- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Def Jam Records ließ das Booklet vom neuen Mariah Carey-Album von der Zeitschrift "Elle" gestalten. Die im Cover geschaltete Werbung deckt die Produktionskosten.
Los Angeles (jro) - Da die Absätze in der Plattenindustrie seit Jahren rückläufig sind, muss man heutzutage kreativ sein, will man mit Alben noch Geld verdienen. Hinter Def Jam Records, dem Label von Mariah Carey, scheinen gute Geschäftsmänner zu stecken: Das Label ist eine Kooperation mit der Frauenzeitschrift "Elle" eingegangen, die die redaktionellen Inhalte des neuen Album-Booklets gestaltet. Mit den Werbeeinnahmen für Parfüm und Kleidung deckt Def Jam sämtliche Produktionskosten des Booklets ab.
Kosmetikprodukte und Bahamas-Reise
Laut Billboard beinhaltet das Booklet zum neuen Album "Memoirs Of An Imperfect Angel" Anzeigen verschiedener Werbekunden, darunter ein Kosmetik-Hersteller und das Fremdenverkehrsbüro der Bahamas. Daneben befindet sich ein von "Elle" verfasster Artikel über Mariah Carey, dessen Kapitel Titel wie "Einblicke in ihr sexy Liebesleben" tragen.
Dabei spekuliert Def Jam auch auf neue Vertriebswege: Da in Amerika immer mehr Plattenläden schließen und somit Verkaufsplattformen für Tonträger verloren gehen, soll das Album gemeinsam mit Careys neuem Parfüm auch über die Walmart-Handelskette vertrieben werden. Sowohl in der Parfüm-, als auch in der CD-Abteilung.
Auch Rihanna, Kanye und Bon Jovi sollen werben
Bewährt sich der Versuch, will das Label die Strategie bei Künstlern wie Rihanna, Bon Jovi und Kanye West weiterführen. Für den Def Jam-Vorstandsvorsitzenden Antonio Reid ist diese Art der Werbe-Einbindung bisher einzigartig. Auch bei der digitalen Form des Albums soll das Cover verfügbar sein, das beim physischen Format 34 Seiten umfassen wird.
Ey, das ist Miss Mariah Carey. Die Frau, die ihre Stimme aus ihren Brüsten holt.
oh Mann, das coole an echten CDs ist ja das man durchs Booklet blättern kann, aber mit Werbung drinn...
Das ist so wie die Alben mit Kopierschutz, man vergrault damit nur die Kunden die sich das Original kaufen.
Das geht meiner Meinung nach zuweit. Das Booklet ist doch Teil des gesamten Kunstwerks Album. Mit einem geschmackvollen und gut abgestimmten Booklet kann man also eine musikalisch gute CD noch ein wenig mehr aufwerten, bzw das i-Tüpfelchen setzen. Wie zB mit Cover-Artworks zu Vinyl-Zeiten.
Mit Werbung wird der Spielraum künstlerischen Ausrucks immer mehr beschnitten 
Das hebt den Begriff "Kommerzhure" auf ein ganz neues Niveau...


Das ist eine clevere Cross-Promotion. Bei solchen extrem kommerzialisierten "Künstlern" ist das eigentlich nur der nächste logische Schritt.
Als nächstes gibts 2 Werbespots zwischen den Songs, erst als eigene Tracks, später direkt an einen Song drangehängt (vorn oder hinten, mal sehen was schlechter zu skippen ist).
Dann mitten im Song.
Und schliesslich wird pro Song 3 Mal Werbung direkt über die Musik drübergeblendet.
ich stimme MusikRebell zu, es ist bei Acts wie Mariah Carey nur konsequent solche Wege zu gehen. Wir werden da noch ganz andere Dinge erleben und das finde ich noch nicht mal wirklich schlimm. http://www.lautstark-blog.de/2009/08/06/maria-carey/" rel="nofollow">http://www.lautstark-blog.de/2009/08/06/maria-carey/ Da unterscheidet sich dann langfristig Künstler von Act... whatever.
Hm.. und da wundern sich die Plattenfirmen, dass die Leute keinen Wert mehr auf original Alben und CDs haben. Ist es denn ein Wunder?
Irgendwie passt es ja zu der Dame, aber dass sie es schon soo nötig haben. Ich weiß ja nicht.
Warum nicht gleich nur als Download anbieten. Zumindest kann man sich dann den Vorwurf des totalen Ausverkaufs ersparen. Aber das ist denen sicher egal.
Naja.
Aber genau da liegt doch das Problem. Die kleinen Bands und Gruppen finden doch keine Sponsoren, die so viel Geld für sie ausgeben.
Das klappt doch immer nur bei bereits etablierten Musikgrößen à la Carey und Co.
Bei Neulingen und kleinen Bands hätte ich da überhaupt kein Problem mit. Die könnten es sicher wirklich gebrauchen.
Hm.. die Sparkassen machen alles mit. Und die lokalen Fahrschulen. Das hat damals schon bei unserer Abizeitung funktioniert.
Aber wie soll das aussehen? Die Stadtsparkasse Castrop-Rauxel sponsert die erste Seite? Die Fahrschule Tommy die zweite Seite?
Vielleicht bin ich da ja zu kritisch, aber so ganz kann ich mir das noch nicht vorstellen.
Format
Homepage: