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"Eine ganz besondere Überraschung" als Ersatz für ein Solo-Album hatte Kollegah im letzten Jahr für 2009 in diversen Interviews angekündigt. Recht hat er behalten. Ich bin überrascht. Aber leider nicht ansatzweise positiv. Denn was Deutschlands hoffnungsvollste Buchstaben-Schnellfeuerwaffe auf seinem ersten Kollabo-Album abliefert, ist angesichts seiner bisherigen Veröffentlichungen schon fast desaströs. Doch rollen wir das Feld von hinten auf.
"Jung, Brutal, Gutaussehend" - das sind 15 Tracks ohne Firlefanz, ohne Skits, ohne Lückenfüller. Leider aber auch ohne herausragende Produzenten-Leistung. Man hat bei Selfmade gut daran getan, das Schwanensee-Mashup "Mitternacht" vorab zu veröffentlichen. Denn abgesehen davon, dem flächigen "Schwarzgeld"-Stakkato und einem malerischen Sirenengesang, der "Die Härtesten Im Land" untermalt, ist nicht viel geboten.
Für den Rest greifen die beteiligten Soundarchitekten, allen voran Woroc und Rizbo, nicht all zu tief in die kreative Trickkiste: Gunshots, Chöre, Synthies und eine finstere Drumprogrammierung heben das Duett nicht unbedingt aus dem Einerlei der zeitgenössischen Großmaulkunst hervor. Auch das Cembalo, das man den Herren "Gangbanger" zur Seite stellt, habe ich andernorts schon mehrfach vernommen.
An sich noch kein Beinbruch. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass eine gewisse Sorte Inhalt eine entsprechende Präsentation braucht. Da wird der Hit-Korridor einfach verdammt eng. Aber wenn es im wie im Fall von "Alphamassaka" auch handwerklich noch hapert, dann sei ein kritischer Stirnrunzler schon mal erlaubt. Zumindest im Eurodance-Ersatzteillager hat man sich dieses Mal nicht bedient. Ob das dem Album allerdings zum Vorteil gereicht, sei dahin gestellt. Seis drum: Abwechslung wurde bei dieser Veröffentlichung von Vornherein klein geschrieben, das haben die beiden Protagonisten ja ausreichend prophezeit.
Womit wir denn auch beim Kern des Problems angekommen sind. Es mag sein, dass sich Farid und Kollegah privat bestens verstehen. Schön. Dass ihnen allerdings niemand eröffnet hat, dass dies kein zwingender Grund für ein gemeinsames Album ist: weniger schön. Kollaboration bedeutet Zusammenarbeit. "Jung, Brutal, Gutaussehend" klingt wie das Gegenteil. Nicht, dass sich die zwei abwechselnd die Show stehlen würden - leider nein: Beide büßen ihre jeweiligen Stärken ein.
Farid Bang, bei dem ich manchmal das Gefühl habe, man könne ihm beim Denken zusehen, würde ich sein Straßengehabe mit viel Wohlwollen und aus purer Lust am Entertainment ja vielleicht noch irgendwie abnehmen. Sein teilweise schmerzhaft überschaubarer Einfallsreichtum und die fragwürdige Souveränität im Vortrag, der noch dazu klingt, als habe man Jan Delay mit Massiv gekreuzt, verhindern das allerdings bravourös.
Wenn er, wie in "Sonnenbank Pimps", schlussendlich auch noch zur Double-Time ansetzt, bricht das empfindliche Kartenhaus, das da Unterhaltung heißt, endgültig zusammen. Ein Bangsches Lyrik-Kleinod der Kategorie 'So schlecht, dass es schon wieder gut ist' gefällig? "Muskulatur / Kuck' auf die Uhr." Und das ist noch nicht mal aus dem Zusammenhang gerissen. Es gibt nämlich keinen. Ergo: Seine Stärke ist, nicht neben Kolle am Mic zu stehen.
Kollegah, bei dem ich wiederum manchmal das Gefühl habe, er könne schneller sprechen als ich zuhören, setzt indes den "Chronik II"-Trend fort und lässt auf weiten Strecken die Double-Time-Triple-Rhyme-Architektur missen. So funktioniert das Prinzip Kollegah aber nicht mehr vernünftig. Denn durch Wortspiele alleine zeichnete er sich nie aus. Wenn aber selbst diese dann auch noch in niedriger Frequenz, sinkender Originalität und obendrein gefühlt wiederholt auftauchen, lässt mich das doch langsam am Alpha-Genpool zweifeln.
