"Einkaufsfahrt im Supermarkt / Kochen, bügeln, Tag für Tag": Wenn Juliane Werding im Opener "Sehnsucht Ist Unheilbar" sanft, aber gnadenlos das Leben der Hausfrau erzählt, springt diese bildlich als Jane Fonda der Kleingartensiedlung in der bunten Radlerbüchs' durch die miefigen Schulsporthallen, …

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  • Vor 6 Monaten

    Sie hat Deutschrap definitiv geprägt!

  • Vor 6 Monaten

    War mir immer etwas weihrauchgeschwängert und glatt, aber ist mir immer noch weitaus lieber als alles, was sich heute Schlager nennt.

  • Vor 6 Monaten

    ich glaub ich brech ins essen....

  • Vor 6 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Monaten

    Jetzt mal ehrlich...Juliane Werding??
    Dann doch bitte auch Rumours von Fleetwood Mac...Stevie Nicks war doch schon immer die bessere "Schlagergöttin"
    *g*

  • Vor 6 Monaten

    "In tiefer Trauer" ist wohl eher mein Schlagersujet. Da ist auch das aus meiner Sicht ziemlich tolle "Conny Kramer" oben, aber alles Geschmackssache. Finde es gar nicht mal unverdient. Textlich und musikalisch hat die mehr zu sagen gehabt, als alle Andrea Bergs und Helene Fischers zusammen.

  • Vor 6 Monaten

    stevie, alter, was für ein grandioser text. so wurde über sie noch nie geschrieben. :absinth:

    endlich sagt es auch mal jemand laut, denn: das ist, verflucht nochmal kein schlager, es sei denn, man zählt liedermacherpop zu schlager!

    ich muss zugeben: immer, wenn sie diesen treffend beschriebenen drombusch-zug fährt, gab mir das schon damals eher wenig. diese gartenlauben-sozialisationsbeobachtungen sind aus der rückschau sicherlich hochwertig, aber faszinieren mich subjektiv nicht ganz so. ist wie bei manchen sachen von reinhardt mey.

    mir hat sie immer dann besonders gefallen, wenn das schummrige gaslicht angeknippst wurde und werding liebe, romantik und tod - voll liedermascher-goth - miteinander vereint. das konnte in deutschland damals außer ihr eigentlich nur frank duval mit tracks wie "time for lovers" oder "liebe und tod" auf breitenwirksamem niveau.

    "würfelspiel" fand ich immer top und mein ewiger liebling bleibt "stimmen im wind". diese stetige bedrohung der liebe in einer lebensfeindlichen welt, die frage nach der (un)endlichkeit des gefühls trotz verlust. niemand hat das alles so sehr auf deutsch auf den punkt gebracht, wie der deinerseits berechtigt zitierte satz "sie ist nicht verlassen, nur allein". 6 worte für die ewigkeit!

    in einer playlist passt bzgl. tenor und storyline "stimmen im wind" super zu ihrer oldfield-adaption "nacht voll schatten", finde ich. in diesen momenten ist sie der absinth der liedermacher und des deutschpop, während es bei berg/fischer höchstens zu ner halben buddel verschnittenen weinbrands langt.

  • Vor 6 Monaten

    Imperialistisches Drecksgedöns!

  • Vor 6 Monaten

    Hat mich sehr gewundert, dieses Album unter den Meilensteinen zu entdecken, ich habe es vor ein paar Jahren auf einer billigen CD gekauft und war ebenfalls begeistert. 5 Sterne sind vielleicht etwas hoch gegriffen, aber sie auch ein knappes Jahrzehnt nach ihrem Abschied aus der Öffentlichkeit für ihre Arbeit zu ehren, ist absolut angebracht. Dass ihr letztes Album "Ruhe vor dem Sturm" hier damals nicht rezensiert wurde, hatte mich damals etwas verstimmt - das war ein wirklicher Meilenstein in ihrer Karriere. Und überhaupt hat sie über Jahrzehnte hinweg immer wieder großartige Lieder veröffentlicht, die mitunter auf ihren LPs untergegangen sind.

  • Vor 6 Monaten

    In meiner Kindheit war meine Familie oft in Bayern im Urlaub, meist in den hinterstem Ecken des Chiemgau. Irgendwann, so Ende der 90er, waren wir aus irgendeinem Grund in einer kleinen Dorfbibliothek, die gerade alte Musikkassetten aussortierte. Meine Mutter nahm damals einige Juliane Werding-Kassetten mit, die ich dann auch hörte. Da war unter anderem "Stimmen im Wind" dabei, vlt waren eine der Kassetten sogar dieses Album. Fand ich damals ganz ok, auch wenn ich schon mit diesen 8 oder 9 Jahren verzerrte Gitarren cooler fand :D . Interessant jedenfalls wie sehr Musik oder Künstler, unabhängig davon obs gefällt oder nicht, manchmal hängen bleiben. Und witzig , das es das echt zum Meilenstein geschafft hat ;)

  • Vor 6 Monaten

    Eine der besten Deutschen Musikerinnen die wir in Deutschland haben. Wer es nicht mag soll halt nicht Hinhören ganz einfach. Und an alle Hater und Nörgler: Versucht es doch mal selbst ein Tiefgründigen Text (Songtext) zu Verfassen. So einfach ist das nämlich nicht. Mir jedenfalls geht Juliane Werdings Musik immer ans Herz. Und sie hat es nicht Nötig wie andere Pseudo Schlagerstars mit jeder Veröffentlichung ins Fernsehen zu gehen und sich selber zu Feiern. Juliane ist und bleibt Bodenständig....und das ist Heutzutage selten im Showbuissnes. Punkt.

  • Vor 6 Monaten

    Ein bisschen Frieden ist natürlich ein Klassiker, der Rest war dann nicht mehr so gut.

  • Vor 6 Monaten

    Eines der besten deutschen Alben aller Zeiten. Produktion, Melodien, Texte, Stimme und Interpretin sind hier untrennbar eine Einheit. Selten. Tatsächlich.

  • Vor 5 Monaten

    Hach, da kommt Melancholie auf. "Stimmen im Wind" gehört zu den ersten Liedern überhaupt, an die ich mich erinnern kann. Gehörte Ende der 80er, anfang der 90er zur Stammplaylist, wenn meine Familie nach Schweden fuhr. Ich glaube sogar, dass das das allererstes Lieblingslied meines Lebens ist. Hach.
    Habe "Stimmen im Wind" seitdem vielleicht alle 10 Jahre einmal gehört, aber son bisschen Gänsehaut kommt da immernoch.
    Und überhaupt, viele, viele Jahre später ist mir aufgefallen, dass mich die Produktion, der Sound, erschreckend an Jeff Lynne erinnert. Also sehr hochwertiger Pop, das muss ich schon sagen.

    Darüber hinaus kenne ich quasi kaum ein anderes Lied von ihr und ich glaube, das bleibt auch erstmal so. Talent hat sie aber definitiv!