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Ziemlich genau zweieinhalb Jahre nach James Browns Tod einigen sich endlich die leiblichen Erben. Ihr Streit hatte sogar Browns Beisetzung um Monate verzögert.
Columbia/South Carolina (joga) - Ein Richter des US-Staates South Carolina hat mit seiner Entscheidung, wie das Erbe von James Brown verteilt werden soll, einen zweieinhalb Jahre dauernden Streit beendet. Richter Jack Early gab gestern seinen Segen zu einer Vereinbarung zwischen den zerstrittenen Erben Browns.
Demnach sollen die sechs erwachsenen Kinder Browns ein Viertel des Vermögens erhalten, seine letzte Frau Tomi Rae Hynie und der mittlerweile siebenjährige gemeinsame Sohn ein weiteres Viertel. Die Hälfte des Erbes geht an eine Stiftung, die bedürftigen Kindern ein Musikstudium ermöglichen soll und die Brown bereits zu Lebzeiten großzügig unterstützt hatte.
"Nur wenig Geld" auf den Konten?
Einem Bericht von Associated Press zufolge ist das hinterlassene Vermögen Browns aber deutlich kleiner, als zunächst angenommen. Zu Beginn des Erbstreites hatte Tomi Rae Hynie von 100 bis 200 Millionen Dollar gesprochen. Die mit der Auseinandersetzung befassten Anwälte hätten aber erklärt, dass auf Browns Konten "nur wenig Geld" sei, schreibt AP.
Soullegende Brown war am 25. Dezember an einer verschleppten Lungenentzündung gestorben. Daraufhin entbrannte zwischen den möglichen Erben ein erbitterter Streit, der sogar Browns Beisetzung um Monate verzögerte.
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