Auch sein drittes Markenzeichen, der ultra-überhebliche Flow, krankt neuerdings hörbar an dem Versuch, immer noch ein Spur desinteressierter zu klingen. Der Klempner sagt: Nach fest kommt ab. Ich sage: Nach tight kommt schwach. Es scheint, als weiche die coole Arroganz eines hungrigen Newcomers nach und nach der gelangweilten Müdigkeit eines neureichen Pimpfs, der sich nun auf seinen - zu recht verdienten - Lorbeeren ausruht.
Hinzu kommt, dass sein Partner Bang ziellos und auffallend aggressiv im gesamten Rap-Zirkuszelt herumballert. Vor allem das Deluxe-Lager und deren nahezu altehrwürdiges Oberhaupt bekommen ordentlich Breitseite. Eine derart offensive und inflationäre Beef-Kanonade seitens eines Greenhorns irritiert, wirkt peinlich ungelenk und wirft drittens ein unschön-indirektes Licht auf den zweiten Mann im Boot.
Man wird den Eindruck nicht los, der Gute hebe einfach überall pro forma sein Beinchen, um zu sehen, ob nicht einer von den Großen zu bellen anfängt. "Ich rap' besser als Samy Deluxe", ließ er gar unlängst verlauten. Aha. Aber gut, ohne das Maß an Größenwahn, das das Genre per se fordert, hätte es auch jener seinerzeit nicht weit gebracht. Bei ihm hatte ich jedoch nie Zweifel, dass auch die besten seiner Lines aus eigener Feder stammen.
Kollegah bleibt dissbezüglich eher sparsam und lässt sich nur zu einem soften Touché in Richtung Sido hinreißen. Allerdings stellt er sein Licht mit der drastischen Verknappung seines eh schon sehr sportlichen Themenrepertoires nicht nur unter den Scheffel, sondern pustet es fast aus: Die durchgängig deklamierte Beischlaf-Zwangsverpflichtung sämtlicher Mütter, Töchter, Schwestern und Nutten aller Herren und Länder steht dem Kanada-Germanen in dieser Fülle einfach nicht zu Gesicht.
"Die asozialste Platte seit den Zuhälter-Tapes" sei es dank dieses Kunstgriffs geworden. Je nachdem, wie man 'asozial' heute einorden darf, kann ich dem voll, bzw. gar nicht beipflichten. Fest steht: Toni will "für die Fans" auf Biegen und Brechen zurück zu einem Image, das nie der Grund dafür war, warum man ihn heute feiert. Davon abgesehen gibt es bewiesenermaßen keinen gangbaren Weg von der Skyline zum Bordstein zurück.
Fest steht aber auch, dass viele seiner Parts Rapdeutschland immer noch in die Schranken verweisen. In Tracks wie "Banger Und Boss" oder "Die Härtesten Im Land" scheint dann auch das volle Potential immer wieder mal durch. Nur hat der unterhaltsamste und eloquenteste Prollrapper Deutschlands hier eben viel von seinem meilenweiten Abstand zur Konkurrenz verschenkt.
Gerade wenn man so weit vorne läuft, fällt so etwas dann leider besonders auf - und bei der Jury entsprechend ins Gewicht. Für sein nächstes, für 2010 angekündigtes Album sollte es ihm übrigens auch Farid Bang dann gleich tun und wieder den Weg des Einzelkämpfers einschlagen. Ich bin der festen Überzeugung, damit ist beiden geholfen.
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Ich fick deinen Kopf wie Günther Netzers Friseur!
Sind ein paar witzige Lines dabei, aber insgesamt nervt mich Farid einfach.
Gibt 2-3 ganz brauchbare Tracks und Mitternacht als richtig guten Track, aber das wars auch schon.
Farid Bang nervt.
Er hört sich an wie ein deutscher Frosch, der zuviel Zeit in der Türkei vorbracht hat. Zudem muss ich der Review zustimmen: Ein sehr einseitiges Programm.
Wie auch immer... für unsere ganzen kleinen junior Gangster wirds reichen!
