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Die ersten ihrer Tracks machen durchaus Spaß, aber dann geht einem auf, dass "Stronger" eine simpel gestrickte Endlosschleife ist. Kennt man einen, kennt man alle: Die Strophe beginnt verhalten, hier ein Gitarrchen, da liegen noch die Synthies vom letzten Jahr herum, und nun seufze dazu, Kelly.
Ein kleiner Spannungsaufbau in der Bridge und ah, da öffnet sich der Refrain, jetzt wirds richtig rockig und wild, mehr Kraft liegt in den Synthies, die sind nämlich viel trendiger als die Gitarren von 2009, und nun schreie dazu, Kelly.
Was braucht man noch? Das retardierende Moment, am besten keift die Kelly jetzt mal einen richtig langen Ton, dann sind alle beeindruckt von ihrer Stimmgewalt!
Wenn es mal so einfach wäre, ihr Männer hinter den Mischpulten. Kellys Stimmkraft ist verschwendet, wenn man ständig ihre Halsschmerzen spürt. Und laut bedeutet nicht automatisch gut. Zu oft macht sie auf aufgekratzte Highschoolgöre, die kurz vor dem großen School's Out steht.
Der Text läuft außer Konkurrenz: "Dumb plus dumb equals you" ("Einstein") zum Beispiel. Und auch sonst dreht sich alles um Plattitüden über Trennung, er hat mich nicht verdient ("The War Is Over"), ich kann allein genauso gut ("What Doesn't Kill You (Stronger)").
Kelly Clarksons fünftes Album weckt mit seinem harmlosen Highschool-Poprock vor allem Assoziationen an eines: Schlechte Teenromanzen, in denen sich für die Protagonistin drei Hauptproblematiken stellen: Was macht sie, wenn sie am Ende kein heißes Date für die Prom Night hat? Was macht sie, wenn die Zahnspange bis dahin nicht draußen ist? Ein paar Kilos sollten auch noch runter, sonst wählt man sie gar nicht zur Ballkönigin!
Schade, dass Kelly die Sympathiepunkte, die sie durch ihre Unangepasstheit gerade in diesem Aspekt verdient, durch stetige Anpassung an den ganzen Wulst aus US-Chartrock verspielt. Musikalisch unterscheidet sie sich nämlich nicht mehr großartig von ihren anorektischen Kolleginnen und mutiert immer mehr zur seelenlosen Poprockgöre.
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Laura Weinerts Rezension weckt mit den auffallenden Rechtschreibfehlern vor allem Assoziationen an eines: kein Bock auf Fehlerkorrektur.
naja... besser als Aura Dione. Die letzten 2 Kelly Alben sind wirklich 08/15 Pop-Rock. Am Stück ist ja fast jeder Song OK oder sogar ganz gut, wenn man zB Alone oder Dark Side hört und mitgrölt, aber auf Albumlänge geht nicht. Sie hat jetzt in der Karriere 5 Alben gemavcht, jedes um die 14 Songs, also um die 70-80 oder gar 100 mit B-Sides usw. Aber 90% davon handeln das ihr Ex ein Depp ist und sie besser ohne ihm ist. (Since U Been Gone, Low, Behind these hazel eyes, Walk Away, My Life would suck without you, Already Gone, Sober, I do not hook up, Mr Know it All usw. um nur ihre Singles auzuzählen). Ich geb dem Album 2,5 Punkte, da es auch schön ist zu sehen, das auch ne Tusse ohne dem Electro-Kramm was machen kann, im Gegensatz zu einigen die plötzlich ihre Lust für Dance gefunden haben, hust, hust, Aura Dione, Selena, Miley etc.
ah ja, sorry, mein Fehler.
aber dennoch singt sie im Song wie blöd ihr Freund ist und sie ihn trotzdem liebt. süß oder? wenn wir den freund weglassen, bleiben "Power-Songs" übrig, das eigentlich nette Because of you und Breakaway bis zu den grottigen Songs vom neuen Album. "What doesn't killy you makes you stronger" oder "if you are staright why aren't you married yet, if you're gay, why don't you wave the flag?" sind mitunter noch die besten Textzeilen... das sagt doch galub ich alles, oder?
kann die Bewertung von laut hier echt nicht nachvollziehen. 1 Punkt?!
das ist um einiges besser als vieles was sonst so in den Charts ist
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