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"It's Not Me, It's You" macht Mädchenträume wahr. Nicht nur, dass es eben diese mit Goldschleifchen verpackt präsentiert: Es erfüllt auch meine rosafarbene Traumwelt mit den passenden Tönen.
Schon die erste Single "The Fear" wirkt nur auf den ersten Blick großspurig. In Wahrheit kommt Lily mit diesem ersten Lebenszeichen nach breit getretenen privaten Krisen daher wie eine verschreckte Katze, in deren Samtpfoten noch die Scherben der nahen Vergangenheit stecken.
Sie ist dieses Mal "on her own little mission". Eine Vorbildfunktion möchte sie nicht mehr einnehmen. Lily schlägt lyrisch immer noch auf andere ein, doch sieht sie sich inzwischen als viel konsumierende Dame, bei der alles cool ist, so lang sie nur ein wenig abnimmt. Ihre scharfe Zunge darf man immer noch nicht allzu wörtlich nehmen. Aber auf "It's Not Me, It's You" geht es weit tiefgründiger und dunkler zu als noch auf dem Vorgänger "Alright, Still".
Herzerweichende Balladen sind Lilys neue Meisterwerke. Während früher quirlig-fröhliche Tracks dominierten, ergreift einen bei "The Fear" Unsicherheit und leise Wut. Die bewegende Ballade "Who'd Have Known" erzählt eine brüchige Liebesgeschichte mit vorläufigem Happy End, musikalisch bei Take Thats "Shine" geborgt, gerahmt von wohliger Sanftheit der Melodie.
Jeder Song ist ein Ohrwurm, der mich nicht mehr loslässt. Leider aber zeigen sich die Strukturen nicht immer so perfekt wie die catchy Melodie. So beginnt "I Could Say" - passend zur Geschichte einer gescheiterten Liebe - als hallende Klavierballade, schießt dann jedoch Jahrmarkt-Claps und geschmacklose Synthies auf die Story. Auch "Back To The Start" präsentiert sich zu gehetzt, zu gewollt mit seinen billigen Electro-Loops und -Beats.
Viel besser gelingen Lily "Not Fair" und "Never Gonna Happen". Hier ist ihre Fröhlichkeit musikalisch mit mehr Bedacht umgesetzt. Ich höre das verschmitzte Lächeln auf ihrem Gesicht, das eigentlich bedauern sollte, sich aber lieber ganz und gar frei fühlt.
"Never Gonna Happen" ersetzt Elektronik großteils durch Glockenspiel und Akkordeon, ich sehe Miss Allen mit riesiger rosafarbener Zuckerwatte in der Hand vor mir. In "Fuck You" setzen sich Klavier und ergreifende Melodie gegen ein Gerüst aus achtziger Computer-Gestampfe durch und verlassen tagelang meinen Gehörgang nicht mehr.
Dieses Album verwirklicht einen meiner Mädchenwünsche: Der quietschbunte Kaugummi verliert trotz Klebrigkeit seinen Geschmack auch nach Stunden des Kauens nicht. Ich träume weiter: "I no longer feel alone".
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Och, die Lily. Is sie nicht süß?
She’s so fucking fantastic.
Übrigens:
Take That haben nie „Smile“ gesungen. Der Song hieß „Shine“.
„Lachen“ und „strahlen“.
Vielleicht hol’ ich mir die Platte.
Tja, erst wollte ich die Platte unbedingt, dann doch nicht und ich habe mir gestern geschworen sie nicht zu kaufen... Aber dieser verdammte Review macht es mir jetzt schwer... Verflucht, ich kaufe sie mir moregn punkt 8 Uhr... So, jetzt habe ich eine schlaflose Nacht vor mir, ihr etnschuldigt... 
[url=http://www.youtube.com/watch?v=q-wGMlSuX_c]the fear, die single, ist übrigens großartig. gesanglich macht der vergleich mit kate nash durchaus sinn.
hatte nach dem grottigen debüt eigentlich keine großen erwartungen mehr an lily. btw. auf [url=http://www.myspace.com/lilymusic]myspace das gesamte album.
Hab sie schon längst bestellt, da ich auch das Debüt mochte. Am Mittwoch KArten fürs Konzert im geliebten Gloria in Köln gekauft und nach der Review kann ich es nicht erwarten, dass der Postbote bei mir klingelt und mein AMAZON Paket überreicht ^^
Ist die wirklich so gut? Ich hab' bislang nur gelesen über die Dame. Einmal bei VIVA mal in einen Clip reingezappt, aber schnell raus, weil gefühlt die Hälfte des Bildes mit irgendwelchen SMSsen überlagert wurde, also kein Hör-Urteil möglich.
Ist die genauso gut wie Duffy? 