Gruß Akronym
wie fast immer von brandl : hervorragend unterhaltend und informativ geschrieben
da sitzt jeder satz
top-review zu einem album, das so zu erwarten war
"Farid Bang, bei dem ich manchmal das Gefühl habe, man könne ihm beim Denken zusehen, würde ich sein Straßengehabe mit viel Wohlwollen und aus purer Lust am Entertainment ja vielleicht noch irgendwie abnehmen. Sein teilweise schmerzhaft überschaubarer Einfallsreichtum und die fragwürdige Souveränität im Vortrag, der noch dazu klingt, als habe man Jan Delay mit Massiv gekreuzt, verhindern das allerdings bravourös. " 
Kollaboration bedeutet Zusammenarbeit. "Jung, Brutal, Gutaussehend" klingt wie das Gegenteil.
"Auch sein drittes Markenzeichen, der ultra-überhebliche Flow, krankt neuerdings hörbar an dem Versuch, immer noch ein Spur desinteressierter zu klingen. Der Klempner sagt: Nach fest kommt ab. Ich sage: Nach tight kommt schwach. Es scheint, als weiche die coole Arroganz eines hungrigen Newcomers nach und nach der gelangweilten Müdigkeit eines neureichen Pimpfs, der sich nun auf seinen - zu recht verdienten - Lorbeeren ausruht."
Absolut passend!
herrlich 
bitte weiter so!
Allein schon Farids komischer Akzent weckt in mir Aggressionen.. Kollegah kann man nicht vieles absagen, Wortspiele wie gewohnt, desinteressierter, geiler Flow. . Kann der Rezension nur zustimmen.
Eigentlich sehr treffendes Review,
ganz im Ernst ich habs mir jetzt 3x angehört und werde mit Sicherheit die Tage die CD umtauschen und mir mein Geld wiederholen.
Wer dafür 44€ für ne Steelbox Edition bezahlt hat wird sicher auch ein paar Mütter f*cken wollen und zwar mit Sicherheit die von Kollegah und Farid Bang um seine Kohle zumindest im Ansatz wieder rauszubekommen.
Wie der gute alte Pillath sagen würden 20 Euro 30 Minüt 
JBG ist gehyped worden ohne Ende und sicher weiß Slick One auch wieso Mitternacht zumindest als Vorgeschmack ins Netz geschoben wurde, denn wenn man sich das ganze Album anhört ist es doch mehr als dürftig und kann die Erwartungen einfach nicht erfüllen die Selfmade selber aufgebaut hat über die letzten Wochen.
Vor nicht all zu langer Zeit hab ich noch mit ein paar Leuten in Kalk gesessen und Farid selber gesagt das ich Asphalt Massaker gefeiert habe zum Großteil weils frech, innovativ und einfach lustig war und mich darauf freue was er mit JBG auf die Beine stellt weil es wahrscheinlich die einzige Chance ist die er hat mal ein bisschen Geld zu verdienen außerhalb vom German Dream camp.
Respekt verdient man sich oder auch nicht und jeder weiß die richtig schweren Jungs stellen sich nicht ins Tonstudio und ballern lines über Schnee oder irgendwelche dubiosen Geschäfte los sondern bleiben unter dem Radar also noch mal an alle Kids das ist pures Entertainment und nicht real, fliegt die erste Flasche auf den Türsteher seit ihr schneller auf der Intensivstation mit nem Schlauch im Hals als ihr gucken könnt egal ob ihr euch "Der Bosss" oder "Gangbanger" nennt.
Obwohl Farid einfach nur ein Hemd ist, gar nicht böse gemeint, und versucht die Entertainmentschiene mit ner Prise Humor zu fahren ( wer kauft dem Jungen wirklich seine Anabollines ab ) und hofft das Ihm die Kids das ganze glaubwürdig abkaufen bin ich besonders von Ihm schwer enttäuscht.
Natürlich ist es clever sich an Kollegah zu hängen um ein paar CDs zu verkaufen damit er auch mal ein paar Euro kassiert, denn vom Vertrieb hat Selfmade auf jeden Fall die besseren Karten gegenüber GermanDream und so kann ich gut verstehen wieso er sich von Selfmade teilweise abhängig macht.
Von Kollegah halte ich eh nicht viel, was nicht daran liegt das er skilltechnisch zum Teil echt gut ist sondern eher daran das ich ihn schon mal live erlebt habt und den Jungen echt jeder auslacht wenn er den Raum verlässt bei dem Scheiss den er erzählt und auch noch selber glaubt.
