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Eigentlich kann sie jetzt schon gar nichts mehr falsch machen. Nacktbilder? Scheiß RTL! Ein 12. Platz beim Eurovision Song Contest? Der Ostblock ist schuld! Flohmarkt-Kleid? Ach, Sido! Ein Album namens, hüstel, "My Cassette Player"? Mal was anderes!
Lena Meyer-Landrut hat in kürzester Zeit geschafft, wovon andere Künstler über Jahre träumen: Ihr folgt eine beinahe schon devote, in jedem Fall liebesbeschwipste Anhängerschaft. Wie dieses zierliche, ambitionslose Mädel mit der dünnen Stimme bei Stefan Raabs "Unser Star Für Oslo" all die erfolgsgeilen Teilnehmer mit ihren Profistimmen im Wochentakt ausstach - unerreicht. Ihr graziös angeschickerter Tanzstil - nie dagewesen. Und erst ihre musikalischen Indie-Vorlieben - beeindruckend.
Es ist mehr als eine Anti-Siegel-Aura, die Lena seit ihrem Bekanntwerden im Grand Prix-Casting-Zirkus umgibt. Das volle Paket Freche Gören-Charme, das sie auf und abseits der Bühne beeindruckend professionell vermittelt, trug sie nicht nur nach Oslo, sondern sogar schon ins Geschichtsbuch für die meistverkauften Downloads eines Songs in drei Tagen.
Das schaffte nicht einmal Max Mutzke, der heute fast vergessene Meyer-Landrut von 2004. Auch er war beängstigend authentisch, belegte in Istanbul einen achten Platz und wurde darob von Ziehvater Raab zwei Studioalben lang vergeblich gepusht. Danach musizierte er ohne Raab weiter, unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
An Soulbrother Mutzke bewunderte man in erster Linie seine geschult klingende, warme Stimme. Äußerlich war er strunzlangweilig. Bei Lena ist es tendenziell umgekehrt. Das ist die Haupterkenntnis, die das bislang unbekannte Privileg, 13 Lena-Songs am Stück hören zu dürfen, an den Tag legt.
"My Cassette Player" ist jetzt nicht wirklich crazy, dafür aber unterhaltsam und vor allem eine waschechte Raab-Produktion: Fröhlicher Mitsumm-Pop mit Glockenspiel ("Love Me", "You Can't Stop Me"), eine Schippe Mutzke-Midtempo-Soul ("Touch A New Day"), lupenreine 60s-Beats mit Hanclaps ("Bee") und natürlich zwei bekannte Coverversionen (Jason Mrazs "Mr. Curiosity", Adeles "My Same").
Ich möchte allerdings die Gelegenheit nutzen, mich bei Lena, Stefan Raab und dem gesamten Kassettenrekorder-Think Tank zu entschuldigen, dass an dieser Stelle nicht auf die den Songs womöglich innewohnenden dynamischen Grundstufen und atmosphärischen Details eingegangen wird.
Aber da man sich im Hause Universal offenbar noch immer erfolgstrunken und lenalike angeschickert in den Armen liegt, speiste man die gesamte Print- und Online-Presse mit einem 90 Sekunden langen Prelistening-Feature ab (pro Song, immerhin!), was selbst große Zeitungen nicht davon abhielt, am Wochenende der Veröffentlichung seitenlange Expertenberichte abzudrucken. Geht ja schließlich um Lena, Mensch, weeßte, "Satellite" und so, kennste doch.
13 x 90 Sekunden reichen immerhin aus, um Claudia Roth zu widersprechen. Eine deutsche Björk höre ich hier nirgends. Außer die Politikerin wollte darauf hinweisen, dass man auch für ein komplettes Björk-Album ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen aufbringen muss.
