- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Yee-Haw! Gäule gesattelt und Boots geputzt, denn Robert James Ritchie alias Kid Rock, Amerikas selbsternannte dickste Hose, bittet auf seinem neues Album "Rebel Soul" zum Square-Tanze.
Spätestens seit "Born Free" ist von der musikalisch rüpelhaften Outlaw-Attitüde des ehemaligen Pamela Anderson-Lovers nicht mehr viel übrig. Stattdessen schunkelt der einstige "Early Morning Stoned Pimp" seine Lenden lieber zwischen lodernden Lagerfeuern in Alabama und antiken Retro-Saloons in Texas. So auch anno 2012.
Auf schnaufenden Halbblütern macht sich Kid Rock mitsamt Band und einem Dutzend Gospel-Mamas auf den staubigen Weg in die Prärie. Mit chilligen Handclaps, bluesigen Riffs und dem näselndem Bourbon-Timbre des Hauptverantwortlichen geht es auf Songs wie "Chickens In The Pen", "3catt Boogie" oder "God Save Rock N Roll" schnurstracks Richtung Westen. Arm in Arm mit Rod Stewart, den Black Crowes und Lynyrd Skynyrd versucht Kid Rock, die uramerikanischen Vibes früherer Tage wieder zum Leben zu erwecken.
Das gelingt teilweise recht ordentlich ("Celebrate", "Mr. Rock N Roll"), geht aber hin und wieder auch kräftig in die Hose ("Happy New Year", "Midnight Ferry"). Immer dann, wenn sich Kid Rock zu sehr an schnulzige, fast schon eklatant altbackene Allerweltsmelodien klammert, scheuen die Pferde. Zum Glück passiert das nicht allzu oft. So verläuft der "Rebel Soul"-Ausritt weitestgehend harmonisch.
Nur selten holt der Mann aus Michigan, wie auf dem groovigen und mit reichlich Ecken und Kanten behafteten "Cucci Galore", die Peitsche raus und erinnert dabei an alte, längst vergangene Zeiten.
Kid Rock fühlt sich sichtlich wohl in seiner neuen Rolle als Soul-Cowboy. Nach der eher wackeligen "Born Free"-Performance sitzt Mr. Ritchie auf "Red Soul" ziemlich sicher im Sattel. Das dürfte zwar für reichlich Tränen im Lager von alteingesessenen "Devil Without A Cause"-Hardlinern sorgen, aber: So what? Lasst den Guten doch einfach reiten.
| Shop | Titel | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
![]() |
Rebel Soul | €5,54 | €3,95 | €9,49 |
![]() |
Rebel Soul | €9,99 | €2,99 | €12,98 |
![]() |
Rebel Soul | €18,99 | €3,00 | €21,99 |
![]() |
Rebel Soul (2LP + CD) (Vinyl) | €20,99 | €2,99 | €23,98 |
![]() |
Rebel Soul | €24,99 | €0,00 | €24,99 |
![]() |
Rebel Soul (Vinyl) | €24,95 | €3,90 | €28,85 |
![]() |
Rebel Soul | €33,99 | €0,00 | €33,99 |
kid rocks musik in ein schlechtes licht zu ziehen, nur weil er kein intelligenter mensch und republikaner (?) ist, ist falsch
@firma: aber werte firma, so einen scheinzusammenhang braucht man gar nicht. zumindest die letzte scheibe ear furchtbar.
und kidrocj ist auch nicht dumm. beliebtes euroklischee, im gegenteil:
ein fieser typ...kann er ja wider mal "best mate" paul ryan für politische kapagnen (analog letzte platte) schenken...einem kerl der frauen/mädchen in den knast stecken möchte, wenn sie abtreiben, obwohl sie vergewaltigt wurden (ryan findet das sogar in fall von familieninzest richtig), zu bescheinigen "endlich mal ein mann mit positionen, der das land wieder hochbringen wird" (o-ton kid rock), is für mich so gar nicht rock n roll. wenn dem - wie ich butters rezi entnehme - jetzt sogar ne einigermaßen schicke scheibe gelungen ist, finde ich das fast schon ärgerlich... 
http://www.cbsnews.com/8301-207_162-57528511/kid-rock-supports-vp-hopeful-paul-ryan-risks-alienating-fans/
Format
Homepage: