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Wie auf den Vorgängern bewegen sich die Songs von "Chase This Light" wieder irgendwo zwischen Emo, Rock und Pop. Allerdings weisen sie auch eine deutlich düsterere Note auf als gewohnt.
Im Gegensatz zum gewohnten Jimmy Eat World-Stil hören die Tracks sich eher flott und leicht an, was aber durchaus täuscht, wenn man die Texte genauer betrachtet. "Big Casino" etwa beginnt mit dominanten, antreibendem Schlagzeug, während Adkins über die Schattenseiten des Berühmtseins singt. Traurige Zeilen wie "You can't keep safe what wants to break" auf "Always Be" stehen im Gegensatz zum flotten, beinahe fröhlichen Gitarrensound.
Die Melodien gehen zwar ins Ohr, doch die Lyrics hinterlassen gleichzeitig einen bittersüßen Nachgeschmack. "Firefight" mit "Why open the door if you won't go, don't ask twice if you don't wanna know" etwa klingt schon sehr nach einem trotzigen Versuch, den eigenen Stolz zu wahren. Selbst wenn man vor dem Abgrund steht.
Jim Adkins weinerliche Stimme vermittelt dabei überzeugend Gefühle wie Verzweiflung, Wut, Hoffnung oder Schmerz. Bis man sich selbst fühlt, als stünde man vor den Scherben einer Beziehung oder am Rande der Verzweiflung, weil sich manche Dinge nicht ändern lassen. Neben Problemen in der Liebe oder Freundschaften schlägt die Band aber auch politische Töne an. "Gotta Be Somebody's Blues", das wohl beste Stück des ganzen Albums, kreiert mit eindringlichem Text und dramatischer Geigenbegleitung eine intensive Stimmung. Das verursacht wirklich eine Gänsehaut.
Es scheint überhaupt unmöglich, sich nicht von den Songs berühren zu lassen. Jeder, der schon einmal vor den Scherben einer Partnerschaft stand, findet einen Teil davon in Tracks wie "Dizzy" wieder. Schließlich unterscheiden sich Jimmy Eat World von vielen ihrer Kollegen dadurch, dass jedes ihrer Lieder absolut ehrlich wirkt. Auch bleiben sie immer ihrem Stil treu, entwickeln sich aber trotzdem weiter. Den sehr gitarrenlastigen Sound, unterlegt von einem meist hintergründigen Schlagzeug, variiert die Band nur sehr behutsam.
So erinnert "Be Sensible" vom Stil her zwar an "Hear You Me", klingt aber viel melodischer. "Electable (Give It Up)" tritt dagegen um einiges härter ins Pedal als vergangene Songs, um die Aussage des Liedes deutlich zu machen. Jimmy Eat World stehen für Emo im Sinne von emotional, nicht aber für heulende Langeweile wie viele andere Bands.
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[color=orange:4eca7f5255]Salt, sweat
Sugar on the [color=green:4eca7f5255]asphalt
Our hearts littering the topsoil
Sign [color=gray:4eca7f5255]up
It's the picket line
Or the parade
Our lives
Hui, da bin ich ja mal gespannt, ob sie mich noch mal überzeugen können. "Futures" fand ich schon nicht mehr ganz so gelungen, wenngleich immer noch gut!
Fand sie auch beim ersten Mal nicht annähernd so toll wie die anderen, aber hey, was ist schon besser als Clarity oder Bleed American! Und Futures war ja auch sehr gut!
Jedenfalls ist "Chase this Light" eine CD die sich erst nach mehrmaligen hören in die Gehörgänge schleicht und dort gut und gerne ein Weilchen bleibt! Echt, langsam finde ich sie wirklich klasse! Einfach mal öfter anhören, es zahlt sich aus!
Aber eben leider trotzdem nicht so klasse wie die alten Alben
Fantastisches Album, steht den Vorgängern meiner Meinung um nichts nach.
Absolut Jimmy. Mehrfach hören hilft dem Zweifler und vorschnellen Urteiler.