Denn Lenas Stimme ohne Lenas TV-Bild ist eine etwas ungewohnt zweidimensionale Erfahrung, wenngleich man einige Songs durchaus gerne in voller Länge hören würde. Etwa die reizvolle Synthie-Funk-Nummer "I Like To Bang My Head", in der sie gewohnt luftig im Landrut-Style paraphrasiert, inklusive patentierter Sprechgesangspassagen. Ebenfalls locker aus der Hüfte kommt das charmant-swingende "Not Following" daher.
Dass Lena jetzt aber auch 08/15-Balladen wie "Caterpillar In The Rain" und "Wonderful Dreaming" abnickt, ist schon schade. Muss an der Doppelbelastung mit dem Abitur gelegen haben. Für ein Instant Pop-Album mit vorgefertigten Nummern macht Lena ihre Sache dennoch recht ordentlich. So ist "My Cassette Player" sicher angenehmer als alles von Silbermond und Ich + Ich (von denen wiederum 90-Sekünder gereicht hätten) und vielleicht auch ein bisschen ansteckender als Max Mutzke-Alben.
Vor allem wird nun aber deutlich, dass Raabs Eigenkomposition "Love Me" im Vergleich zu "Satellite" der bessere Song ist und das eingängig-verspielte "Bee" der bessere Eurovision Song Contest-Beitrag gewesen wäre. Hier trifft Lena nun aber wirklich keine Schuld, denn so haben es ihre Fans eben gewollt. Casting-Unterwanderung hin oder her, auch für eine Lena gilt: Der Zuschauer darf mitreden.
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Der Unterschied von Lena zu anderen Interpreten: Sie möchte gerne eine ernsthafte Künstlerin sein, ist aber gleichzeitig dafür bereit alles dafür zu tun berühmt zu sein und viel Kohle zu machen. Sie will cool, locker und "alternativ" rüberkommen, doch ist eine spießige, arrogante Undercover-Bonze. Sie will auf den ganzen Medienzirkus scheissen und verhurt sich trotzdem.
Das Mädchen ist so echt wie eine russische CD-Sammlung.
leider ist das album sehr belanglos ausgefallen, schade schade . 2 ++ von 5 . pl... Mehr anzeigenätschert vor sich hin. die songs die gut sind kennt man schon aus der show , My same - mr.curiosity , satelite und das wars dann auch schon , etwas reagge , bischen jazzy , bischen poppig aber kein song der ihre stimme gut zu geltung bringt und ein Ohrwurm wie Satelite ist dann auch nicht mehr drauf. alles in Allem sehr enttäuschend aber was will mal erwarten nach so kurzer zeit. hier wird schnell kohle gemacht zu lasten der künstlerin.
korrektur:
der beste grand-prix-song ist derjenige, der den leuten nach einmal hören am besten gefällt.
außerdem stinkt lena's bee im gegensatz zu dem von ihrer finalkonkurrentin aber sowas von ab.
in albumlänge kann man sich lena's stimme aber tatsächlich nicht anhören, viel zu quäkig, schief und einfach nervig.
Kurz und bündig: habe Lenas Debütalbum in ganzer Länge gehört und bin sehr postiv überrascht. Wenn man die Kürze der Produktionszeit berücksichtigt und die nicht zu unterschätzende Erwartungshaltung der Öffentlichkeit, dann klingt es absolut nicht nach "Schnellschuss". Letztlich bleibts aber natürlich Geschmackssache.
@waschbaer: Der Unterschied von Lena zu vielen anderen Interpreten: Lena versucht gar nicht erst, einen Widerspruch zwischen "ernsthafter Künstlerin" und dem "Streben nach Erfolg" zu konstruieren. Sie hat mit ihren gerade mal 18 Jahren sehr schnell begriffen, das man beides miteinander in Einklang bringen muss, um ernst genommen zu werden. Wer ernsthaft glaubt, dass man auf "den ganzen Medienzirkus scheißen" kann, ist noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Wer es hingegen wie Lena in so kurzer Zeit schafft, die schwierige Gratwanderung zwischen eigenen Ansprüchen, den Erwartungen der Öffentlichkeit und den objektiven Zwängen des Musikmarktes hinzubekommen, ohne sich dabei selbst zu verbiegen, der kann auch ruhig mal arrogant sein und seinen Kritikern den Mittelfinger zeigen.
"Hello oim Leina Mayor Landrutt and oi woanna be like Kate Nasch" Oh entschuldigt meinen britischen Akzent 
äh, der rezensent hat aber auch ganz viel ahnung - es hätte gereicht bei seinem eigenen arbeitgeber (oder zahlt laut.de nix?) nachzusehen: max mutzke hat zwei von raab produzierte und zum teil geschrieben alben und eines ohne raab (aber über dessen edition) veröffentlicht. meines wissens war gerade das dritte, fremdgeschriebene und -produzierte recht erfolgreich, die singles liefen im radio auf und ab.
hab mir das album vorhin auch mal angehört und fands auch ziemlich, naja, plätschernd. hängengeblieben ist nichts weiter, satelite nervt mittlerweile, der rest klang nahezu identisch bzw. ist lenas stimme auf albumlänge stark monoton.
ach so, musik macht sie auch noch.
erschreckend belanglos, erwartet seicht. so muß sich musik anhören, die bei der vorauswahl zu 60ies inspirierten pop-parties rausfliegt.#
man merkt schon an "my same", das wirklich heraussticht, daß da eine ganz andere qualität zugrunde gelegen hat.
aber was will man dem mädel...
wer vor dem grand prix so verheizt wird, kann einfach nur scheitern. was anfangs so frisch und sophisticated wirken sollte, ist irgendwann nur noch angestrengt, künstlich und wirkt nur noch aufgesetzt und gezungen.
@hela2902: Deine Meinung in allen Ehren, aber für mich hören sich deine Argumente so an, als hättest du sie geschrieben, während du eine rosarote Fanboybrille aufgehabt hättest. Auslegen kann man das wie man will, ich persönlich finde LMR unglaublich arrogant, dilettantisch und weniger echt, als man uns weismachen möchte. Ob sie jetzt nun alles richtig macht und ihre Karriere fördert, mag schon stimmen und das ist ja auch durchaus legitim, sofern man gute Männer und Frauen im Hintergrund hat (Raab) und selbst nicht vollkommen verblödet ist (wie bei DSDS), aber wenn du dir die "Figur" Lena mal genau angeguckt hast und all das addierst, was sie so besonders für die Zuschauer machst, wird dir auffallen, dass sie durch ihr Handeln und ihre dämlichen Sprüche zumindest vorgibt, sie würde auf den ganzen "Medienzirkus" scheissen. Ironischerweise ist das ihre primäre Marketingmasche, ganz auf Leute zugeschnitten, denen DSDS nicht echt genug ist ("der König ist tot, lang lebe der König.").
Und arrogant gegenüber Kritikern: BILD und RTL will ich hier garnicht als Kritiker ansprechen. Ihr ganzes verhalten ist pute Arroganz, die einen regelrecht anspringt.
Ist doch wirklich scheißegal, ob Lena "echt" ist. Im Grunde geht es die Leute einen Dreck an, wie sie wirklich ist. Sie macht Musik, liefert Auftritte und Interviews ab - und damit hat es sich, was sie den Fans schuldig ist. Selten dämlich solche Leute, die glauben, sie können von einem Künstler erwarten, sich vollkommen auszuliefern.
Was ihr alle mit dem Akzent habt. Ich find den sehr gut. Endlich mal in Deutschland gelebte Britishness und nicht den Xten anbiederungsscheiß an das unkultivierte, ach so tolle Promissed Land Amerika.
@Evil Waschbaer
Wichtigste Worte Deiner Einschätzung imho "ich persönlich finde". Lächerlich, dass alle meinen anhand einiger Interviews und Medienauftritte genau zu wissen, dass LML arrogant, unecht und berechnend ist.
Meine Meinung zum Album: Für einen quasi Schnellschuß sehr schön. Für ein Debut auch. Leichter Sommerpop, vielseitig, schön zu hören, einiges an Luft nach oben. Lena selber macht imho ihren Job gut, läßt sich nicht wirklich in eine Ecke stecken. Sie ist keine Kate Nash Kopie und nicht wirklich Björk, aber sie läßt beides anklingen, zieht imho ihr Ding einfach durch, wobei die Platte natürlich etewas zu glatt gebügelt ist, schließlich macht sie die Platte nicht zum Spaß sondern weil sie Geld damit verdienen will.
@Devin
Word! Absolut Word!
@waschbaer:
Ob nun Lena-Fan oder nicht: grundsätzlich muss man weder Lena noch ihr Album mögen. Auch den ganzen medialen Rummel um sie ? für den sie selbst am allerwenigsten kann ? kann man kritisieren. Was allerdings die ?Echtheit? angeht, so kann ich die Kritik nicht nachvollziehen. Für mich wirkt sie deshalb glaubwürdig, weil das von ihr bediente Image einfach zu ihr passt. Ob sie als Privatperson wirklich so ist, geht die Öffentlichkeit nichts an und hat auch nicht zu interessieren. Das ein Künstler immer irgendwo ein Image bedient, dürfte klar sein. Weshalb regen sich aber einige über Lenas angeblich gemachten englischen Akzent auf, wenn man gleichzeitig Udo Lindenbergs Nuscheln akzeptiert? Das Lena auf ?den Medienzirkus scheißt?, hat sie selbst nie gesagt ? das ist eine Interpretation derjenigen, die das so sehen wollen. Nicht anders läuft das bei jeder Indie-Band, wo die ?Verarschung? strenggenommen schon beim Namen beginnt, denn wirklich indie = unabhängig ist kein einziger Musiker wirklich. Lenas größte Stärke ist, dass sie diesen Medienzirkus geschickt bedient, ohne dabei ihre Seele zu verkaufen bzw. die Sensationsgier des Boulevards zu bedienen. Und diese Art von Arroganz finde ich durchaus symathisch.
Ich finde sie auch recht süß, aber was hier da oben schreibt ist quatsch:
- sie kann natürlich was für ihre Medienpräsenz, da sie fröhlich beim Ausverkauf mitmacht (obwohl sie es anders vorleben möchte)
- sie fährt anderen Leuten über den Mund. Das wirkt bei ihr zwar immer noch sympathisch, aber dennoch schon arrogant.
- diese unbekümmerte, lässige Mädchen-Image (Nora Tschirner) und diese gelebte Britishness (Kate Nash) ist eine Kopie.
Sie verkauft ihre Seele nicht?!? Welcher Künstler tut denn das beim ersten Album? Nehmen wir mal Amy MacDonald oder Gabriella Cilmi - da sieht man das. Solange das Konzept greift, wird sie dieses Image bedienen.
Guckt doch mal ihre TV-Vergangenheit an...die weiss schon ganz genau was sie will und ist weit davon entfernt ein unschuldiges naives Mädchen zu sein.
Dabei macht sie nichts anderes außer Kate Nash schlecht zu imitieren, ansonsten ist ihr musikalisches Können gleich Null. Durch den jahrelangen DSDS-Wahn in Deutschland wirkt das natürlich jetzt alles trendy und innovativ usw.
Diese Lena ist genauso überflüssig wie Menowin und Co.
und was soll bitteschön der silbermond/ich+ich diss aus dem teaser? die singen wenigstens deutsch und brauchen keinen falschen cockney. reviewer, bleib bei deinen genres (was auch immer diese sind), von pop hast du offensichtlich keine ahnung.
Zitat von hela2902: "Weshalb regen sich aber einige über Lenas angeblich gemachten englischen Akzent auf, wenn man gleichzeitig Udo Lindenbergs Nuscheln akzeptiert? "
Lindi ist ja auch Scheiße, Grönemeyers Genuschel auch. Das macht LML aber keinen Pups besser. Aber kein Problem, wozu gibt es den MUTE-Knopf z.B. am Autoradio.
