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Kennt eigentlich jemand außer mir den Landliebe Kakao in der Ein-Literflasche? In vielfacher Hinsicht hängt mein Wohlbefinden mit diesem Wundertrunk zusammen: wenn ich mal unten bin, richtet er mich auf, wenn ich krank bin, pflegt er mich gesund. Bin ich traurig, bringt er mich zum Lachen, und wenn ich mich fürchte, beschützt mich die große Flasche. Das Einzige, was dieser Wunderwaffe gleichkommt, ist die Musik von Jimmy Eat World. Sie sind der gute Kakao der Gitarrenmusik.
Entsprechend dürstend erwartete ich die Ankunft von "Futures", dem Nachfolger des Brechers "Bleed American". Und immer ist es dasselbe mit Jimmy Eat World: beim ersten Hören ist man fast ein wenig enttäuscht, hat man doch das ultimative Superalbum erwartet. Aber dann entwickelt die Platte ihr Aroma und ist aus dem eigenen Leben nicht mehr wegzudenken. Dieses Mal haben sie die perfekte Mischung aus feinsten Emorock-Bohnen à la "Bleed American" und zum Heulen schönen Balladen nach Art von "Clarity" gefunden.
Wieder beginnen Jimmy Eat World mit einem rhythmisch rockenden Titeltrack, auch wenn "Futures" ein wenig gefühlvoller vorgeht als das fast schon brutale "Bleed American". Mit "Just Tonight ..." erfährt das Tempo noch eine leichte Steigerung. Aber die derben Kracher sind diesmal gleichmäßiger aufs Album verteilt, "Nothingwrong" und "Pain" finden sich erst weit hinten, die Jungs spielen die Dramaturgie-Klaviatur mittlerweile mit beängstigender Perfektion.
Mit dem eindringlichen "Work" oder dem gar nicht konspirativ zu verstehenden "23" frönen die vier Kalifornier der Powerballade, dass es einem das Lächeln ins Gesicht brennt. Gäbe es das gute alte Mixtape für die/den Angebetete(n) noch, vor allem "Work" würde sich sicher tausendfach darauf wiederfinden. Und wer bei "Drugs Or Me" keine feuchten Augen bekommt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.
Wenn es erlaubt ist, das böse E-Wort zu benutzen: Jimmy Eat World mag man als Konsensmucker oder Weichspüler bezeichnen wie man will, den Emo-Thronanspruch, den sie mit "Clarity" angemeldet und mit "Bleed American" unterstrichen haben, kann man kaum noch negieren, zumal sie sich mit "Futures" fast schon selbst gekrönt haben. Gefeiert wird die Inthronisation natürlich mit Kakao.
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Hat schon jemand das neue Album oder Ausschnitte davon gehoert?
Habe mir gerade das komplette Album angehoert und muss sagen das es mich nicht unbedingt vom Hocker gehauen hat! Es gibt ein paar Hoehepunkte wie zum beispiel die erste Single PAIN und NOTHING WRONG. Die anderen Lieder haben mich noch nicht beeindruckt.
Es scheint mir so als wenn es mehr ein Bleed American Teil 2 geworden ist, was ja bekanntlich meistens nicht funktioniert. Aber vielleicht braucht die Platte ja auch ein paar Runden im CD Spieler bis sie so richtig kracht.
Was denkt ihr so???
Da ich gelesen habe, dass es im Oktober veröffentlicht wird, mache ich mir nicht die Mühe die Songs jetzt schon zusammenzusuchen.
Keine großen Erwartungen, belanglos oder nicht - mir reichen "Clarity" und "Bleed American" schon völlig...
...um ungefähr alle drei Monate mit einem breiten Grinsen an 2001/02 zurückzudenken. 
ich schließe mich autumn an
Naja wobei nette Band aber naja nichts besonders tolles...
hab schon Lobgesänge auf die neue Platte gehört..... aber diese Band vermag mich einfach nicht zu interessieren....
Ich habe jetzt das komplette Album 2, 3 Wochen lang recht intensiv durchgehört und muss sagen, dass der CD ein wenig die Identität fehlt, im Vergleich zu "Clarity" oder "Bleed American".
Dieses Erhabene und Reine, welches "Clarity" ausmachte ist nicht ganz vorhanden und für ein Pop/Rock Schmankerl a la "Bleed American" sind zu wenig Hits drauf.
