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Eddies Rückkehr fällt zumindest beim Blick auf das Artwork farbenfroh und blutrünstig aus. Das Design ist eine unverkennbare Hommage an die futuristisch anmutenden Spätachtziger Werke "Somewhere In Time" und "Seventh Son Of A Seventh Son". Zudem fanden die Aufnahmen in den Compass Point Studios in Nassau statt, dem Ort, an dem bereits Meisterwerke wie "Powerslave" oder eben "Somewhere In Time" entstanden.
Klassische Vibes hin oder her, ein Album muss sich zum Erscheinungsdatum am hörbaren Resultat messen lassen und nicht an Plattitüden, die im Vorfeld geschickt gestreut wurden, um den Grundinstinkt jedes Metal-Fans anzusprechen, der da lautet: Maiden? Muss ich haben!
Der Opener "Satellite 15 … The Final Frontier" ist, wie der Titel schon ankündigt, zweigeteilt und klingt die ersten viereinhalb Minuten wie eine verunglückte Jam-Session auf einer monotonen Akkordfolge. Das collagenartige Intro endet abrupt und los geht’s mit einem der schwächsten Opener der Bandgeschichte. Die Harmoniefolge, der Classic-Rock-Charakter und der Gesang klingen zunächst mitreißend. Nach einer Minute macht sich aufgrund einer erschreckenden Variationsarmut und Refrain-Repetitionen Langeweile breit.
Nicht immer gelingt es den Männern um Steve Harris, wirklich mitreißende Melodien zu komponieren, die zudem keine Selbstreferenz darstellen. Wer die Refrains von "Starblind" und "Infinite Dreams" vergleicht, muss dieser Kritik zustimmen, zu frappierend sind die Ähnlichkeiten, die sich bis in die Details erstrecken. Das abschließende "Where The Wild Wind Blows" entpuppt sich als typischer Harris-Longtrack in der Tradition von "Sign Of The Cross". Rein musikalisch offenbaren sich gerade bei den epischen Arrangements einige Längen, die jedoch dem jeweiligen textlichen Konzept geschuldet sind und gerade deswegen eine tiefergehende Beschäftigung erfordern.
Setzt man nun die Fanbrille auf oder sieht das Album aus Sicht eines Fans jüngeren Datums, dessen Maiden-Sozialisation mit Alben wie "Brave New World" begann, dann gibt es immer noch genug Momente, die beweisen, warum die Band seit dreißig Jahren ein nahezu ungebrochenes Ansehen genießt.
Die Anti-Kriegs-Hymne "Mother Of Mercy" mit dem schleppenden Rhythmus und den Metal-Anleihen, die Dickinson-typische Power-Ballade "Coming Home", oder die Uptempo-Nummer "The Alchemist" mit Lead-gespicktem Refrain, der endlich einmal das farbenreiche Spiel dreier Gitarren verlauten lässt, versprühen allesamt den verlockenden Duft der eisernen Jungfrau. Gerade die letzte Nummer klingt wie "Aces High" und lässt vor dem geistigen Auge verschwitzte langhaarige Männer in Spandex-Hosen entstehen.
Weiterhin dem Hörgenuss zuträglich sind die unterschiedlichen Einflüsse der Gitarristen auf das Songwriting. Die folkigen Gitarreneinlagen von Janick Gers stehen der Band gut zu Gesicht. Wie schon auf dem letzten Album zeichnet als Ideengeber für den besten Song aus: Das textlich mit reichlich Seemannsgarn gesponnene "The Talisman" plätschert zunächst ruhig dahin. Nach zweieinhalb Minuten beginnt ein furioser Sturm, der ständig zwischen großen Gesangsmelodien und interessanten Gitarren-Parts pendelt. Die Murray-Nummer "The Man Who Would Be King" beginnt ähnlich wie "Brave New World". Dank des geschickten Übergangs zu den harten Passagen baut die Band Spannung auf, die in einem grandiosen Refrain gipfelt. Der Mittelteil überrascht dann mit einer esoterischen Klangkulisse, bestehend aus unterschiedlichen Gitarrenmelodien und –sounds.
"Isle Of Avalon" aus der Feder von Adrian Smith steigert sich zu einem Nackenbrecher allererster Güte und besticht mit gleichsam einfachen Strukturen mit Ohrwurmpotential, facettenreichen Breaks und einem Solopart, der unverkennbar Rush zitiert.
