Der Italiener Luca Sapio erinnert optisch mit Tolle und Presley-Gedächtnis-Koteletten an eine Mischung aus Bully Herbig und Nick Cave. Kaum zu glauben aber, welch Stimmkraft in ihm schlummert: halb Barry White, halb Charles Bradley - würde dies doch eher einem Typen der Marke Rick Ross zu Gesicht stehen.
Doch das hagere italienische Bübchen kann beides. Soul und Blues. Auf Tour in den USA lernte er Thomas Brenneck kennen, der unter anderen schon Mary J. Blige und Amy Winehouse auf die Sprünge half. Mit dem Duo Capiozzo & Mecco (Hammond-Orgel/Schlagzeug) nahmen Brenneck und Sapio in New York das Album "Who Knows" auf.
Ein dreckiger Vintage-Sound, der klingt, als hätte man ihn nach langem Stöbern aus der hintersten Ecke eines staubigen Plattenladens geangelt. Knapp sitzende Bässe, psychedelische Orgeln und knochentrockene Bläser. Es gibt wahrlich Schlimmeres - wir sehen uns beim Konzert!