In einem kürzlich erschienenen Interview sprach Nimo von einer Straßenrap-Renaissance. Und man kann tatsächlich nachvollziehen, was er damit meint, sieht man sich die aktuelle Welle an Newcomern zwischen 187 Straßenbande, Ufo361 und dem letzten Output von Haftbefehl an: Junge MCs, vorrangig aus …

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  • Vor 2 Monaten

    Kalim leider immer noch ohne den Hak der im zusteht. Der sollte musikalisch zurück zu 6 Kronen. Auf Trap versinkt er im soliden Mittelmaß.

    • Vor 2 Monaten

      Fand ja schon Odyssee nicht so prall, aber das hier wirkt einfach weitgehend lieblos hingeklatscht. Vor 6 Kronen hat er ja auch nen etwas düsteren Stil gefahren, der auch gut zu ihm gepasst hat, aber hier ist halt (fast) alles so 08/15.

  • Vor 2 Monaten

    Hab 6 Sechs Kronen sehr gemocht. Das Nachfolgealbum hab ich erst gestern das erste mal gehört, war eine gelungene Symbiose aus Sample und 808. Nun beim dritten Longplayer ist fast nichts mehr übrig vom früheren Charme. Die Flows sind in die ziemlich austauschbaren Beats gepresst. Klingt mir alles zu lieblos und riecht hart nach Trendreiten. Ich hasse Trendreiten.

    2.5/5

    Favorit: "VVV"

    Oddysey > 6 Kronen > Thronfolger

  • Vor 2 Monaten

    Song 1-5 gehen hier echt super klar, aber danach haben wir die ultimative Mischung aus "Kann weg" bis hin zu "Ehhh, geht wohl fit". Bis auf den Closer natürlich, der ist wirklich klasse. Das war mit Abstand die größte Enttäuschung des Jahres, besonders da ich die Oddyssee wirklich sehr, sehr gerne mochte. Ich seh den Grund dafür in dem kurzen Abstand zwischen den Alben. Der Junge sollte sich lieber wieder zwei Jahre eine Pause gönnen, und dann mit einem durchgängig gutem Album wiederkommen. Denn wenn ich einen Rapper wirklich nicht in diesem Einheitssumpf versinken sehen möchte, dann ist das Kalim. Ist ja jetzt auch keine schlechte Platte per se, aber dafür einfach unglaublich eintönig und nicht besonders genug.

    Möchte aber trotzdem anmerken, dass Tresi, 38 und VVV schon echt fette Bretter sind, da kann ich wirklich nicht rummeckern. Wenn er diese Schiene das Album über durchgezogen hätte, wäre das besser gewesen. Just saying.

    3,5/5

  • Vor 2 Monaten

    Schließe mich meinen Vorrednern im Prinzip an. Kein schlechtes Album, doch leider sein bisher schwächstes Release. Kalim hat weiterhin das Potential zum "Thronfolger" und macht seine Sache wieder durchweg gut, aber ich denke, dass er seine Qualitäten auf anderen Produktionen besser zeigen kann. Klar, der Old-School-Hype ist längt vorbei und wirkt momentan vielleicht nicht erfolgsversprechend, aber "6 Kronen" hat sicherlich eine ungleich höhere Langlebigkeit als die doch sehr zeitgeistigen Produktionen und Features hier, auch wenn eigentlich alles gekonnt umgesetzt wurde und er jetzt nicht auf einmal im offenem Hawaii-Hemd vor einer Finca zu Afrotrap oder Dancehall rumhampelt. Die unterschätzte "Odyssee 579" wies dagegen eine große atmosphärische Geschlossenheit und Konstanz auf, die es hier so nicht gibt. Dafür, dass das Album so wenige Tracks aufweist und nur knapp 35 Minuten lang ist, findet man erstaunlich viele Filler bzw. Songs, die nach einigen Durchgängen einfach nicht in Erinnerung bleiben wollen. Richtige Ausfälle gibt es für mich nicht, aber eben viel solides Mittelmaß. Favoriten sind "1994", "Loco", "Tresi", die Nummer mit Trettmann, "Bis um 4" und "VVV" (!).

