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Es ist ein Dancealbum - und kann es nach eigenen Worten auch nur sein, wenn The Neptunes und Timbaland die Snares, Keyboards und Bässe montieren. Nebenbei sind besagte Herren seit Jahren das Maß aller Dinge in den Charts. Eine sichere Bank. Gerade in den USA, wo sich die Ciccone mit ihrer Anti-Bush-Haltung 2003 unbeliebt machte.
Vertraute Madonna damals mit Mirwais und zuletzt Stuart Price noch Underdogs, richten es diesmal also längst etablierte Black Music-Trendsetter. Das erhoffte Aha-Erlebnis, dass anno 2000 etwa "Music" oder später der zu Unrecht verschmähte, weil unerlaubt schräge Bond-Song "Die Another Day" hervor riefen, bleibt so über Albumlänge aus.
Sicher, auf Madonna ist Verlass: Eine Handvoll guter Popsongs oder eine charttauglich und qualitativ hochwertig groovende Single ist immer drin. Timbaland öffnete für "4 Minutes (feat. Justin Timberlake)" offensichtlich mal wirklich den Drumtresor: eine von mächtigen Bläsern getränkte, bassige Rhythmusmaschine mündet in eine jubilierende Refrainhook - ganz großes Popkino vom Dreigestirn.
Inspiriert hat den Track übrigens Al Gores Klimakampagne bzw. Madonnas Live Earth-Auftritt. Vom ausladenden Four-to-the-floor-Breitwandsound des Vorgängeralbums (etwa "Hung Up") ist wenig übrig geblieben. Vielmehr dominieren perkussive, manchmal spärlich konstruierte und in den Vordergrund gemischte Beats. Andererseits ist Madonna schon vor Jahren im Club angekommen. Und dort gehen Elektro, House oder R'n'B längst Hand in Hand.
Dass Madonna aktuell anders tickt, zeigt bereits der Introtrack: "Candy Shop" lässt den Bootie im modernen Black Music-Format wackeln. Dagegen könnte das mit einem perfekten Refrain ausgestattete "Miles Away" dank Akustikgitarre und modulierenden Synthiemelodien noch aus Mirwais' Feder stammen. Gewohnt smart und funky elektronisch schnitten Pharrell und Kanye West dann das zweite Club-Duett zu: "Beat Goes On" ist der beste Track der Platte.
Und so ist vom letzten Album vor allem der 80er-Jahre-Impetus geblieben. Songs wie "Heartbeat", "She's Not Me" oder "Dance 2Night" gehen sogar noch weiter und erinnern in Kombination von Klangerüst und happy Gesangsmelodien deutlich an Madonnas Karrierefrühzeit. Bei "Incredible" lässt sich die Fusion besagten Jahrzehnts mit den Club-Produktionen à la Pharrell vielleicht am besten nachhören.
Madonna 2008 bedeutet: Urban und retro auf der Höhe der Zeit inklusive der gewohnt astreinen Poprefrains. Wie angekündigt, hat sie dafür die Pferde gewechselt. Als zukunftweisendes Album geht "Hard Candy" trotzdem nicht durch. Schließlich muss man die Stars, die Pharrell und Timbaland - ihr Können bleibt unbestritten - noch nicht zurecht geklopft haben, demnächst mit der Lupe suchen.
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Das erste, was mir zu diesem Album einfiel:
Ein Homer J. Simpson-Zitat: Laaaaangweilig!
Während sie vorher mit innovativen, aber vom Mainstream noch entfernten Produzenten arbeitete
(Mirvais, Stuart Price), schiebt sie jetzt diese gänzlich unaufregende Nummer mit Timabaland und Pharell an.
Wie auch schon der Autor sagte:
Klar, die Jungs sind fähig!
Aber das hier ist so berechenend.
Und das lässt die Möchtegern-Junge-Dame
ganz schnell wieder schrumpelig aussehen...
Ich kann nicht verstehen,
wie man für diese lauwarme Brühe mehr als 3
Punkte geben soll...
Und wenn ich da nur an Madonnas Ausruf "Tic Tac, Tic Tac" bei 4 Minutes erinnere,
dann kann ich das nur so interpretieren, daß da grad IHRE Zeit abgelaufen ist...
