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Erstens kommt es anders, und zweitens Lostprophets. Wer sich von den ersten Takten von "Start Something" in die Irre führen lässt und glaubt, just another Nu Metal-Klon würde hier sein Unwesen treiben, ist auf einem ziemlich holzigen Weg. Die Propheten entziehen sich geschickt jeder Schubladisierung und erweitern mal eben den Horizont ihrer musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten um einige Potenzen.
Den Stolperstein der Beliebigkeit überwinden die sechs Waliser mit einem spielend lockeren Hüpfer. Intelligent ausgearbeitete Songstrukturen, eine Ader für packende Melodien und eine gute Produktion machen "Start Something" zu einem Gewinner. Hinzu kommt, dass kein einziger der dreizehn Songs als Ausfall zu Buche steht, ist klar, wohin die Marschrichtung geht: nach oben. Zwar haftet ihnen der Ruf an, sich der verschiedensten Klischees zu bedienen, aber 'tschuldigung, was kümmern mich Klischees, wenn hier eine Platte den Weg an die Öffentlichkeit findet, mit der in dieser Art niemand wirklich rechnen konnte, die dennoch fesselt und Aufmerksamkeit verlangt?
Die Lieder gehen nie in belanglosem 08/15-Gedudel unter. Alleine das melancholisch-feine Arrangement von "Hello Again" ist das "Start Something"-Eintrittsgeld wert, der größte Hammer kommt jedoch ganz am Ende. "Sway" leiht sich Elemente bei Portishead, Massive Attack und - Dank des Gesangs von Ian Watkins - Faith No More. Aus diesen Zutaten zimmern die Lostprophets ein eindringliches und atmosphärisches Stück Musik, das als Kehraus nicht passender hätte gewählt werden können.
Das Verweilen in Negativstimmungen überlassen die Briten den Berufsdepressiven. "Last Summer" beschwört geradezu perfekt die Stimmung herauf, die gute Freunde am Strand befällt, die sich des ausgehenden Sommers zwar bewusst sind, die sich von den unvermeidlich sinkenden Temperaturen aber nie und nimmer die gute Laune verderben lassen.
Auf einen Schnellschuss, der außer einer gut geplanten Promo-Kampagne nicht viel zu bieten hat, haben die Prophets verzichtet. Trotz unterschiedlichster Einflüsse, Songs und Stimmungen klingt der rote Faden von vorne bis hinten durch "Start Something". Nach vorne los, "Start Something" eben, aber mit der Kontrolle und einer Überlegtheit, die Freude bereitet. Diese Überlegtheit führt in letzter Konsequenz auch zu einer Überlegenheit anderen Bands gegenüber, die außer dem Wiederkäuen von bewährten Rezepten nicht viel zu bieten haben.
Wer es schafft, Punk, Metal, Pop, Crossover und weißdergeierwasnoch auf einem Album derart homogen zusammen zu schweißen, der hat meinen Segen. Einziger Negativpunkt, der spontan auffällt, ist die an einigen Stellen doch sehr glatte Produktion. Etwas mehr Kanten, ein weniger seichter Background-Gesang, und das Teil hier wäre mehr als nur eine überdurchschnittlich gute Scheibe einer noch jungen Band.
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Im Lostprophets Forum ist ja nüschts los.
Also dann halt hier:
Zeitgleich mit Incubus veröffentlichen Lostprophets ihre neue Langrille "Start Something" am 02.02.2004.
Tracklist:
1. We Still Kill The Old Way
2. To Hell We Ride
3. Last Train Home
4. Make A Move
5. Burn, Burn
6. I Don't Know
7. Hello Again
8. Goodbye Tonight
9. Start Something
10. A Million Miles
11. Last Summer
12. We Are Godzilla You Are Japan
13. Sway
(und danach kommt noch der Hidden Track "Outro")
Die beiden Singles
Burn, Burn
Last Train Home
kann man in der Live Version hier auschecken:
http://www.dragonninja.com/popup.htm" rel="nofollow">http://www.dragonninja.com/popup.htm
Außerdem gibts da noch
Lostprophets - Cry Me A River
Cover des Jahres!!
Yabadabayaaaaaw.
Vertrieben wirds über Epic.
Demit wirds kein Problem sein, dass Album sofort am 02.02. aus den Regalen zu reißen 
Bei Amazon ist es schon jetzt gelistet..
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00013PHE0/qid=1070557143/sr=1-6/ref=sr_1_11_6/028-3927550-1236545" rel="nofollow">http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00013PHE0/qid=1070557143/sr=1-6/ref=sr_1_11_6/028-3927550-1236545
Das Cover pwnt richtig!!
Vielleicht ist Lucky You ja ein Hidden Track?
Ist wirklich ein guter Song. Aba bei den Lostprophets sind auch immer die B-Sides genial.
Man denke nur an:
Miles Away From Nowhere
Lately
The Lesson Part1
Directions (mindestens so geil wie FNM's - Evidence)
also. mir fehlt der atem. Burn, Burn und Last Train Home, sind mit abstand das beste was ich seit langem aus der alternative-ecke gehört hab... richtig geile songs.
wenn die anderen songs genauso geil sind, dann wird das eins der besten alben 2004...
!!
Haha, hihi, was die große Plattenfirma nicht alles ausmacht... das ist ja Hardcore für die Blink 182-Fraktion. Läuft sogar auf MTV, nachmittags, vor Christina Aguilera. Kenn' allerdings nur "Burn, Burn"... aber bei DEM, räusper räusper, evilen Shouter!? Was soll man sagen.
also die neue Platte ist meiner Meinung nach weit weit weniger kommerziell als die alte... und ob sie auf MTVIVA laufen ist mir sowieso völlig egal. Find sie trotzdem gut.
warum sagen eigentlich soviele, das jmd. der schreit unbedingt evil klingen will/soll o.d aggressiv? naja.
Immerhin ist jetzt auch die Sellout-Scheiss/MTV-Kompatibel Fraktion vertreten... 
ich finde "Start Something" ist auch noch ein Klasse lied...
ONE TWO THREE FOUR!!
Ist OK. ist halt deine Meinung.
Das Video hab ich noch gar nicht gesehen. Ist das wirklich so Nick-Cave-Mäßig ? 
ui. Ok. habs jetzt gesehen, also dieses Hip-Hop-Posse-Gepose ist schon... argh... . alles auf "saucool & stylish" getrimmt. Aber Den Song find ich trotzdem klasse 
Oh.... und Good Charlotte singen bei Last Train Home die Backing Vocals... ai...
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