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Wer die vierte Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" wenigstens oberflächlich verfolgt hat (trotz aller Schmähreden, denen man sich als bekennender Konsument aussetzte, scheinen das ganz schön viele gewesen zu sein), dem muss der Hesse mit dem Faible für Schmachtfetzen einfach von Anfang an aufgefallen sein. Wir sprechen von dem Mann, der das durchgenudelte "Easy" der Commodores in einer Weise interpretierte, dass das Ausmaß meiner Gänsehaut seismische Erschütterungen verursachte. Heilige Scheiße, sollte der nächste Soulheld tatsächlich aus Offenbach stammen?
Warum nicht, schließlich ist die Stadt am Main immerhin doppelt so groß wie Galveston, Texas, wo einst Barry Whites Wiege stand. Bewundernswert lange widersetzte sich "Bobbelsche" der Casting-Krankheit, die interessante Kandidaten von Show zu Show mehr auf Massenkompatibilitäts-Linie schleift, brach die Herzen des Publikums - und leider auch das Dieter Bohlens, der ihm nach seinem Siegertitel "Now Or Never" nun gleich ein ganzes Album auf den Leib schrieb.
Für Mark Medlock dürfte sich der heiße Draht zum erfolgreichsten Produzenten des Landes auszahlen. Bohlen versteht sein Geschäft, und das dreht sich nicht etwa um Musik oder gar Kunst, sondern - handfester - darum, wie man Umsatz macht. Zu diesem Behufe darf es, bitteschön, nicht zu anspruchsvoll werden. Von Soul und Blues verwende man nur ein gerüttelt Maß, ansonsten bewege man sich tunlichst auf ausgetretenen Pfaden, denn: Was der Bauer nicht kennt, kauft er nicht. (Womit ich in keinster Weise den Musikgeschmack unserer Landwirte in den Schmutz ziehen möchte.)
Bohlen setzt für seinen Schützling auf klassisches Balladen-Instrumentarium: Sachte programmierte Drums, auf die selbst der letzte Rhythmuslegastheniker einen Stehblues hinbekommt, die einsame Akustikgitarre, Chimes, Streicher, allgegenwärtige theatralische Background-Gesänge: Fertig ist die lauschige Laube, bitte die Feuerzeuge jetzt schwenken. Medlocks Trumpfkarte, die Wiedererkennbarkeit seiner warmen, seelenvollen, leicht kratzigen Stimme, wird in ebenso austausch- wie absehbaren Kuschelrock-verdächtigen Schmusepop-Nummern ohne jede Individualität verspielt. Bitter schade darum.
Warum nicht einen richtig erdigen Blues wagen, statt nur halbherzige Anleihen wie in "Mr. Lonely" oder "Everytime You Go Away"? Warum nicht eine Spur Funk anstelle standardisierter, blutleerer Disco-Beats, wie sie "You Are So Beautiful" oder "I Miss You" durchziehen? Wenn schon auf Cowboy-Territorium gewildert wird wie in "Relax Your Heart", warum dann nicht einen entschiedenen Schritt Richtung Country? Die Antwort liegt auf der Hand: Man will es sich keineswegs mit dem kaufkräftigen Mainstreampop-Publikum verscherzen. Der Preis dafür ist derart hoch, dass "Mr. Lonely" nicht für fünf Pfennig Seele bleibt.
Die Dümmlichkeit der Texte setzt dem Ganzen die Krone auf: Kein Klischee, das hier nicht bedient würde. "Seven Days" erzählt zu dickem Bass und zuckerwattigem Uuuh-uuuh von einsamen Tagen und noch einsameren Nächten. Love is a river. Der Weg nach Hause ist weit, das Leben ist kurz, "lonely" reimt sich auf "only". Die Liebe währt ewig, und wenn nicht, dann doch zumindest bis zum nächsten Herzbruch. Love is an ocean. Will I see your smile again? Ich denke nicht: Solcherlei kitschigen Unsinn habe ich bereits zur Genüge belächelt.
Ich wünsche Mark Medlock von Herzen eine Portion Soul für die Produktion und eine Ladung Gehalt für die Lyrics. Ein eigennütziger Wunsch - auf dass ich beim nächsten Versuch tatsächlich mit dem Barry White aus Offenbach konfrontiert werde. Potenzial ist vorhanden.
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Ähm aber die Sache mit den Lyrics is ja wohl lächerlich. Ich kenne leute die haben mit 13 schon bessere Lyrics geschrieben als das was hier so vertreten ist.
Von der Musik an sich möchte ich hier garnicht reden. xD Mainstream ist so oder so nicht mein ding, und wird es auch nie sein.
Die Lyrics sind so blöde einfach damits auch die 35-jährige Hausfrau versteht, deren letzte Englischstunde 20 Jahre zurückliegt. Da werden dann absolute sinnentleerte Zeilen zu einem noch sinnentleerteren Ganzen zusammengefügt, dass englische Muttersprachler Bauchkrämpfe, wenn nicht schlimmeres bekommen müssen.
Ich warte jetzt nur noch auf den User LL Pop J, der das Album dann "gar nicht so schlecht" finden wird 
Schon als ich die erste Single hörte, dachte ich mir-->ein typischer Bohlen. Teatralische Chöre und 5. Klasse Englisch.