Jedenfalls mittlerweile hat der gute Farid doch stark abgenommen was Technik und auch Punchlines angeht. Es sind doch sehr viele Wiederholungen zu seinen früheren Texten drin, zum Teil 1:1 übernommen, zum Teil einfach mit einem Wort abgeändert. Und spätestens nach dem 3. Track geht einem doch auf den Genitalbereich wieviele Mütter sie denn jetzt schon gef*ckt haben, wieviele Waffen oder BTM vertickt, da ist einfach keine Innovation drin nur stupides Zeug auf halbwegs guten Beats.
Dann der Schuss gegen Samy, das ist einfach pure Verzweiflung, mit der Sekte will man sich nicht anlegen weil die Jungs wirklich vorbeikommen und auf die Fresse geben wenn denen der Kragen platzt mit Bushido und der Abu-Chaker Familie erst recht nicht und der Paule aka Sido gibt sich einfach nicht auf son Niveau runter, der hat genug mit seinem eigenen Album zu tuen, so hat man sich einfach mal Samy Deluxe und seine Jungs als neues Punchlineziel auserkoren denn Samy schießt weder zurück noch kommt er vorbei und haut Kolle und Farid aufs Maul weil er lieber mit seinen Kids abhängt und selber versucht seine Familie mit seiner Musik zu ernähren anstatt sich mit zwei Möchtegerngangstern rumzuschlagen.
Wenn man das Album von musikalischer Seite betrachtet ist es einfach ein Flop und wer nicht auf stumpfes sich wiederholendes Mütter f*cken, Waffen und BTM ticken steht sondern sich auch mal was erhofft das nicht nur an der Oberfläche kratzt ist mit dem Album ziemlich schlecht beraten.
Insgesamt bin ich mir sicher das es seine Fans findet (Gruß an die Rütli Schule) und einige Leute gewisse Lines und Tracks auf dem Album feiern werden aber die sind auch ziemlich verstrahlt wenn sie das wirklich feiern können ohne das es Ihnen nach dem 10. mal anhören aus dem Hals raushängt.
Jedenfalls sollte sich jeder selber seine Meinung bilden und wer denkt das Album hats verdient gekauft zu werden sollte das tuen.
Ich für meinen Teil bin froh wenn in 2-3 Wochen keiner mehr davon redet und die beiden von ner Top 50 Platzierung in den Charts wieder im "Untergrund" / Versenkung verschwunden sind.
Just my two cents.
Was ist an dem Spruch "Ich rap besser als Samy Deluxe" so verdammt arm? Wenn er das von sich denkt? Er ehrt damit indirekt Samy Deluxe ja, weil er davon ausgeht, dass Samy gut rappt (nur er eben noch besser, das ist ja klar, ist ja übertriebener Battle/Gangster-Rap).
Geht doch alle in den Wald zu den Eichhörnchen und heult die zu.
schlechte review.
wer sowas schreibt:
Toni will "für die Fans" auf Biegen und Brechen zurück zu einem Image, das nie der Grund dafür war, warum man ihn heute feiert. Davon abgesehen gibt es bewiesenermaßen keinen
glaubt wirklich, dass irgendeiner nur wegen der Eurodance Hooks Kollegah hört. Die ersten beiden Zuhältermixtaapes sind nachwievor das beste was der Junge je abgeliefert hat und ich das Album kommt vom style da durchaus wieder dran.
Farid Bang rapqualitäten abzusprechen halte ich acuh für quatsch. Klar hat der jungen einen feinsten Kanacken Akzent, den er wahrscheinlich auch noch pflegt, aber was die Technik Qualität angeht, gibt es nicht viele Gangsterrapper die da mithalten können, von solchen Nasen wie Massiv mal ganz zu schweigen.
Wer jetzt aus reinem CCN2 Fanboytum und Rizbo Haterei nichtmal in das Album reinhört, ist einfach ziemlich verblendet.
Das Kollegahs Flow und Technik Kompetenz sich nie in dummen Tribbletimes erschöpfte sollte dem aufmerksamen Hörer auch aufgefalleen sein. Technisch ist das völlig ohne Doubletime auskommende Gangsterrapking vom ersten Zuhältermixtape einer der besten Parts Rapdeutschlands, und genau solche KillerFlows packt er hier stellenweise wieder aus.
