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Mit "Korn III: Remember Who You Are" besannen sich Korn noch auf ihre Wurzeln, nun kündigten sie das größte Experiment ihrer Karriere an: ein Dubstep-Album. Alles begann damit, dass die Nu Metal-Vorreiter sich mit dem erfolgreichen Produzenten Skrillex zusammenrauften und den Song "Get Up!" veröffentlichten. Auf den kommerziellen Erfolg der Single hin fackelte man nicht lange, holte sich einen Haufen junger Elektro-Produzenten ins Boot und weitete die gewagte Symbiose auf Albumlänge aus.
Mit "Get Up!" spielen Korn trotz neuartigem Soundgewand all ihre Stärken aus und kombinieren zurückhaltende Strophen mit blanker Aggression und einer großartigen Refrainmelodie. Auch das eingängige "Narcissistic Cannibal" weckte als zweite Vorabsingle leise Hoffnungen, dass den alternden Rockstars mit ihrem Dubstep-Experiment endlich der Befreiungsschlag gelingt. Doch fast alle anderen Tracks klingen ideenlos, langweilig und ersetzbar.
Jonathan Davis' überragendes Emotions- und Tonspektrum versinkt als viel zu leise abgemischtes Element im Getümmel, Fieldys einmaliges Slapbass-Spiel entdeckt man nur an manchen Ecken ("Let's Go", "Get Up!"). Auch die sonst so vielseitigen Rhythmen des versierten Drummers Ray Luzier weichen gezwungenermaßen den simplen, mit Triggern eingespielten Elektro-Beats. Dass Munkys ohnehin mittelmäßige Riffs meistens im Ministry-artigen Industrial-Brei untergehen, stört hier noch am wenigsten.
Aller Nostalgie zum Trotz könnte man all diese Übel zumindest für ein Album verkraften, würde die Band sie mit packenden Songs kompensieren. Schließlich knallt das experimentelle Metal-Dubstep-Gemisch auf seine eigene Art und Weise auch ganz ordentlich wie etwa bei "Bleeding Out".
Tatsächlich hätte mit "The Path Of Totality" ein spannendes Album entstehen können - hätten die drei in die Jahre gekommenen Metaller aus Bakersfield und ihr Drummer Ray Luzier beim Songwriting doch nur ein paar zündende Ideen gehabt.
Doch was die Kalifornier auf ihrem zehnten Studioalbum abliefern, wirkt sowohl in Sachen Riffing als auch melodiös über weite Strecken vollkommen uninspiriert. Neben den beiden Vorabsingles "Narcissistic Cannibal" und "Get Up!" heben sich lediglich der Opener "Chaos Lives In Everything" mit Korn-typisch epischem Chorus und "Kill Mercy Within" mit extravagantem Riff vom einfallslosen bis anstrengenden Rest ab.
Dass Jonathan Davis' Spannweite auch Death Metal-Vocals umfasst, bewies er bereits 2003 auf "Take A Look In The Mirror". Schon damals wirkten derartige Ausbrüche gezwungen brutal, fügten sich aber recht gut in den ohnehin etwas übermotivierten Härtegrad ein. In Kombination mit den verzerrten Synthesizern wirken seine Ausflüge ins brachiale Gebrüll ("My Wall", "Way Too Far") dagegen komplett deplatziert.
Im Vergleich zum letzten Release scheinen dem Sänger die emotionalen Impulse komplett abhanden gekommen. Wut, Trauer, Zerbrechlichkeit und Aggression spornten den Frontmann einst zu gesanglichen Höchstleistungen an, von all diesen Gefühlslagen spürt man beim heute 40-Jährigen nur noch vereinzelte Überreste.
Schon mit "See You On The Other Side" (2005) und dem unbetitelten Studioalbum von 2007 mussten die puristischen Fans erster Stunde manch drastische klangliche Veränderung in Kauf nehmen. Der Sound des vorliegenden Albums jedoch schlägt vielen Korn-Anhängern um einiges härter ins Gesicht.
"The Path Of Totality" markiert das vierte Studioalbum, seit Gründungsgitarrist Brian "Head" Welch vor sechs Jahren aus dem Drogensumpf zum nüchternen Hardcore-Christen aufstieg und seinen Austritt aus der Band verkündete. Nach drei mittelmäßigen Alben mit diversen Hoch- und Tiefpunkten enttäuschen Korn mit ihrem Dubstep-Experiment auf beinahe ganzer Linie. Langsam aber sicher drängt sich der Eindruck auf, die von beiden Seiten immer wieder ins Gespräch gebrachte Wiedervereinigung sei die einzige und letzte Chance, endlich wieder ein starkes Album mit überzeugendem Song-Material aufzunehmen.
