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Wer hat Kelly Clarkson bloß erzählt, dass harte Gitarrenmusik zur Zeit gut ankommt? Welcher geldgeile Produzent es auch war, sie hat sich seinen Rat zu Herzen genommen und unter ihren süßlichen Gesang einen Haufen harter Riffs und Drums gepackt.
"My December" startet mit einem Kracher. Die Single "Never Again" präsentiert eine wütende Kelly Clarkson. Von einem Ex-Lover abserviert, antwortet sie nun auf musikalischem Wege. Bei der Zeile "Bet it sucks to see my face everywhere" kann man sich in die Position des Ehemaligen hinein denken, der nun wahrscheinlich ständig an Werbebannern mit dem Counterface des 'American Idols' vorbeigehen muss. Der Refrain hat einen sofort am Wickel und geht ins Ohr, löst aber im restlichen Nervensystem keine bemerkenswerten Reaktionen hervor.
Der Uptempo-Beat des nächsten Songs "One Minute" erinnert an die Sugababes und lässt der armen Kelly kaum Zeit zum Atmen. Einzig bei der mehrfach wiederholten Ansage "One minute goes fast" kennt der unerbittliche Rhythmus Erbarmen und lässt das Goldkelchen kurz verschnaufen. Der Song gestaltet sich recht kurzweilig, und nach seinen drei Minuten hat man schnell wieder den Kopf frei für den nächsten Track: "Hole".
Auch hier rotzt wieder eine schrammelige Gitarre vor sich hin, Kelly zeigt sich von abermals von ihrer bissigen Seite. Obwohl sie an einigen Stellen ihre Stimme in schwindelerregende Höhen treibt, schöpft sie bei weitem nicht ihr Potenzial aus. Wenn sie bei "Judas" und "How I Feel" dieselbe Nummer durchzieht, kommt langsam Langeweile auf, nur eine Prise Country befreit sie von dem Verdacht, sie wolle Avril Lavigne kopieren.
Dominiert eine Songwriter-Gitarre noch den Anfang von "Sober", übernehmen im Verlauf des Songs pompöse Streicher und verschmelzen zusammen mit Kellys Stimme zu einer All-American Ballade. Dieses Strickmuster verfolgen auch ein paar weitere Stücke des Albums, die getrost als Füllmaterial bezeichnet werden dürfen.
Gerade "Be Still" bin ich versucht, dilettantisch mit "Sei still!" zu übersetzen und auf die Interpretin zu münzen. Bei "Haunted" ist viel bei Evanescence abgekupfert, von Innovation in Sachen Songwriting oder Arrangement kann keine Rede sein. Ganz nach dem Motto "My December" wird hier der große Herzschmerz in die klassischen Phrasen verpackt und in gängigen Harmonieren abgearbeitet.
Als ich kaum mehr die Geduld zusammenbringe, mir mit "Irvine" auch noch den letzten Track des Albums anzuhören, zwinge ich mich zur Neutralität und Fairness und werde dafür belohnt. Kelly Clarkson verlässt die Zweidimensionalität zwischen Rockröhre und Heulboje und stellt eine Performance auf die Beine, die zeitweise an Feist erinnert. Gar nicht aufdringlich gesungen und von schlichter Rhythmusgitarre begleitet, schweben zarte Tönchen in die Ohrmuschel.
Davon angefixt warte ich sogar den Hidden Track ab und werde abermals positiv überrascht. Es wartet stimmungsvoller Lo-Fi Sound im Stil eines Jack Johnson, der bei diesem Song auch die Gitarre gespielt haben könnte. Die Zeilen "You are crap you should keep your eyes at on your new little brat" sind ganz nach meinem Geschmack und bieten einen versöhnlichen Abschluss.
Wie der so oft an den Pranger gestellte Exfreund haben auch die Produzenten bei "My December" leider aufs falsche Pferd gesetzt. Kelly Clarkson kann mehr, als die Klischees des Genres abspulen, das blitzt in dieser Scheibe immer wieder auf und lässt hoffen.
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Prinzipiell würde ich meinem Vorposter zustimmen.
Das Problem ist nur: Wenn man alle Alben von Avril Lavigne gehört hat, ein Bisschen von Hoobastank, dazwischen Reamonn und insgesamt so 10 Pop-Platten oder mehr, fällt einem auf, dass die Riffs und Melodien und Ideen immer die gleichen sind.
Und dann kickt so ein Album auch nicht mehr.
vielleicht liest die kelly c. auch nur laut.de kritiken?
darf ich aus der kritik zur letzten cd zitieren?:
"Und die Rolle der aufsässigen Rockröhre liegt ihr doch deutlich eher als das Simulieren großer Gefühle - insofern ist der von ihr eingeschlagene Weg eindeutig der richtige."
bin kein clarkson fan- aber im vergleich zu deutschen popostars und dsds gesichtern ist sie hochglanz (und ob das alles authentisch ist spielt bei pop eh keine rolle).
fürs radio während der arbeit reicht es.
Die CD ist natürlich nicht wahnssinig gut oder so, aber hat schon gute Momente und ist im Pop derzeit das beeeeeeeeeeeeeeeeeeeeste was es gibt. Also ich würde der CD eine glatte 3 geben; denn man muss bedenken, das es sich hier um Pop handelt!
Also ich finde gerade die erste Single "Never Again" einfach super genial. Versuch das mal nachzusingen - das ist echt schwer und hört Euch das Lied mal live auf youtube oder so an. Ich finde ihre rauhe Stimme passt perfekt zum Lied.
Übrigens - gerade der geldgeile Produzent wollte das Album völlig ummodeln und teilweise neu aufnehmen. Das Album ist so, weil Kelly es so wollte.
