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Der Sound von Keane hatte schon immer einen hohen Wiedererkennungswert. So überrascht es natürlich kaum, dass die Briten auch auf ihrem neuesten Werk "Perfect Symmetry" durch vertraute Klanglandschaften wandeln.
Der unbefangene Hörer wird etwas Zeit brauchen, um sich an die zumeist puristisch gehaltenen Soundscapes zu gewöhnen, Keanes Instrumentierung besteht nämlich nur aus Keyboards und Schlagzeug. Hinzu kommt lediglich der melancholische Gesang Tom Chaplins. Hat man sich erst einmal eingehört, lässt sich der keane'schen Mixtur einiges abgewinnen.
Begeisterung kommt auf, wenn sich dieses Klangbild mit perfektem Songwriting vereint, wie im hübsch groovenden "Spiralling" oder im Titeltrack "Perfect Symmetry". In "You Don't See Me" zeigt das Trio eindrucksvoll, dass es auch große Melodien zu Stande bekommt.
Es finden sich auch schöne Arrangements, wie zum Beispiel im dynamischen "Playing Along", das sich gegen Ende in pompöse Chorgesänge empor schwingt. Nicht mal lyrisch gibt es etwas zu beanstanden. Bildreich und eingehend erzählt Chaplin von Leid, Träumen und der Gesellschaft im Allgemeinen.
Doch vielen Songs auf "Perfect Symmetry" fehlt allerdings die klare Linie. Die Melodien wirken ziellos und plätschern ohne erkennbare Höhepunkte vor sich hin. Das Paradebeispiel auf dieser Platte ist sicherlich "Better Than This", exemplarisch seien hier noch "You Haven't Told Me Anything" und "Black Burning Heart" genannt.
So ist Keanes Dritte Scheibe zwar kein Highlight, macht aber klar, dass die Briten - nach wie vor - über großes Potenzial verfügen.
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Wer sich für das neue Keane-Album interessiert, kann bei Last.fm das komplette Album hören, inklusive Band-Kommentaren zu und in jedem Lied.
http://www.lastfm.de/music/keane/Perfect+Symmetry
Extrem schräg und unangepasst wie angekündigt ist es beileibe nicht. Im Gegenteil, es ist Keane pur und geht wieder mehr in Richtung Hopes & Fears. Sprich schnörkellose Melodien mit Wohlfühlfaktor.
Nach der Single, kann es eigentlich nur schlimm sein. Vielleicht werd ich später mal reinhören. Aber ich fand die ersten beiden Alben auch ziemlich öde.
ich finde das album ziemlich gut.
is halt der normale keane mix mit ein bischen "funky" teilweise.
schlimmer finde ich allerdings, dass scooter's neues "meisterwerk" mit 3/5 bewertet wird und keane nur mit 2/5...
da gehört auf jeden fall einer der beiden redakteure gefeuert; denn egal wie schlecht man das keane album findet, scooter wird niemals besser sein, dafür sind die einfach zu dumm.
nun mal ehrlich, eine musikbewertende journalistische einrichtung, welche für sich in anspruch nimmt ordentlich zu bewerten und auch auf texte zu achten, kann meiner ansicht nach, nicht einen redakteur beschäftigen, der scooter 3/5 punkte gibt.
denn irgendwie geht hier doch relation der bewertungsgrundlage komplett abhanden.
wie will man denn dann z.B. ein Album ala Radiohead oder ähnlichem bewerten ?
keine harten bässe, zu wenig mitgröll texte und die songs sind zu abwechslungsreich ?
nene leute, wenn man schon meint musik mit punkten bewerten zu müssen (was ich dumm halte, da jeder mensch halt nach genau anderen kriterien bewertet), dann doch bitte nach festgelegten maßstäben und nicht nach lust und laune.
und zu freddy:
Die Rezension ist aber schon ziemlich grottig. Hier drei Songs gelobt, da zwei Songs angerissen und dann irgend was über die fehlende Linie gesagt... hörte sich klar nach drei bis vier Punkten an, wie ich finde. Waren dann aber leider nur zwei xD.



Um nochmal zum eigentlichen Thema dieses Threads - dem neuen Keane-Album - zurückzukommen:
Ich halte die 2/5 Punkten für dem Text wirklich nicht gerecht werdend. Über 4 Absätze hinweg werden Melodien und Songwriting sowie der Stil Keanes ausführlich gelobt.
In einem kurzen Absatz wird dann die fehlende Linie und ein Mangel an Highlights in den Melodien (welche zuvor gelobt wurden...) angeprangert, wofür ohne nähere Erläuterung noch 2,3 Lieder als Beispiele genannt werden.
Dann folgt das wirklich lachhafte Fazit, dass die Platte kein Highlight sei, Keane jedoch Potential habe. Lieber Herr Redakteur, ein Fazit ist ein Resumee, welches nach einer Erörterung gezogen wird, also praktisch deren Kernaussage kurz wiedergibt. Allerdings passt ihr Fazit (und ihre Bewertung) leider nicht zu der davor äußerst schlampig durchgeführten Erörterung.
Der positive Teil der kurz geratenen Bewertung ist deutlich länger als der negative, in welchem zudem ein Widerspruch dazu (s. Melodiebewertung) vorliegt. Dennoch wird die Platte mit 2 Punkten bewertet - das macht für mich keinen Sinn.
