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Ein bislang unveröffentlichter Song von Rammstein und neue Pressefotos kursieren seit vergangener Woche im Internet. Seitdem üben Hamburger Anwälte im Auftrag des Rammstein-Managements und der Plattenfirma Universal massiven Druck auf Medien und Fanseiten aus.
Hamburg/Konstanz (rai) - Die zwei bekanntesten Rammstein-Fanseiten sind seit einigen Tagen offline. In deren Foren hatten Fans auf Youtube-Videos des neuen Songs "Liebe Ist Für Alle Da" hingewiesen, die Lyrics diskutiert und ebenfalls geleakte, aktuelle Pressebilder der Band verlinkt. Umgehend wurden die Fanseitenbetreiber mit massiven rechtlichen Konsequenzen und hohen Geldstrafen bedroht.
Rammstein und die freie Presse
Doch damit nicht genug: Nicht nur die Verlinkung urheberrechtlich geschützter Songs und Bilder ist Rammstein ein Dorn im Auge, auch die Berichterstattung über den gesamten Vorgang sähe man im Hause Rammstein gerne verhindert. Bereits Ende vergangener Woche hatte die Augsburger Allgemeine einen Artikel aus ihrem Online Angebot gelöscht.
Im Forum erklärt die Redaktion der Zeitung die ungewöhnliche Maßnahme mit einer "Abmahnung durch das Rammstein-Management und einem nun laufenden Rechtsstreit". Der Zeitung drohen womöglich langwierige juristische Auseinandersetzungen. Der Autor des Artikels hatte eine Strophe aus den Lyrics zitiert und Aufbau und Charakter des Songs beschrieben.
Hass ist für alle da
Auch laut.de erhielt am späten Montagabend eine Abmahnung mit der Aufforderung, den Artikel "Rammstein: Song im Netz, Fanseiten verklagt" noch vor Mitternacht zu löschen. Das Management bezeichnet die Schilderungen von laut.de darin pauschal als "unwahr", ohne jedoch konkrete Argumente oder Belege für diese Behauptung zu liefern. Der Einladung, ihre Sicht der Ereignisse darzulegen, sind weder Band noch Manager bislang nachgekommen.
Das große Getöse soll wohl von der Peinlichkeit des Leaks ablenken. Denn bei der offenbar herrschenden strikten Geheimhaltung können Song und Fotos eigentlich nur aus dem direkten Umfeld der Band ins Netz gelangt sein. Aufzuhalten ist die Geschichte ohnehin nicht mehr, auch internationale Medien berichten mittlerweile über die Vorgänge und das rustikale Vorgehen gegen Fans und Presse.
Vermehrte Angriffe auf die Pressefreiheit
Die Ereignisse stehen in einer Reihe mit zuletzt zunehmenden Versuchen deutscher Unterhaltungskünstler, unliebsame Berichterstattung auszuschalten. Erst im Mai war ein Fotojournalist von laut.de aus einer Pressekonferenz der Band Silbermond geworfen und ihm die Akkreditierung für das anschließende Konzert entzogen worden, weil - so die Begründung des Bandmanagers - die aktuelle Platte der Bautzener von der Redaktion zu schlecht bewertet worden sei.
laut.de wird weiter berichten. Die mit Einschüchterungsversuchen bedrängten Fanseiten werden derweil wohl unterschiedlich reagieren. Während man bei rammstein-austria.com auf eine Einigung mit Rammstein hofft und den Betrieb so bald wie möglich wieder aufnehmen will, müssen sich die Nutzer anderer beliebter Fanseiten eine neue Netzheimat suchen. Die Betreiber haben die Nase voll.
auch wenn rammstein meine absolute lieblingsband ist, ich kenne kein management das es so wunderbar hinbekommt, es sich mit allen zu verscherzen...
Dann sollte sich das Management weitere Peinlichkeiten ersparen und auf einen Feldzug gegen die Welt verzichten.
Da muss man sich als Fan ja langsam schämen.
Was soll eigentlich die Bescherde am Ende des Artikels bezüglich Silbermond?! Hat ja mal recht wenig mit R+ zu tun >_>
Von dieser Band nur noch alles runterladen. Rammstein ist für alle da.
@alex
ich wollte meinen hass gegen diese band nicht so öffentlich bewahrheiten.
ich wollte damit eig nur sagen das dieser interpret, also rammstein, dagegen ist das iwelche fans oder presseheinis ihre fotos oder andere dinge ohne bestätigung der band veröffentlichen.
klingt sehr philosophisch ist aber nicht so.
