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2005 fand der englische Heulbarde James Blunt mit seinem Debütalbum "Back To Bedlam" und dem Dauerbrenner "You're Beautiful" die Radio-Weltformel, die uneingeschränktes Airplay einbringt. Auf dieses Wissen greifen er und die Musikindustrie seitdem immer wieder zurück, um sich an Belanglosigkeit übertreffende Tonträger herauszubringen.
"Some Kind Of Trouble" versteht es jedenfalls, den im Titel benannten Ärger weiträumig zu umschiffen. Jeder Song folgt der Devise "Wer nichts wagt, der gewinnt". Die Angst, etwas falsch zu machen, jemand auf den Schlips zu treten, ist beinahe greifbar. Die Musik muss so unaufdringlich sein, dass man sie zum Bügeln im Hintergrund dudeln lassen kann und dabei nichts Relevantes verpasst.
Blunt besingt Frauen und Sonne – und Frauen. Bei Zeilen wie "I'm a boy, she's a girl / we're all doing this around the world" ("Turn Me On") kann man schon mal ein paar Songs wegdösen.
Elaborierte Texte verjagen ja eh nur die Zuhörer und so bekennt Herr Blunt in "I'll Be Your Man" auch ganz offen: "Everything that I'm trying to say / just sounds like a worn-out cliché". Quod erat demonstrandum.
Während der Sänger im Interview mit laut.de noch von rockigen Gitarren und tollen Live-Songs schwärmte, sucht der Rezensent diese jetzt vergeblich. Den Schlagzeuger kann man nur auf langsam oder schnell stellen und die Gitarre klingt ungefähr so rockig wie ein neunjähriges Pink-Double bei der Mini Playback Show.
Wie aus den Songs quillt auch aus dem Video zu "Stay The Night" ein hohles Klischee nach dem anderen. "Ich stehe total auf Surfen, deswegen wollten wir dieses Kalifornien-Surfer-Leben einfangen. Ich durfte im Video aber leider nicht surfen", beschreibt Blunt die Entstehung des Clips. Man muss fast hoffen, dass er bei "Some Kind Of Trouble" auch nicht mehr zu sagen hatte.
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puh, ich weiß ja gar nicht ob ich das sagen darf ohne erschlagen zu werden, aber die zwei vorherigen james blunt alben habe ich mir schon ganz gern angehört. irgendwie hatte diese art des singer-songwriter-tums einen gewissen charme für mich. insofern werd ich mir das neue album auch mal anhören. scheint mir eher wie die typsche trotzkritik zu sein. mit monster magnet und warpaint passt es nur irgendwie überhaupt nicht in meine momentane playlist ^^
Gemeinsam mit Bon Dofi ab in die Kiste "Belanglose Schwuchtelmucke ohne Anspruch"
Kann es sein, dass die Ex-frau/freundin des Rezensenten gerne JB hört?
So schlecht das Album auch sein mag, mit Journalismus hat das nichts zu tun... das, meine Herren ist eine Frechheit. Abgesehen davon, dass hier wieder mal die Plattitüde zutrifft, dass ein Rezensent, der auf Booklet und/oder Video eingeht, sich kaum bis nicht mit der CD beschäftigt hat
das album hab ich nach 5- 6 tracks ausgemacht , klingt völlig seelenlos, absoluter einheitsbrei. ich denke das chartmässig nicht mehr funktionieren wird und James Blunt bald von der Bildfläche verschwunden sein wird.
dem hab ich eigentlich mehr zugetraut da die beiden vorgänger jetzt nicht so schlecht waren , aber dieses hier ist grade mal * stern wert.
Es ist zu geil hier - kaum wird mal ein Album zerrissen, fallen Schlagwörter wie "kein Journalismus". Wenn reihenweise Alben in den Himmel gelobt werden, wird von "gekaufter Kritik" gesprochen.
Was wollt ihr denn? Der Rezensent hat sich ein Bild gemacht und das Album eingeordnet. Mein persönliches Fazit der Rezension: Wer beim Bügeln etwas anderes als Radio hören möchte, hört die neue James Blunt. Was ist daran nun schlimm?
Bei James Blunt denke ich immer, der könnte mehr. Rock'n'Roll ist das Stichwort. :-) Die Stimme ist eben halt Geschmackssache. Die einen finden's außergewöhnlich, die anderen finden's so nach dem Motto: "Küss' mich, ich möchte kotzen". :-)
Mich stören die Songs von ihm im Radio nicht, aber auf Album- oder Konzertlänge könnt' ich's mir jetzt nicht geben. "Goodbye my lover, goodbye my friend".
Ich höre Musik der unterschiedlichsten Stilrichtungen und habe somit auch überhaupt keine Schere im Kopf, wenn es um Stilrichtungen geht. Und ob man mir das jetz glauben mag oder nicht: auch für Herrn Blunt habe ich eine Schublade reserviert, die ich bei Bedarf gerne mal aufziehe. Es muss meiner Meinung nach auch Alben geben, die den Zuhörer eben nicht in Gänze fordern, sondern einfach mal nur so dahinplätschern. Und *DAS* macht James Blunt hier doch sehr gut. Ich habe vor diesem Hintergrund an diesem Album nix auszusetzen!
@catweazel: dem Verdacht der "Trotzkritik" kann ich nur beipflichten!
Soooo schlecht ist der Blunt ja auch nicht. Meine Freundin mag den ganz gerne und wie einige hier auch finde ich seine Musik angenehm. Eiskalt einen Punkt zu vergeben empfinde ich als gewagt und unangebracht, wenn man mal in Betracht zieht, dass es im Mainstream-Pop "Künstler" wie Miley Cyrus und/oder ihre Disneykolleginnen oder Rihanna gibt.
@evil..... Miley Cyrus und Rihanna sind auch belanglos und völlig indiskutabel.
Blunt hat ja 2 recht gute Alben gemacht , nur wiederholt er sich hier und das wird auf Dauer langweilig wenn nicht mal was neues passiert.
Kein Mut zum Risiko , trotz guter Stimme !
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