@hela2902: Fan oder nicht, das ist mir egal. Ich bin keiner, kann es aber verstehen, dass sie Fans hat, die sie in den siebten Himmel loben und vor bösen Kritikern verteidigen. Durchaus legitim.
Fakt ist, aber dass sie wohl sicherlich was für den Rummel kann, schließlich hat sie sich als die UNS bekannte Lena verkauft. Ihr Image was deiner Meinung nach echt sein soll, ist prinzipiell ein Gegensatz in sich. Bushido tut auch so als sei er der übelste Gangster von der Straße, weil das seinem Konzept entspricht. Streng genommen hat er zumindest ein Gymnasium besucht, heute ist er Geschäftsmann, der Ghettoromantik verkauft, seine Rolle immer noch spielt.
Ob das nun glaubwürdig ist oder nicht, darüber lässt sich streiten, wenn auch sehr schlecht. Bei LML lässt sich besser streiten. Im Prinzip spielt sie ihre Rolle, erfüllt ihr Image. Das hast du ja schon gut erkannt. Aber gerade das ist es doch dann, was an der Glaubwürdigkeit nagt. LML ist NICHT dumm. Sie hat von Anfang an jegliche Castingshow-Konvention auf den Kopf gestellt. Sie ist wie JaDeVin sagte fürs Bildungsbürgertum (Und plötzlich sind die ganzen bösen Castingshows doch Lieferanten für echte, ehrliche Künstler, weil jeder der denkt, er habe Ahnung von Musik, lieber einen aus sozial und intelektuell höheren Kreisen hören/sehen will, der nicht primär auf House oder Techno steht. Ja ne, is klar!).
Desweiteren drückt Lena genau das aus, was die ganzen Gegner von Formaten wie DSDS nicht mögen und versucht es mit dämlichen Kommentaren (und Nicht-ganz-ernst-Nehmen) ad absurdum zu führen. Am Ende haben wir dann eine Chimäre aus Echtheit und Casting, nur weil man nicht mit dem altbekannten Verhalten und der Siegesgeilheit eines DSDS/Popstars an die Sache ranging? Komisch, alle wollen Teilnehmer von DSDS nicht verstehen, weil sie wieder in der Versenkung verschwinden werden, aber LML hat aufgrund ihrere "Echtheit" die Chance auf anhaltenden, nationalen Ruhm?
Ob ich nun munter hineininterpretiere, sei mal dahingestellt. Sie gibt sich, wie sie sich gibt, und wenn man etwas Menschenverstand, Erfahrung und Empathie besitzt, kann man eben Schlüsse ziehen. Wie erwähnt ist das alles Image und bei ihr sieht das Image wohl so aus, wie ich es nun mal interpretiere.
Achja, der Akzent. Warum wollen Deutsche immer möglichst perfekt englisch sprechen? Spanier, Russen, Franzosen oder Polen zeigen selbstbewusst ihre Defizite bei der Aussprache, nur der Deutsche will immer so tun, als sei er englischer Muttersprachler. Das geht zumeist nach hinten los, v.a. wenn man auch noch einen Akzent zu IMITIEREN versucht. Ein Engländer käme ja auch nie auf die Idee, selbst wenn er perfekt Deutsch könnte, in München das krasseste Bayrisch zu sprechen.
Und darüber, dass LML ihren Lehrer imitierte kann ich nur lachen: Ich selbst studiere Englisch und Deutsch auf lehramt, und KEIN, wirklich KEIN Englischlehrer würde auf die dumme Idee kommen ein derart akzentuiertes Englisch beizubringen. LML tut so als sei sie Kate Nash. Und außerdem ist Britpop ja immer noch total in.
Aber vielleicht singt ja der englische Teilnehmer des ESC auf hessisch, dann haben wir zumindest einen ähnlich lächerlichen Gegenpol.