Kevin Shirleys Produktion dürfte wieder für unterschiedliche Reaktionen sorgen. Die drei Gitarren lassen sich oftmals nur unter dem Kopfhörer ausmachen, dem gewohnt dominanten, klackernden Bass sei Dank. Das organische und dynamische Zusammenspiel der Band bekommt beim Einsatz billiger Casio-Klimpereien eine deutliche Kitsch-Schlagseite. Diese Achtziger-Referenz hätte man ruhig mit klanglich besseren Synthies oder gar einem richtigen Orchester ersetzen können.
Quo Vadis Iron Maiden 2010? Das Resultat reiht sich irgendwo zwischen Selbstreferenz und Innovation sowie Klischee und Trademark ein. So richtig entscheiden möchte man sich nicht. Zu sehr sind einem Dickinson und Co. über die Jahre ans Herz gewachsen. Die neuen Songs bestechen allesamt mit coolen Ideen, die leider – wie bei "Starblind" – ihre Strahlkraft teilweise aus der Rezitation eigener Großtaten ziehen und musikalische allzu oft unnötige Längen aufweisen.
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Gute Rezension wie ich finde. Lasst die Finger von der Double Picture Platte!!! Die ist so schlecht gepresst, das ich se Amazon um die Ohren hauen werde. Ich war so enttäuscht das ich am selben Tag noch die Cd gekauft habe.
"Ich war so enttäuscht das ich am selben Tag noch die Cd gekauft habe." Ich weiß ja, wie's gemeint ist, aber so aus dem Zusammenhang gerissen is das Zitat schon geil!
))
Also das Cover der neuen Maiden is doch eh der letzte Rotz. Sowas WOLLTE ich gar nicht als Picture-Disc ...
bin gespannt - noch keinen Ton davon gehört. Für mich war "A Matter of Life and Death" schon großes Kino, auch wenn ich da wohl mit meiner Meinung alleine stehe, da es viele Maiden-Fans für belanglos und langweilig halten. Rezensionen sind - mal so zusammengefasst - durchschnittlich. Eine Laut-Metalrezension kann man ja eh nicht ernst nehmen, da jeder Rotz seine vier Punkte mindestens bekommt.
Eine Picture Disc ist eine Schallplatte,auf der da Cover zu sehen ist. Sieht wunderbar aus, hat aber extrem miesen klang.
Hier mal nen beispiel für ne Picture Disc. Big up all Turntablelists!
http://www.bobssoundadvice.com/images/products/detail/BSA_RV1_005.JPG
"Das Design ist eine unverkennbare Hommage an die futuristisch anmutenden Spätachtziger Werke "Somewhere In Time" und "Seventh Son Of A Seventh Son"."
Hm, ja, is klar. Oder wahlweise an "Winnie The Pooh" und "Pippi Langstrumpf geht von Bord".
So rein vom Design her.
Was ein Geschwätz mal wieder.
Okay, es wird dem einen oder anderen unverständlich sein, aber hier meine diskussionswürdige Meinung: The Final Frontier ist das beste Album, welches Maiden im neuen Jahrtausend veröffentlicht haben, auch besser als Brave New World. Weiterhin: Ich sehe The Final Frontier neben Veröffentlichungen wie The Number Of The Beast, Powerslave oder Somewhere In Time. Es ist ganz anders und trotzdem 100% Maiden und ist in meinen Augen/Ohren jetzt schon ein moderner Klassiker.
Mich stört am Iron Maiden, dass die städig ihre Sänger wechseln. Das Album finde ich ungefähr wie Fear of the Dark- nicht schlecht, aber auch nicht großartig.
TZE! Dat so viele was gegen das Cover haben?! .. Ich mein darum gehts ja nicht eigentlich aber .. ich finds geil! .. Die ganze 60s Sci-Fi Comic Geschichte is doch echt geil trashig. Das Cover der Single war allerdings NOCH geiler.
Also Cover is geil. So! ...
Maiden hatte allerdings viele schlechte Cover:
No Prayer For ... , Dance Of Death - die beiden gehn ja wohl gar nich klar 
und nu hör ich mal dat Album durch ...
@ Sancho: Jaja so ne Reaktion hab ich bei dem scheiß Beispiel schon erwartet, aber da das das einzige Beispiel war von dem ich sicher wuste, dass es die LP als Picture Disc gibt; seh ich nämlich immer im Saturn an der Wand. 