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Lieber Simon,
mache erst einmal Deine Hausaufgaben, bevor Du falsche Sachen schreibst. "Untitled" ist von 2007. Nur mal so nebenbei....
Natürlich sind Kritiken immer subjektiv, so auch diese.
Dass Du schreibst, dass die Lieder des Albums "ideenlos, langweilig und ersetzbar." seien, zeigt entweder Deine mangelnde Ahnung über Musik, Deine mangelnde Fähigkeit "offen" gegenüber Neuem zu sein oder aber dass Du eine gewisse Antipathie gegenüber Korn im Allgemeinen hegst.
Dass Korn mit diesem Album das Fanlager spalten werden ist klar, aber gerade dass sie darauf pfeifen und ihre Musik mit neuen Einflüssen weiterentwickeln zeigt doch gerade Kreativität und ist alles andere als "uninspiriert".
Darüber hinaus ist Deine These, dass dieses Album nur aufgrund des kommerziellen Erfolgs von "Get Up" gemacht wurde völliger Blödsinn. Die Jungs fühlten sich vom dubstep inspiriert und haben meiner Meinung nach ein super frisches und experimentelles Werk geschaffen.
Nachtrag:
Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.
Simon mag das Album nicht. Voll in Ordnung... trotz allem schade, da man Ganze auch anders sehen kann: z.B. http://www.muzu.tv/dk/metalhammer/korn-the-path-of-totality-review-doms-iron-sandwich-music-video/1220379/
Find's auch ziemlich austauschbar. Ich kann nicht richtig drüber meckern, aber es bietet auch nichts wirklich tolles. Nach ein paar mal hören, werden diese Songs wahrscheinlich in Vergessenheit geraten bei mir - das war bei anderen Korn Alben nicht so.
Liegt wahrscheinlich daran, dass jegliche Dynamik von dem ElectroDub untergraben wird und man ansonsten nur noch Jonathans Stimme wahrnimmt.
Somit Stimme ich mit der Wertung 2/5 überein (obwohl der Review-Text scheiße ist...)
Ich wei auch nicht genau was ich davon halten soll!
Ich Liebe Korn und ich liebe Dubstep. Aber irgendwie hätten sie das bei weitem besser machen können.
Beim ersten Mal durchhören ist eigentlich nicht viel hängen geblieben, aber je öfter manes hört, umso besser wirds.
Und meiner Meinung nach sind die letzten drei Tracks die besten. Bleeding out (Standard-Edition), Fuels the Comedy und Tension.(Special-Edition)
Was haben eigentlich alle Leute mit Dubstep? Neue Modekrankheit oder was ist das?
Korn im Studio:
"Hey wir verkaufen kaum noch Platten und wiederholen uns seit Jahren und Jon fallen auch keine neuen Themen mehr ein, über die man singen könnte. Was sollen wir tun?"
"Ja nicht mal die Back-to-Roots-Masche hat gezogen."
"Ich hab da von so ner neuen Musikrichtung gehört die hören unsere, ähm dingens..."
"Fans!"
"Ach genau die, ja jedenfalls das heißt "Dubstep", das hören die total oft, lass mal ein paar Dupstep-Parts in unsere Songs reinquetschen, man muss ja schließlich mit der Zeit gehen"
"Stimmt, Nu-Metal interessiert eh keine Sau mehr.
Aber was, wenn das total gezwungen und aufgesetzt rüberkommt und gar nicht mehr nach Korn klingt?"
"Ach Jon jammert und brüllt einfach die immer gleichen Themen ins Mikro und dann erkennen die Leute schon, dass das Korn ist."
Ich finde es schade dass auf zwei gute Bonussongs nicht eingegangen wurde.
Eine der wenigen Reviews der ich zu fast 100% zustimmen kann. Die beiden Auskopplungen überzeugen durchaus und auch den Rest kann man sich irgendwie geben aber eben ohne dabei wirklich Spaß zu haben. Mittlerweile frage ich mich aber auch was Korn eigentlich raushauen müsste, um die Fans der ersten Alben (mich inklusive) vollends überzeugen zu können.
