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"Gustaf ist ne geile Sau, schalalalala." Keine Angst, es handelt sich hier nur um ein Zitat aus einem Mando Diao-Fanforum. Dennoch macht es deutlich, welch unglaubliche Begeisterung den aparten Beaus besonders in Deutschland entgegenschlägt - auch wenn die Stimmung bei einigen Backfischen mittlerweile ob der Vaterschaft des Herrn Gustaf Norén doch etwas getrübt ist ...
Die erste Auskopplung vom neuen, wieder einmal wunderbaren Album konnte dies freilich nicht daran hindern, in Deutschland bis fast an die Spitze der Hitparade zu rauschen. Es ist aber auch ein tolles Stück Pop, dieses "Dance With Somebody", und bereits jetzt einer der Hits von 2009. Und ja, man kann hervorragend dazu tanzen.
Man traut seinen Ohren kaum, aber tatsächlich hauen Gustaf, Björn, Mats, Samuel und Carl-Johan direkt im Anschluss an "Dance With Somebody" einen weiteren Hit raus: "Gloria" ist so eingängig wie verführerisch und kann sich durchaus mit berühmten Namenskusinen (Patti Smith, 1975) messen lassen.
Langsam wirds echt unheimlich: Die Geschwindigkeit, in der die fünf Nordmänner seit ihrem Debüt von 2002 ("Bring 'Em In") vier weitere tolle Alben in die Welt entlassen haben, nährt den Verdacht, dass es im schwedischen Borlänge Zaubertrunk regnet.
Gut, das letzte Album "Never Seen The Light Of Day" hatte einige Durchhänger und kam etwas zu elegisch daher (nebst Wollsocken auf dem Cover!). Nach und nach schlugen einen aber auch Titel wie "I Don't Care What The People Say" in ihren Bann.
"Give Me Fire" nun hat tatsächlich mehr Feuer, was auch daran liegen mag, dass das Album unter anderem im sonnigen Long Beach entstanden ist. Im wunderbaren, Black Sabbath-infizierten "You Got Nothing On Me" legt sich Frontmann Dixgård gar mit Faschisten und der Polizei an. Treibende Rocker wie "Maybe Just Sad" oder "Come On Come On" machen einfach Spaß; "Crystal" zeigt, dass sich Mando Diao auch hervorragend auf die Disziplin Ballade verstehen.
Das alles mit einer Nonchalance und Selbstverständlichkeit gespielt, von der sich die kleinen Brüder von Sugarplum Fairy einige Scheiben abschneiden können. Dass sich das Quintett im Booklet in sozialistischer Revolutionärspose gefällt - geschenkt. Nicht ganz klar ist auch, was all die cineastischen Verweise sollen: Von Titeln wie "Mean Street" über "The Shining" bis zu Textpassagen über Ingmar Bergman.
Im Video zu "Dance With Somebody" ist außerdem von Film Noir die Rede. Obs daran liegt, dass sich Gustaf mittlerweile auch als Schauspieler versucht? Wer weiß. Eines aber ist glasklar: Mando Diao sind und bleiben das mit Abstand Spannendste, was in Sachen Rock aus Skandinavien kommt. Schalalalala ...
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So, hab mir eben bei iTunes das neue Album von Mando Diao geholt. Ich will hier jetzt keine Review schreiben, ich hör es ja gerade erst, aber ich wollte mal fragen, ob sich schon jemand anderes alles komplett angehört hat?
Also, mein erster Eindruck ist: Hammergeile Scheibe! Nachdem mich die Single "Dance with Somebody" noch etwas nervös gemacht hat in Erwartung auf das Album (das letzte hat mir gar nicht gefallen), bin ich jetzt echt positiv überrascht worden!
Schon das erste Lied, "Blue Linging, white Trenchcoat", rockt ziemlich gut ab. Song Nr 5, "Mean Street" kann ich auch empfehlen (der läuft gerade während ich schreibe). Hört sich an wie ein 60er gute Laune Rock Song an 
Ok. Hab das Album ganz gehört, teilweise Lieder 3-4 mal hintereinander.
Es ist einfach nur geil. Die beste Scheibe von Mando Diao bis jetzt (JA, das ist mein voller Ernst!). Die Songs rocken, haben das selbe Mitsingpotential wie die besten bisherigen Songs, und sind trotzden "anders" als das, was man kennt. Geht JETZT noch los und besorgt euch irgendwo die Scheibe. JETZT SOFORT! Ich mein es todernst! 
Dass Mando Diao denken, dass sie die neuen Beatles sind ist ja nix neues 
Mean Street ist einfach nur geil!!!
Naja, sie experimentieren schon etwas gar krass umher, die Zeit der schnörkellosen Rockhymnen der ersten beinden Alben ist halt leider wirklich vorbei.
Aber davon abgesehen, hat das Album effektiv ein paar tolle Songs auf Lager und macht Spass.
