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Da ist sie also nun endlich, die House Of Pain-Reunion. Zumindest gefühlt, denn La Coka Nostra bedeutet zwölf Jahre nach deren Trennung beileibe kein Comeback im klassischen Sinn: Everlast, Danny Boy und DJ Lethal haben sich mit ehemaligen Non Phixion-MC Ill Bill und dem Special Teamz-Mitglied Slaine bereits Ende 2005 zu einer eher losen Supergroup zusammengefunden.
Nach diversen MySpace-Leaks von Songs wie "Get Outta My Way", sowie einer seitdem von Danny Boy intensiv gerührten Marketingtrommel wurden die Rufe nach einem Album immer lauter. Kaum vier Jahre später liegt "A Brand You Can Trust" nun auch schon vor.
Dem Supergroup-Aspekt wird die Platte beim Blick auf die Tracklist mehr als gerecht: Nicht nur, dass sich Everlast, längst erfolgreicher Solo-Künstler, und DJ Lethal, demnächst wieder fünfter Mann bei Limp Bizkit, ihrer Wurzeln besinnen.
Mit Snoop Dogg, B-Real, Sen Dog und Bun B, um nur einige zu nennen, holt sich der interamerikanische Fünfer für jeden zweiten Track mehrfach dekorierte Veteranen zur Seite und lässt alten Adel regieren. Es ist ein bisschen, als brächten Led Zeppelin das Comeback endlich auf die Reihe und holten sich, weils grade so schön ist, Mick Jagger, Steven Tyler und Gene Simmons mit ans Mic.
Wo die Reise musikalisch hingeht, ließen Vorab-Veröffentlichungen erahnen: Knüppelhart, roh und wenig gentlemanlike werden Themen wie Identität, Politik und Drogen in Reime verpackt und einem Anti-Kriegsfilm gleich präsentiert. Nicht unbedingt anmutig, aber eindringlich und explizit. Sowohl Spaß als auch Tiefgang kommen dabei allerdings nicht zu kurz.
Scheucht einen der Raprock-Opener "Bloody Sunday" vermittels Stromklapfe erstmal aus der kadrierten Hip Hop-Häuslichkeit, bombt einen "Bang Bang" via Snoop-Hook im nächsten Moment ausdrücklich an die Westküste, wo man dann im Stile des Whitey Ford zu "The Stain" oder "Cousin Of Death" am Lagerfeuer den existentiellen Fragen des Lebens nachhängt.
Drei hauseigene MCs zusammen mit der gebotenen Menge an Gastauftritten machen es schwer, über individuelle raptechnische Qualitäten zu sprechen. Kaum hat man sich auf den einen Style eingelassen, hüpft schon der nächste Haudegen in die Aufnahmekabine. Soviel lässt sich aber dennoch urteilen: Rhetorische Finesse und Aufsehen erregende Verbalathletik wird eher wenig geboten.
Der ständig wechselnde Fokus liegt auf testogetränkter, nachdrücklicher Reibeisen-Delivery bei durchwegs solider Reimarbeit, die ihre zig Ärsche für Abgeher wie "Brujera" und "Gun In Your Mouth" dann auch erfreulich weit hochbringt. Freunden von Necro, Danny Diablo und Co. dürfte das hier indes ein knapp einstündiges Volksfest sein.
DJ Lethal macht seinen Job im Hintergrund als Produzent in Summe gut, gewinnt mit "A Brand You Can Trust" aber auch keinen Pokal für nie dagewesene Unvorhersehbarkeiten. Das La Coka-Erscheinungsbild spricht diesbezüglich eine klare Sprache: Gang-Symbolik und Hardrock-Ästhetik, knallhart in Schwarzweiß gehalten, von den paar Blutspritzern mal abgesehen.
Da bleibt nicht viel Spielraum für Experimente – so liefert der Mann ein zeitloses Hardcore Hip Hop-Konglomerat aus sirrenden Gitarren, knochentrockenen Drums, erprobter Beatmechanik und einer von schwermütig bis aggressiv rangierenden Tonfarbe ab, das eine so stringente Umsetzung wie ihr grafisches Pendant jedoch oftmals missen lässt.
