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Es sieht nach einem langen Tag im OP aus. "Your first patient is suffering from a lack of concept, originality, his flow is weak and he has no style", so die Zusammenfassung der Krankenschwester. In der Tat: Hip Hop scheint dieser Tage vielerorts nicht in der allerbesten Verfassung zu sein. Also, Dr. Carter? "Whatcha got for um?"
Eine ganze Menge, den riesigen Hype gleich inklusive: "Tha Carter III" galt bereits 2007 als das meist erwartete Rap-Album der USA. Seit Wochen geistert die erste Auskopplung "Lollipop" durch die Charts. Lil Wayne schmückt sich mittlerweile mit Titeln wie "Man of the Year", "Best Rock Star Alive" oder gar "Greatest Rapper in the World".
So weit würde ich zwar frühestens gehen, sobald auch in New Orleans Godwins Gesetz verstanden und verinnerlicht wurde. Eine überaus wirksame Frischzellenkur für den maladen Patienten Hip Hop gibt das Arztköfferchen aber allemal her. Um genau zu sein: Ich bin angenehm geflasht und fühle mich blendend unterhalten.
Die viel zu häufig regierende totale Absehbarkeit: "Tha Carter III" bleibt vollkommen frei davon. Keine Minute lässt erahnen, welche Karte Mr. Carter wohl als nächste auszuspielen gedenkt. Mit dem einen oder anderen zusätzlichen As aus dem Ärmel ist stets zu rechnen. Von der Eröffnungsnummer bis zum letzten Ton der der Deluxe-Edition großzügig beigepackten Bonus-EP inszeniert Lil Wayne großes Rap-Kino.
"Swallow my words, taste my thoughts and if it's too nasty spit it back at me": Tönt nach einem fairen Deal. Die dezent im Hintergrund dudelnden Streicher lassen die mächtigen Bässe in "3 Peat" noch satter erscheinen. Diese wachsen sich, wie die ständigen Wiederholungen in "A Milli", zu einer körperlich spürbaren Erfahrung aus. Das Konzept liegt auf der Hand: "Repetition is the father of learning."
Dass das noch lange nicht bedeutet, herrschenden Trends hinterher hecheln zu müssen, beweist Lil Wayne ebenso wie den Fakt, dass dunkle, schiebende Dirty South-Ästhetik durchaus mehr Inhalt fasst, als mit "Yaeh!"- und "What?"-Gebrüll um sich werfende Party-Tracks. Die haben zwar durchaus ihren Reiz. Ein wenig lyrische Substanz braucht jedoch, wer sich zum letzten verbliebenen Repräsentanten New Orleans' aufschwingen will.
"First came the hurricane then the morning sun." Robin Thicke sorgt für die traditionelle Kulisse, die "Tie My Hands" einrahmt: Rap trifft auf Gesang, eine zarte Akustikgitarre auf kraftvolle Bässe. Gemeinsam liefern Thicke und Lil Wayne ein eindrucksvolles Statement wider das Vergessen.
Im nachfolgenden Track stellt sich Lil Wayne mit Bobby Valentino ebenfalls einen R'n'B-Sänger zur Seite. Auch hier bleibt der Schmacht-Anteil in erträglichem Rahmen. Statt dessen bekommt die viel strapazierte Floskel "Fuck the police" angesichts der engagierten "Mrs. Officer" eine ganz neue Konnotation.
Lil Wayne setzt sich als wandlungsfähiger Wahnsinniger in Szene, der von Rihannas "Umbrella" bis zu Beyoncés "B'Day" alles zitiert, was sich nicht wehrt. Gepflegte Selbstdarstellungen, Spielerei mit Feuer, einer E-Gitarre und Betty Wright, wortreich dargelegte Überzeugungen und stetige Wechsel zwischen Themen und Stimmungen machen "Tha Carter III" zu einer überraschenden Achterbahnfahrt.
Die exzellenten Beats tragen das Ihre zum Gelingen dieses Höllenritts bei: Maestro Brooks liefert Streicher ganz ohne Kitsch. T-Pain schnürt für "Got Money" aus dicken Bässen, Streichern, Drums und allerlei Effekten ein üppiges Paket. Ich stelle erfreut fest, dass Vocoder wieder en vogue sind. Kanye West wirft sein Können gleich mehrfach in den Ring. Unter seiner Regie erwächst aus einem recht zerfahrenen Einstieg ein sich zunehmend in Strukturen fügendes, wohl organisiertes Ganzes: "Let The Beat Build".
Die synthetisch bratzende Basis zum allgegenwärtigen "Lollipop" geht auf das Konto Jim Jonsins. Down South-Fackelträger David Banner lässt in "La La" Basstrümmer auf Xylophongeklimper, tödliche Wucht auf kindliche Offenheit donnern. Busta Rhymes passt schon auf, in diesem Inferno nicht unter die Räder zu kommen.
Lil Wayne selbst zieht alle Register: Er rappt, wenn es sein muss auch in doppelter Geschwindigkeit. Er verleiht seinen Zeilen zuweilen eine Ahnung von Gesang, versucht sich an jamaikanischem Toasting oder föhnt mit schlicht übergeschnapptem Gebrüll alles über den Haufen. Sein "Phone Home" auf einer Grundlage von Cool & Dre dürfte selbst E.T. erblassen lassen.
Eingerahmt von Nina Simones "Don't Let Me Be Misunderstood", das äußerst stimmig vom Original-Song in einen Raptrack und wieder zurück kippt, stellt es dann aber auch wieder kein Problem dar, mit "Dontgetit" neun Minuten am Stück zu fesseln. Lil Waynes leicht heisere Stimme scheuert sich wie Sandpapier in die Gehirnwindungen. Der glatte Flow eines Jay-Z verblasst neben seiner Darbietung vollkommen.
Angesichts dieser Show möchte ich einmal mehr den Süden preisen und die Cunninlynguists zitieren: "I hear 'em talkin' 'bout Southern folks can't rhyme / Some of y'all must be out your god damn mind."
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Ich kann mir selbst nicht erklaeren, wieso ich Weezy F. Baby nach \"500 Degreez\" nicht mehr weiter verfolgt hab\' und erst durch Features von 2006-2008 wieder hellhoerig wurde. Der Bube kann ja alles.
LE\'S GITRDONE!
Der kleine, kodeinabhängige, größenwahnsinnige Rapper hat sein lang erwartetes Album draussen. Man hört das die Verkaufszahlen zwischen 850.000 - 900.000 verkauften Einheiten in der erste Wochen liegen.
Meiner Meinung berechtigt. Das Album hat so gut wie keine Aussetzer. Klar, kann über Tracks wie "A Millie" und/oder "LaLa" geteilter Meinung sein.
Aber wenn ich so großartige Stücke wie "3 Peat." das sofort nach vorne geht, "Mr. Carter" mit einem auf Höchstform getrimmten Jay-Z, der Ohrwurm "Lollipop", das sehr chillige Stück "Tie My Hands" mit Robert Thicke, "Let The Beat Build" sowie "Shoot Me Down" wo Kanye West zeigt warum er einen der besten Producer unserer Zeit ist oder aber die geniale Dreierkombo Fab/Juelz/Weezy bei "You Ain´t Got Nuthin On Me" höre, dann weiß ich das jeder Cent dieses Album wert war.
