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Gleich mit der ersten Fanfare öffnet sich die Tür zur Großraumdisko. Irgendwo zwischen ihren 80er-Popwurzeln und der globalen Dancefloorhölle findet Madonnas zwölftes Studioalbum statt - mal wieder. "Girl Gone Wild" erinnert auch an einen ihrer letzten Outputs, "Celebration" mit Paul Oakenfold.
Um es aber vorweg klarzustellen: Die Four To The Floor-Stampfer, die sie mit "Ray Of Light"-Producer William Orbit, dem italienischen Progressive House-Star Benny Benassi oder dem Pariser House-DJ Martin Solveig austüftelte, pumpen selbstverständlich über dem Durchschnitt. Wer mit Madonna anbandelt, zieht logischerweise seine besten Toys aus dem Nachttisch.
Ein krachender Halftime-Dubstep-Part löst den eintönig wuchtigen Bass im Mittelteil von "Gang Bang" überraschend ab. Pistolenschüsse, Reifenquietschen und Gitarrensample komplettieren eine Nummer, angesichts der man gerne wissen möchte, was Guy Ritchie so durch den Kopf geht, wenn er die Neue seiner Ex hört. Aber vermutlich interessieren ihn die Passagen, die auf die Scheidung anspielen, sowieso mehr (beispielsweise "I Don't Give A").
"I'm Addicted" osziliert nach Benassis progressivem Electroverständnis, während man den belanglosen "Turn Up The Radio" und "Give Me All Your Lovin'" deutlich anhört, dass Solveig aus Frankreich stammt. Die Sounds beider Tracks holen das 80er- bzw. 90er-Feeling wenigstens in die Jetztzeit.
Dafür liefert der Franzose mit besagtem "I Don't Give A" die coolste Nummer des Albums ab: ein lässig tanzbarer Track mit gebrochenem Groove, brummenden Synthbässen, wunderbar melodiösem Mittelteil, eingängigem Refrain, dem Rappart Nicki Minajs und orchestralem Finale. Hier wird alles geboten, die richtige Attitüde und Abwechslung.
Orbits bassiges "I'm A Sinner" und "Love Spent" können da nicht ganz mithalten, bleiben aber ähnlich abwechslungsreich inszeniert. Das bereits preisgekrönte "Masterpiece" packt gegen Schluss die Akustikgitarre zum Electrobeat aus, was an Madonnas Kollabo mit Mirwais erinnert.
Womit wir beim entscheidenden Punkt angelangt wären. Denn technokratische Brillanz hin oder her: Das Songwriting bleibt der Schwachpunkt. Die Tracks rollen zwar einen meist gut geknüpften Grooveteppich aus, aber der außergewöhnliche Moment, der den Funken zum Überspringen bringt, fehlt. Das Herz bleibt kalt. Die Stärke der Platte liegt eher in den recht abwechslungsreichen Arrangements.
Die Zeiten, als einem etwa angesichts des prägnanten und unerwarteten "Music"-Bassgewitters die Kinnlade runterfiel, sind längst vorüber: "MDNA" wird der Ciccone keine neuen Fans bescheren. Die alten seien noch auf die Deluxe-Edition mit vier weiteren Tracks und einem Remix hingewiesen.
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Komisch.. irgendwie klingt die Rezension mehr nach 3 als nach 2 Sternen.. aber wenigstens hat sich der Rezensent die Mühe gemacht die Lieder zubesprechen und nicht die Tatsache das eine 50+ noch Dancemusik macht zuverteufeln wie es andere deutsche Medien tun..
Warum sollte Guy Ritchie sich noch für Madonna interessieren? Ritchie ist mittlerweile wieder künstlerisch rehabilitiert, was man von Madonna nun weißgottnicht sagen kann. Je mehr Material sie raushaut, umso mehr hat man das Gefühl, daß ihre gelungenen Tracks die Körner im Schnabel des blinden Huhns sind.
Oi, 2 Punkte für eine Pop-Platte bei laut.de, das kann man ja dann für den popinteressierten Verbraucher pi mal Daumen verdoppeln. Bewertung zwar vorhersehbar, der Besprechungstext allerdings besser, als von laut zu erwarten war. Ich freue mich dann mal.
Find es ja ziemlich intressant die Review hier wird ja wenigstens noch was zur Musik gesagt im Gegenstaz zu all den anderen Popdamen von heute(Rihann,Lady Gaga etc.)