Bleibt abzuwarten, was nach dem gelungenen, aber nicht überragenden Erstling folgt. Wie Everlast im Interview mit laut.de letztes Jahr andeutete, ist eine House Of Pain-Wiedervereinigung in Anbetracht dieser Zusammenarbeit nicht mehr ausgeschlossen: "Vielleicht haben wir ja auch schon ein paar Songs fertig?"
Gemessen an der Zeit, wie lange es von den ersten La Coka-Nummern bis zur LP gebraucht hat, kann man sich da aber wohl getrost nochmal zurücklehnen und die LCN-Banger "I'm An American" oder "Fuck Tony Montana" pumpen.
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"Hardrock"-Aesthetik reicht mir schon, da halte ich mich ganz weit fern von. Das 1. Non Phixion-Album war und ist dufte und nix fuer Dullis, aber diesen crap hier muss ich mir nicht geben.
Stimmt! 
Album läuft sei 3 Wochen rauf und runter. Absoluter Hammer. 
die gitarren-parts hat übrigens lthal's im dezember 2007 verstorbener vater übernommen.
HoP waren scheisse, ihr wart alle nur nicht alt genug, um das zu realisieren.

Gott sei Dank realisiert sich das bei dir um einiges leichter....
Ich hab das Gefühl, die Jungs haben zuviel Hardrock gehört und Scarface gesehen. Und von beidem halt ich nix. Diese dicke Hose kann man denen irgendwie nich abnehmen.
Baudelaire hört nur straighten Ich-fick-deine-Mutter Rap mit Atzenbeats.
Du bist halt schon sehr unfaehig, Uebertreibung auszumachen bzw. sie NICHT auf dich zu beziehen. Ich gebe keinen Fick drauf, wer wann wie alt war und was die Person gut findet, soll jeder wie er will - nur haengst du dich als Fanjunge eben an solchen Aussagen auf, ich kenne das ja selbst.
Yeah, Toghies in Staten! 
Ansonsten Shtick!!
Großes Kino, weitermachen!
opcorn:
Fanjunge eben, der immer noch verletzt ist.
Starke Scheibe...HipHop wie es sein sollte...straight `n dangerouos...dazu mit fast `ner Stunde `ne gute Laufzeitlaenge...4.5 points
Fanjunge eben, der immer noch verletzt ist.


Funny. Vor allem, weil so ein Bub wie du mir ja vollkommen ueberlegen ist.
Oh Gott.
Keineswegs rechtfertige ich mich.
Und inwiefern es "unreflektierte Scheisse" ist, wenn ich sage, dass ich HoP grottig fand und La Coka Nostra finde, wuerde ich gerne mal wissen. Dass du und diverse andere in diesem Topic damals zu jung waren, um mitzubekommen, dass HoP von genug Menschen verlacht wurden, ist auch einfach mal Fakt. Du bist eigentlich lange genug hier, um wissen zu muessen, dass ich grundsaetzlich der Provokation wegen poste. Dass du das an meinem ersten Posting hier drin nicht sehen willst - wie gesagt, verletzter Fanjunge. E-I-E-I-O.
Wie ich es hasse, wenn Internetopfer in Foren "suess" in diesem Zusammenhang benutzen. 
Naja, wie gesagt, du machst es mir mit deinen Ausführungen zu weißem Hip Hop und straighten Toughies schon recht leicht, mich überlegen zu fühlen, auch wenn das eigentlich gar nicht der Fall ist. Ich mache mich halt nur ein bisschen lustig. 
Ansonsten:
- Ich rechtfertige mich nicht, ABER ERKLÄR MIR MAL, WIESO DU MICH SO SCHEIßE FINDEST?!?! Ok, nicht süß, definitiv.
- "Du bist [ebenso, wie ich] lange genug hier" <-> Internetopfer
Ich hoffe, die Widersprüche eröffnen sich selbst dir, Hase.
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