Das kommt drauf an, was du erwartest. Wenn du dich auf klassische, dreckige Rocksongs einstellst, wirst du enttäuscht. Den Punkt haben Mando Diao einfach hinter sich gelassen, was ja auch normal ist, jede Band entwickelt sich weiter (außer AC/DC, aber da ist das ok). Aber wenn du gut arrangierte Songs, die auch rocken, erwartest, dann wirst du mit dem Album zufrieden sein.
Meine absoluten Highlights sind ganz klar "Blue lining, white trenchcoat", "High Heels" und "Mean Street" (vor allem der Song!)
ich war noch nie großer mando-diao-anhänger aber "dance with somebody" ist mal ein astreiner hit.
geht vollkommen klar, das teil. der hidden track hats mir arg angetan. und sonst ist auch alles ziemlich gut. skeptisch bin ich nur noch gegenüber "high heels". beim hören drängt sich mir jedesmal die vorstellung von gustaf als drag-queen auf. und das ist nicht schön.
also mando diao sind echt grottig geworden...
das ersten beiden alben hatten 3/5 und das 3. würde ich 4/5 geben
aber dieses und das letzte sind ziemlich langweilig und uninspiriert.
hab das gefühl die wollen musik machen, die sie nich können.
>>"Gloria" ist so eingängig wie verführerisch und kann sich durchaus mit berühmten Namenskusinen (Patti Smith, 1975) messen lassen.<<
"Gloria" ist von VAN MORRISON geschrieben und in den 60ern von der Gruppe Them (mit Morrison als Sänger) veröffentlicht worden. Patti Smith' Version ist nicht schlecht, aber lediglich eine von ca. 100 Cover Versionen (u.a. The Doors, Grateful Dead etc.).
Also, die letzte absolut hörbare Scheibe der Jungs ist eindeutig "Hurricane Bar" von 2005. Das letzte, hier seltsamerweise mit mehr als 1 Stern rezensierte Machwerk der Jungs ist so schlecht, das man es verbieten müsste. Besonders "Dance with somebody" ist mit das schlechteste, was in den letzten Monaten über die Sender ging - an Einfallslosigkeit und Nervpotential nur noch von den Killers mit "Human" übertroffen. Der einzige Trost: Man kann nur auf einen weiteren "Hit" von MD hoffen, damit die jetzt aktuellen schrägen Töne dann nicht mehr so häufig gespielt werden. Schade darum, aber die Leute stehen - unbegreiflicherweise - drauf.
Irgendwie habe ich mehr und mehr das Gefühl, die Mando-Diao-Fans finden irgendeinen der Sänger wahnsinnig geil und ihnen liegt nicht besonders viel an der Musik. Für mich sind Mando Diao nach dem wirklich guten ersten Album mehr und mehr die Hymnenschreiber für metrosexuelle Festivalbesucher geworden.
Würde ich jetzt richtig gerne was total negatives, böses und sarkastisches zu schreiben! Kann ich aber nicht. Finde das blöde Album irgendwie richtig gut. Und dafür hasse ich mich und MD sowieso. Verfluchte, geniale Arschlöcher!
Ich finde die Scheibe uninteressant. Uninspiriert und weit weg von dem Potenzial, das die Band bis Ode to Ochrasy zu haben schien. Musikalisch passiert auf Give Me Fire ja nicht viel, denn das überladene (E-)Schlagzeug zetrümmert jeden Song im Alleingang. Der Mix ist einfach nur furchtbar und gute Songs suche ich vergeblich.
Der Rock'n'Roll-Flair weicht vorhersehbaren Pop-Songs. Mando Diao machen wirklich nur noch Musik für weibliche Fans und Studenten, die eh jede gehypte Band total hip finden. Ähnlich wie die Kooks. Vielleicht sollten Mando Diao einfach mal eine dreijährige Auszeit nehmen...
Ich hatte auch ein komisches Gefühl im Vorfeld. Wie auch schon angesprochen wegen "Dance With Somebody". Aber mich haben sie mal wieder eiskalt gef****.
Finde das Album besser als die letzten beiden und auch besser als Bring 'Em In. Favoriten: Blue Lining, White Trenchcoat, Mean Street, Come On, Come on und The Shining. Auch der Hidden Track ist jawohl der Burner
Klasse Arbeit geliefert die Jungs, hätte ich diesmal echt nicht so erwartet. Wohin wird das wohl noch mit denen führen?
Also ich weiß gar nicht was ihr wollt...
ich finds wirklich nicht schlecht.
Klar an Hurricane Bar kommts sicher nicht hin aber wer hat das erwartet?
Nach Dance with somebody hatte ich auch richtig Angst dass der Rest des Albums auch so...naja...nennen wir es Pop wird aber es sind doch einige gute Sons drauf. Go out tonight gehört klar zu meinen Favouriten.