Naja die höre ich mir(wenn ich im Radio muss) auf jeden Fall lieber an als Madonna bei der ich doch immer dieses "Gewollt aber nicht gekonnt" Gefühl habe.Das liegt nicht daran das sie alt ist sondern so scheint es für mich einfach 
PS
a hat die Gaga doch glatt das Geklaute tatsächlich ansehnlicher gestaltet als das Orginal na so was 
das hab ich gestern auch noch gedacht. Aber das ist Pop. Da musst du nicht singen können sondern die Leute unterhalten.Madonna is kacke, kann überhaupt nicht singen, die Elektrobeats sind dreck, Lyrics kann man vergessen, Melodien und Harmonien teilweise nicht uninteressent, aber alles in allem doch eher schlecht.
2 Sterne absolut gerechtfertigt.
das hab ich gestern auch noch gedacht. Aber das ist Pop. Da musst du nicht singen können sondern die Leute unterhalten.
@MCmaxx und Caffi: wenn ihr ihr vor "überbeweret" noch ein "mittlerweile" setzt stimmt ich euch zu. Denn unter den von mir erklärten Gesichtspunkten hat Madonna ja schon grosses geleistet für das Popgenre. Ob mans nun mag oder nicht.
Es tut mir leid, den qualitativen Unterschied zu den jüngeren Hupfdohlen wie Rihanna und Konsorten kann ich leider nicht hören (was die Stimme angeht: Autotune?).
In drei Songs reingehört, sorry, mehr will ich mir nicht geben....
Seit American Life ist sie künstlerisch total abgedriftet. Confessions on the dancefloor war höchstens nett, Hard Candy war einfach mies. Sie hat einmal Trends gemacht, jetzt lauft sie ihnen nur hinterher. Dieses Album ist halt ganz nett, mehr aber auch nicht, finde teilweise Britneys Femme Fatale besser. Das Problem ist dass sie den GaGas und Katys und Rihannas zeigen will das sie es auch kann. Aber eigentlich sollte sie was ganz anderes machen, wenn die ganze Welt zu dummen Guetta Beats tanzt, dann erwarte ich von der Queen das sie verdammt noch mal ein Folk Album macht. Oder Metal, Soul, was auch immer. Als die ganze Welt noch zum 80s Dance tanzte hat sie den Leuten Erotica voller roher house und deep base Gestöhne in die Fresse gehauen, dann kamen HipHop und R'n'B um die Ecke, da war Bedtime Stories, als die Welt zu blöden Boybands und Techno getanzt haben, gab sie ihnen Ray of Light, ein Album das nach nun 15 Jahren noch immer alle kopieren und der kalten Technik eine Seele geben wollen. Music war einfach so dämmlich und cheesy, das es einfach nur gut war, American Life hat dann mit Intimität und Singer/Songwriter Anleihen verblüfft. Und dann die letzten 3 Alben. Ja was soll ich sagen??? Jagen wir denn Trends hinterher, oh Sampling ist groß, klau ich mir halt Abbas Hits 2005, OK Timbaland und so, aha, ok mach ich auch mal, 2008, owe Gaga und so?? mach ich 2012. Sie war einfach nur gut was anderes zu tun als all die anderen und hat das totale Gegenteil davon gemacht was angesagt war. Heute will sie nur hip sein und mit den jügeren Girls mithalten. Sorry Baby, du bist 55! Die Muschi reiben in Videos ist nicht mehr! Ich hoffe das sie mit den Jahren wacshen wird und wir eines Tages ein richtig gutes Album von ihr bekommen, sei es wenn sie mit 70 ein Folk Album macht, ich würds hören wollen!
Eigentlich ist Madonna immer der Pop-Welt voraus, aber jetzt läuft sie dem jungen Gemüse hinterher und macht sich irgendwo lächerlich. Aber na ja einige gute Pop-Songs zum Zappeln sind dabei und darauf kommt es auf. Langzeitwirkung und Ohrgasmen erwarte ich davon nicht. Schöner Post von Blindluck - trifft den Nagel auf dem Kopf.
Ein seltsamer Gedanke, dass Madonna in 15 Jahren ja wirklich schon 70 ist...
Bzw. Alles was so bis Ray of Light von ihr kam, fand ich teils richtig gut. Danach nur noch Elektroschrott ohne Seele.

es hat doch was mit dem Album zu tun, wenn ich sage dass Madonna einfach keine exquisite Musikstimme hat (noch nie hatte).