Image eben...
Hab die Platte jetzt gehört, was soll man sagen? Mittelmaß. Kein Wunder, angesichts der Tatsache, dass es mal eben in ein paar Wochen produziert wurde. "Not following" ist trotzdem besser als gut 90% der hiesigen Charts. Ergo, nicht alles falsch gemacht.
@waschbaer: mir geht es doch nicht darum, Lena gegen jegliche Kritik zu verteidigen. Nur finde ich persönlich die Kritik an ihrem Image sehr fragwürdig. Selbstverständlich bedient Lena ein Image, mit dem Sie eine relativ große Gruppe und inhomogen Gruppen von Leuten anspricht. Das ist ein wesentlicher Teil ihres Erfolges und ich glaube, du hast das oben auch recht gut beschrieben. Nur tut das grundsätzlich jeder Künstler. Weshalb wird bei Lena daraus ein Glaubwürdigkeitsproblem konstruiert? Sie präsentiert sich als eine 18-jährige Gymnasiastin (die sie ist), der neben der Musik ihr Abitur wichtig ist (was nicht die schlechteste Einstellung ist) und die sich wie wohl jeder junge Künstler an musikalischen Vorbildern orientiert, mit denen sie sich persönlich identifizieren kann. Wo ist das Problem?
Du schreibst, dass Lena jegliche ?Castingshow-Konvention? auf den Kopf gestellt hat? Welche ?Konvention?? Das ein Gesangswettbewerb grundsätzlich mit möglichst viel Sex Crime, rührseligen Geschichten und Krawall über die Bühne gehen muss, wie uns RTL suggeriert? Das man einen ?Star? in erster Linie an seinen Skandalgeschichten, einer schonungslosen Offenlegung des Privatlebens und der Häufigkeit der Nennung in der BILD erkennt?
Lenas und vor allem auch Stefan Raabs Verdienst ist es, den klaren Gegenbeweis angetreten zu haben. Das eine Castingshow, sofern man sie als seriösen Wettbewerb inszeniert, ein völlig legitimes Mittel ist, um Nachwuchskünstler zu entdecken. Das es musikalisch auch noch andere Vorbilder geben kann, als zum 100. mal Madonna, Lady Gaga oder Britney Spears zu covern. Das es sich mit Abitur, passablen Englischkenntnissen, Schlagfertigkeit und einem gesunden Selbstvertrauen höchstwahrscheinlich besser durchs Leben kommen lässt, als nach Schulabbruch und Vorstrafen in einer Bühnenlaufbahn die ?letzte Chance? zu sehen und dieses dann mit möglichst prolligem Auftreten zu unterstreichen. Das gute und erfolgreiche Musik noch immer in der Mitte der Gesellschaft stattfindet (Bildungsbürgertum klingt mir dann doch zu elitär) und sich folglich auch an deren Wünschen und Ansprüchen zu orientieren hat. Wenn sich das in Zukunft wieder stärker in den Köpfen festsetzt, dann braucht es künftig weder Krawallshows a la DSDS und Rüpel-Rapper mit zweifelhaftem Negativimage noch irgendwelche Bekehrungsversuche aus der pseudoalternativen ?Anti?-Ecke.
Sind wir nicht allzu bös zu ihr! Das übergroße Pop-Sternchen ist sie nicht und die wird irgendwann aus den Zeitungen und Programmen verschwinden. Authentisch ist sie auf keinen Fall und somit auch austauschbar. Die wird auf lange Frist eh in der Schauspielerei landen und darf in "Großaugenbären" als Noras kleine Schwester kokettieren.
Meinst wohl Dreilochstuten.
@hela: Ich glaube wir drehen uns im Kreis. Das ist im Prinzp Aussage gegen Aussage, ein Kompromiss soll, will und kann nicht gefunden werden (und das ist auch gut so). Letztendlich finde ich deine Argumente aber okay und auch nicht unbedingt falsch. Dennoch sind unsere Auffassungen der Sängerin und ihrem Image/Auftreten anders/grundverschieden. Ich mag sie jedenfalls nicht.
