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Lana Del Rey bleibt sich treu: Mit der Super-8-Kamera geht es einmal mehr ins Retromanie-Wunderland.
Santa Clarita (hf) - Zurück in analoge Zeiten. Im Clip zur aktuellen Single "Summertime Sadness" bedient sich Lana Del Rey den üblichen Stilmitteln: Überbelichtung, Unschärfe, Körnigkeit, Staub auf dem Film, verhuschte Kamera. Dazu gesellen sich diesmal einige Aufnahmen von Rauch in Zeitlupe, die sicher auch David Lynch gefallen würden. Eine Idee der Regisseure Kyle Newman und Spencer Susser?
Der Song selbst stammt natürlich vom erfolgreichen Debütalbum "Born To Die". Getragene Streicher-Melodie trifft auf einen prägnanten, flotten Beat, dazu gesellt sich Lanas typische 50er Jahre-Phrasierung.
Lana Del Rey und Schauspielerin Jamie King sind mehrfach in ästhetisierten Selbstmorden zu sehen. Die Amerikanerin spielt ja oft mit dieser Idee vom eingeengten und unterdrückten 50er Jahre-Frauenleben. Eventuell suggeriert das Video mit den ikonografischen Selbstmorden diesmal aber eine Tiefe, die der Song gar nicht besitzt.
Fand den Radio Edit am Anfang ziemlich merkwürdig, inzwischen gefällts mir aber recht gut. Album Version is dennoch besser.
Wunderschönes Video, kommt aber nicht ans 'National Anthem' Video ran.
"Einfach mal feiern" heißt aber für Kritiker, nicht ihren Job zu machen, lieber argemongo 
Und Lana Del Rey ist absolut doof. Als Begleitung oder Backgroundsängerin kann sie so einiges, aber alleine funktioniert sie nur für maximal ein-zwei Tracks.
Also ganz ehrlich nachdem sie mit ihren ersten beiden Singles sowas wie Anspruch vorgetäuscht hat war ich doch schon echt peinlich berührt als ich sie im Radio hörte wie sie "Summertime sa sa summertime" singt. Sowas ist echt Kinderkacke!
warum werden die tracks von der eigentlich regelmäßig total geschlachtet und verhunzt? und immer wird so ein 'treibender' schlagzeugbeat auf einen track gelegt, der das ganz und gar nicht verträgt, siehe 'diet mtn dew' oder eben hier.
denken da irgendwelche marketing executives dass die musik mehr 'drive' braucht, um sie zu verkaufen? dabei ist dieses langsame doch grad so eine von den speziellen eigenschaften, die lana, zumindest ein ganz kleines bisschen, zwischen anderen fabrizierten popstars herausstechen lässt/ließ.
aber das ich kann mich immer weniger dem gefühl erwehren, dass mit lana jemand 'popstar mal anders' spielen wollte, und nun richtig, richtig kalte füße bekommen hat. was das ganze nur um so affiger werden lässt.
dabei hatte ich vor 'born to die' sogar noch hoffnungen, dass diese neue pop-tusse da, mit ihrer 50s frise und den aufgepumpten lippen, ein gar nicht so lahmer popstar werden könnte.
Mr Black Flag-Fan, wo ist sie denn ein Pop-Produkt? Gibt es dafür irgendwelche Indizien? Des weiteren sind ihre Lippen halt echt, ziemlich lahm bei jeder Frau mit vollen Lippen auf plastische Chirugie zu schließen, nur weil man damit so schön haten kann..
sehr zu empfehlen ist der remix von hannes fischer: http://www.youtube.com/watch?v=lNbtWDGrtlU
egal ob echt oder fake, tatsache ist doch: es sieht behindert aus. wenn sie dafür auch noch geld hingeblättert hat, hahaha.
Dagi, bitte nicht so rumpoltern. Ich flashe nicht auf sie, betonte lediglich, dass es für mein Empfinden nicht behindert aussieht. Die von Sir erwähnte Frau kenne ich nicht. Meine Traumfrau ist kein bestimmter Typ Frau, überall gibt es tolle und auf ihre Art schöne Frauen.
Ich kapiere das nicht, wieso du dich immer so weigerst, einfach einzusehen, dass gewisse Menschen und gewisse Musik nun mal Pop sind und wieso das per se etwas schlechtes sein muss. Lana Del Rey hat einen Millionaersvater, der ihre Karriere fuer sie gekauft hat, egal wer was behauptet, und sie will den Leuten erzaehlen, in einem trailer park an der Armutsgrenze gelebt zu haben.
Baude: ich habe kein Problem damit Lana bei Pop einzusortieren, Pop ist mitnichten immer gleich "schlecht", aber ihr zu unterstellen ein Produkt zu sein ist halt Blödsinn, hat sie doch unüberhörbar gesangliches und musikalisches Talent und eine tolle Stimme. Und über Jahre nur mit Klampfe und oder kleiner Kapelle in kleinen Clubs in Brooklyn und Co zu starten hört sich für mich nicht besonders "gekauft" an, sondern eher gewachsen. Dann ein Internet-Hype auf Grund von "Video Games" (was halt einfach mal ein Hit ist) und schwups: Universal klingelt an der Tür. Wo hat sie was von Trailer Parks erzählt?
Wenn sie hat die Lippen machen lassen, ja und. Und Papa die Karriere immer noch finanziert, was solls. Solange das Ergebnis stimmt, ist das doch völlig legitim. Und ich kann ihrer Musik und der Ästhetik durchaus was abgewinnen.
Baude: lauti ist Tod. Ich bin Argi, ein neuer User, ich bitte das zu berücksichtigen. Bezüglich Trailer-Park oder Nobel-Villa - wer will das schon mit Gewissheit sagen können, schätze es wird eh niemand auf die Idee kommen eine Lana del Rey mit der gottgleichen Lauryn auf eine Stufe zu stellen.
Ist mir immer noch lieber, als diese gutbürgerlichen Mimosen, diese Holters, Friedbergers oder Obels dieser Welt, die damit angeben wollen, schon mit 3 Jahren Klavierunterricht gehabt zu haben und sich in spießiger, dilettantischer Kleinkunst ergeben. Lana Del Rey macht halt gute, kommerzielle Popmusik, die die Welt auch nicht verändern wird. Ein stinknormaler, gut gemachter Popsong scheint aber vielen heute schon ein Kulturschock zu sein.
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