Und irgendwie kann man es auch niemandem recht machen. Isses zu poppig, isses nicht gut, isses zu rockig und zu düster, hat die gute Dame Depris oder is schlecht drauf.
Hat man Alanis Morissette das bei ihrem ersten Album vorgehalten? Da war das wütende mit dem Ex abrechnen toll!
Und wer Kelly mit Avril vergleicht...meine Güte. Das sind aber stimmlich echt Welten und diese kleine Göre kann ich ohnehin nicht ernst nehmen.
Naja, bin ja schon froh, das nicht auf ihre angeblichen Gewichtsprobleme angespielt wird... 
War des nicht die Scheibe, die die eigene Plattenfirma nicht auf den Markt schmeißen wollte, weil sie zu schlecht war?
Hab da so Geschichten im Radio gehört.
wann tut anspruchslose musik gut? bei 2,5 promille auf mallorca? und ratm texte muss man nicht groß analysieren, die sind ziemlich eindeutig...
Hm, also wer diese Kritik geschrieben hat sollte es lassen, er hat keine Ahnung!Dieser geldgeile Produzent hat Kelly ne Million geboten um radiofreundlichere Songs zu nehmen und sie hat es abgelehnt, sie hat jeden Song selber geschrieben und Haunted hat nix mit Herzenskriesen zu tun, sondern mit ihrem Freund welcher ihr Selbstmord angekündigt hat!Also bitte vor ner Kritik recherchieren oder sich mit dem/der Künstler/in befassen, sonst wird das nächste Eminem Album aufgrund nicht vorhandenem Gesangs von Eminem zunichte gemacht da er schließlich ein Sänger ist :d
Edit : Lückenfüller?xD Bitte in den letzten 2 Jahren sind über 40 Lieder für dieses Albumentstanden, da bedarf es keiner Lückenfüller. Ich könnte noch viele andere Ungereimtheiten nennen, aber das würde an Arbeit grenzen *G* (PS: Ich würde gerne diese Review mit einem BILD Artikel vergleichen, es könnte eine 100% Übereinstimmung der Schreibweise geben)
1.Keiner hat ihr irgendetwas erzählt, es war ganz alleine ihre Idee (bis auf gelegentliches Co-Writing etc).
2. Kelly hat ihn abserviert, nicht andersrum.(Dieser er war David Hodges).
3.Eine Uptempo Nummer ohne Verschnaufspause kann genausogut als ,,Mitsing,,-etc lied angesehen werden.
4.zB meine Freundin empfindet diesen Sound nicht als schrammelig sondern als rockig, aber das wäre positiv und anscheinend in diesem Artikel verboten.
5.Trotz nicht erreichter Grenzen kann man es immer noch als hohes vokalistisches Level ansehen, nicht zu vergleichen mit Avril Lavigne-.-.
6. In den drei Liedern geht es um grundverschiedene Dinge und die Stimmung bei Judas ist düster, bei How I Feel fröhlich
und bei Hole aggressiv und es geht um verschiedene Inhalte.
7. All-American Parade oO.Ich verfalle in tiefstes Staunen, für sie ist Beethoven Jumpstyle.
8.Keine Innovation, was soll hierran schlecht sein?Paul McCartney bringt seit Jahren keine Inovation und es läuft immer noch, Eminem klingt seit Anbeginn gleich es läft immernoch,Never Change A Runnin System!Und Frauen dürfen kein Nu Metal, keine Balladen und nix düsteres machen da sonst alles abgekupfert ist.
9. Die Produzenten haben wie gesagt auf ein anderes Pferd gesetzt, was Kelly nicht wollte.Und der Exfreund wurde insgesamt EIN einziges Mal angeprangert, Einbildung ist auch Bildung!
Jetzt hab ich genug Zeit vergeudet, Benjamin Buntzel y0u g0t! 0wn!D!
At Videodrone, könntest du dasselbe nochmal in deutsch wiederholen?Ich redemit dir auch wie mit nem Menschen und nicht in 1337-imba-über-heXX0r-kiddy-sprache.
Verstehe schon, hauste ich hau hier ab da anscheinend keiner normal reden kann, was fürn armutszeugnis (diese community).
Also ich finde Kelly ist eine großartige Sängerin und wie sie mit ihrem Album aus meiner Sicht gezeigt hat auch eine gute Songwriterin.Wer sie einmal Live erlebt hat, ich hab sie letztes Jahr in Köln gesehen, weiß ,dass ihre Songs absolut Live-Songs sind und sich dann sowieso noch mal viel besser anhören.
Dieses Album kann man auch nicht mit den voherigen vergleichen oder mit anderen Künstlern. Kelly hat alle Tracks auf My December selbst geschrieben. Das ist doch 1000 mal mehr Wert als irgendso eine möchte gern Sängerin die sich die Songs von Timberland und Co. schreiben lässt und sie dannn nur noch einsingt. In den neuen Songs zeigt Kelly uns ihre Seele , sie sind ehrlich und zum größten sind die Geschichten in den Songs ihr sicherlich auch selbst wiederfahren. Darum verstehe ich nicht wie jemand sagen kann das der oder der Song z.B. zu Düster ist. Wenn sie eine Situation nun mal so empfunden hat , ist das auch die Richtige methode um ihre Gefühle jedem verständlich auszudrücken.
Für mich ist Kelly einfach die größte Sängerin , die je aus ein Casting gewonnen hat und ich bin mir sicher sie wird es auch für lange Zeit bleiben.


Auch wenn es Mainstream ist, ich höre Ihre Scheiben hin und wieder recht gerne. My Dezember ist wenn man die beiden anderen Scheiben kennt anfangs sicher etwas gewöhnungsbedürftig. Doch sie kann singen und damit hat sie gegenüber einem guten Anteil der üblichen "Chartbevölkerung" etwas gut bei mir. 
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