Gründe stehen oben, falls ich mich nicht irre, ansonsten hat der gefallene Begriff "Formatradio" wohl alles auf den Punkt gebracht.
Ich hör das Album gerade im zweiten Durchlauf und muss den Produzenten und Songwritern ein dickes Kompliment machen! Radiotauglicher, leichter Sommer-Pop auf sehr hohem Niveau. Lenas nette, aber etwas quäkende Stimme und der (gar nicht so schlecht) imitierte Akzent drücken das Album von guten 3 auf schwache 3 Sterne.
Zur allgemeinen Diskussion: Im Nachbarland ist der Lena-Hype an mir ziemlich vorübergegangen. Hab sie zum ersten mal im Satellite-Video gesehen und einfach süß gefunden. 
Ich will mir nicht anmaßen einen Menschen nur über ein paar Auftritte in Medien zu beurteilen. Das Image wird wohl eine Mischung aus der "echten" Lena, einer Lena, wie sie die Medien darstellen, dem, wie sie sich selber darstellen will, und dem, wie ihr ihr Umfeld sagt, sie solle sich darstellen, sein. (Ui, Schachtelsatz)
Mit einer 18-jährigen würde ich außer musikalisch nicht zu hart ins Gericht gehen - sie drängt sich nicht direkt auf, disst niemanden und macht auch keine politischen Ansagen - also: Cool bleiben liebe Fans und Kritiker!
Ganz nett, aber der falsche britische Akzent ist einfach nur nervig ..
@Peter Steele: Da stimm ich doch mal zu! Wenn ihr die Lena scheiße findet, was habt ihr hier dann zu suchen?Wenn ihr die Lena ganz toll findet müsst ihr noch lange nicht anfangen sie übelst zu verteidigen! Mir ist egal wer die Lena ist, find das Album ganz okay! Ein paar Liedchen bleiben im Ohr und wenn man den ganzen Medienrummel vergisst macht einem die Musik auch für ne kurze Zeit gute Laune. Also was solls ist doch alles relativ...
Ich habe das Album nicht in voller Länge gehört. Wem der Song "Not Following" spontan als einer der besten, weil originellsten Songs des Albums auffällt, dem sei gesagt, dass es sich dabei um ein Cover von Ellie Goulding handelt. Nichts gegen Cover Songs, aber dieser versucht einfach nur wie das Original zu klingen. Selbst wenn das geklappt hätte, wäre er naturgemäß nicht so gut wie das Original. Aber alleine so eine Herangehensweise disqualifiziert für mich jeglichen weiteren Output dieser Sängerin. Die Kuh wird in Rekordzeit gemolken, die Milch ist schon jetzt sauer.
ich fass es NICHT, ich bin schockiert, am ende! FOLTER!
ist eigentlich noch keinem aufgefallen, dass sie nicht singen kann und ein schreckliches organ hat O_O das fällt besonders auf, wenn man sie nicht sieht und nur ihr grässliches organ hört.
die hat eine vokale impertinenz, da verschluckt sich jede katzen-versammlung nachts um 3 beim jaulen an den verschluckten fellbällchen.
sie ist eigentlich nur bei den besonders schrägen sachen erträglich, weil sich ihre fürchterlich schräges tönchen da perfekt einpasst....
aber ich seh es schon kommen. bald wird in guantamo nicht mehr mit eminem und metallica gefoltert....24 stunden "my cassette player" lässt jeden erz-moslem-terror-spinner mit freuden in jede beliebige religion dieser welt konvertieren. da liest nicht mal mehr das kleingedruckte.
bleibt nur zu fragen: warum wurde die nervbürste gewählt und wieso und was sagt das alles über deutschland aus o_O
Ist schonmal IRGWENDWEM aufgefallen, dass diese Bratze extrem schlecht Kate Nash imitiert????
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