Porträt

laut.de-Biographie

KEZ

Straßenrap braucht keine Herkunft aus einem sozialen Brennpunkt. KEZ aus Baden-Baden weiß, dass es in Deutschland sowieso keine Ghettos wie in den USA gibt.

Was wiederum nicht bedeutet, nicht trotzdem den üblichen Jargon zwischen Bitches, Drogen und Hustle zu repräsentieren: "Das Asipotenzial ist bei meinem Rap halt nicht ganz so hoch", relativiert der MC selbst.

Mit 13 greift der Badener mit der behüteten Jugend und italienischen Wurzeln erstmals zum Mic. Mit 14 meldet ihn seine Schwester über das soziale Netzwerk SchülerVZ bei einem Nachwuchswettbewerb an, zu dem Samy Deluxe aufruft.

Siehe da: KEZ, der sich bis 2014 noch Kezcobar nennt, gewinnt. Kurz darauf steht der 14-Jährige neben Größen wie Azad vor 5000 Zuschauern auf der Bühne. KEZ sieht sich daraufhin natürlich ganz schön zur Musiklaufbahn motiviert.

Kurz vor dem Fachabitur bricht er seine reguläre Ausbildung ab, um dann 2014 mit Anfang 20 das Debüt-Mixtape "Trap" zu veröffentlichen. KEZ wechselt von seinem Jugendheld Game zu den Trap-Ikonen T.I. und Young Jeezy.

Anfang 2017 legt der Rapper als beinahe exklusives Signing auf Manuellsens Label König im Schatten sein offizielles Debüt "Keznation" vor.

Der Rapper aus dem prosperierenden Südwesten hat seine Mixtur gefunden: Er setzt stärker auf gute Cloudrap-Beats, Trap-Elemente und tighte Lines als auf reines Geld- und Statusgeprotze.

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