Bezieht man sich einzig auf den Bandnamen müssten sich My Best Fiend, benannt nach dem Dokumentarfilm von Werner Herzog, der das schwierige Verhältnis zweier Personen beschreibt, kaum um viele Menschen scheren. Doch ausgerechnet die Band aus Brooklyn übermannt live das Publikum.
Ruhiges Schlagzeug, sphärische Gitarre und eine Stimme entführen geradezu in ferne Progressive-Klangwelten, mit denen der Fünfer den Graben zwischen sich und dem Zuschauerraum überwindt. Ein Konzert wie ein Ticket in endlose Weiten.