Das hat eben wiedererkennungswert. By the way find den Marc Medlock irgendwie ziemlich daneben und kann nicht viel Symphatisches an ihm erkennen...
Aber vielleicht liegt das auch nur an der Zusammenarbeit mit Bohlen.
Echt unfassbar wenn man bedenkt das Bohlen 160Mill. Platten verkauft hat 
aber die meisten dieser platten hat er nur produziert, nicht wirklich gemacht. da stand dann halt ein anderer unschuldiger künstler drauf, der Bohlen´s hirnriss vertonen musste. und wie immer beim Patent Bohlen hat der geneigte hörer nach 14 tagen mit dem lied auch den interpreten vergessen, weil halt beides voll zum vergessen war, gänzlich ohne eigenständigkeit und wiedererkennungswert. so geht´s allen, die der Bohlen sich für ne platte an land zieht, auch in zukunft. ich kann dem Medlock nur wünschen, dass er genug geld und popularität aus der sache ziehen kann, um später erfolgreich als Hairstylist in Frankfurt zu arbeiten. aber der erste eindruck, den man bekanntlich nicht versauen sollte, den hat er leider total in den sand gesetzt, potenzial hin oder her...
servus
ich find die hat nen geilen körper, aber ein, das ist mein subjektives empfinden, hässliches gesicht. zumindest gibt es weitaus schönere.
Das Vid dazu allerdings ist erste Sahne.
Die Stimme kommt zwar weder an Beyoncé, noch an Xtina hin - wenn wir schon mal bei wirklich guten Stimmen des Mainstreams sind - aber um dort hin zu kommen, hat das Girl ja noch 4-5 Jahre.
Im Übrigen ist der Artikel über Muttersöhnchenmark schlicht zu lange. Über subjektiv als gut empfundene Musik sollten Aufsätze entstehen. Über Scheiben, die die Welt nicht braucht, kann man getrost und in einer kleineren Anzahl von Zeilen hinwegsehen...
alexander spielt in irgendeinem musical.
elli hatte heute erst einen artikel in der bild.
tobias regner ... hmm ... das letzte, das ich gehört habe, ist: er war im vorprogramm von nena unterwegs.
im fall medlock stimm ich dir zu, bedaure aber die verschleuderte stimme zutiefst.
Die Experten haben sich wieder versammelt...
wieder einmal typischer mainstream-casting scheiss.
wie jeder andere "superstar" wird auch er nur ein kurzes gastspiel auf der deutschen pop bühne haben.
also viel spass und glück mark, vllt darfste dann noch ne 2. platte mit bohlen machen, bis er dich fallen lässt ....
-- hallo,
mal meine meinung dazu ?
- ich hab das verfolgt, denn musik ist nicht nur rock ! ein guter kritiker hört alles an musik.
also so schlecht ist mark medlock nicht, es liegt einfach unter seinem wert.
der bursche in den staaten , von ordentlichen producenten bearbeitet der hätte ruckzuck mit guten songs ein nummer 1 album.
wir haben in deutschland einfach keine guten songwriter .
unsere songs haben auf dem weiten markt keine chance.
lass da mal die richtigen an mark medlock dran,
ich rate für mark , mach die kohle erst mit bohlen , dann ab in die staaten wo der soul noch lebt. da gehört er hin !!
Klapse wäre die bessere Alternative für Mark. Womit sonst kann mann denn eine Modern Talking Reunion bestrafen 
Das Album ist doch eh nur zusammengeklatschte Wischiwaschiegrütze....schnell schnell das ist doch kein Produktionsablauf. Bohlen quatscht immer was von falschen Freunden...dabei tanzt der Teufel schon in der ersten Reihe
Also ich habe mir,um es gleich mal vorab zu sagen, das album nicht einmal angehört. es kommt also die durchaus berechtigte Frage auf warum jemand dann genau zu diesem Thema eine Kritik schreibt, hier meine Antwort: als Fernsehkind der nächsten Generation bin ich mit diesen ganzen doofen Castingshows quasi aufgewachsen (was soll man auch sonst anderes gucken?). Natürlich gönne ich es diesem armen kerl, dass er jetzt einen plattenvertrag hat, aber sich von dieter bohlen produzieren zu lassen eine katastrophe. Jeder seiner Songs hat die gleichen im ersten Moment Hitverdächtigen Macken, die einem aber spätestens nach dem dritten hören auf den geist gehen. also werde ich mir diese album sicher nicht kaufen. ich will nicht, dass jemand wie dieter bohlen noch mehr geld für ein paar langweilige sounds bekommt und ein paar echt gute musiker deshalb keinen erfolg haben.
ihr scheint echt ne menge zu tun zu haben da bei laut, ich beneide euch nicht

[quote:25b652f3a1="Ac!d"]Also ich fand ihn in der Show selbst echt klasse...hammer geile Stimme..aba das is jetz wieder typisch Bohlen![/quote:25b652f3a1]
Was hast du denn erwartet?
Naja der Gottschalk hat Bohlen ja schön ignoriert! Sollten wir auch machen und die Musik von Mark genießen (insofern ihr sie mögt
)
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