Da fällt mir ein, ich hätte auch die Iron Maiden als Beispiel nehmen können, aber das hat sich dann wohl erledigt!
Ich finde die Scheibe super, hab mir aber erstmal dieses merkwürdige Intro vom ersten Track weggeschnippelt, das ist mal wirklich ein Fehlgriff (aber imo auch der einzige).
Und warum zum Teufel kommen die Maiden-LPs neuerdings immer nur als Pic-LP raus? Ich hasse diesen bunten Mist, klingt scheisse und knistert ...
Egal, up the Irons!!
Das Album ist mehr als enttäuschend... aber in Sachen Rezension: Die Kreativitätsarmut begann allerdings auch schon auf der grandiosen Brave New World! Man vergleiche nurmal die Refrainmelodien von "The Wicker Man" und "Brave New World"... Eine Melodie für zwei Songs desselben Albums... naja
Hab mir heute "A Matter of Life and Death" und "The Final Frontier" ausreichen während der Arbeit angehört und eine eindeutige Bewertung kann ich eh erst in ein paar Monaten geben. Positiv ist, dass jeder Hördurchgang besser wurde, aber das euphorische Gefühl wie bei "A Matter Life and ..." mag sich nicht einstellen. Braucht noch etliche Hördurchgänge. In Anbetracht des Metalschrotts, der hier sonst mit vier Punkten belohnt wird, ist das natürlich eine 5. Aber mal so im Hinblick auf Maidens Diskographie und auch sonstiger Heavy Metal Scheibchen der letzten Jahre ist es ein mehr als solider Output, der durchaus an die vier Punkte anklopfen kann (also nicht die Vier-Punkte-Metaleddy, sondern echte vier Punkte *lol*). Aber der große Wurf ist es nicht. Das "Intro" wirkt irgendwie cool, aber dann doch völlig deplatziert - schlechter Opener. Und der Ersteindruck ist dann doch immer noch maßgebend.
Finde die Scheibe eigentlich auch ganz Solide. Wobei ich bis jetzt auch nur, bis auf ein paar Lieder, die letzten drei Alben von Maiden gehört hab, also kann nicht unbedingt den vergleich zu älteren Alben ziehen. Hab die CD allerdings auch erst einmal durchgehört, vielleicht zündet sie ja noch richtig bei mehrmaligem hören 
Leude .. ohne Witz, ich bin sehr zufrieden. Die scheibe hat das Gewisse etwas. Aber interessant, wie heftig die Meinungen auseinander gehen! ... AMOLAD fand ich gut, so wie alle Scheien nach der Reunion. Aber ich neige Dazu die neue an erste Stelle zu stellen! JA, NOCH VOR BRAVE NEW WORLD! Hehe.
Und ichhab erst 2 Durchgänge. Echt geil, jeder Song hat nen eigenen Charakter, wie früher. ich finde auch den Sound gut (Gitarren erinnern mich oft an Somewhere in Time) Oft isses echt nen bisserl Proggig! Das wird den 80s Fans wohl nich schmecken aber ick finds jeil. 
Ich kann den meisten hier nur zustimmen, und den anderen raten der Scheibe noch ein paar Durchgänge zu geben. Es entfaltet sich... Aber die richtige Euphorie bleibt etwas aus, das stimmt. Ich hoffe ja das es noch ne weitere Tour geben wird. Waren doch wenig Termine in DE.
Ich habe die Kritik jetzt gelesen und kurz sacken lassen. Und jetzt ärgere ich mich. Ich ärgere mich über die Zeitverschwendung. Das Album ist wirklich gut. Ich habe es seit Samstag mehrmals durchgehört. Natürlich verstehe ich all diejenigen, die schreiben wie schlecht und unnötig das Album und sogar die ganze Band ist. Haben sie doch wieder gewagt ein Album rauszubringen, auf dem nicht einmal "Run to the Hills", "Hallowed be thy Name" oder "The Trooper" zu finden sind. Und im Übrigen: Nachdem ich gelesen hatte, wie unverschämt ähnlich sich Starblind und Infinite Dreams seien, blickte ich auf die Klaviatur und stellte fest, dass man die einfach nicht neu erfinden kann. Frechheit. Aber zumindest was den Refrain angeht ham die paar Idioten recht: "Starblind" und "Help me..." sind sich verdammt ähnlich, beides zweisilbig. Scheiss Maiden!
so ein beschissenes album, wer hört heutzu tage mal ehrlich noch solche beschissene lahmarschene musik?? geht doch nach hause
@nicht ihn nicht er: Deine Mutter würd ich nicht mal anspucken wenn Ihr Bart brennen würde...
