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Alben mit Songs, unter denen sich kein Komplettausfall befindet, dafür aber jede Menge Abwechslung, sauberes Songwriting, und eine Künstlerin, die nachhaltig im Gedächtnis (und in den Ohren) bleibt: seltene Glücksfälle. Dieses Kunststück gelingt Joss Stone mit "Colour Me Free" in nahezu perfekter Manier.
Gleichzeitig bedeuten die neuen Tracks eine Rückkehr zu ihren persönlichen Roots, hier sind natürlich besonders "The Soul Sessions" gemeint.
Druckvoll arrangiert und mit jeder Menge Power ausgestattet, startet Joss Stone mit "Free Me". Einsatzfreudig wirft sie sich in den Song und bietet gleich das ganze Spektrum ihrer einzigartigen Stimme.
"Could Have Been You" zeigt sich schon spartanischer instrumentiert, doch auch hier hält die Soul-Lady alle Zügel fest in der Hand. Bereits nach zwei Tracks ist spürbar, dass die Herangehensweise der Produktion, bei der Joss selbst Hand anlegte, ihr selbst und ihren Songs spürbar gut tut -ganz im Gegensatz zur oft vorherrschenden Glätte des Vorgängers "Introducing Joss Stone".
"Parallel Lines" bietet mit Sheila E. und Jeff Beck zwei prächtige Gaststars, doch steht auch hier Joss klar im Vordergrund. Beck agiert dezent im Hintergrund, setzt aber höchst effektive Guitar-Tupfer und herrlich altmodisches Blues-Gegniedel. Die Sängerin selbst tobt sich stimmlich mit zunehmender Song-Spieldauer voll aus, faucht und kratzt.
Prächtigste Soul-Arbeit, von erdigem Rock-Reif ummantelt. Zunächst hauchzart, doch dann immer mehr mit Widerhaken bewehrt, kommt die "Lady" daher. "4 And 20" beginnt mit sachtem Piano-Intro und verhaltend tönender Orgel. In Sachen Eleganz gemahnt die Nummer an ein Filetstück aus der Burt Bacharach-Ära, besonders vorzüglich dabei: die fein ausgearbeiteten Trompeten-Parts.
Im "Governmentalist" schaut Gevatter Blues erneut um die Ecke und bietet eine insgesamt sehr straight inszenierte Nummer. Als energische Sixties-Fauchkatze fungiert Joss in "Incredible". Trocken wuppert das Schlagzeug auf "You Got The Love", mit sattem Bass ausgestattet vermengt sich hier spröder Soul-Appeal mit Elementen des Funks der siebziger Jahre.
Jazzige Applikationen zieren "I Believe It To My Soul". Kein Wunder, als zuständiger Maßschneider steht hier Saxophon-Koryphäe David Sanborn bereit. "Statemate" bietet beeindruckende Vokalparts von Jamie Hartman, dessen raue Interpretation einen farbigen Kontrast zum eleganten und höchst wirkungsvollen Streicherarrangement setzt. Tief in die Gefühlskiste greift Joss mit dem "Girlfriend On Demand", ohne dabei kitschig zu wirken.
"Colour Me Free": ein kurzweilig und präzise eingespieltes Album, das eine Menge schwarzer Spielarten unter dem Souldach vereint, ohne dabei jemals wie ein beliebiger Gemischtwarenhandel zu klingen. Im Gegenteil: das Neben- und vor allem Miteinander prägnanter Stilelemente zeigt sich sich gekonnt und effektiv. Eine gute Prise Popfehlt natürlich ebenfalls nicht, doch die gleitet nie in Oberflächlichkeit ab. Als weitere Besucher sind Nas und Raphael Saadiq mit von der Partie.
Joss selbst überzeugt voll mit ihrem Einsatz. Seele und Leidenschaft wirken hier nicht aufgesetzt, sondern werden mit viel Intensität angegangen und somit von echtem Leben erfüllt. Ob in leisen, sanft streichelnden Passagen, oder kratzbürstig, mit jeder Menge Stimm-Oktan betankt: Joss 2009 röhrt nach einer kleinen Durststrecke (und die sei in so jungen Jahren gestattet!) allerlei Konkurrentinnen wieder locker an die Wand.
| Shop | Titel | Preis | Porto | Gesamt |
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Colour Me Free | €6,99 | €3,00 | €9,99 |
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wow ... es gibt doch noch überraschungen. dachte schon laut hätte sich inzwischen auf alben spezialisiert die keine sau interessieren, aber über die man schön herziehen kann (ala K.Perry unpl./Queensberry). aber anscheinend ist doch noch jemand in der redaktion, der registriert, was sich so auf dem Musik-Releasemarkt tut ... wenn auch etwas sehr spät. Beifall gibts dafür aber nicht.
Demnächst bitte oben genannte irgendwann reviewen und Alben von musikalischem Interesse bitte pünktlich und nicht andersrum.