Also ich finds auch recht gut. Dennoch etwas oberflächlich. Meine Review: http://klangkino.blogspot.com/2011/12/musik-review-zu-korn-path-of-totality.html
muss meinen Senf auch mal dazugeben. Ich finde das CD-Review überhaupt nicht gerechtfertigt. Das Album beweisst wieder einmal aufs neue das KoRn einfach einzigartig sind und sich stetig weiter entwicklen. Also ich freue mich immer wieder was KoRn wohl als nächstes rausbringen, wie sich Ihr Sound verändern wird. Und der Sound war nie auf jedem Album derselbe.
Auch damals mit Untouchables war es für viele KoRn Fans ein "Schock" oder besser gesagt Überraschung ;-) heute aber nicht mehr wegzudenken!
Und zu Jonathan Davis.... warum sollte er die gleiche Wut, Trauer und Zerbrechlichkeit von damals immer noch zur Ausdruck bringen wenn er sich gar nicht mehr danach fühlt. Auch Jonathan Davis wird reifer und hat teilweise seine Vergangenheit hinter sich. Das wäre unauthentisch und naiv würde er immer noch wie Ihn den ersten Jahren wirken! und wer wirklich eine Ahnung von KoRn hat und Sie auch live gesehen hat, weiss dass Jonathan Davis auch in seinem Alter immer noch die nötige Power und bei den entsprechenden Songs sehr wohl seinen Emotionen freien lauf lässt (wie sonst selten andere Bands tun).
Im ganzen finde ich das Album sehr gelungen und bin positiv überrascht wie gut es KoRn fertig gebracht hat Dupstep mit dem typischen KoRn Sound zu kombinieren. Und etwas möchte ich noch gerne wissen...!?
(von wegen uninspiriert) Wer macht im Moment einen vergleichbaren Sound...? Niemand!!!
Darum ist KoRn einfach einzigartig, erfinden sich ständig neu und so manche Band kann sich eine Scheibe von deren Kreativität abschneiden.
Mir ist vollkommen klar das dieser Sound nicht jeden Geschmack treffen wird. Aber wer KoRn kennt, weiss nunmal dass es immer Veränderung geben wird und das ist auch gut so. Denn auf jedem Album trotz Experimenten und allem weiss man, wenn man sich eine CD von Ihnen anhört... Das ist KoRn !!! Also bitte ich um ein bisschen mehr Respekt für dieses geniale Leistung. ich kann das Album nur weiterempfehlen!
so schnell wird es meinen CD-Player nicht mehr verlassen 
Gruss aus der Schweiz
KoRnfreak
Scheiss auf diesen Fakestep. Mich würd nur interessieren wie das mit Noisia war...
Ne gewisse persönliche Aversion lässt sich in der Review schon ein wenig rauslesen. Ich finde auch nicht, dass es nun soooo schlecht ist. Bin eher der Meinung, dass es korntypisch zu schnell rausgehauen wurde. Hätte man einen Haufen Tracks rausgelassen und stattdessen sich ein paar weitere Monate im Studio verschanzt wäre da was essentielleres bei rausgekommen, zudem hätte man den Rest der Band ein wenig intensiver integrieren können, denn es ist sehr fraglich ob die Riffs überhaupt vom Gitarristen kommen. Alle 2 Jahre im Schnitt ist einfach ein wenig too much.
@migig
Im Großen und Ganzen muss ich deinen Post recht geben auch mir gefällt an Korn das sie Experimentieren und nicht immer dasselbe Album wieder neu rausbringen (siehe z.B. Disturbed) auch wenn mir das was dabei rauskommt nicht immer gefällt ^^ natürlich kann man jetzt streiten ob dieser Output eine Geniale Leistung ist. Zumal ich auch gespannt bin wie die Liveumsetzung sich anhört auch wenn Korn jetzt nicht mehr die besten Alben rausgebracht hat (worüber man natürlich auch streiten kann) waren/sind sie Live immer noch eine Macht.
Man muss wohl davon ausgehen, dass den Posts von von migig und Hamster eine (hoffentlich gewollt) subtile Ironie innewohnt, oder dass ihnen die Korn-Diskografie von 1994-2003 vollkommen unbekannt ist - denn in dieser Zeit HABEN Korn, bis auf marginale Änderungen an Sound und Produktionstechnik (more money means more high-end) 6x hintereinander das gleiche Album veröffentlicht, und das nicht nur lyrisch.