Ich hatte das Album heute Morgen im Briefkasten und konnte es bereits komplett durchhören.
Fazit: Das beste Pop-Album, dass ich seit langer, LANGER Zeit gehört habe.
hab ich deshalb war ich um so verwundert über laut.de
"reifungsprozess" hehe ist das nicht schon wieder out?
Dadurch dass sie allerhand Produzenten um sich scharrt weiss ich nicht wieviel input sie mit ins album bringt, schätze es jedoch auch nicht zu hoch ein 
kann auch sein dass der rezensent vor 3 jahren einfach nicht ganz bei der sache war oder mit Vorurteilen behaftet.
Den Kauf überleg ich mir auf jeden fall gut
)
hm...
ich seh den quantensprung von "smile" zu "the fear" irgendwie nich.
musikalisch find ich "smile" sogar interessanter. "the fear" ist dafür gefälliger und hat eher den ohrwurm charakter.
aber ich fand das debut schon sehr nett. und so wies ausschaut hat sich die musik der dame nicht negativ verändert
werds mir wohl auch mal besorgen.
)

Ich hab bis heute nicht verstanden, warum das erste Album so runter gemacht wurde/wird.
Noch weniger verstehe ich, wie man für den absoluten Mainstream-Synthie-Kram jetzt 4 Punkte vergeben kann, obwohl der Sound NICHTS orginelles hat.
Auch hier im Forum überschlagen sich die Meinungen ja fast schon - für n bissl dünnes Stimmchen und Billigpop a la "wie alle anderen"
Die Rezension hier: http://www.einslive.de/musik/platten/a/lily_allen_itsnotmeitsyou.jsp
trifft es auf den Punkt! Schade - mal sehen, was live draus wird. Die Karten habe ich ja bereits.
also ich war ja auch am überlegen, ob ich nicht in die platte reinhören soll, aber nachdem ich gerade das video von the fear sah, a wwwwaaaay too much pop für mich.
btw. der vergleich zu kate ist zwar verständlich, jedoch seh ich in lily wohl eher eine slutty, aufgesetzte, künstliche version.
wahnsinnig gutes Album, hatte sie gar nicht mehr auf dem Schirm, dann kam wie aus dem Nichts diese wirklich erfrischende Platte. Endlich kann man einer Popsängerin auch mal wieder zuhören.
Dem ganzen Ding stand ich ja eher skeptisch gegenüber, da die gute Allen in letzter Zeit hauptsächlich durch kleiner Scharmützel in der Klatschsparte auf sich aufmerksam machte... aber vielleicht macht sie es ja doch besser als die Duffy-Perry-Fraktion. Mal reinhorchen.
junge diese vergleiche mit duffy sind so bescheuert. klar, lily allen ist eine frau die musik macht, also können wir sie gleich in die winehouse-duffy-mcdonald,perry-spalte stecken. deswegen gibt es ja auch keinen unterschied zwischen metallica und fall out boy.
und dieses gequatsche von authenzität. da muss man sich nur einmal ein par interviews mit ihr auf youtube ansehen, und dann ist da kein zweifel. da sollte man eher die klatsch-presse als nicht-authentisch deklarieren. bäm.
und außerdem ist sie sehr heiß. rautz.
So, ich bin ein bisserl spät dran, habe das Album aber gestern wieder ausgegraben und muss noch schnell meine Meinung kundgeben:
Das Album ist sowas von fürchterlich produziert. Ich habe selten erlebt, dass mich ein Song gleichzeitig fesselt und mir auf den Sack geht. So geschehen bei "Back to the Start". Eigentlich melodisch ein toller Song, aber diese Grütze von Billig Beats und vom-Schrottplatz-Synthies kann man sich ja nicht anhören. Und bevor jetzt wieder einer kommt und mich beschuldigt, ich würde nur nichts mit "Electro" (bewusst in Anführungszeichen gesetzt) anfangen können und deswegen hier so wettern: Das Argument zieht nicht, ich höre seit nunmehr bald zehn Jahren elektronische Musik und kenne den Unterschied zwischen gut gemachtem Electropop und absolutem Versagen an den Reglern.
Der Produzent, dessen Namen ich zu seinem eigenen Glück vergessen habe, ruiniert hier einige sonst wirklich gute Songs. Die schlimmsten Beispiele sind Back to the Start und vor allem I Could Say, das dank grottigstem Sound ein guter Bekannter der Skip-Taste ist. Bei "The Fear" und "Everyone's At It" lässt es sich tolerieren, der Sound zu "Chinese" klingt dagegen einfach nur aufgezwungen und passt überhaupt nicht zu Lily's Stimme.
Schade, wirklich schade, denn hier wurde Potential verschenkt.
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