Aber ich finde das Album insgesamt zu düster. Vielleicht wirds ja noch anderst aber beim ersten mal hören hats mir schon n bisschen Angst gemacht XD
n bisschen was fröhlicheres hätt schon noch Platz gehabt
mein gott, was habt ihr eig alle für ein problem damit, dass mando diao 'pop' sind? müsst ihr euch mit eurem ego irgendwie abgrenzen und könnt es nicht akzeptieren, dass auch andere menschen die musik hören? es zeugt übrigens auch von sehr viel weitsicht, gleich mal wieder zu behaupten, alle die mando diao hören seien weilblich und/oder hätten keine ahnung von musik. ihr seid sooowas von underground. echt cool. und die erste platte war eh viel besser. amen. naja, ich lebe jetzt weiter mein groupie-dasein aus und freue mich über gute popmusik.
Also als die single rauskam hatte ich schon ziemliche Befürchtungen. Aber der Rest des Albums ist m.M.n. wirklich einsame Spitze. Sehr abwechslungsreiche Songs die sofort ins Ohr gehen ohne dabei platt rüberzukommen. Die single ist leider zu eintönig und poppig geraten. Zum rest kann man nur sagen: weiter so!

UND WARUM GIBT LAUT.DE DAFÜR NUR 4 STERNE????
ich sterbe für "crystal" und "high heels"
"give me fire" ist für mich einfach eine wahnsinnig gute platte, vielleicht das beste was mando diao je gemacht hat. total abwechslungsreich, ein typischer mando diao-sound, absolut kein simpler pop, im gegenteil, und einfach super zu hören. je öfter ich lieder wie "give me fire", "blue lining, white trenchoat" "gloria" anhöre, desto genialer find ich die stücke, umso eingängiger und fesselnder die melodien.
ich weiß, möglicherweise kommen einige menschen nicht mit der selbstbewussten show von md klar, oder wollen echte kenner sein, denn was man hier lesen muss ist teilweise mehr als nur lächerlich. schmunzeln kann man über all diese wirklich wahrhaften alternative-indie-kenner und liebhaber, die sobald eine band für ein größeres publikum interessant wird von "verfall" und "kommerz" sprechen...
um mal gustav zu zitieren:
"i hate the idea of success. they really kills music. for the first, for a long time i don't feel successful anyway."
ich finde das spürt man, nichts von dem blöden "pop-" und "sich-verkaufen-gelaber" ...
Ich finde, hier wird mal extremst übertrieben.
Ja, Mando Diao sind mittlerweile eine kommerzielle "Mainstream"-Band.
Ja, sie machen Pop-Rock.
Ja, sie haben viele Mädels als Anhänger, die vermutlich nur wegen den Sängern Mando Diao hören.
Aber who cares, das Album ist gut und macht Spaß. Die 4 Sterne sind gerechtfertigt.
so. kracher sind "Blue Lining, White Trenchcoat" und "Gloria". "Dance With Somebody" ist ganz okay, aber schon totgehört (danke, verfícktes swr3). "High Heels" find ich kacke, und "Mean Street" geht auch nur grade so klar. hoffentlich kommt noch was.
Für mich total überschätzt die Vögel.
Bei Oasis zB. ist Arroganz halt cool bei denen einfach nur arrogant.
So jetzt könnt ihr los dissen.
Gebt's mir.
Haha, immer wieder lustig, wie in Mando Diao-Threads mit Oasis angefangen wird.
Die Fakten:
Oasis sind eine Band, die sich weltweit gut verkauft (Präsens: Dig Out Your Soul ist deren bestverkaufte Platte seit Be Here Now). Oasis sind eine Band, die weltweit Gigs ausverkauft.
Mando Diao haben ihren Markt in Deutschland, Skandinavien (und da wohl größtenteils Schweden) und Japan.
Darüberhinaus begreife ich nicht, wieso man ein Album nicht mal scheiße finden darf, äh, nach Never Seen... schon das zweite.
@Torti: Kritik als Dummschwätzerei abzutun, ist immer wieder groß. Unterschiede zu Hurricane Bar? Give Me Fire kommt mit beschissenen Drumbeats, beschissen abgemischtem Sound (das drohte sich allerdings schon bei Ode to Ochrasy an) und einfach eine ganze Spur seichter als Mando Diaos Frühwerk. Soll ich mich jetzt wirklich wundern, warum ich die aktuellen Sachen nicht mehr mag? Da hör ich lieber andere oder neue Bands, die richtig rocken. Man muss bei einer Band auch nur mal 3 von 5 Scheiben gut finden dürfen.
Ich fand "Never seen.." auch scheisse. Aber die Neue is wirklich klasse. Pop hin oder her, Mean Street und der Hidden Track (!!) sind schon mal grandios, Gloria und Dance With Somebody wollen einem auch nicht mehr aus dem ohr, den rest hab ich noch nich so intensiv gehört. Bis jetzt aber definitiv Platte des Jahres 2009 


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