Für diesen Einheitsbrei und dieses "ich-produzier-jetz-auch-mit-Timbaland"-Gehabe ein viel zu positiver Review.
Die Welt macht's richtig:
http://www.welt.de/kultur/article1937344/Madonna_verkauft_sich_auf_ihrer_CD_unter_Wert.html
Leider hat Madonna schon seit einiger Zeit Ihren eigenen Stil verloren und Sie rennt nur noch den gegebenen Trends hinterher.
Nun hat sie sich in die "Stock Aitken Waterman" Schmiede von The Neptunes und Timbaland begeben.
Am Ende wirkt "Hard Candy" absolut austauschbar und ob da vorne auf dem Cover nun Madonna, Nelly Furtado oder sonstirgendetwas steht, bleibt vollkommen egal. Das gleiche Ergebnis gab es nun schon zig mal und frisch ist es nicht im entferntesten.
War sie früher Ihrer Zeit voraus, humpelt sie nun doch arg hinterher. Auf den letzten Metern noch ein paar Groschen mitnehmen scheint die Devise.
Und auch bei den Outfits greift sie mehr und mehr einfach nur danaben; auf der Achterbahn nach unten; der Boden den es zu erreichen gilt, nennt sich "Cher".
"4 Minutes" bildet dann schon beinahe das Highlight des Albums. Auch weil Madonna auf diesem Track grösstenteils mit Justin Timberlake ins hintertreffen geräht. Ihm scheint dieser Sound ulkigerweise auch viel besser zu stehen.
Am Ende bleibt ein Album einer 50jährigen Frau, die das Alter nicht in ihr Leben lässt und klingen und aussehen will wie 29.
Dabei war sie mal mit "Ray Of Light" auf einem guten Weg auch durchaus mal ernster genommen zu werden.
2/5
http://www.welt.de/kultur/article1942042/Madonnas_Musik_kann_gar_nicht_besser_sein.html
gibts auch gleich ne positive kritik....
naja bin auch enttäuscht vom album, hab mir was besseres erwarten, als ich hörte, dass sie mit pharrell arbeitet....2 von 5 is gerechtfertigt
besten songs: "Candy Shop" "Miles Away" und "Beat Goes on feat. Kanye West"
Mich wundert es wirklich dass der Pharrel/Timbaland Sound überhaupt noch jemanden hinterm Ofen vorlockt, diese Schiene ist doch mittlerweile sowas von ausgereizt krasser gehts doch nicht mehr.
Madonnas größtes Problem bei diesem Album ist das sie dem musikalischen Trend schon echt nicht vor- sondern schwer hinterherrennt. Vor 4 Jahren wäre das ganze ein Innovationskracher gewesen.
Aber ganz schlecht ist die Platte auch nicht, "Heartbeat" ist schon eine schön gemachte Pop-Nummer. Allerdings sollte sie mal aufhören mit diesen ständigen sexuellen Anspielungen. Da hat man echt das Gefühl von einer notgeilen Rentnerin angemacht zu werden.

Naja, wenn man ein Album verreisst ist es doch das mindeste es überhaupt mal gehört zu haben, oder?
Und warum schliest Du, dass er es nicht gehört hat?
Und wenn man 5 Tracks hört und die sind scheisse; muss man sich dann wirklich noch den Rest antun?
Ich meine - hey, im Gegensatz zu den Laut Leuten bekommen wir da nicht mal Geld dafür.
Ich hab mir das Zeug heute früh auf meinem MP3 Player angehört und fand das meiste einfch entsetzlich austauschbar.
Es reicht auch wenn Du das einmal postest! 