Das erinnert mich etwas an die Vorab-Reviews zu Metallicas "Death Magnetic" letztes Jahr. Da wurde das Management aber ganz schnell von der Band zurückgepfiffen. Aber im Hause Rammstein scheinen solche Holzhammer-Aktionen gegenüber Medien, die letztendlich kostenlose Werbung für sie machen, willkommen zu sein. Tolle Aktion! Applaus! -.-
klasse aktion lol
aber ich denke da wird noch ein echo kommen, wer meint man muss fans , medien und co nur nutzen wenn man sie braucht der verspielt kann schnell sympathie ...
Äh, ja Künstler? Nein, einfach nur Geldmacherei... Ginge es ihnen darum ihre "Kunst" zu verbreiten, dann würde dieses Towuwawowu nicht stattfinden... Ehrlich, was kann ein Künstler dagegen haben, wenn seine Ideen Verbreitung finden?
wie kann man sich nur so anstellen? es werden ständig songs geleaked... sogar ganze alben und da macht keiner so n terror. und die haben sicher genug kohle, um so n beschissenen leak zu verkraften, auch wenns wirklich nich das gelbe vom ei ist.
rammstein-management, ihr könnt euch wirklich langsam mal in euere breitgesessenen popos f*****! dieses vorgehen ist nur mehr lächerlich und sucht seinesgleichen. es ist immer noch NUR eine band und NUR musik, um die es hier geht. so ein benehmen hätte man vielleicht vor '89 in der hälfte deutschlands, aus der die band kommt, als regierung an den tag legen können, aber doch nicht als ein bandmanagement und nicht mehr heute und hier!!
falls das in irgendeiner weise auch eine promo sein soll, so kostet sie die band eine MENGE sympathie, die ohnehin recht schwer aufzubauen war...
allerdings geht von dieser Geschichte sicherlich keine Gefahr für den Grundsatz der Presserfreiheit aus...rammstein sind scheinbar ganz schöne muttis...
es fällt schwer für die vorgehensweise verständnis zu finden. ich meine was sollen denn thrice sagen? da leakt das komplette album 3 monate vor dem release.
ich finde gut, dass laut auf die einschüchterungsversuche nicht reagiert, was ja scheinbar nicht selbstverständlich ist.
Das ist eine neue (Guerilla) Marketing Kampagne vom R+ Management. Wild Alles und Jeden zu verklagen um sich damit in den Medien festzupflanzen. Da die Band nur noch ein Schockpotenzial von Milch mit Keksen am Sonntag Nachmittag hat muss halt das Management jetzt einspringen. /j 
Wie dem auch sei.
Immer schön Laut bleiben! 
allerdings geht von dieser Geschichte sicherlich keine Gefahr für den Grundsatz der Presserfreiheit aus...Typisch,ha! Wenn die Berichterstattung nicht passt, wird eben der Mund verboten. Zu schlechte Kritiken? Ha, dann wird eben verklagt und außen vor gelassen. Wir lassen nur schöne Meldungen und gute Reviews vor. Ist ja fast ne Internetzensur wie in China. Von Rammstein hätte ich sowas am wenigsten erwartet, scheinbar wissen die genau ihr Management da vom Stapel zieht und scheinbar halten die sich inzwischen für so wichtig dass sie es nicht mehr nötig haben ihren Fans zu zeigen dass sie es sind der ihnen Geld verschafft. Insofern haben sie bei mir wirklich ne Menge Sympathie eingebüßt und bei vielen anderen wohl auch.
Auch wenn ich Rammstein mag( und laut.de manchmal sehr lustige Berichterstattungen haben^^) muss ich sagen, dass das Vorgehen von Rammstein dumm ist. Es war ja eigentlich von vorhnherein klar, dass Song und Bilder aus dem nahen Umfeld kommt- ich denke nicht, dass da ein Hacker am Werk war. R+ sollte lieber das schwarze Schaf in den eigenen Reihen suchen und nicht die Schuld bei Presse und Fans suchen (auch wenn diese eine kleine Mitschuld haben- but that´s business). 
Ich habe mir das Lied angehört und weiss jetzt warum die da so vehement gegen vorgehen.
Rammstein vs. Schnuffel http://www.einslive.de/magazin/comedy/2008/tony_rekordz_03.jsp (o.K. die ersten 30 Sekunden Gelaber, aber dann geht es in Rammsteinmanier ab)
Ich möchte gerne mal wissen, was als nächstes kommen soll, Unverschämtheit!
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