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"Jason, you're aMrazing": Eine Frau hält ihr großes Plakat in die Höhe. Der Angehimmelte lächelt. Scherzt mit dem Publikum. Animiert zum Tanzen. Sehr sympathisch wie der Mraz da so barfuss über die mit Teppichen ausgelegte Bühne tanzt und sich am Ende des Konzerts noch kurz die Flip-Flops überstreift. Nur live dabei sein, wäre noch schöner gewesen.
Seine DVD "Beautiful Mess – Live On Earth" beginnt atmosphärisch. Bilder des nächtlichen Chicagos werden immer wieder eingeblendet: im Wechsel zwischen Skyline und verschiedenen Bühnenperspektiven ein schönes Intro. Ein wenig stört zwar das nicht enden wollende Gekreische der meist weiblichen Fans - gehört zu einem Konzert aber eben dazu.
Bereits mit dem viel versprechenden Einstieg zeigt Schwiegermamas Liebling, dass ein Vollblutmusiker in ihm steckt. Nur von Gitarre begleitet erklingt seine weiche, sanfte Stimme bei "Sunshine Song". Viel jammiger angelegt als auf den Studioalben und deutlich mehr vom Reggae inspiriert kommen Songs wie das Gänsehautstück "The Remedy" live daher. Mraz bezieht seine Fans mit ein und lässt seine Vocals wiederholen. "Traveler/Make It Mine" oder "Copchase" warten dann mit langen Soli auf.
Stimmlich wirkt Mraz stets sehr sicher, meistert jede Anstrengung scheinbar mühelos und braucht keine aufgeblasene Bühnenshow: Häufig reicht schon sein Reggae-Kumpane, die Gitarre und ein schelmisches Lächeln. Sich selbst nimmt er dabei gerne mal auf die Schippe. "Another lovesong. Surprise, surprise, I got nothing but lovesongs", witzelt er. Den Überflieger "I'm Yours" performt der Musiker dann auch gewohnt liebenswürdig, mit Bläsereinsatz, zweistimmigem Gesang und vor allem textsicheren Fans.
Auch das Duett "Lucky" vom Album "We Sing. We Dance. We Steal Things." kommt zu Ehren: Popsternchen Colbie Caillat kommt auf die Bühne. Dem hübschen Duo sei Dank hört man über den ein oder andere schrägen Ton hinweg – was auf der CD nicht gelingt.
Insgesamt legt Mraz eine recht umfassendes und liebevoll gemachtes Paket vor. So enthält "Beautiful Mess" neben Aufnahmen und Erklärungen zu den Musikvideos eine Dokumentation namens "Un Beau Désordre" – ein schönes Chaos. Dort erlebt man einen Musiker, der absolut keine Starallüren pflegt, eine ziemliche Quatschnase abgibt und überall seine Finger im Spiel hat.
Zwar beschleicht einen zuweilen das Gefühl, dass hier mehr inszeniert als dokumentiert wurde. Dennoch kommen die Fans trotz der ein oder anderen Länge nah ran an ihren Star, der sich als äußerst liebenswerter Zeitgenosse offenbart.
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
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Jason Mraz - Jason Mraz's Beautiful Mess - Live On Earth | Infos (Lieferzeit/Service) | €9,49 | €3,95 | €13,44 |
Der ist einfach super. Und wer mal an einem Konzert war, merkt, dass das Ganze weder aufgesetzt noch inszeniert ist. Der hat einfach Freude an der Musik, was auch seine spontanen Einlagen und Improvisationen beweisen. Wobi ich auch als grosser Fan zugeben muss, dass "I'm Yours" einfach zu oft gespielt wurde. Da verstehe ich jeden, der sagt, dann ihm dieser Song auf den Sack gehe und Jason daher nicht so toll findet. Hat er allerdings auch nichts dafür 
Wieder mal ist die rezi besser als da punkturteil
Ich verstehs nicht: eiin Album (z.B. dieses hier) wird während des ganzen Artikels für gut befunden, und am Ende springen 3 Punkte raus.
Ein anderes Album (z.B. Massiv-Alben) werden verrissen und erhalten ebenfalls 3 Punkte
Jason Mraz is dufte. Ein klassischer Singer-Songwriter.
Mein Highlight ist immer noch dieser Art Scat-Part bei "I'm Yours". Auch das Duett mit Colbie ist gut. Mal was Leichtes für zwischendurch. Gefällt mir.
Naja, ich hab das Ding noch nicht gesehen, kann also über diese Veröffentlichung nichts sagen, aber ich war in Leipzig auf dem Konzert hochgradig enttäuscht und da war die Setlist praktisch dieselbe (nur Remedy hatte er nicht mit drin) Aber ich muss dazu sagen, dass ich das neue Album von ihm auch überhaupt nicht haben kann. Der Mann hat riesige Live-Sessions (allen voran Jason Mraz - Live & Acoustic (immer noch eins meiner zehn Lieblingsalben zum Autofahren)) gemacht und auch das Debüt ist großes Kino, aber davon hat er ja praktisch nichts gespielt (von dem langsamen Boy's gone abgesehen) Ich weiß nicht, ich mochte seine SingerSongwriterSachen mit Hang zu lässigen Raps und Wortspielen lieber als seine Lovesongs.
Also ich werd mir die CD/DVD zu Weihnachten auf jeden Fall leisten, bin Jason Mraz Fan der ersten Stunde und die Livekonzerte, die ich bis jetzt mitbekommen habe bzw. erlebt habe waren immer erste Sahne und vor allem mit solchem Musikalischem Elan, Inspiration und "Bob-Marley-Feeling" einfach zauberhaft zum anhören!
@Einar_der_Axtschwinger: Oh ja, das Live & acoustic Album ist göttlichst! Die Livesession konnte meiner Meinung nach nur von wenigen in seiner Musikrichtung getoppt werden!
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