[quote:d3a381eea4="[Ninja]Killer"]Was ist an dem Spruch "Ich rap besser als Samy Deluxe" so verdammt arm? Wenn er das von sich denkt? Er ehrt damit indirekt Samy Deluxe ja, weil er davon ausgeht, dass Samy gut rappt (nur er eben noch besser, das ist ja klar, ist ja übertriebener Battle/Gangster-Rap).
Geht doch alle in den Wald zu den Eichhörnchen und heult die zu.[/quote:d3a381eea4]
Es ist so arm, weils komplett überzogen ist, weil sein (Farids) Rap-Weltbild irgendwie völlig für den Arsch ist.
Der meint ja auch, dass Massiv ein guter Rapper wäre (in dem mixeryrawdeluxe-Interview..)
Von daher..
Ist seine Meinung.
Die Beats auf Hälfte 2 des Albums sind ziemlich gut. Ich hätte jetzt 3/5 gegeben, 4-5/5 wenns Kolle solo gewesen wäre. "Was er da wieder ausgepackt hat" sag ich nur.
[quote:08f07b3a17="[Ninja]Killer"]Ja und, er hat halt andere Maßstäbe als du.[/quote:08f07b3a17] 
Ich muss sagen, dass mir das Album gut gefällt. Farid bewegt sich zwar nicht unbedingt auf Augenhöhe mit Kollegah, was auch nicht zu erwarten war, macht aber insgesamt einen ziemlich ordentlichen Job. Die beiden harmonieren gut, es gibt etliche witzige und zitierwürdige Lines und die Beats gehen imho auch klar. Zwar kein Meilenstein, aber für mich auf jeden Fall ein kurzweiliges, unterhaltsames Album. Habe schon befürchtet, dass Farid das ganze Ding versaut, ist (imho) aber zum Glück nicht so.
Gäbe es hier sechs Punkte zu verteilen, würde ich vier geben. 
[quote:21b62ea945="[Ninja]Killer"]Er ehrt damit indirekt Samy Deluxe ja, ...[/quote:21b62ea945]
ich bin besser als du.
hoffentlich entgeht dir nicht meine ehrerbietung.

[quote:0c7defb935="[Ninja]Killer"]
ich bin besser als du.@JimBeam
Man sollte jetzt auch nicht jeden dummen Spruch zu ernst nehmen. Diese maßlose Selbstüberschätzung passt doch ganz gut in den Kontext: prollen, pöbeln, protzen. Mich persönlich stört das kein bisschen, auch wenn einige Lines mit der Realität wenig zu tun haben, darunter fällt eben auch die von dir so oft erwähnte Samy-Line. Farid Bang hat letztens in irgendeinem Interview seinen Respekt für Samys Rapkünste deutlich gemacht hat, aber gleichzeitig erwähnt, dass er sein letztes Album total beschissen fand und sich momentan raptechnisch über Samy sieht. Das macht die Line zwar nicht ernstzunehmender, rückt das Ganze aber in ein etwas anderes Licht.
Naja, und Leute, denen das Album gefällt, als "verstrahlt" zu bezeichnen, ist auch nicht gerade der Weisheit letzter Schuss. Du hast deine Meinung, einige haben eine andere. Ist doch gut so. 
Wichtig ist nur, dass ein Album zu unterhalten weiß, und das tut es in meinen Augen doch recht gut.

aber das auszuführen geht echt zu weit.Schlechter Artikel eines mittelmäßigen Journalisten, der vor allem Farid Bang kaum zu kennen scheint und auch sonst wenig Geschmack aufweist.
Schade.
Review geht größtenteils klar, aber ich hätte doch eher 3/5 Punkten gegeben. Einfach weils doch recht unterhaltsam ist. Produktionstechnisch find ichs ganz in Ordnung, gibt auch n paar Beats die mir garnicht gefallen, aber auch genug die ich sehr feiere, im Moment vor allem "Flaschen auf den Türsteher".
hier gibts noch den bonustrack von der steelbox edition.
miami vice
http://www.youtube.com/watch?v=Zx5pPdo3egU
review kann ich jetzt nicht so nachvollziehen, aber naja. word at wombaz.

@JimBeam
Deine Meinung und deine Erfahrungen will dir ja auch keiner absprechen. 