Ich sagte es bereits im Jonathan Davis Solo-Thread - der Munky ist in all der Zeit nur fett und drogensüchtig geworden, Gitarre spielt er noch genauso mies wie anno '96 in der Batschkapp...
traurig was heut als dubstep durchgeht, wenn ich 4 jahre zurückdenke an burials zweites album. naja, aber schon komisch, dass die skrillex tracks noch einigermaßen gut sind, während der rest mich zum unfreiwilligen erbrechen bringt. komatöser mainstream dubstep mit dem brecheisen in korns '96er sound reingepresst; das sollte nicht mal 2 punkte bringen, aber was soll's.
Da is nix mit Kreativität oder Inspiration, Korn sind einfach Trendhopper.
Beim Cover hat wieder ein 15-jähriger Spaß mit C4D und Photoshop gehabt. Die Zielgruppe ist deutlich erkennbar.
Hui. Grade reingehört. Es IST so schlecht, wie befürchtet.
skip.
also ich hatte noch nie einen bezug zu korn und sie sind mir auch egal. das s/t fand ich sogar sehr geil. ich kann mir aber gut vorstellen, dass viele wegen korn nochmal 'ne extra schippe scheiße auf's album laden.... ändert aber nichts daran, dass die musik ziemlicher schund ist. da fällt es selbst mir als befürworter des subjektiven geschmacks schwer, etwas gutes aus dem dung zu fischen.
simon ist einfach schon lange zeit mega böse auf korn.er möchte nicht das korn musik machen und er wünschte sie hätten sich nie getroffen.aber es ist anders gekommen
und naja scheiße gelaufen für simon.simon wohnt in einem kleinen würfel ohne türen und fenster und hört seit 23 jahren das selbe album und denkt jeden tag aufs neue es wäre brandheißer scheiß.denn rock darf man ja nicht verformen.auf das korn noch viele geile scheiben machen!
simon ist einfach schon lange zeit mega böse auf korn.er möchte nicht das korn musik machen und er wünschte sie hätten sich nie getroffen.aber es ist anders gekommen
und naja scheiße gelaufen für simon.simon wohnt in einem kleinen würfel ohne türen und fenster und hört seit 23 jahren das selbe album und denkt jeden tag aufs neue es wäre brandheißer scheiß.denn rock darf man ja nicht verformen.auf das korn noch viele geile scheiben machen!
wie wär's mal mit 'ner schlüssigen argumentation von den korn fans, die auf das review von simon eingeht? wir können hier noch so oft persönlich werden und billige witze für den korn fan club einbauen, oder zig tausende reviews vom krabum magzine bis zum skullfuck blogspot posten. 'ne schlüssige argumentation wäre da doch mal was unerwartetes, was die ungläubigen korn-hater bis in ihr verdorbenes mark erschüttern würde...
Find's auch etwas ziemlich ersetzbar. Ich kann mich zwar nicht richtig ganz drüber mokkieren, aber es bietet auch nichts wirklich besonders Hervorragendes. Nach einigenmal hören, werden diese Songs wahrscheinlich immer mehr in Vergessenheit geraten. Das ist bei Oomph! Alben nicht so.
korn sind scheiße - seit head weg ist
die offizielle rankinglist:
1. follow the leader
2. issues
3. korn
4. live is peachy
5. untouchables
6. take a look in the mirror
7. see you on the other side
8. korn 3
9. untitled
also um das nochmal klar zu machen, mein kommentar war nur halb gestänkert. ich hatte wirklich gehofft mal 'nen längeren beitrag von einem "path"-jünger zu lesen, der nicht simons sexualität in frage stellt, sondern konstruktiv die eier beweist sein eigenes review hier zu posten.
Nun, als langjähriger KoRn-Hörer, muss aber auch ich sagen das mir seit Syotos, der Stil welcher hier angeschlagen wird nicht richtig gefallen will, es gab ein paar schöne Sachen ála Love Song, Coming Undone,..., aber der eigentliche Sound der KoRn bisher definiert hat ist wohl dahin. Untitled war hier wohl noch das facettenreichste. Remember Who You Are klang in meinen Ohren auch nicht sehr abwechslungsreich, Rays Drums klingen für mich alle gleich. Auf POT hör ich gar nichts mehr von dem was KoRn für mich ausmacht, schade, auch das Jonathan völlig untergeht. Wem´s gefällt okay, und ich meine, alles entwickelt sich weiter, man kann auch nicht erwarten das die Jungs ewig das selbe machen, ob einem das neue gefällt oder nicht, sei dahin gestellt. Ich, für meinen Teil, wende mich nun schweren Herzens ab und sage "DANKE KORN FÜR DEN FETTESTEN NU-METAl DEN ICH KENNE!!!"
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