Ich persönlich nenne es sogar einen Klassiker. Und wie ihr es nennt, ist mir dabei relativ egal weil selbst wenn nicht, 850.000-900.000 Einheiten in der ersten Woche sprechen schon für sich.
mit den vorbestellungen soll er ja angeblich einen rekord gebrochen haben.
die letzten jahre über ist er mir aber arg auf die nüsse gegangen. muss dazu sagen, dass ich ihn schon etwas länger kenne. hatte mir vor acht jahren mal "the block is hot" gegeben. damals kannte den in europa bestimmt kaum jemand. früher war er noch nicht ganz so aufgeblasen wie heute(aber doch schon ein bißchen, wenn man aufs cover guckt) und auch raptechnisch eine absolute niete. einen gelungenen track hatte das album allerdings mit "f*** the world".
mittlerweile spielt er ja in der ersten liga und ich muss auch zugeben, ich hätte mir "tha carter III" deutlich beschissener vorgestellt. stattdessen viele gute (r'n'b-)features wie thicke, babyface (wusste gar nicht, dass es den noch gibt) und rundum gut produziert. nur wayne spaltet halt. aber die erste hälfte ist doch sehr gelungen, v. a. "3 peat" & "tie my hands".
3,5/5
Hör das Album jetzt seit gut einer Woche fast ausschließlich dieses Album und es flasht mich immernoch. Bis auf "La La" sind nur absolute Banger drauf.
Am besten find ich: "Playin With Fire", "3 Peat" und natürlich "Mr Carter", aber auch "Lollipop" hör ich irgendwie immer wieder gern.
4,5/5
Sehr spannendes Album
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vs
A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI A MILLI (wobei das aber auch gut ist)
20 Millionen Bullshit Alben werden hier rezensiert aber wichtige Alben einfach unter den Tisch fallen gelassen.
"A Milli" ist unglaublich nervtötend.
ansonten aber relativ gut.
hätte ich in der form, also von der stimmung her, nicht erwartet.
@Wombaz:
die zahlen sind nur schätzungen. die erste woche läuft grad. man weiß nur, dass weezy am ersten tag um die 450.000 verkauft hat (ungefähr so viel wie kanye mit "Graduation"). war aber auch zu erwarten.
übrigens ist "Shoot Me Down" nicht von kanye produziert.
der typ ist die größte witzfigur.....ich geb zu ich hab das album noch nich gehört aber die vorabsingle "lollypop" spricht (unterirdische) bände.....aber wer sich tränen in die fresse tätowieren lässt kann eh nich mehr alle latten im zaun haben
wie wär's?
du hörst die platte?
du lernst, wie man lollipop schreibt?
du machst dich von der seltsamen vorstellung frei, dass sich tattoos, wie beschissen sie auch sein mögen, auf die qualität eines albums auswirken?
... und versuchst es dann nochmal?
hmm?
weiß net... auf youtube kann man ja in die dinger reinhören... der reizt mich sowas von gar nicht.
und wenn ich schon sachen höre wie "Klassiker" bei einem Album dass noch nichtmal ein Jahr aufm Markt ist, dann tönen bei mir sowieso die Warnglocken und versauen mir jegliche Neugierde... Rap-Klassiker gibts 10 oder 20, und dann soll Carter III nach ein paar Tagen auch gleich dazu gehören? Also bitte...
und dann die Gremlin-Stimme...
das album ist im vergleich zu tha block is hot, lights out, 500 degreez und den hot boyz alben ein einziger witz.
aber wie hier schon gesagt wurde, hype hype hype.
der rezensent und die leute die das album hier so abfeiern, sollten sich eventuell mal waynes alte alben anhören (damit meine ich nicht tha carter 2) um die deutliche verschlechterung zu hören.
das album-cover ist das einzige, was etwas mit classic zu tun hat.
als er mtv hottest mc in the game wurde und auf sämtlichen alben aufpoppte, war er bei mir eigentlich schon unten durch.
nach der review hab ich mir das album trotzdem gekauft und gehört, wahrscheinlich ein bisschen voreingenommen...
scheiße, der junge kann immer noch nicht rappen! nicht ein mal genickt, gänsehaut oder geschmunzelt und das in fast 2 stunden, wobei ich die bonus cd fast nicht mehr eingelegt hätte. und von wegen double time? das auf let the beat build? hört sich für mich immer noch träge an. vielleicht sollte er noch ein bisschen schneller rappen, sodass man den text nicht mehr versteht. und dann dieses gelaber "best rapper alive", "i am hip hop and i aint dead"... 
auf den z.t. bombastischen beats ist es allerdings auch fast unmöglich, schlecht auszusehen. hätte man lieber aufheben sollen.
dass mir jay-z und busta rhymes mal so gut gefallen würden, hätte ich auch nicht gedacht. die besten tracks sind für mich die mit rnb-features (bitte nicht t-pain). lollipop kann ich überhaupt nichts abgewinnen.
