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Der letzte Mash-Up von Radiohead und Jay-Z bekommt Zuwachs: "The Encore" nennt sich die Fortsetzung nach Max Tannones Mix-Rezept.
New York (vog) - A cappellas von US-Rapper Jay-Z gemixt mit Instrumentals und Vocal-Fragmenten der britischen Indie-Helden Radiohead ergibt ...? Jaydiohead! Producer Minty Fresh Beats aka Max Tannone hatte sich Anfang des Jahres die Vocals aus Jay-Zs zum Mash-Up freigegebenen "Black Album" vorgeknöpft und mit Radiohead-Songs verknüpft.
Die Rechnung ging auf: "Jaydiohead" konnte sich schnell als neuer Stern am Mash-Up-Himmel etablieren, neben dem bis dato alles überstrahlenden "Grey Album" von DJ Danger Mouse.
Nun geht das Crossover-Erfolgsrezept in die nächste Runde. Fünf weitere Pop-Bastards stehen - neben der Full Length - auf der Jaydiohead-Homepage zum kostenfreien Download zur Verfügung. Passenderweise heißt die Gratis-EP "The Encore".
Den Jungs um Thom Yorke ließ sich bis dato kein Statement zum Projekt entlocken, während Jay-Z zumindest bereits Teile des Albums via Twitter würdigte. Das Schöne am entstehenden Hybriden: Er klingt vertraut, dennoch neu und ungewohnt. Zudem verzichtet Max Tannones unkonventionelle Herangehensweise auf die sonst so typisch britische Schwermütigkeit, was speziell der Neuveredelung von "Reckoner" oder "High And Dry" gut zu Gesicht steht.
Wie das wohl klingt:
This Is What You Get... (Yo,yo,yo, bitch), This Is What You Get (Check,check,check this out, motherfucker...).
Och nöö. Radiohead- Songs sind so schon perfekt, da muss man nicht noch ein paar Rapparts draufschmeißen, das ist respektlos. Kommerzielle Ausschlachtung von guten Songs, pfui.

Finds suppa. Hört bidde ma auf mit diesen sehr vorschnellen Urteilen. Da hat sich jemand echt Mühe gegeben, ein sinnvolles, schlüssiges Album zu machen, was definitiv mehr Hörer verdient als so ein paar kleine Radiohead/Jay-z Die-Hard Fans

Brauch ich auch überhaupt nicht. Und ich mag sowohl Radiohead als auch Jay-Z. Aber dieses Mashup-Gedöns war noch nie das Gelbe vom Ei und es wird zunehmend ausgelutschter.
Und, auch wenn ich mich da jetzt weit aus dem Fenster lehne: wer ein bisschen was von Musikproduktion versteht, der weiß, wie gering die "Erfindungshöhe" von Mashups ist. Das wird dadurch nicht besser, dass man schon durch das Album-Konzept auf ein paar wenige Song-Kandidaten beschränkt ist.
Habe bisher auf fast jeder Mash-up, sei es mit Jay-Z (da gibt es bezüglich American Gangster und Black Album ja einige), den DJ Swindle-Sachen mit z.B. Eminem, oder das großartige Marvin Gaye vs Nas, gute Tracks gefunden, meist sogar 3-4 pro Album.
Ich finds ne geile Sache!

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