Mittlerweile kenne ich halt seinen Modus Operandi... jedes Album, beim dem die üblichen Verdächtigen beteiligt sind (bzw. von Leuten ist, denen man nicht zugestehen darf, dass sie annehmbare Musik machen), egal ob real oder eingebildet, wird von ihm verrissen, egal ob er es tatsächlich gehört hat oder nicht!
lol
shit
da ging was mit dem posten extremst daneben 
6 mal is schon ein kleiner Rekord
also bevor man platten disst sollte man wenigstens die namen der producer korrekt schreiben.
zum album: bis auf 4 minutes gefiel mir absolut nichts. auch die pharrell-beats haben mich nicht die bohne angemacht... erschreckend langweiliges album. 2/5


).@Bodennebel
Ja, bei 2 oder 3 Mal hätte ich auch nix gesagt... aber 6 Mal!? 
naja, dass pharrell auf dem absteigendem Ast ist, würd ich nicht sagen, haut immer noch böse beats raus, nur is er nicht mehr auf jeder zweiten hit-single vertreten, wie es vor paar jahren war..Beat goes on find ich auch fett, obwohl kanyes part eher langweilig ausfällt...
joa, hab mir von den pharrell beats auch mehr erwartet, da gefallen mir wie gesagt Candy Shop, Incredible, Beat goes On und mit Abstrichen Spanish Lesson (der Text is ja ma sowas fürn arsch!) die timbaland-beats sind auch schmodda, 4 Minutes ganz schwach (da gehn nur die ersten 30sec. in mein ohr..)Miles Away is da noch mein Favorit....naja mehr als enttäuschendes album....
pharrell bzw. neptunes hatten ihren frühen höhepunkt vielleicht schon mit kelis' "kaleidoscope" erreicht. dann waren da ja noch die nerd-sachen und einige sehr gelungene jay-z produktionen. danach stieg die zahl der engagements, aber irgendwo ging's dann auch mit der quali bergab. mein absoluter neptunes-fave ist "beautiful".
das die zahl der engagements steigt, und dadurch manche tracks schwach sind, stimmt, aber das hat meist auch mit den artists zu tun, auch in letzter zeit kamen einige gelungene beats raus, z.b. sets up (snoop dogg) oder i know (jay-z)....
hoffe, dass das neue n.e.r.d album wieder top wird, die besten beats behalten sie ja bekanntlich für sich selbst =)
beautiful is top, mein favorit aber, wenn ich denn einen rauspicken müsste bei der unglaublichen vielzahl hervorragender tracks, is dann doch "Run to the Sun" vom NERD-Album " In Search of... (die neue Version)"
nein alex, der unterschied zu den ganzen "hupfdohlen" ist der, dass madonna ihre songs selbst schreibt. und dann ihre produzenten aussucht. oder mit denen zusammen schreibt. ich weiß nicht was schlecht daran sein soll, wenn sie mit william orbit, mirwais oder stuart price (zumal als amerikanerin) außerordentlich geschmack beweist und da auch noch gute resultate bei rumkommen. pharrell und timbaland ist zum ersten mal eine laue, risikolose wahl, deshalb hab ich das album bis jetzt noch nichmal angehört ...
haha, der süddeutsche-text, danke fürs erinnern. sowas schlechtes hab ich schon lange nicht mehr gelesen. da wollte sister tocotronic wohl mal allen so richtig beweisen, dass in ihrer familie nicht nur der bub studiert hat. jessas! wirres zeug von italo disco reden, über die neue platte nur ein paar sätze schreiben, aber hauptsache baudrillard und 5x postmoderne im text untergebracht. caroline, du hast mein wochenende zerstört!
das ist schon ganz schön erbärmlich, die frau galt in den 80ern/90ern als trendsetterin und stilikone. jetzt hat sie es schon nötig den schlechten stil aller anderen zu kopieren. sie hat es sich doch langsam wirklich mal verdient sich zu ruhe zu stetzen mit ihrem halben jahrhundert auf dem buckel.


Immer noch heiß, die Olle! 
Ach ja: Zum Album hab ich nichts zusagen...





für ihr alter sieht sie sehr hübsch aus, dennoch sollte sie es langsam sein lassen mit dieser aufmachung, als wollte sie sagen "ich-bin-immer-noch-genauso-hübsch-wie-meine-konkurrentinnen"
aber so schlimm wie in hung up (schrecklich!!!) ist es dann doch nicht.....sie sollte wieder so auftreten wie zu ray-of-light zeiten....
Mal so nebenbei:
ist jemand aufgefallen dass der gute Timbo wieder mal sein ganz spezielles musikalisches Wasserzeichen in "4 Minutes" gesetzt hat?
dieses tchikki-tchikki-bumm oder fikki-fikki-bumm was der immer macht, das kommt in vielen seiner Songs vor
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