Also sry, irgendwann könnt ihr mich mal kreuzweise mit eurer Runterspielerei aber zumindest den Anspruch haben dass jemand besser als der Durchschnitt singen können sollte, um es verdient zu haben ein Album raus zu geben, den kann man einfach nicht wegdiskutieren.
Grad das du nicht noch mit der Genrefremdekeule kommst...

Killpikachu: Das von dir, bei seelenlosem Plastikpop wieder nur positive Resonanz kommt ist mittlerweile auch ein Running Gag. Nur ernst nehmen kann man dich dann auch nicht mehr, wenn du andere gleichzeitig angehst in dem du ihnen vorwirfst immer das selbe zu schreiben.
Sancho: Ich hör die Musik die mir gefällt und gut ist. Und ich geh Leute an weil die das anscheinend nicht akzeptiern oder was auch immer dahinter steckt.
Das du mich als Running Gag beschreibst bestätigt meine Aussage nurnoch. Es geht darum das nur absolute Unqualifizierte scheiße von 80% der User kommt, dazu zählst du jetzt nicht unbedingt immer.
Aber wenn ich mir zB Stummerzeuge's Kommentar zu 'I Am The Club Rocker' zB anseh wird mir schonwieder schlecht.
Alle Menschen die hier keinen "Plastikpop" hören denken sie wären anderst und indie und so, dabei seid ihr alle damit komplett gleich. Ich versteh Sodhahn da meistens vollkommen wenn er sich über euch auf Kommentare zu Hip Hop Alben aufregt.
Ich höre auch Mika und Adele also komm mir nicht mit so nem scheißdreck. Fakt ist das ihr alle hier nur das wertschätzt was keine kennt oder total underground und knorke ist und so, und alles was in den Medien groß gemacht oder Massenphänomen ist eingestampft wird.
Kannst jetzt wieder Große wörter schwingen wie du willst, ist so und wird sich nie ändern.
. Bei Madonna geht es eben um das Gesamtprodukt. Man nehme nur mal "Ray of Light", die Videos und alles darum an. Das ist eben das, was Madonna auszeichnet. nur jetzt hat sie ihr Verfallsdatum erreicht, was das "Sex-Sells" angeht.zumal madonna zu "ray of light" zeiten und bis "confessions" kaum noch bis überhaupt nicht mehr auf sex sells gemacht hat! sie war von dem trip schon super runter und is dann irgendwie wieder auf diesen zug aufgesprungen!
für mich bleibt sie ne ikone, egal, was sie macht.
ich höre ihre musik schon seit "music" nicht mehr bewusst, wenn ich zwischendrin ein lied finde, was mir gefällt, feier ich es ab, danach interessiert sie mich nich weiter, bis zum nächsten album, wo sich vllt wieder eine perle findet.
aber das ist wohl auch ihre größte angst, das abrutschen in die bedeutungslosigkeit, dass sie den leuten einfach egal wird..
Da hätte ich wohl besser die weiteren Posts gelesen... Etwas präzisieren hätte bei so einer Aussage aber auch nicht geschadet, schliesslich steht da "Popmusik". Ausserdem glaube ich kaum, dass dieses Album die 'Ansätze des Dance Pop auslotet' nach dem was ich gehört habe. Aber eben, nicht meine Welt drum halte ich mich jetzt mal still.
Oh mein Gott wie konnt ich nur den großartigen Robbie Williams als gutes Beispiel vergsessen? Ob er eine gute Singstimme hat, da kann man sich drüber streiten aber der Kerl hat in seiner Diskographie unzählige Hits, die sehr gut komponiert sind und immer wieder Abwechslung bringen.
. Bei Madonna geht es eben um das Gesamtprodukt. Man nehme nur mal "Ray of Light", die Videos und alles darum an. Das ist eben das, was Madonna auszeichnet. nur jetzt hat sie ihr Verfallsdatum erreicht, was das "Sex-Sells" angeht.
Auch meiner Meinung nach ist dieses Album besser als "Hard Candy" - und es gibt endlich auch mal wieder Balladen.
Sicher, da ist wenig Trend-Setting bei. Aber sonst nicht schlecht gemacht, wenn auch scheinbar zu übereilig produziert.
Dennoch können sich Fans freuen - und ja, die alte Frau hat noch Fans. :-)
Aus meiner Sicht ein wunderbares, abwechslungsreiches Popalbum.
