Herren bei den Vereinten Nationen nichts Besseres zu tun?
New York (win) - Mit ihrem aktuellen Album hatten Megadeth im Mai mit ziemlich scharfen Geschütz gegen die Vereinten Nationen geschossen. Nun folgte die Antwort von einem renommierten Autor der UN-Blogseite Dispatch, der dort hart mit Mustaine und dessen Vorwürfen ins Gericht geht.
In einem öffentlich zugänglichen Beitrag vom 11. Juli zerpflückt Goldberg Stück für Stück den Titelsong des letzten Megadeth-Albums "United Abominations", in dem Megadeth sich überaus kritisch mit der Rolle der UN auseinandersetzen.
Unter anderem hatte Sänger und Gitarrist Dave Mustain darin der UN vorgeworfen, Terrorismus und terroristische Anschläge wie den 11. September erst zu ermöglichen. Außerdem würden Botschafter der Organisation einen steuerfreien "Manhatten lifestyle" pflegen und Kinder zu Sex-Sklaven machen.
In seinem Beitrag auf undispatch.com widerspricht Goldberg Mustaine und weist alle Anschuldigungen zurück. Die Vereinten Nationen für den 11. September verantwortlich zu machen, sei selbst für Anhänger von Verschwörungstheorien eine noch nicht erreichte Ebene.
Goldberg weist in dem Beitrag auf die Null-Toleranz Politik der UN hinsichtlich Sexualverbrechen hin. Die UN reagiere in solchen Fällen mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln. Diese sähen vor, die Angeklagten in ihre Heimatländer zu schicken, wo sie sich zu verantworten hätten. Die UN habe nicht das Recht, Anklage zu erheben.
Mustaine wäre aber nicht Mustaine, würde er sich davon beeindrucken lassen. In seiner Replik auf der Megadeth-Webseite Rattlehead pocht der Megadeth-Frontmann auf sein Recht zur freien Meinungsäußerung und wirft Goldberg Voreingenommenheit vor.
Der Text von "United Abominations" sei eine einfache Aussage von einem Mann, der Gott, sein Land und seine Familie liebe. Sollte das ein Problem darstellen, sei dies traurig.
Der Megadeth-Frontmann sei auch gespannt, ob bei der ganzen Sache mehr rauskommen würde, als nur Attacken gegen seinen Glauben oder ihn persönlich. Er gab auch zu Protokoll, es sei nicht das erste Mal gewesen, dass er aufgrund dieses Tracks von Mitarbeitern der UN verbal angegriffen wurde.
Was Mustaine aber stutzig mache, sei die Intensität, mit der sich die Leute dort mit seinen Lyrics befassen. Es sei doch nur ein Song und er nur ein "dumb metal guitar player".

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