Welche Frage ich mir stelle: Was bezweckt so einer mit seinen ständigen Provokationen?
Steigerung des Selbstbewusstseins, ein überhöhtes Geltungsbedürfnis, was ist der Auslöser???
BTT:
Tolle CD, 9 von 10! Aber ich bin ja auch ein alter Sack, der solche "lahmarschene (?)Musik" gerne mal hört.
Aber OK, ich geh´jetzt nach Hause......rofl
Nur nochmal wegen der Sicherheit jetze:
Ich LIEBE dieses Album! ... Geil. Beste Scheibe nach der Reunion. Habs nachm zweiten mal Hören schon vermutet.
Danke an die alten Lahmärsche! ... Habe ausserdem KEIN Maiden Album im iTunes, wo m.M.n. so viele 5 Sterne Songs dabei sind .. also ist es sogar die beste Maiden Platte, omg :P
Besserwisser78 hat Recht. Ich finde die Kritik in einigen Ansätzen überzogen Aber bevor hier einige "Exerten" , bei denen ständig die Sänger wechseln ( ichhätte dann gerne mal die Scheiben mit den anderen Sängern :-)) sich zu Wort melden, sollte man bei "TheTalisman ab 2.23 Min mal genau reinhören....die frappierende Ähnlichkeit zu "Ghost of Navigator" ( ab 0.53) ist doch eklatanter als die meiner Meinung nach nicht so auffällige Gleichheit von Infinte dreams und Starblind. Ansonsten sollte man ( gilt auch für Herrn Yan Vogel) , wie bei allen Maiden-Scheiben, einfach Zeit walten lassen. Öfter hören...auch ich erwischte mich bei mancher "Ersthörung" bei Kritik, die später verflog. Insbesondere AMOLAD hatte eine lange Zeit im Player zu verbringen...inzwischen finde ich sie nach wie vor spitze. Genau wie wie die neue Scheibe. Also...UP the Irons !
Ich habe das Album nun einige Tage mehr in meiner "Auto CD-Player Heavy Rotation" und meinen Beitrag überdacht. Ich ziehe hiermit meinen Beitrag vom 17. August zurück. Ich füge nun den neuen, präziseren (kann man Präzise steigern? "Nicht-IHN-in-mir", sag doch au ma was!) Beitrag ein: Was´n geiles Maiden-Album! Und was´n Glück: Das hab ich mir beim Kauf ja gewünscht...! Sieht aus wie ein Maiden-Album. Klingt wie ein Maiden -Album. Ham die wieder geil gemacht. Und nach all den Jahren wiederholen die sich nicht einmal. Hie und da scheint uns das Album an der Nase rumzuführen indem es uns vorgaukelt, wir hätten die eine oder andere Nuance schon einmal gehört, aber nein, reingfallen! Wenn wir die CD-Lade schließen spielen nicht wir oder unser Player die CD, nein, SIE spielt uns, Dich! Schon im ersten Track bohren sich akustische Widerhaken ins Fleisch meiner Gehörgänge, erinnern mein Hirn daran, warum ich Metal höre. Wie Madonnas Zunge in der Ohrmuschel meiner Träume drehen und winden sich die restlichen Tracks in mein Bewusstsein, ich verliere den Boden unter den Füßen, WOW! Also echt: Das Album is schon echt gut. Fragen? Keine? Danke!
Tut mir leid jungs, wenn ich recht behalte: das album ist laaaaahm und nur zurückgebliebene finden es geil.
Mittlerweile finde ich das Album einfach unbeschreiblich geil.
Trotz allem drumherum, es schließt irgenwie an die anderen alben in positiver Sicht an
Mich wundert es immer wieder, wie schnell Leute hier ihren Kommentar drunter knallen.
Grade gekauft, schnell durchgehört und kommentieren...
habe das album bestimmt 30x gehört und es ist GEIL!!
kann auch die seltsamen kritiken nicht verstehen. schaut euch mal an was die anderen 'großen' bands so fabrizieren zb metallica....alles nur durchschnitt! auf maiden ist halt noch verlass!!
"The Final Frontier" ist ein Progressive Metal-Album.
PM fand ich schon immer öde und dieses Album hat daran leider nichhts geändert.
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