Dance Pop wechselt sich ab mit Pop, mal angereichert mit Dubstep, mal HipHOp-Elemente, mal mit akustischen Sounds (Love Spent) und schönen Balladen.
Madonna kann klasse singen, leider wird die Stimme oftmals mit zu vielen Effekten belegt.
Girl Gone Wild hatte mir erst nicht besonders gefallen, aber nach einigen Anhören auf MP3 Player habe ich Madonnas Botschaft verstanden. Wir sind keine Heiligen und sollten das Leben, das einige mit ihrer Coffee to Go Plasticwelt verunstalten, einfach auch genießen und happy sein. Dabei ist das Album nicht nur hohl, sondern dreht sich auch um Verlust, Trauer und Selbstreflexion (I f*** up, Love Spent, Falling Free). Bedauerlich, dass gerade die deutsche Presse das Album so bemäkelt und auf Madonnas Alter ständig anspielt - wobei ich die Kritik hier bei Laut ok + teilweise nachvollziehbar finde.
Mir gefällt das Album sehr - insbes. Gang Bang, Falling Free, Love Spent, Masterpiece, Turn up the Radio. Nicht so gut gefallen mir Best Friend und Give me all your luvin.
Insgesamt aber um Lichtjahre besser als all das was die Rhiannas, Perrys und Gagas der Welt so vorlegen.
Tiefe Verbeugung vor der Queen of Pop.
MDNA wird meine bisherigen drei Favorite Madonna Alben zwra nicht verdrängen, aber Platz 4 wackelt doch inzwischen.
PS: Guy Ritchie hatte Madonna mal sehr geliebt, am Ende hat er sich leider als CashMachine herausgestellt und gewulft, mitgenommen, was eben pinkepinke-mäßig mitzunehmen war. Seine Filme fand ich anfangs frisch und klasse, nun wiederholt er sich seit Jahren nur noch - im Gegensatz zur Ex-Frau.
Aus meiner Sicht ein wunderbares, abwechslungsreiches Popalbum.
Dance Pop wechselt sich ab mit Pop, mal angereichert mit Dubstep, mal HipHop-Elementen, mal mit akustischen Sounds (Love Spent) und schönen Balladen.
Madonna kann klasse singen, leider wird die Stimme oftmals mit zu vielen Effekten belegt.
Girl Gone Wild hatte mir erst nicht besonders gefallen, aber nach einigen Anhören auf MP3 Player habe ich Madonnas Botschaft verstanden. Wir sind keine Heiligen und sollten das Leben, das einige mit ihrer Coffee to Go Plasticwelt verunstalten, einfach auch genießen und happy sein. Dabei ist das Album nicht nur hohl, sondern dreht sich auch um Verlust, Trauer und Selbstreflexion (I f*** up, Love Spent, Falling Free). Bedauerlich, dass gerade die deutsche Presse das Album so bemäkelt und auf Madonnas Alter ständig anspielt - wobei ich die Kritik hier bei Laut ok + teilweise nachvollziehbar finde.
Mir gefällt das Album sehr - insbes. Gang Bang, Falling Free, Love Spent, Masterpiece, Turn up the Radio. Nicht so gut gefallen mir Best Friend und Give me all your luvin.
Insgesamt aber um Lichtjahre besser als all das was die Rhiannas, Perrys und Gagas der Welt so vorlegen.
Tiefe Verbeugung vor der Queen of Pop.
MDNA wird meine bisherigen drei Favorite Madonna Alben zwra nicht verdrängen, aber Platz 4 wackelt doch inzwischen.
PS: Guy Ritchie hatte Madonna mal sehr geliebt, am Ende hat er sich leider als CashMachine herausgestellt und gewulft, mitgenommen, was eben pinkepinke-mäßig mitzunehmen war. Seine Filme fand ich anfangs frisch und klasse, nun wiederholt er sich seit Jahren nur noch - im Gegensatz zur Ex-Frau.
Madonna ist inzwischen 4-fache und allein erziehende Mutter, sie ist sehr interessiert am Filmemachen. Da entwickeln sich die Prioritäten auch schon mal etwas weg von der Musik.
Außerdem ist es nach 30 Jahren Musik wohl auch nicht mehr so einfach, sich ständig GENIALES, NEUES auszudenken - Madonna hat Popgeschichte bereits geschrieben und viele Evergreens gemacht. Das soll ihr erst mal jemand nachmachen.
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