Trotzdem ist es für mich kein schlechtes Album. Es sind recht viele ansprechende Songs auf der Platte, "Futures", ist ein ziemlicher Knaller und auch Songs wie "23", "Nothing Wrong", "Kill"
oder "The World We Love" sind überdurchschnittlich gute Songs mit herrlichen Lyrics.
"Night-Drive" ist, bis jetzt, mein absoluter Favorit, ist er doch fein arrangiert und vom Kontext her sehr interessant.
Ein kleiner Kritikpunkt wäre vielleicht noch, dass die live gespielten Demoversionen von einigen Songs besser waren als die jetzigen Studioversionen. Ich rede hier besonders von "Kill", welches live noch der Anwärter auf meinen persönlichen Song des Jahres gewesen wäre und so "nur" ein gutes Lied geworden ist.
Der Musikkritiker in mir würde 7/10 Punkten vergeben, obwohl ich mir wie ein Schwerverbrecher vorkomme, ein Album zu bewerten, welches erst in 6 Wochen offiziell erscheint.
Aber ich kaufe es mir sofort wenn es rauskommt, ich schwörs!!
hach, ich hoff so sehr dass mir das Album gefallen wird ... ist eine von meinen absoluten Lieblingsbands und ich würd sehr viel für nen würdigen Nachfolger zu einem der genialsten Popalben aller Zeiten (Bleed American) und DER Definition von Emo schlechthin (Clarity) geben ... *hoff*
So, jetzt ist das Album offiziell erschienen.
Und meine Erfahrung der letzten Wochen hat gezeigt, dass die CD mit jedem Hördurchgang wächst.
"Futures" braucht sich nicht hinter den beiden großen Vorgängern verstecken.
Es ist kein einziger Ausfall auf der CD, manche der Songs gehören zum Besten was JEW jemals gemacht haben. Wunderschöne Balladen wechseln sich mit Krachern wie "Nothingwrong" oder "Pain" ab und dann ist da überall Jim Adkins grandiose Stimme.
Mein neuer Favorit auf "Futures" ist "Polaris", der einen dieser Refrains hat, bei dem man ein Funkeln in den Augen bekommt.
Aber eigentlich gilt das bei jedem Song der CD.
Bleibt abschliessend noch anzumerken, dass im November eine Special-Edition folgen soll, auf der alle Songs noch mal als Demoversionen vertreten sind.
Ach ja, und mit der "Futures" CD kann man wieder eine Secret-Website besuchen, so wie damals bei "Bleed American", auf der dann noch eine Handvoll Songs zum runterladen bereit stehen.
An manchen Tagen ist man einfach nur glücklich...
Dass das neue Album einige Hördurchgänge braucht, davon liest man irgendwie in jeder Kritik.
Bei mir war es ja auch nicht anders, aber dafür liebt man das Album danach umso mehr (naja, ich zumindest...)
Und man bekommt diese unglaublichen Glücksgefühle, wenn man Zeilen wie "you say that loves goes anywhere, in your darkest time, it's just enough to know it's there" hört oder das grandiose, sich immer weiter ausbreitende "23".
An "Clarity" kommt das Album wirklich nicht ganz ran, aber für "Bleed American" reichts locker.
Na gut, wenn du es mit Sicherheit sagen kannst, dann glaube ich dir natürlich...
Ist doch völlig egal wer welches Album nun besser oder schlechter findet, eine rein subjektive Sache.
Kann aber auch sein, dass ich von "Futures" ein wenig zu begeistert bin, weil es bei mir auf Dauerrotation ist und keine Konkurenz hat (ausser Tom Waits).
time will tell...


Mit Futures gehts mir so wie mit Clarity. Umso öfter ich sie hör, desto besser gefällts mir. Bleed American hat mir auf Anhieb gefallen und läuft immer noch ziemlich oft. Ist für mich das perfekte Album.
Futures ist wirklich ein klasse Album. Ich bin nur durch Zufall drauf gestoßen, aber beim Kauf des neuen Albums hab ich mir gleich Clarity noch mitbestellt.
Clarity trifft meinen Geschmack meist nicht, auch wenn Songs wie "Believe In What You Do", "Blister", "For Me This Is Heaven" und "Lucky Denver Mint" mir sehr gefallen.
Futures gefällt mir fast durchgängig unbeschreiblich. Seit dem ersten Durchhören ist "Work" mein Favorit, aber auch "Pain", "Polaris", "The World You Love" und natürlich "23" sind genial. Top-Album!
Musik ist auch Geschmackssache! Vielleicht gefällt dir Night Drive bei zehnten oder zwanzigsten Mal hören auch. *grins*
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