2.5/5
.Ich habe Lil Wayne noch nie gehört und werde ich nie.
Zitat von einem guten Freund von hier der mit Sod anfängt und am Ende den Namen des Tieres trägt, dass andere Tiere poppt, damit ich nen Frühstücksei kriege:"Scheiß auf alle Southside Spassten, wie Weezy, Jeezy, Geezy oder wie uach immer"(Zitat mag variieren).

dass ich ihn für keinen guten rapper halte, ist meine subjektive meinung und mit fremdsprachlichen fähigkeiten brauchst du mir eigentlich nicht zu kommen - das wird nur peinlich für dich.
kannst mich ja gerne vom gegenteil überzeugen und ein paar humoreske lines posten. und jetzt bitte nicht die again (aggin) - nigga backwards. ich fand sie nämlich nicht lustig. auch das ist mein subjektives empfinden.
blogs sind ein momentaner trend, der auch wieder abflauen wird.ÜBERALL auf jeder verschissenen seite gibts solche
myspace und rapper?hm auch jeder rocker,technofreak oder biller rnb heuchler bringt dort seine ergüsse an die zweifelhafte hörerschaft
natürlich verunglimpfen viele die jeweilige musikart, dennoch überbewerten tu ich es nicht, da zwar abundzu unter den hunderten myspace rap-artists ein paar brauchbare dabei sind---ich jedoch ,wenn es um den u-ground weltweit geht, meine quellen ganz woanders habe 
meiner meinung nach ist c3 eines der besten alben (wenn nicht sogar das beste) die dieses jahr bereits erschienen sind.
das album hat FAST die erwartungen eingehalten, was dieser riesige hype ausgelöst hat. obwohl ich sagen muss,dass er mich ziemlich genervt hat,als ich ihn auf jedem remix gehört hab. dieses album hat mich jedoch überascht,nein fast sogar überzeugt dass er ein fantastischer rapper ist.
meine lieblingstracks sind:
3 Peat
Mr. Carter
Dr. Carter
Tie My Hands
Let The Beat Build
& das absolute überlied Shoot Me Down
kanye hat hier echt ein meisterstück kreirt.
ob das album in ein paar jahren als klassiker gilt weiß ich nicht. persönlich jedoch kann ich sagen,dass ich c3 auch im späteren verlauf meines lebens SEHR SEHR gern anhöre 
achja die bewertung: 4,5 von 5

dennoch überallManchmal frage ich mich ob die Leute Weezy haten oder den Hype um ihn.
Fuck it. Geniales Album und für alle anderen hab ich ne Line von Wayne, die alles sagt:
"Man, I got Summer hating on me cause I'm hotter than the sun
Got Spring hating on me cause I ain't never sprung
Winter hating on me cause I'm colder than ya'll
And I would never, I would never, I would never Fall
I'm being hated on by the seasons
So f**k ya'll who hating for no reason!"
squalle der zitierte part ist einfallsreich, ob du es mit deiner möchtegern-backpacker-brille siehst oder nicht.
bin jetzt auch nicht der weezy-fan aber das album ist doch überraschend ok, da die singles etc. relativ unbrauchbar waren hab ich nicht viel erwartet, lieder wie a milli kann ich nicht mehr als 2 mal hören.
die ruhigeren nummern sind eher die stärke, ungewohnterweise. beim alten cashmillionaire sound war das noch anders...
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