Mein Fazit ist: Rezenssionen zu schreiben will gelernt sein 
lieber freddy (selbst wenn du ne frau bist, bist du bestimmt so ein aggressives mannsweib)
ich habe das gefühl, dass unsere auffassungen gar nicht so weit von einander abweichen, mit dem einzigen unterschied, dass ich musikjournalismus aus diesen gründen als nicht wirklich informativ ansehe, du dies aber nicht aus einleuchtenden gründen wahr haben willst.
wir sehen, beide, dass es eine persönliche meinung ist, wir wissen beide, dass man verschiedene musikstile nicht mischen darf und das man auch jeden künstler einzelnt betrachten sollte ...
doch wenn man alles dies beachtet, kann man kein punkte system einführen, welche die relationen für den leser komplett verfälschen.
dann muss man sagen 3/5 punkte für den künstler im verhältnis zu seinem potenzial.
aber nicht beiden 3/5 geben, obwohl der etablierte ein wenig enttäuscht hat, eigentlich aber besser ist.
somit sind wir schon wieder genau bei dem von mir angesprochen problem, dass es dadurch wieder zu persönlich wird und es keine bewertungsgrundlage mehr gibt.
also ... musikreviews schreiben, kann man ja gerne, aber ein punktesystem gibt den leuten den anreiz zu schnell pragmatisch zu denken.
Habe mir jetzt die Rezension durchgelesen um Infos über das Album zu erhalten und in Erfahrung zu bringen, ob es sich lohnt es zu kaufen. So eine schlechte Rezension habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Klingt wie kurz vor Feierabend und noch 200 zu schreibende Wörter! Shame on you! Dann kann ich es auch gleich bleiben lassen etwas zu schreiben. Null Aussage und aufgrund dessen auch noch eine schlechte Bewertung abgeben.
Danke!
Setzen, sechs!
nach der single wusste man ja wo der hase läuft, nachdem bekannt wurde das Keane sich Stuart Prize ausgesucht haben als Produzent.
an der produktion ist nicht viel auszusetzen , teilweise schöne melodienbögen drin und die stimme die einen echt zum zuhören zwingt.
dennoch muss ich sagen es ist ein reines popalbum geworden , nicht eine einzige schöne ballade drauf ?
pop ist kurzweilig und so wirds hiermit auch sein , schade .
besser als das zweite album ist es aber allemale !!
by the way : THE KILLERS haben sich auch von stuart prize produzieren lassen , die neue single der Killers klingt ebenfalls sehr poppig.
ich ahne also schlimmes !!

Hard Rock? Hip-Hop?
Ich kenne die musik von keane nicht möchte ich erstmal sagen. Ich dürfte also eine (relativ) objektive meinung haben. Die review finde ich schlecht. Eine etwas ausführlichere erklärung warum das album eben nur 2 punkte bekommen hat könnte man sich als fan schon wünschen.
Allerdings muss man dazu sagen, dass keiner an eine rezension gebunden ist. Nur wenn der autor schreibt das album wäre nicht gut, kann man es sich doch trotzdem kaufen und es gut finden.
Sich über die bewertung aufzuregen bringt letzendlich sowieso nichts, die punkteanzahl wird nachträglich nicht mehr geändert
Also das erste Hören der ersten Lieder empfand ich grausam... weil irgendwie jaulend.
Die Melodie von Spiralling will selbst heute noch nicht recht zünden.
Aber das Album hat wirklich gute Lieder... die dann doch wieder an Keane erinnern ^^
"You Don't See Me", "Black Burning Heart" oder der Titelsong.
Umso erfreulicher, dass man reinhören kann
http://www.lastfm.de/music/Keane/Perfect+Symmetry
Naja ich find es ist schon nicht direkt eine Fortsetzung zu den ersten beiden Alben, man merkt schon eine Veraenderung. Ich mag jedes Lied ausser "You Haven't Told Me Anything", weil sich das wirklich zieht. "Blackburning Heart" und "Better Than This" sind allerdings unter meinen Lieblingsliedern. Ich finds langweilig, wenn es ein striktes Muster gibt, und wenn man das "Geplaetscher" mag, muss es auch keinen Hoehepunkt geben
(s. Kritik).
es gibt nur wirklich einen guten song auf dem album und das ist das Love is the End !!
das ist wieder grossartiges kino von Keane,
bitte wieder mehr davon .
ansonst ist es zu schlagermässig, sehr kitschig,
ich habs versucht nochmal zu hören aber nach paar tracks werf ich es wieder runter.
schade. hätte schön sein können.
Ich finde gut, dass Keane endlich mal etwas mehr Tempo aufnimmt! Bisher mochte ich immer die Melodien von Keane, aber es war schon immer recht kitschig! Aber jetzt kann man den ein oder anderen Song von Keane auch mal schön beim Sit-In oder zum Party machen anhören! Ich gebs zu: Ab und zu ists etwas sehr 80er-Schlager, aber dann findet man in "Black Burning Heart" oder "Perfect Symmerie" auch wieder schöne Ohrwürmer!
Die Platte ist unglaublich langweilig. Dabei war die erste wirklich gut, aber das ist langweiliger Radio-pop, absolut einfallslos, schade...
find ich nicht.
ich fand die platte damals beim ersten paar mal hören unglaublich schlecht, aber sie ist gewachsen und zu meinem lieblings keane album geworden.
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