"Auch bleiben sie immer ihrem Stil treu, entwickeln sich aber trotzdem weiter. Den sehr gitarrenlastigen Sound, unterlegt von einem meist hintergründigen Schlagzeug, variiert die Band nur sehr behutsam."
Klingt wie aus der Schülerzeitung.
Ich hab bisher nur reingehört, finds aber auch net so toll.
Anfangs war ich auch ziemlich enttäuscht.
Es fehlte irgendwas, etwas ruhigeres, episches wie "23" oder "Just watch the fireworks" oder auch etwas brachialeres wie "Bleed American" oder "Pain". Trotzdem hab ich das Album immer wieder gehört, täglich auf dem Weg zur Uni, z Hause, ect. Irgendetwas besonderes muss dieses Album doch haben, es ist schließlich Jimmy Eat World, meine Lieblingsband.
Mit der Zeit und mit besserem Hinhören gefallen mir die Songs immer besser, gerade Big Casino ist verdammt gut. Dennoch bleibt es meiner Meinung nach das schwächste J.E.W.-Album, was sich negativer anhört, als es tatsächlich ist, da die anderen Alben durch die Bank auf ihre Art absolute Meisterwerke waren. "Chase This Light" ist somit zwar für J.E.W.-Verhältnisse nur gut, im Allgemeinen gesehen aber ein wirklich tolles Album, in welches man sich vielleicht etwas einhören muss.
Größter Kritikpunkt mMn ist jedoch das, vor was ich schon seit Futures Angst hatte: inflationärer Gebrauch von "Uhs" und "Ohs" in den Liedern. Nach einiger Zeit finde ichs jetzt auch nicht mehr wirklich schlimm, aber fürs nächste Album dann doch lieber etwas mehr Text in den Refrains 
nach dem 1. mal anhören find ich das album ganz gut, aber bleed american oder futures (noch? ^^) besser, wie schon gesagt wurde es fehlt irgendwas bei dem neuen album. aber alles in allem find ichs ganz u gar nicht schlecht, es ist trotzdem noch ein gutes album. ich finde z.b. gotta be somebodys blues oder dizzy sehr gut =)
Das Review sagt in der Tat nicht besonders viel aus...
Ich persönlich find das Album gut; nicht so gut wie Bleed American jedoch... dies liegt meiner Meinung daran dass die Songs zu homogen klingen...
Ausser "Gotta be somebody's blues" klingt doch alles recht gleich (mal schneller, mal langsamer... aber immer viele Background Chöre...)
Ansonsten jedoch besser als "Futures", weil, von der Musik her, um einiges positiver...
ich hab immer noch nicht reingehört.
aber die bisherigen reaktionen sind nicht besonders positiv.
Ich bin sehr begeistert. Finde auch nicht, dass man es erst ein paar Mal anhören muss. Bei mir ist der Funke sofort übergesprungen 
immer diese endlosen diskussionen ob jimmy eat world noch poppiger sein könnten/schon das vorzeigemodell der popmusik sind. solange die musik auf diesem gleichbleibend hohen niveau bleibt, können sie meinetwegen auf in der arena in münchen vor 3 mio. fans spielen 
man bewertet ja immer alben nach subjektiven kriterien
das klingt vielleicht komisch, ist aber so 
Da stimme ich zu - Kritiken sind immer subjektiv, un das ist auch gut so.
Aber nun wieder zum neuen Album:
Nach 10maligem Hören kommt es nicht ganz an vorherige Alben heran. Trotzdem ist es ein gutes, stimmiges, popp-lastiges Album, das aber immer noch den typischen JEW Charme hat ... gestochen scharfe zweistimmige Leadvoice, druckvolles Schlagzeug und rhythmische Guitarrenbeats ... in nur ein paar Songs lassen JEW ihr Talent aufblitzen:
Gotta Be Somebody's Blues oder das Meisterstück DIZZY ...
... denkit daran: MEinungen sind IMMER subjektiv! ... das war meine Meinung!
Cheers
2morpheus
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