Vielen Dank.
dieser text hat eigentlich gar keinen wirklichen inhalt. aber er hat auch keine relevanz, und deswegen ist das egal. er dient lediglich als platzhalter. um mal zu zeigen, wie diese stelle der seite aussieht, wenn ein paar zeilen vorhanden sind. ob sich der text dabei gut fühlt, weiß ich nicht. ich schätze, eher nicht, denn wer fühlt sich schon gut als platzhalter. aber irgendwer muss diesen job ja machen und deshalb kann ich es nicht ändern . ich könnte dem text höchstens ein bisschen gut zureden, dass er auch als platzhalter eine wichtige rolle spielt und durchaus gebraucht wird. könnte mir vorstellen, dass ihm das gut tut. denn das gefühl gebraucht zu werden tut doch jedem gut, oder? klar, er ist austauschbar. das darf ich ihm natürlich nicht verraten. denn austauschbar zu sein, dass ist schrecklich. austauschbar zu sein bedeutet ja eigentlich, dass nicht man selbst, sondern einfach irgendjemand oder irgendwas an der stelle gebraucht wird. somit würde mein erstes argument, man braucht dich, nicht mehr ziehen, und das zuvor erzeugte gute gefühl des textes wäre zunichte gemacht. das will ich nicht. also bitte nix verraten, ja? aber vielleicht merkt er es ja nicht. das wäre gut, denn wer hat schon lust einen deprimierten blindtext auf seiner seite zu platzieren. was würde denn das für einen eindruck machen. das will ja keiner lesen. somit wäre er dann ein für alle mal tatsächlich völlig nutzlos. das wäre sein todesurteil. soweit wollen wir es doch nicht kommen lassen, oder? es sei denn, und das ist möglich, er würde wiedergeboren und käme als, naja, sagen wir als witz, und ein textleben später vielleicht als bildzeitungsartikel auf die textwelt. irgendwann wäre er vielleicht sogar ein text im lexikon. dann hätten wir ihn ja sogar weitergebracht in seiner entwicklung. klingt gar nicht schlecht, oder? trotzdem bin ich der meinung, man sollte ihn nicht bewusst dort hin treiben. er hat ein recht darauf, sich selbst zu entwickeln. und zwar in genau dem tempo, das ihm gefällt. und bis es soweit ist, nehme ich ihn eben an, wie er ist. als einfachen blindtext ohne wirklichen inhalt.
Mit 'Colour Me Free', dem am 30. Oktober 2009 erschienen vierten Studioalbum, kehrt Joss Stone zum Soul zurück. Auf den letzten beiden Alben hat sie leider zu sehr mit dem Mainstream und dem glatt gebügelten R'n'B der Charts geliebäugelt. Das ist jetzt gottseidank vorbei!
Bemerkenswert sind auch die an Colour Me Free beteiligten prominenten Musiker. Gitarrenlegende Jeff Beck, der immerhin schon 65 Jahre alt ist, liefert zu dem Funk-Juwel „Parallel Lines“ ein paar prägnante Licks, während Sheila E. demselben Stück auf ihre Art und Weise eine extra Prise Pfeffer verleiht. Dave Sanborn, der Saxophonist, der vom Alter und Renommee aus einer ähnlichen Liga stammt wie Jeff Beck, veredelt den Soulshuffle „I Believe It To My Soul“ mit Volumen und Jazz; Neo-Soul-Aficionado Raphael Saadiq gelingt im Verbund mit Stone das Kunststück, mit „Big Ole Game“ eine Schnittstelle aus Rolling Stones und Tamla Motown zu markieren. „Governmentalist“ – eine schöne Wortschöpfung, in der sich Macht und Magie widerspiegeln – ist das, was man sich unter einem Funk aus den Swamplands der Südstaaten vorstellt. Der prickelnde Groove, abgeschmeckt mit einem Schuss Voodoo und einer mitreißenden Einlage des 36-jährigen Rappers Nas, erzeugt pure Dancefloorenergie und ist neben der ersten Single „Free Me“ eines der Highlights unter den Songs, die mehr aufs Tempo drücken.
http://soulgurusounds.blogspot.com/2009/11/joss-stone-kehrt-mit-colour-me-free-zum.html
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Hab mir das Album eine Woche nach Veroeffentlichung besorgt und mir gefaellt`s sehr gut! Die Frau hat einfach ne Superstimme und ist unverwechselbar.
Besonders gut gefallen mir "Governmentalist" und der 13-Minueter, von dem mir grad der Titel nicht einfaellt..aber besonders da hoert man, wieviel Spass sie beim Aufnehmen des Songs hatte.
Erstaunlich, dass sie das Album in grade mal einer Woche fertig hatte und zudem noch im Club ihrer Mutter! Unverstaendlich, dass sie fuer dieses Album 2 Jahre lang mit ihrem Label kaempfen musste, um es veroeffentlichen zu koennen!!!
Mit der Platte macht man absolut nichts falsch..von mir gibt`s die volle Punktzahl 
ich glaube euch jungs jetzt einfach mal und besorg mir die platte. wenn sie wirklich nochmal die qualität der ersten beiden platten erreichen sollte, wär das ja fast zu schön um war zu sein.
außerdem wird es dieses jahr endlich mal zeit für einen brauchbaren soul release.
Joss Stone hat schöne Füße.
Mit ihrer Musik hab ich mich allerdings noch nichts beschäftigt.
haha vielleicht. im moment berausche ich meine Ohren mit diversen Mike Patton Projekten und John Zorn, demnächst kommt die neue Tom Waits-Live CD und wenn ich danach wieder Lust hab auf etwas schön aussehndes und schön klingendes, werd ich mich mit Fräulein Stone befassen. 
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