Porträt

laut.de-Biographie

Kaffkönig

Wer sein Debütalbum "Das Große Kotzen" nennt, hat entweder verdammt wenig Vertrauen in seine Schaffenskraft oder heißt Kaffkönig. Die haben nämlich erkannt, dass mit so einem Titel selbst Hater Komplimente aussprechen – ob sie wollen oder nicht.

Geboren sind Kaffkönig eigener Aussage nach im "lauwarmen Schmelztiegel ländlicher Chuzpe und gutbürgerlicher Systemwut". Mann kann es auch Eppelheim in Baden-Württemberg nennen. Federführend sind zwei Herren, die sich in der Bandöffentlichkeit nur als Der Eine (Gitarre/Geschrei) und Der Andere (Drums/Bier) zu erkennen geben, bürgerlich aber auf die Namen Julian Seßler und Marcel Melucci. Hinter den Kulissen beteiligt ist außerdem Florian F. Hennefarth.

Zusammen zimmert die Bande unkorrekten Punkrock mit gehörigem Indie-Einschlag. Gewöhnlicher Punk war ihnen wohl zu regelkonform. Ein bisschen assi, ein bisschen extravagant, vor allem aber freischnauze zimmern sie auf "Das Große Kotzen" der braven deutschen Musiklandschaft Songs wie "Narbenfresse", "Panzer Quartett" und "Helene Forster" vor die Schlagerplauze. Ihr einziges Vorbild ist Nino de Angelo.

"Mir geht es am Ende des Tages nur darum, mich mal richtig auszukotzen. Und dir den verdreckten Spiegel vorzuhalten ... Was siehst du, Baby?", meint Der Eine dazu. Der Andere fügt hinzu: "Ich lebe im Bier. Und im Jetzt. Dort, in meinen knapp zwei Quadratmetern, sitze ich. Und nicht du. Meine Regeln. Aber du darfst gerne zuschauen. Alles andere ist nur Musik ..."

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