Zumindest letztere hat aber nur bedingt etwas mit dem Image eines Kollegah zu tun. Idioten, die zur Gewalt neigen, gab's immer und wird's immer geben, da haben die Rapper nur wenig Einfluss drauf. Wer geht denn bitte in die nächstgelegene Großraumdisse und sticht irgendwen ab, nur weil es ein Farid Bang in seinen Tracks erwähnt? Es ist ja nicht die Schuld der Rapper, wenn ihre Hörer zu dämlich sind, zwischen Entertainment und Realität zu entscheidern. Gerade bei Kollegah ist das Ganze doch so offensichtlich überzogen und mit einem Augenzwinkern ausgestattet, gerade in Interviews, aber auch in Tracks, dass jedem normaldenkenden Menschen die ironische Brechung mit seiner harten Zuhälter-Figur sofort auffallen sollte. Dass es viele Kids gibt, die das anscheinend nicht raffen, ist natürlich schade, aber da kann man leider auch nichts machen. Wer jemanden absticht, und sei es wegen einer Bushido-Line, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Bei dem liegt auch sonst einiges im Argen, da kann man die Schuld nicht auf die Musik schieben. Das wäre zu einfach, genau wie bei Amokläufen immer auf Videospiele und Horrorfilme, die man beim Täter zuhause gefunden hat, verwiesen wird. Eine willkommene Ausrede dafür, dass sich etwa die Eltern einfach zu wenig gekümmert und die Leute aus dem Umfeld einfach weggesehen haben.
Im Endeffekt bleibt die Musik Unterhaltung, die nicht dafür verntwortlich gemacht werden kann, wenn sie von absoluten Schwachköpfen gehört wird, die sie als Anreiz für Gewalttaten nehmen. Derartige Idioten finden immer einen Weg auf die "dunkle Seite". Und einen Kollegah, der so offensichtlich selbstironisch ist, deshalb für sein Image anzugreifen, ist imho schlichtweg falsch.
Dass dir seine Art von Musik nicht gefällt, ist ja kein Problem. Umstritten ist er ja seit Anfangszeiten. Aber es gibt nun einmal viele Hörer, denen seine komplexen Reimstrukturen, Doubletimes und Wortspiele jeglicher Art derartig gefallen, dass sie den Zuhälter-Quatsch entweder tolerieren oder die eben genannten Faktoren im Zusammenhang mit dem Gangster-Gelaber einfach als großartiges Unterhaltungs-Gesamtpaket ansehen und genießen. Ich höre Kollegah sehr gerne, habe aber noch nie irgendwen abgestochen und es zumindest dieses Wochenende auch nicht vor. Dass du solche Erfahrungen gemacht hast, ist bedauerlich, aber wie ich schon gefühlte 28 Mal erwähnt hab, nicht die Schuld der Musiker. Habe übrigens auch noch keine Line von Farid oder Kollegah gehört, in denen sie zur Gewalt aufrufen. Sind ja nur "Schilderungen" aus ihrem angeblichen Alltag.
aber das auszuführen geht echt zu weit.[quote:2b7629a8f6="[Ninja]Killer"]Was ist an dem Spruch "Ich rap besser als Samy Deluxe" so verdammt arm? Wenn er das von sich denkt? Er ehrt damit indirekt Samy Deluxe ja, weil er davon ausgeht, dass Samy gut rappt (nur er eben noch besser, das ist ja klar, ist ja übertriebener Battle/Gangster-Rap).
Geht doch alle in den Wald zu den Eichhörnchen und heult die zu.[/quote:2b7629a8f6]
ooooh der war jetzt aber niedlich böööööse 
man ninja hochform heute? hahahaha!!
nee farid opfer, line shice...
Ich hab ja sehr wenig erwartet.
Und meine Erwartungen wurden übertroffen. 
Find das Album dank Farid trotzdem misslungen. Seine verzweifelten Versuche, Kollegah beim Double-Time zu imitieren, enden leider in unverständlichem Gestammel. Die Beats klingen meistens genau wie auf Chronik II einfach nur langweilig.
Ich hoffe, da kommen bald mal wieder bessere Sachen von Selfmade. Solo-Alben wären zum Beispiel schon mal besser als lahme Sampler oder misese Kollabos.
Review trifft es deshalb ganz gut.
wie kollegah selbst noch im fünften jahr die unfasslichsten punchlines auspackt.
farid bringt ab und an paar lustige sachen, nevrt aber leicht und soll bitte nie wieder doubletime rappen. vor allem nicht auf einem track mit kollegah.
das album hat sich nur schon für das ganze drumherum gelohnt. selten so sehr bei so vielen interveiws gelacht.
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