Porträt

laut.de-Biographie

Jackson Analogue

Die britische Isle Of Wright bietet jungen aufstrebenden Bands nicht gerade die besten Ausgangsmöglichkeiten. "Da wo wir herkommen gibt es gar nichts außer Feldern, noch mehr Feldern und ab und zu einer Kuh. Das war's" bringt James "Jim" Homes (Gesang, Gitarre) die Sache auf den Punkt.

Viele Musiker empfinden die Gegebenheiten auf der Kanalinsel als so deprimierend und aussichtslos, dass sie meist nach kürzester Zeit ihre Bandprojekte wieder aufgeben. Aus den Trümmern ebensolcher Bands formt Jim mit seinem Bruder Rob (Gitarre) sowie Pete Corney (Hammondorgel) und Craig Watson (Schlagzeug) im Sommer 2004 Jackson Analogue.

Von Anfang an beschließen die Jungs: Runter von der kleinen Feldinsel und ab ins Herz des Vereinigten Königreichs! Der Plan geht auf, schon nach ihrem ersten Gig in London nimmt Universal sie unter Vertrag. Doch die Freude über den Deal schlägt schon bald in Enttäuschung und schließlich in Ärger um.

Laut Jim mischen sich die Verantwortlichen des Majors ständig in musikalische Belange ein, ohne auf die Wünsche der Band einzugehen. Zusätzlich setzen sie das Quartett unter Druck. "Klar, kohlemäßig war es lukrativ, aber wir fühlten uns nur unglücklich". Es folgt ein zweijähriger Rechtsstreit, um von Universal frei zu kommen. Danach zögern die Jungs nicht lange, gründen ihr eigenes Label I Hear Music und nehmen innerhalb der nächsten 18 Monate ihr Debüt "And Then, Nothing" auf. Unterstützung bekommen sie dabei von dem Produzenten Head (u.a. Massive Attack).

Im Juli 2007 steht die Platte dann in ihrer Heimat in den Läden, Kritiker vergleichen sie mit Kings Of Leon, Queens Of The Stone Age und At The Drive-In. Ein weit größeres Highlight für Jackson Analogue als diese Vergleiche stellt aber ein anderes Ereignis dar: Der Auftritt als Support für die legendären The Who. Die fanden das Debüt der Jungs so gut, dass sie anfragte, ob Interesse bestünde. Die prompte Antwort: "Ja, ja, ja und nochmals ja".

Noch immer zeigt sich Jim schwer beeindruckt von dem Konzert: "Unser Sound ergab Sinn für das Publikum von The Who! Unglaublich!". Kurz nach diesem weltbewegenden Ereignis lädt dann auch noch Marc Lamarre die Band zu einer Live Session in der Kultradioshow "God's Jukebox" ein. Im November 2007 erscheint das erste Album der Band dann auch in Deutschland, eine Tour soll folgen.

Auf die Bundesrepublik freuen sie sich besonders, schließlich hörten sie nur Gutes von anderen Bands. Vorher steht aber erst noch eine Japan- und Australientour auf dem Programm. Und das, obwohl sie Anfang November bereits mit den Aufnahmen zu ihrem zweiten Album begonnen haben.

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