    3.5/5

  • Vor 2 Monaten

    Krass wie unterschiedlich die Meinungen sind. Finde gerade das Gegenteil ist der Fall. Lange keine so runde Produktion von nem deutschen Rap Album gehört, zuletzt wahrscheinlich bei Russisch Roulette. Die Beats passen stilistisch gut zum Rap, sowohl die traplastigen, als auch die eher „oldschooligeren“. Abgemischt ist das ganze auch vom feinsten, wie man es von AON gewohnt ist. Alle Tracks gehen nahtlos ineinander über und haben eine gewisse Dramaturgie. Das einzige was man kritisieren könnte ist die kurze Spielzeit, da ich mir das gerne noch ein bisschen länger geben würde. Bis auf Lila Wolken was in meine Augen eher ein skit ist, sind das alles Hits! Hoffe er kann diese Qualität in Zukunft halten. Das Album hebt sich deutlich vom Rest ab! 4/5

  • Vor 2 Monaten

    das album ist schrott. hört sich an wie die ausschußware vom vorgänger. kalims vortrag: billstedt *blubb* stadtrand, hase verpacken *blubb blubb*...traditionell hat aon dann auch wieder die promophase verkackt...das album is auf einem level wie der dreck von mosh oder dieser müll von majoe und dem knopfaugen-kurden

    • Vor 2 Monaten

      ganz so hart würd ichs nicht kritisieren. aber stimmt schon. gibt wenige rapper, die sich so heftig wiederholen. wie oft der wohl schon von gelb grün lila scheine gerappt hat.. aon promo check ich auch nicht. gibts überhaupt irgendein interview mit kalim ?

    • Vor 2 Monaten

      glaube es gibt wirklich kein interview. kann man ja auf der einen seite konsequent finden, auf diesen promo cirkus zu verzichten. andererseits hat ein strassensound interview, idealerweise mit dem atzenkeeper, auch noch niemandem geschadet...gehört irgendwie zur vorfreude auf ein album mit dazu

    • Vor 2 Monaten

      Bei so Spacken wie Dir kein Wunder.

  • Vor 2 Monaten

    Einspruch :D Ich habs mittlerweile mit viel Aufwand geschafft die Hälfte der Tracks von DZ zu mögen. Einer ist sogar einer meiner Jahresfavoriten. Die andere Hälfte ist allerdings auf einem ganz komischen Niveau a la Culcha Candela meets Katastrophenproduktion plus Autotune-Summer Cem

    Beginnt stark und hungrig, baut sensationell schnell ab und endet mit versöhnlich ehrlichen Tönen . Das Album versucht sogar sowas wie eine Unterteilung in: Zuerst Straße, dann Party (wenigstens entpuppt sich der obligatorische Kiffersong als herrlicher Kopfnicker) und am Ende zwei ruhige Tracks (von denen einer komplett in die Hose geht). Dies wird gewohnt markant moderiert durch Skits von Lehmann, der jedoch gen Ende und kurz vor der Verkündung der leiseren Schlussphase mal eben das ganze Album disst:

    "Mir fehlt noch die Seele auf dieser Platte"

    Argh

    Den Kalim hab ich noch nicht gehört

  • Vor 2 Monaten

    Hör wohl heute mal bisschen in das Teil

  • Vor 2 Monaten

    Leider kein Vergleich zu Odyssee579. Hat seine Eigenständigkeit aufgegeben und sich in die Masse der jungen Trap-Bauchtaschen-Versager eingereiht, auch wenn er in der Reihe recht weit vorne steht...

  • Vor 2 Monaten

    so..auch hier hatte ich wieder ein seltsames EP-Gefühl

    Manche Tracks sprühen vor Power und Rawness. "Loco", "6lita" oder "Tresi" sind richtig raubeinige Hits, die einem aufzeigen warum man Street-Rap so gerne hört. "Glitz & Glamour" verkörpert wohlige Entschleunigung und das kratzige "VVV" als sinnierender Closer wirkt auch nach.

    "38" und "Heimgehen sind grundsolide, aber ohne größere Überraschungen, das Intro "1994" baut eine gewisse Erwartungshaltung auf und kann dies in der Folge anhand der erwähnten Tracks auch umsetzen

    Was allerdings dann wieder störend wirkt, sind alle Versuche dieses Konzept zu verlassen: "Kodex" klingt nach ausgelutschter Fler-Nachahmung, "Lila Wolken" versinkt im öden Trapbrei, "Bis um 4" ist eine langweilige Pseudochill-Nummer die ein Mosh mit "Legalize Pot" um Längen besser hinbekommen hat, der Skit ist belanglos und das Album insgesamt sonderbar kurz

    Hier hätte man entweder etwas Feinschliff walten lassen müssen oder eben nicht auf aktuelle Trends aufspringen, sondern sein klares Konzept konsequent durchziehen. So hab ich ein eigentlich brauchbares Album mit einigen unschönen Fillern. Als EP hätte es dann besser gewirkt oder eben dann mehr vom Format eines "Loco" oder "VVV", denn beide Tracks, obwohl so unterschiedlich im Soundbild, harmonieren richtig gut miteinander und hier ist die Street auch fühlbar